Reingeleckt ins Wochenende

Dieser Blogeintrag ist inspiriert durch zwei toll geleckte Orgasmen und vier Folgen Masters of Sex Staffel 4. Ich liebe ja Masters of Sex. Ich fühle mich der Hauptfigur Virgina Johnson immer sehr nah. Und dann muss ich immer viel über mich und warum wohl so bin, wie ich bin nachdenken. Also ein klein wenig Küchenpsychologie an mir selbst betreiben.

Es fing damit an, dass ich nach einer Ewigkeit mal wieder mit Mr. Tiefenentspannt verabredet war. Wir hatten uns noch so manchmal auf einen Ratsch getroffen, aber lange nicht mehr im Stundenhotel. Es lag auch daran, dass er zwischenzeitlich wieder vergeben ist. Allerdings scheint es trotzdem nicht so, als ob er nun endlich seinen lang gehegten Kinderwunsch erfüllt bekommt. Dabei ist er ein attraktiver, toller Mann. Kann ich gar nicht verstehen. Ich sollte ihm mal was von Co-Parenting erzählen. Er ist und bleibt einer der wenigen Männer, die ich nicht küsse. Wobei das gefühlt von ihm ausgeht. Wir gönnten uns eine Stunde Stundenhotel. Ein Zimmer, das wir schon kannten. Ich hatte ihm die Wahl gelassen, dass ich entweder eine halbe h später komme, aber dann frisch rasiert und mit sexy Wäsche oder gleich, aber ein bißchen stoppelig. Er hatte sich für gleich entschieden. Er kennt mich lange genug, er weiß worauf er sich einlässt. Wir quatschten erst mal ein wenig über alles mögliche, hatten uns schließlich eine ganze Weile nicht gesehen. Er zog mich aus und fing an mich zu streicheln. Es war schön vertraut. Ich lag auf dem Bett und er zog mir das Höschen aus.

Ich hatte ihn vor einer ganzen Weile mal gefragt, ob wir uns nicht endlich treffen können und er mich genüsslich durchlecken würde. Das löste er jetzt ein. Er zieht Lust aus meiner Lust. Er genießt es, wenn mein Körper Signale sendet, dass es ihm gefällt. Jede Anspannung, jedes Aufbäumen, jedes Zucken. Es dauerte etwa 10 Sekunden, in denen ich mir mal wieder Gedanken machte wie: Oh Gott ich bin ja nicht frischrasiert, piekst ihn das nicht beim Lecken? Schmecke ich auch gut? Scheißegal, er tu es gerne. Er hat Lust das zu tun. Ohjaa.. hmmm…Dann ließ ich mich einfach hineinfallen. Schmiss noch einen Film ins Kopfkino und gab mich seinem Zungenspiel hin. Es dauerte und dauerte. Er leckt so geduldig und aausdauernd. Dann kam der erste große Orgasmus angerauscht. Mein Körper bäumte sich auf vor Lust. Er blieb einfach unbeirrt zwischen meinen Beinen, während der erste Orgasmus aus mir herausbrach. Er verharrte in der Position, stimulierte nur noch ganz vorsichtig meinen Kitzler. Lies meinen Körper runterkommen aber nicht ganz. Schob gleich die zweite Runde hinterher. Er kann es einfach. Aber wir kennen uns ja schon ein wenig. Er brachte mich gleich wieder Richtung Gipfel. Der zweite Orgasmus war ein bißchen weniger heftig. Als ich gekommen war, sah ich zu ihm runter. Er lag dort zwischen meinen Beinen mit geschlossenen Augen und genoss das Lecken. Auch jetzt ließ er mich noch nicht raus. Er leckte einfach weiter, wie schon beim ersten Orgamus. Und ließ mich noch ein dritten Mal kommen, bis ich eine Auszeit einforderte. Ich war so tiefenentspannt jetzt. Scheiß auf Meditation, wenn man einen Mann kennt, der so gut Lecken kann. Ich revanchierte mich mit einem Hand-/Mundjob. Kann und will ihn ja nicht unbefriedigt heimgehen lassen. Hach ja, so kann ein Wochenende anfangen.

Flaschendrehen für Erwachsene

Heute Abend habe ich meine Probleme durch Weglaufen gelöst. Eigentlich nicht meine bevorzugte Strategie. Aber ich hatte völlig unerwartet eine Art depressiven Schub. Wie wenn ich schon wieder PMS habe. Wie Hormone, die ich nicht kontrollieren kann. Das irritiert mich sehr, denn ich habe erst vor knapp zwei Wochen meine Tage noch gehabt. Und ich habe die letzten beiden Tage hart trainiert, was Launenschwankungen immer sehr eindampft. Aber nach einer Sitzung im Ehrenamt ist meine Laune plötzlich in den Keller gefallen. Ich habe mich unfair behandelt gefühlt. Eine Kleinigkeit, aber ich bin da nicht mehr rausgekommen. Das kenne ich sonst nur wenn ich meine Tage bekomme.

Jetzt habe ich die andere Club-Geschichte von Mr. Gentleman noch nicht fertig geschrieben. Aber ich muss auch diesen Abend mir von der Seele bloggen. Damit es mir besser geht. Mr. Gentleman hatte mich gefragt, was ich heute Abend anstellen würde und bot mir dann an, dass wir nach der Sitzung etwas gemeinsam unternehmen könnten. Er hätte so bis 23 Uhr Zeit. Der Gedanke ihn zu sehen freute mich sehr. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass wir die Gelegenheit haben würden. Er schrieb mir aber auch gleich, ob ich nicht Lust auf FFM habe. Ein andere Bekannte hatte ihm auch gerade geschrieben. FFM, Puh. Ich mag doch nur ganz wenige Frauen. Aber bei einem Clubbesuch zu Dritt würde es ja noch andere Alternativen geben, da konnte ich es mir gut vorstellen. Als ich mich geistig schon auf den Clubbesuch eingestellt hatte, schrieb mir Mr. Gentleman plötzlich, dass er gerne auf eine private Party gehen wolle. Diese war wie eine Art Dategesuch auf der Rirarammel-Seite eingestellt. Dirty Games. Kleine private Party 5 Frauen, 10 Männer. Man konnte die Profile der Organisatorinnen und einiger weniger Teilnehmer angucken. Ein Model und eine Gogo-Tänzerin. Na wundervoll. Da passte ich ja Null rein. Ich schrieb ihm meine Vorbehalte. Er machte mir Komplimente und sagte, dass ich mir umsonst Sorgen machen würde. Dann auch noch so Schnöseltypen. Zumindest hinterließen die Profile diesen Eindruck. Wir könnten ja jederzeit gehen und seine andere Frau hat eine ähnliche Statur wie ich. Nicht überraschend, denn er mag ja ein wenig Kurven.

Alles in mir schrie Nein. Aber irgendwie wollte ich ihn nicht hängen lassen. Aber düstere Gedanken hingen über meinem Kopf seit der Sitzung und wollten nicht weggehen. Ich kam aus der schlechten Laune nicht raus. Aber ich mag ihn. Und raffte mich auf, mich aus meiner Komfortzone zu bewegen. Das war wirklich hart. Aber ich packte mein Rucksäckchen, wie für einen Clubbesuch. Ich fuhr dort hin. Die beiden warteten bereits im Auto. Es fiel mir schwer meine depressive Laune zu verbergen. Ich wollte das nicht an den beiden auslassen, schließlich konnten die beiden auch nichs dafür. Aber kam nicht aus dem Tief raus. Ich mühte mich redlich. Wahrscheinlich hätte ich der Welt einiges erspart, wenn ich einfach zu Hause ins Bett gegangen wäre.

Wir gingen Richtung der angegebene Adresse. Ein Mann geschätzt Anfang 50 sammelte uns ein. Er nahm uns mit in die Wohnung. Ich hab gar nicht abschließend verstanden, wer da eigentlich wohnte. Ein junge schlanke aufgestylte dunkelhaarige Frau begrüßte uns. Toter Fisch… Quasi kein Händedruck. Kurz drauf kam die zweite Organisatorin vorbei uns begrüßte uns mit Wangenküsschen. Ach, du hast zwei schöne Frauen dabei Floskel. Ja die beiden sahen aus wie Model und Gogo-Tänzerin. Wir zogen unsere Jacken und Schuhe im Gang aus und gingen dann ins Wohnzimmer. Dort waren noch ein paar Männer und eine Frau. Wir begrüßten alle mit Handschlag. Soweit erst mal ganz okay. Ich hatte noch keine Meinung zu den anderen. War so sehr mit mir beschäftigt, dass ich versuchte mich in eine hinterste Ecke zu stellen ohne interagieren zu müssen und einfach mal das Geschehen beobachten zu können. Zeit um mich mit der Situation zu akklimatisieren. Ich bekam einen Drink in die Hand gedrückt. Es fühlte sich an als hätten die Mädels es eilig loszulegen, mit was auch immer. Es sollte Flaschendrehen gespielt werden. Vorher gab es noch eine kleine Vorstellungsrunde. Die Gastgeberin begann und es wurde offensichtlich, dass unsere zwei Welten nichts eint außer Sex. Sie erzählte was von viel Geld in Club ausgeben für Getränke, deswegen Partys selbst organsieren…. bla bla blubb… Mittlerweile waren wir wirklich 10 Männer und 5 Frauen. Ein Teil war schon auf so privaten Feten, ein Teil war ganz neu. Ich erzählte was von doofer Sitzung und brauche noch ein wenig bis angekommen…

Dann ging es los – Flaschendrehen. Hab ich seit meiner Jugend nicht mehr gespielt. Ich fand es schräg, weil eigentlich nicht notwendig in dem Kontext. Beim Regeln erklären hieß es schon ’nur einmal Wahrheit‘ . Und man darf nur ein Veto gegen eine Aufgabe einlegen. Aha, nachdem man vorher in keinsterweise wissen konnte worauf man sich einlässt finde ich ein wenig krass, dass man nicht gefragt wird, ob man das auch möchte. Dann ging es los: Der erste drehte. Der war schon öfter auf so einer Party gewesen. Wirkte ein wenig arrogant. Die Flasche blieb stehen und zeigte immerhin nicht auf mich, sondern auf einen jungen Mann. Er entschied sich für Pflicht. Mutig dachte ich. Der, der gedreht hatte, sagte ohne lange zu überlegen, dass er strippen sollte, bis auf die Shorts. Alter, beim ersten gleich in die Vollen. Das fand ich ziemlich gemein. Das kriegte so was von die anderen Bloßstellen. Ich konnte gar nicht hingucken (ich hasse fremdschämen) als er sich ungelenk aus seinen Klamotten schälte. Spätestens jetzt war mir klar, dass ich im falschen Film bin. Die nächsten zwei die es traf entschieden sich für Wahrheit. Schon da sagte das Model immer: „Jeder darf nur einmal Wahrheit….“ Ich hatte sehr sehr sehr wenig Lust mich da zum Kasper zu machen. Wenn ich mich weigern würde, wäre ich der Idiot und wenn ich mitmachte auch. Was eine Auswahl.

Ich würde dem Model/Gogo-Gespann noch nicht mal Absicht unterstellen. Ich glaube nur deren Reflexionsvermögen geht nicht so weit, dass sie auf die Idee kommen, dass nicht alle Menschen so unglaublich scharf drauf sind sich sofort alle Klamotten vom Leib zu reißen. Dass das was sie treiben schon in Richung Mobbing geht. Dass der Gruppendruck in so einer Situation schnell ziemlich hoch wird. Na klar, wenn ich mit meinem Körper punkten kann und nur drauf warte endlich von allen bewundert zu werden, dann komme ich vielleicht nicht drauf, dass es nicht allen so geht. Irgendwann traf es Mr. Gentleman und er entschied sich mutigerweise für Pflicht. Und auch er sollte sich sein Hemd ausziehen. Tat er und beeindruckte mit seinen Tanzkünsten. Und dann blieb die Flasche in meine Richtung stehen. Ich sagte Wahrheit und wurde nach einer halben Ewigkeit gefragt, ob ich denn einen Fetisch hätte. Ich sagte: Bondage. Aber ich fühlte mich so unwohl. Ich flüsterte Mr. Gentleman zu, dass ich gehen würde und dass die beiden ihren Abend genießen sollen. Ich hoffte sehr, dass die andere kurvige Frau, die mit uns gekommen war den Rest des Abend nicht bloßgestellt oder vorgeführt wurde. Ich nahm es ihm nicht übel, dass er mich mitgenommen hatte. Schließlich wußte er ja auch nicht, wie es dort ablaufen würden. Dann packte ich wortlos meine Sachen, zog meine Schuhe und Jacke an und ging einfach. Ich lief vor der ganzen Situation davon. Auch an einem Abend mit besserer Laune wäre das eine Katastrophe geworden. Oberflächliches Geficke. Not my style. Mein dramatischer Abgang tat mir ein wenig leid für die beiden, die ich zurückgelassen hatte. Ich fuhr ins Motel One, setzte mich an die Bar und fragte Mr. Jazz, der in der Stadt war, ob er nach der Veranstaltung auf der er war, mit mir einen Absacker trinken wollte. Jetzt geht es mir wieder gut und ich freue mich darauf auszuschlafen.

Ohne Höschen in den Club – unfreiwillig

Seit ich Vollzeit gegen meinen Biorhythmus arbeite, nehme ich wieder zu. Das nervt mich. Ich habe gerade das höchste Gewicht, dass ich jemals hatte. Ich versuche mich irgendwie auf den Arbeitsrhythmus einzustellen, aber es gelingt mir noch nicht ganz. Ansonsten bin ich nach wie vor glücklich in meinem Job. Darüber hinaus habe ich aber diese Woche sehr schöne Dinge gesagt bekommen. Ich hache innerliche noch..

Und ich habe in der Zwischenzeit Mr. Gentleman wiedergesehen. Unser Kontakt war nach dem schönen ersten Abend im Club nicht abgerissen, was mir sagte, dass es ihm auch gefallen haben muss. Juhu. Und so verabredeten wir uns etwa zwei Wochen später zu einem weiteren Abend im Club. Er holte mich wieder von zu Hause ab. Ich ließ ihn unabsichtlich ein paar Minuten warten. Hatte rumgetrödelt und war dann nicht rechtzeitig fertig und hatte Stress beim Packen. „Auf Schönes warte ich gerne“, schrieb er nur zurück. Er weiß schon einfach, wie es geht. Hach ja.

Dieses Mal war noch nicht festgelegt, wo wir hingehen würden. Wir entschieden uns für einen anderen Club als beim ersten Mal. Ganz normaler Clubbetrieb an dem Abend, keine Spezialveranstaltungen. Aber ich kannte den Club auch schon. Er ist ein wenig größer, als der von unserem ersten Date. Mr. Gentleman sah auch wieder gut aus, wenn auch nicht so super schnieke angezogen, wie beim unserem ersten Date. Dieses Mal nicht im Anzug, aber trotzdem gut gekleidet. Im Club angekommen, erst mal ab in die Umkleide. Die Auswahl meiner Outfits ist sehr überschaubar, also zog ich das gleiche wie beim letzten Mal an. Dachte ich. Bis ich verzweifelt anfing meinen Rucksack nach dem dafür gedachten schwarzen Spitzenhöschen zu durchsuchen. Fuhuuck…, dachte ich. Ich werde das doch jetzt nicht ernsthaft zu Hause liegen gelassen haben. Also, die beiden um genauer zu sein. ich hatte mir extra zwei Höschen hergerichtet. Da ich mich immer im Club umziehe, hatte ich auch nicht extra vorher schon ein schickes Höschen angezogen, sondern natürlich den gestreiften extrabequemen Baumwollschlüppi an. Mein Outfit sah zwar einen Minirock vor, also würde niemand auf den ersten Blick erkennen, dass ich kein Höschen anhabe, aber es nervte mich trotzdem. Ich suchte drei Mal meinen Rucksack ab, bis klar war, dass ich wirklich keines mithatte. Verdammt. Ich hasse ohne Höschen sein. Der arme Mr. Gentleman musste sich mein Gejammer über meine eigene Dusseligkeit anhören. Es dauert auch ein wenig, bis ich verwunden hatte, dass mein Outfit nicht so war wie immer… Ich hatte meine Strapse, mein Röckchen und meinen Kimono, aber halt kein Höschen. Und ja, es gibt schlimmeres als im Club kein Höschen anzuhaben. Mr Gentleman hatte dieses Mal einfach schwarze Shorts und ein Muskelshirt an. (was er bei seinen wundervoll trainierten Oberarmen auch wirklich tragen kann).

Noch immer ein wenig grummelig ob meines nicht vorhandenen Höschens gingen wir in den Club, erst mal an die Bar, so zum Ankommen. Gemischtes Publikum, alles dabei. Das mag ich eigentlich ganz gerne. Mr. Gentleman war süß wie beim ersten Mal, kümmert sich um die Getränke und darum, dass ich mich wohlfühle. Ich saß auf dem Barhocker, er stand davor. Wir kuschelten, hielten Händchen, knutschten. Die Chemie stimmte sofort wieder. Mir genügte er völlig. Ich suchte Nähe. Wir waren wie ein frisch verliebtes Pärchen. Vergaßen beim Knutschen alles um uns herum. Die Leidenschaft in unseren Küssen turnte mich sofort an. Nach dem ersten Drink nahm er mich bei der Hand und wir sondierten die Lage in den Zimmern. Er ging von Zimmer zu Zimmer, mich an der Hand, beobachtete das Geschehen auf den Matten. Mir war noch nicht ganz klar, wonach er sich umsah, worauf er stand. Ich wartete einfach ab. Allerdings merkte ich, dass ich für eine Nummer auf so einer großen Matte mitten im Zimmer gerade noch nicht zu haben sein würde. Eigentlich würde er mir voll ausreichen. Aber das sprach ich nicht aus. Ich wollte erst mal sehen, worauf er Lust hatte. Wir gingen von Raum zu Raum. So wirklich sagte ihm nichts zu. Er suchte wohl nach einer Situation, wo wir mitmachen konnten. Mir war gar nicht so sehr nach mitmachen. Aber ich wollte verstehen, wie er tickt, was ihn anmacht. Manchmal standen wir neben einer Matte, ganz nah zusammen und sahen uns das Geschehen an. Er streichelte mich währenddessen. Er entschied sich immer deutlich schneller, ob ihn etwas anmacht, als ich mich. Ich muss die Akteure meist erst auf mich wirken lassen. Ich will sehen, ob etwas zwischen den Beteiligten passiert. Im Sinne von Knistern, von Gefühlen, von Leidenschaft. Aber so wirklich zu gefallen schien ihm nichts. Aber er machte auch keine Anstalten alleine etwas anfangen zu wollen. Auf irgendeiner Matte fing ich an ihn zu blasen. Er wurde aber nicht richtig steif. Ich merkte, dass sein Kopf nicht mitmachte. Es flog nicht so recht. Das war seltsam.

Wir gingen wieder in den Barbereich zurück und kuschelten uns auf die Couch. Wir kuschelten auf dem Sofa. Und knutschten, wie zwei verliebte Teenager. Knutschen bei dem man alles drumherum vergisst. So intensiv, schön, leidenschaftlich. Er hätte mich dort auf der Couch vögeln können, es wäre mir alles drumherum egal gewesen. So wenig es auf den Matten flog an diesem Abend, so sehr flogen die Gefühle zwischen uns. Das war ein verrückter Kontrast. Wir unternahmen einen weiteren Anlauf uns ein Plätzchen zu suchen. Er fand eine Frau, die er kannte. Sie war mit ihrem Begleiter und noch ein paar anderen auf einer Matte zugange. Ich hoffte, dass Mr. Gentleman etwas fand, dass ihn anmacht. Ich konnte nicht genießen, bevor ich das Gefühl hatte, dass er genossen hat. Aber vermutlich ging es ihm ähnlich. Ich deutete ihm an, dass er mit auf die Matte gehen sollte. Ich legte mich ganz an den Rand und wollte ihm zusehen. Der Gedanke gefiel mir. Meinen schönen Begleiter auszuleihen, aber er würde dann ja wieder zu mir zurückkehren. Gerade als er in Fahrt kam, machte sich der Begleiter von seiner Bekannten vom Acker und sie hinterher. Keine Ahnung warum. Und schon war es wieder vorbei. Es sollte irgendwie noch nicht sein. Wir gingen ein wenig frustriert wieder zum Barbereich zurück. Dieser Abend lief anders als der erste. Es war ein Auf und Ab….

Gürtel auf meinem Hintern…

Und dann geht es mir wieder so, dass ich ewig nicht zum Schreiben komme… Grrr. Ich hasse das. Jetzt ist das Treffen mit Mr. Technerd schon wieder ewig her. Mal sehen, ob es mir gelingt, mich wieder in die Stimmung des Abends zurück zu versetzen.

Er nahm den Gürtel in die Hand. Ich war mir eigentlich sicher, dass er sich nicht trauen würde, mich damit zu schlagen. Ansonsten würde mich meine Intuition ganz schön im Stich lassen. Aber man weiß ja nie. Ich lag auf dem Bauch. Hatte noch sein Hemd an. Es war über meinen nackten Hintern hochgerutscht. Meine Ohren versuchten zu erkennen, was er vor hatte mit dem Gürtel in der Hand. Da spürte ich das kalte Leder sanft über meine Wade streichen. Ich hatte den braunen Ledergurt vorher auf dem Bett liegen sehen. Er hatte in Zusammen gefaltet. So musste er ihn nun in der Hand halten. Er ließ ihn langsam von meiner Wade zu meinem Oberschenkel nach oben gleiten. Trotzdem ich sicher war, dass er mich damit nicht schlagen würde, versetzte das bisschen Restunsicherheit meinen Körper in wohlige Alarmbereitschaft. Das Spiel turnte mich an. Der Gürtel streifte meinen Hintern, weiter auf den anderen Oberschenkel Richtung zweite Wade. Dort drehte er wieder um Richtung Hintern, hob ich zwischenzeitlich an., triggerte mein Kopfkino. Beim zweiten Durchgang ließ er ihn leicht zwischen meine Beine gleiten. Er wiederholte das Spielchen ein paar Mal. Dann hob er den Gürtel an. Machte er sich bereit zum Schlag. Ich spannte den Körper präventiv an. KLATSCH. Ein Schlag traf meinen Hintern. Er hatte mich ganz leicht mit der flachen Hand geschlagen. Ich grinste in mich hinein. Ich hatte also Recht behalten. Soweit war er noch nicht. Wie auch. Der Schlag war harmlos gewesen. Die Anspannung fiel ab. Von mir und von ihm. Er sagte noch was von wegen Bestrafung beendet. Ich dürfe mir nun was wünschen.

 

Hoppala, das war ja nun ein schneller Rollentausch. Mein Kopf brauchte einen Moment. Ich nahm die Augenbinde ab und drehte mich um. Er schulde mir ja noch Orgasmen, wie ich sie den gerne hätte? Ich fühlte mich ein wenig wie im Restaurant. Also… Einmal die Nummer 7 bitte, grinste ich innerlich. Och ja, auch mal ganz nett, wenn ich es mir aussuchen kann. Ich wägte ab, was ich denn nun am besten finden würde. Durchgefickt werden wäre eine Option. Lecken auch… Hmm… Ich entschied mich dafür, dass ich mich ganz genüsslich auf den Rücken und mich lecken lassen wollte. Da hatten wir beide was davon, schließlich sagte er mich ja immer wieder, dass er das einfach saugern tut. „Leck mich“, sagte ich, während ich mich in seine Kissen versenkte und die Beine breitmachte. Ja, es gibt definitiv schlechtere Abende, als sich zum Tagesausklang gemütlich lecken zu lassen und freut mich diebisch, dass ich so ein Glückpilz bin. Er legte sich an Ende des Betts zwischen meine Beine. Es fiel mir noch deutlich leichter als beim ersten Mal abzuschalten. Schon spürte ich wie sich seine Zunge langsam zu meinem Kitzler vortastete… Juhu, Augen zu und genießen. Er kannte meinen Körper nun schon ein wenig. Hatte schon herausgefunden, wie er mich Lecken musste um mich auf Touren zu bringen. Lecken, fingern, saugen, massieren… Herrlich, es dauerte nicht sehr lange, bis ich spürte, dass ich auf dem Weg zum Höhepunkt bin. Er ließ ich nicht beim ersten Anlauf kommen, parkte mich auf dem Plateau. Ein, zwei Mal, das würde am Ende einen heftigen Orgasmus geben, wenn er es dann trifft. Aber er traf den Rhythmus meines Körpers und ließ mich sowas von kommen. Ich rollte mich glücklich zusammen und deckte mich zu.

 

Die Erinnerung an den restlichen Abend ist schon ziemlich verblasst. Er kam natürlich auch nicht zu kurz. Wurde angeblasen und fickte mich dann. Am Ende zog er sich den Gummi runter und spritzte auf meine Brüste. Nach einem weiteren Orgasmus für mich war war ziemlich schnell sehr müde. Das Seminar untertags hatte mich geschafft. Dadurch, dass ich das ja leitete, konnte ich am nächsten Tag nicht ausschlafen, sondern musste pünktlich die Gäste in Empfang nehmen. Dadurch, dass er das falsche Hotel erwischt hatte, konnte ich mich auch nicht einfach an ihn hinkuscheln und einschlafen, sondern musste wieder in meines zurückfahren. Sehr schade eigentlich. Ich hab das schon gemocht beim ersten Mal. Und dieses Mal hätte es auch zwei Decken in seinem Zimmer gegeben. Er ging auf die Zigarette danach, während er mich rausbrachte. Ich bin mir sicher, dass wir uns wiedersehen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.  Außerdem habe ich noch einen Orgasmus gut. Also müssen wir uns wiedersehen. Und ich freue mich auf ein weiteres Mal Kopf triggern.

Der Gentleman und ich – es knistert

Es machte mich an, er machte mich an. Aber ich war nach wie vor nicht der Typ um auf so einer großen Spielwiese zu spielen. Zu viele Menschen, zu offen… Ich war gespannt, was er vorhatte. Während er vor mir stand, mich küsste und meine Brüste erforschte, bekam ich große Lust ihm einen zu blasen. Aber es passte gerade nicht. Er war initiativ. Wenn ich nun vorpreschte und das einfach tat, würde ich die Dynamik brechen. Also ließ ich es. Er war tonangebend. Ich mag es sehr, wenn der man leicht dominant ist. Wenn er einfach zeigt, dass er weiß, was er tut. Souveränität ist vermutlich das Zauberwort. Irgendwann nahm er meine Hand und zog mich hinter sich her. Er machte sich auf den Weg in eines der kleinen Pärchenzimmer, bei denen man die Türe hinter sich schließen konnte. Yeah. Ihm war das scheinbar auch lieber. Da wir uns ja noch nicht wirklich kennen, wäre alles andere auch ein wenig viel gewesen.

Da stand er vor mir und küsste mich wieder so perfekt. Ich spürte wieviel Lust er hatte. Auf mich. Zog mich langsam aus. Wie gut dieser Mann roch. Auch sein Körper war toll. Das war schon unter den Klamotten zu spüren, dass sich seine Zeit im Fitnessstudio auszahlte. Der Körper ohne einen guten Charakter wäre mir ja wurscht. Aber nett und ein geiler Körper ist eine sensationelle Kombination. Er entkleidete mich nach und nach, während er meinen Körper mit Küssen und Berührungen verwöhnte. Ich spürte unter seiner Anzughose seine harte Erektion. Raus aus dem Kimono, runter mit dem BH, auch mein Minirock blieb nicht lange an. Übrig blieb das Höschen mit den Strapsen. Mr. Gentleman war noch komplett bekleidet und entledigte sich nun seiner Weste und seines Hemds. Entweder hatte die Natur es gut mit ihm gemeint, oder er hat es geschafft sehr gepflegte Brustbehaarung zu haben. Nicht zu lang, nicht wild gewuchert, aber doch da. Wirkte männlich, aber aufgeräumt. Ich war schon sehr auf Touren. Mr. Gentleman wusste ja nicht viel über mich. Ich hatte auch nicht mit meinen Blasekünsten rumgepost. Hoffte ihn damit überraschen zu können.

Als er sich aus seiner Hose schälte bekam ich endlich seine Latte zu Gesicht. Vernünftiges Mittelmaß und damit ein guter Blaseschwanz. Ich deutete ihm an, dass ich ihn mir vornehmen wollte. Er setzte sich auf die Kante des Betts und ich kniete mich davor. Ich nahm ihn den Mund. Langsam rantasten. Ließ meine Zunge kreisen. Erkundete ihn. Er genoss es. Aber er gibt nicht gern die Kontrolle ab. Ließ mich ihn ein wenig anblasen, wollte dann aber wieder Herr der Lage sein. Er berührte mich zwischen den Beinen, massierte meinen Kitzler durchs Höschen. Er deutete mir an, dass ich mich auf die Matte legen sollte. Ich zog währenddessen noch mein Höschen aus und trug nur noch die Strapse. Er besorgte sich in der Zwischenzeit ein Kondom und zog es sich über. Ich legte mich auf das Handtuch auf den Rücken. Er kam über mich und drang in mich ein. Es fühlte sich gut an. Manchmal bin ich ein wenig verkrampft, das war dieses Mal nicht der Fall. Er fing an sich langsam zu bewegen. Ohja, feels good. Er war auch beim Sex souverän, wusste was er tat. Ich genoss es mich von ihm ficken zu lassen. Genau das hatte ich mir für den Abend gewünscht. Gut gefickt zu werden. Er fickte mich zwischen sanft und sehr hart und schnell. Ich genoss es einfach. Machte gar keine Anstalten es mir selbst zu machen. Ich hatte es nicht eilig, denn irgendwie gab er mir die Gewissheit, dass ich schon noch zu meiner Befriedigung kommen würde.

Nach einer Weile zog er seinen Schwanz aus mir raus und deutete mir an, dass ich mich hinknieen sollte. Doggystyle sollte es also werden. Meine Lieblingsstellung. Ich kniete mich hin und streckte ihm meinen Hintern entgegen. Erwartungsfroh. Genau das brauchte ich in meinem untervögelten Zustand. Drückte den Rücken durch, machte ein Hohlkreuz, reckte ihm den Hintern noch weiter entgegen. Er drang in mich ein. Fing an mich zu stoßen. Ich fing an mit der Hand meinen Kitzler zu massieren. Er wurde heftiger. Es war gar nicht so leicht es mir weiter mit er Hand zu machen, wenn er mich ordentlich fickte. Also ließ ich es bleiben und genoss seine Stöße. Es dauerte gar nicht lange, bis er anfing zu stöhnen. Hihi, er wird doch nicht etwa schon kommen, dachte ich noch. Doch in der Tat, er kam. Ich nahm das mal als Kompliment. Es hatte ihn wohl sehr angemacht mich von hinten zu nehmen. Er zog sich zurück und wir kuschelten uns neben einander um runterkommen. Nicht gekommen zu sein, fand ich gar nicht weiter schlimm. Ich war mir sicher, dass das noch nicht alles war. Wir zogen uns wieder an und gingen Händchenhaltend und grinsend wieder an die Bar zurück

Der Gentleman und ich…

Samstag Abend: ich war nach ganz langer Zeit mal wieder ein Wochenende zu Hause. Hatte untertags einen Termin gehabt. Sitzung, mit inhaltlichen Diskussionen. Nachdem mein Date ein paar Tag vorher ausgefallen war, war ich immer noch untervögelt. Das wollte ich ändern. Am liebsten hätte ich jemanden getroffen, den ich schon kenne, wo ich weiß, dass gegenseitig Lust besteht. Aber ich musste mal wieder feststellen, dass mir die Männer in meiner Stadt alle abhandengekommen sind. Entweder hat es sich aus irgendeinem Grund im Sande verlaufen, oder sie sind wieder vergeben, jedenfalls fiel mir niemand ein, den ich mal schnell hätte fragen können. Alle anderen Männer waren zu weit weg. Ich war eigentlich nicht in Date-Laune, konnte mich aber am Samstagabend auch nicht dazu durchringen alleine in einen Club zu gehen, zumal ich erst ab 21 Uhr losziehen konnte.

Also blieb mir wohl oder übel nichts anderes übrig, als auf der Rirarammel-Seite ein Dategesuch einzustellen. Das sorgt dann immer für ordentlich Traffic auf meinem Profil. Aber es ist gar nicht so leicht, aus den Zuschriften sich dann für den richtigen zu entscheiden. Ein Teil der Männer, die mich angeschrieben haben, winkt nach dem Bildertausch mit „Sorry, nicht mein Typ“ ab. Das nervt mich dann immer kurz, aber besser so, als einen doofen Abend haben. Zwei Männer waren in der engeren Auswahl. Für einen habe ich mich dann entschieden. Bauchgefühl. Mich beim anderen mit einem schlechten Gewissen fürs Hinhalten entschuldigt. Mein Date hatte in seinem Profil Bilder auf denen er wirklich sehr geschmack- und stilvoll angezogen war. Er sah gut im Anzug und Weste aus. Er war Anfang 40, südländischer Typ, sportlich. Einziges Manko, dass er nur so groß ist wie ich. Das mag ich meistens nicht so gerne, da ich mir dann immer pummlig vorkomme, wenn er gleich groß, aber leichter ist als ich. Aber naja, das nahm ich in Kauf. Er wollte in einen bestimmten Club, in dem an diesem Abend Paare und Bi-Ladys Party ist. Keine Solomänner. Nur Paare und Frauen ist eigentlich auch nicht so mein Fall. Denn sollten er und ich uns nicht verstehen, würde das bei einem Frauenüberhang-Abend mutmaßlich sehr einsam werden. Aber ich mag den kleinen und feinen Club ganz gerne und er schien sich mit den Besitzern gut zu verstehen. Er signalisierte, dass er ohne Erwartungen in diesen Abend ging, außer, dass er glaubt, dass man sich mit mir gut unterhalten kann. Nachdem ich damit dienen kann, konnte gefühlt ja nicht viel schiefgehen, außer dass ich vielleicht immer noch untervögelt wieder nach Hause komme.

Er bot an zu fahren und ich hatte Lust ein wenig was trinken zu können, also willigte ich ein, dass er mich abholt. Ich packte meinen Rucksack mit dem Club-Outfit, schminkte mich schon ein wenig und flitzte los. Ich hatte ihn zur nächsten Kreuzung gelotst. Dass mache ich beim ersten Date meistens. Da stand ein schicker Mercedes und siehe da, darin saß er. Er stieg aus und begrüßte mich. Er sah wirklich gut aus in seinem grauen Anzug, mit der Weste drunter. Schönes helles Hemd, schicke Schuhe. Er hatte die Haare ganz kurz rasiert, aber einen Bart der schon leicht grau wurde. Altern hatte bei ihm jedenfalls den George Clooney-Effekt. Es stand ihm. Huch ja, ein Leckerbissen. Jetzt konnte ich nur hoffen, dass er mir auch etwas abgewinnen kann.

Ich stieg ein, wir fuhren zum Club. Wir unterhielten uns gut. Über Sex und Gott und die Welt. Er war vermutlich nicht gebürtig von hier, mutmaße ich, da er manchmal lustige Satzkonstruktionen machte. Aber ich fragte ihn nicht danach, weil es mir eigentlich auch egal war. Er war nett und sah gut aus. Mal sehen, ob es noch einen Haken gab. Wir gingen in den Club. In diesen Club kann man gut mit dem schicken Anzug gehen. Ich hatte mein Standard-Outfit eingepackt und wollte mich erst dort umziehen. Er musste auf mich warten, nachdem er ja schon richtig angezogen war. Ich trug schwarze Unterwäsche, meinen Kimono, einen Minirock und drunter die Strapse. Ich fragte ihn, ob er mir beim Einhängen der Strapsbänder helfen würde. Dann muss ich mich nicht abquälen und ich habe gelernt, dass Männer das eigentlich ganz gerne machen und es ist immer ein netter erster Körperkontakt. Er setzte sich auf einen Stuhl vor mich und hängte die Strümpfe ein. Er stellte sich geschickt an dabei. Während er das tat, fiel mir seine Uhr auf. Ich finde Uhren insofern wichtig, da ich meistens anhand der Uhr eines Mannes schon weiß, ob er mein Typ ist oder nicht. Ich mag große, sportlich elegante Uhren. Ich kann das schwer beschreiben. Nicht protzig, kein Gold-Bling-Bling. Aber auch nicht zu klein. Er traf meinen Uhrengeschmack ziemlich genau. Sehr gut. Noch ein Pluspunkt. Er war ein sehr gepflegter eleganter Mann und ich war schon so ein bisschen stolz, dass ich seine Begleiterin war. Konnte sich sehen lassen. Wir gingen Richtung Bar. Mit meinen Pumps war ich größer als er, aber kam mir gar nicht doof vor. Er nahm mich bei der Hand. Wow, das fühlte sich gut an. So ein „Mein Baby gehört zu mir-Moment“ Es vermittelte mir auch das Gefühl, dass er sich auch gerne mit mir sehen ließ und ich nicht nur dazu da war billiger in den Club zu kommen. Er begrüßte die Clubchefin herzlich und sagte, dass wir zusammen da waren. Sie schmunzelte. Ich war ja auch schon mal mit Mr. Bondage in dem Club gewesen. Und auch mein Gentleman war dort schon mit einer anderen Frau aufgetaucht. Wir machten kein Geheimnis daraus, dass wir an diesem Abend unser erstes Date hatten.

Mr. Gentleman kümmerte sich um die Drinks. Wir setzten uns aufs Sofa und quatschten ein wenig. Wir sahen uns die anderen Gäste an. Aber er gab mir immer das Gefühl, dass sein Interesse vor Allem mir galt. Ich Glückspilz. Vor dem Sofa stand eine Tanzstange. Eine andere Clubbesucherin zeigte ein wenig von ihren Tanzkünsten. Sehr anregend und ästhetisch. Es machte uns beide an auch wenn es nicht für uns, sondern ihren Begleiter gedacht war. Mr. Gentleman ließ durchblicken, dass er kurvige Frau mag. Nicht dick, aber kurvig. Juhu, ich schien sein Beuteschema zu sein. Er berührte mich, legte mir seine Hand aufs Knie, suchte meine Nähe. Ich war ein wenig verlegen und schüchtern. Dann kam er mir mit seinem Gesicht näher, es würde auf einen Kuss hinauslaufen. OMG, er kann küssen. Sensationell küssen. Leichte Lippenberührung, Verspielt, ein kleines bisschen Zunge. Die Hand in Haaren, oder am Hals. Sanftes Wangenstreicheln. Gesicht in die Hände nehmen. Küsse, leidenschaftlich, aber elegant. Intensiv. mehr Lippen, als Zunge. Der Abend hätte sich an dieser Stelle schon für mich rentiert gehabt. Er machte mich trotzdem immer noch ein wenig verlegen. Schöne Männer haben diesen Effekt immer auf mich. Ich entzog mich dann immer wieder seiner Nähe und trank einen Schluck Aperol um meine Unsicherheit zu überspielen. Er wollte durch die Räume gucken, ob sich etwas Interessantes abspielte. Er nahm mich an die Hand. Er traf genau den richtigen Grad zwischen er gibt den Ton an, bevormundete mich aber nicht und passt auf mich auf, ohne mir das Gefühl zu geben, dass ich das notwendig hätte.

Es war etwas los, aber nicht voll. Die meisten Gäste waren einigermaßen stilvoll gekleidet. Wir wanderten durch ein paar Zimmer, bis wir an einer größeren Matte stehen bleiben. Darauf waren drei Pärchen zugange. Wir blieben davorstehen und sahen zu. Mehr knutschen und fummeln als wildes Vögeln. War ganz okay anzusehen. Während wir zusahen spürte ich seine Hand auf meinem Rücken. Es machte ihn wohl an, was er sah. Er ließ seine Hand unter meinen Rock über meinen Hintern gleiten… Seine Erregtheit übertrug sich auf mich. Er berührte mich fordernder, stellte sich vor mir, drückte mich gegen die Wand, küsste mich. Gänsehaut. Erregung breitete sich in meinem Körper aus….

Atem auf meiner Haut…

Stau auf der Autobahn auf meinem Weg nach Stuttgart um Freunde zu besuchen sorgt dafür, dass ich ein wenig bloggen kann. Ich bin runter gefahren und habe mich in einen McDonalds gehockt und hoffe, dass der Stau weniger wird mit Warten. Mal sehen, ob die Rechnung aufgeht. Ich habe ein langes freies Wochenende vor mir und freue mich sehr auf die Zeit, um meinem Kopf durchzulüften und zu entspannen.

Also mal schnell gedanklich zurück ins Hotelzimmer zu Mr. Tech-Nerd. Nachdem ich also nochmal ausgesprochen hatte, dass ich nur zu schüchtern bin um die Initiative zu ergreifen und ihm damit signalisiert hatte, dass ich aber nach wie vor Lust auf ihn habe, fackelte er nicht lange. „Vertraust du mir?“ Ja, nein, also ja. Keine Ahnung. Sonst wäre ich wohl nicht mit ihm aufs Zimmer. Aber wenn man mich so explizit fragt, dann muss ich nochmal nachdenken. Okay.

„Zieh das Handtuch aus“… befahl er mir. Huch, woher kam das denn plötzlich. Ich war erstaunt. Über zwei Dinge. Zum einen, dass er, der ähnlich zurückhaltend ist wie ich, weil ein wenig unsicher und weil abwartend, plötzlich wirklich initiativ wurde. Und weil da eine dominante Ader zum Vorschein kam, mit der ich nicht gerechnet hatte. „Setz dich mit dem Kopf zu Wand aufs Bett.“ Wenn ein Mann mir Befehle erteilt, dann gibt es immer nur zwei Möglichkeiten. Es funktioniert oder ich finde es albern. Ich habe viel drüber nachgedacht, warum es mal so ist oder mal so. Beim ihm turnte es mich an. Sofort durchzuckte mich ein wohliger Schauer. Es funktonierte, weil ich ihm die notwenige Intelligenz und charakterliche Stärke zuschreibe, die ich brauche um mich in eine devote Rolle zu begeben.

Ich streifte mein Handtuch ab und setzte mich in Richtung Wand blickend aufs Bett. Dann spürte ich ihn an meinem Rücken stehen. Er hielt mir einen Schal vors Gesicht und war dabei mir die Augen zu verbinden. Das machte mich sehr an, das hatte ich mir schon lange mal wieder gewünscht. Wo zum Henker hatte er so schnell die Augenbinde herausgezaubert? Er überraschte mich schon wieder. Damit hatte ich nicht gerechnet. War er doch vorbereitet, obwohl er so gar nicht den Eindruck erweckt hatte? Tat er es weil, er da Bock drauf hat oder weil er mein Blog gelesen hat und weiß, womit man mich rumkriegt? Aber eigentlich auch egal. Ich schob meine Gedanken zur Seite. „Leg dich auf den Bauch“. Im Zimmer war es dämmrig. Gut für mich, dachte ich, nachdem ich jetzt nur noch mit Dessous bekleidet war und er angezogen. Hoffentlich sehe ich jetzt nicht superunsexy aus beim auf dem Bett rumkraxeln. Aber egal, schob ich die Unsicherheiten weg. Als ob er jetzt ausgerechnet deine Dellen anguckt. Engelchen und Teufelchen in meinem Kopf duellierten sich wie immer ein wenig.

Ich machte es mir auf dem Bauch liegend bequem und wartete gespannt, was passieren würde. Er ließ mich ein wenig liegen. Vielleicht bewusst um die Spannung zu erhöhen. Meine Ohren wurden riesengroß und ich versuchte zu hören, was er nun vor hatte. Eine Vorfreude Gänsehaut breitete sich aus. Dann spürte ich seinen Atem über meinem Rücken. Er pustete sanft. Huch, wie schön, das hat seit Jahren kein Mann mehr gemacht. Wieder überraschte er mich. Er verteilte das gut. Manchmal berührte er mich sanft, dann nur sein Atem. Er ging immer wieder um das Bett herum, berührte mich immer wieder unerwartet. Ein spannendes Spiel. Nahm sich wirklich viel Zeit. Kein Vorspiel, das auf seine Befriedigung ausgerichtet war. Er nahm sich einfach Zeit für mich. Es schien so, als wollte er mich einfach verwöhnen. Den Gedanken, womit ich das wohl verdient habe, schob ich zur Seite. Er öffnete meinen BH. Mein ganzer Körper war elektrisiert.

„Dreh dich um.“ Okay wieder wenden ohne mich zu blamieren. Aber die Augenbinde erfüllt ihren psychologischen Effekt: ich seh nix. Also kann ich aufhören darüber nachzudenken, wie irgendwas aussieht. Fallen lassen. Er wiederholte das Spiel. Ließ seinen Atem über meinen Körper gleiten. Berührte mich sanft. Gänsehautalarm. Nahm sich unendlich viel Zeit meinen Körper zu erkunden. Streichelte mein Brüste. Liebkoste meine Nippel. Irgendwann hatte er sich seiner Klamotten entledigt. Ließ mich zwischendurch auch einfach wieder kurz unberührt liegen, steigerte meine Spannung. Played mindgames with me. Deutete Küsse an, aber küsste mich nicht. Irgendwann zog er mir das Höschen aus…

Behelfsdildo

Ich bin ja noch die Auflösung eines Blogbeitrags schuldig. Die wird vermutlich kürzer als gedacht. Von der Nacht habe ich noch lauter Bruchstücke, einzelne kleine Ausschnitte im Kopf. Ich hoffe ich bekomme sie halbwegs richtig zusammen gesetzt.

Der Geisteswissenschaftler und ich. Er war ja mittlweile zum zweiten Mal gekommen. Obwohl mir das gar nichts ausmachte, dass ich bis dato nicht gekommen war, was auch damit zu tun hatte, dass ich meinen Kopf nicht so Recht in den Orgasmus-bekam, wurmte es ihn natürlich. Was bei mir vermutlich nur daran lag, dass wir uns nicht wirklich gut kennen und ich das beim ersten Mal immer schwierig finde. Den ganzen Abend durchzog aber, dass er mir ein wunderbares Gefühl gab. Ich fühlte mich geistig und körperlich attraktiv. Wenn mir jemand Komplimente macht, dann geht mein Kopf manchmal in Hab-Acht-Stellung und ich werde misstrauisch. Bei ihm was das gar nicht so. Es fiel mir leicht zu glauben, was er sagte. Das tat mir wirklich gut. Es fühlte sich sehr leicht an mit ihm.

Er wollte mich nicht ohne Orgasmus einschlafen lassen. Er hätte auch nach seinem erneuten Orgasmus einfach weiterficken können. Anhand der Tatsache fiel mir auf, dass die meisten Männer, mit denen ich sonst Sex habe etwa 15 Jahre älter sind als er. Da geht das nicht mehr so ohne weiteres.

Und begab sich nochmal auf Tauschstation, um mich zu lecken. Das hatte er zu Beginn des Abends schon mal gemacht. Und eigentlich auch gar nicht schlecht. Er hatte nur ganz knapp nicht meinen Rhythmus erwischt. Das ist dann währenddessen nicht erklärbar, sondern ein Lernprozess. Es leckte und fingerte mich. Ich begann meinen Kitzler zu massieren. Dann merkte ich, wie etwas in mich eindrang, dass nicht seine Finger sein konnten. Huch, er wird doch nicht einen Dildo haben? Das hätte mich jetzt überrascht. Aber es fühlte sich so an. Während er mich mit diesem Ding großartig fickte, tastete ich mich kurz nach unten, um herauszufinden, was er in mich reingesteckt hatte. Ich spürte etwas etwa Bleistiftdünnen? Hähh, jetzt war ich verwirrt, weil ich so gar keine Vorstellung hatte, was das sein konnte. Aber es fühlte sich gut an, also egal was es ist, erst mal genießen. Er fickte mich mit dem Was-auch-immer-Ding und ich ließ meine Gedanken los, massierte mir den Kitzler härter und merkte, dass ich gleich ordentlich kommen würde. Nach dem Orgasmus ließ mich ins Kissen sinken, und erklärte ihm noch, dass er mich jetzt für ein paar Minuten nicht anfassen dürfe. Festhalten okay, streicheln ist böse. Meine Neugierde nach dem komischen Dildo-Ding war allerdings groß, also guckte ich, womit er mich zum Orgasmus gefickt hatte. Ich war überrascht und musste sehr lachen.  – Ein Schraubenzieher. Hahaha, wie pragmatisch. Es war der durchaus einigermaßen große Griff eines Schraubenziehers gewesen. Da wäre ich im Leben nicht draufgekommen. Aber hat wunderbar funktioniert. Da erweitert sich das Baumarkt-Sexspielzeug-Sortiment nochmal.

Während er noch in die Küche ging für die Zigarette danach, legte ich mich schon schlafen. Ich schlief gut neben ihm. Am Morgen hatten wir nochmal eine Runde von allem, wenn ich mich Recht erinnere. Blasen, Doggy, Schraubenzieher-Orgasmus und einen Blowjob mit Happy-End. War ne schöne Nacht.

Feel like an Escort Girl

Part 2 und die Auflösung des Cliffhangers kommt bald. Vesprochen. Aber manchmal nimmt das Leben Kurven mit denen man nicht rechnet.

Ich sitze hier in einem Cafe mit Blick auf die Elbphilharmonie. Ein wenig ungläubig, dass ich mit meinem bunten Rucksack in einer meiner Lieblingsstädte sitze und frühstücke. Glücklich, dankbar und noch einen ganzen Tag Hamburg vor mir liegend. Mein Leben ist verrückt. Ich liebe das.

Ein Mann kam vor zwei Tagen mit der Idee auf mich zu, ob ich ihn nicht bei einem geschäftlichen Termin in Hamburg besuchen wollte. Jetzt so kurz vor meinem neuen Job. Jetzt wo sowas spontan noch möglich ist. Kurzer Blick in den Kalender. Mit ein paar kleinen Verschiebungen sollte sich das realisieren lassen. Er schlug mir einen Flug vor – Abends hin und am nächsten Abend zurück. Er meinte es also Ernst. Crazy. Er würde mich für eine Nacht wirklich nach Hamburg einfliegen lassen… Mein Blowjob muss wirklich gut gewesen sein. In meiner Vorstellung bin doch gar nicht so eine Frau, die man für Sex mal eben durch ganz Deutschland fliegen lässt. Die tragen Kleider und HighHeels, haben lange Haare und sind super gestylt. Aber doch nicht ich. Aber scheinbar gibt es da was, auf das er Lust hat.

Aber schon das Buchen des Fluges war nicht so ganz einfach, wenn es nicht auf seinem Konto oder Karten erscheinen darf. Also buchte ich den Flug und er gab mir dann das Geld hier. Während ich die Daten in die Buchungsmaske eintrug schrieben wir WhatsApp hin und her. Es machte ihn doch ein wenig kribbelig. Er hatte sowas bis dato auch noch nicht gemacht und war erstaunt über seine eigenen Verrücktheit. Aber kein Rückzieher. Ich buchte und würde am nächsten Abend nach Hamburg fliegen.

Da stand ich dann am Flughafen. So wie immer. Fast. Ich hatte mir die Haare frisch gefärbt, ich hatte vorher noch neue Strapstrümpfe gekauft (die alten hatten Laufmaschen), ich hatte zusammenpassende Unterwäsche angezogen und eingepackt und meinen Spitzenkimono in den Rucksack geschmissen. Zusätzlich noch schicke Schuhe, für die Bar in die wir gehen wollten. Es war aufregend. Sonst sah ich aus wie immer. Jeans, Sneakers, Kopfhörer und bunter Rucksack. Fühlte sich an wie ein Escort Girl auf Reisen (ohne Bezahlung, aber wer braucht die schon, wenn er einen freien Tag in Hamburg hat und alles was er tut aus reinem Spaß auch in München getan hätte), ohne wie eines auszusehen. Das Flugzeug war komplett voll, bis auf den Platz neben mir. Läuft. Es hätte vermutlich nie einer erraten, dass ich für eine Nacht und Sex nach Hamburg fliege.

In Hamburg fuhr ich wie vereinbart mit der S-Bahn in die Stadt zu seinem Hotel. Er war noch mit einem Kollegen beim Essen in der Zwischenzeit. Sein Hotel lag in der Nähe des Hafens. Juhuuu, genau das richtige für mich. Er sagte mir seine Zimmernummer und wollte kurz vor meiner Ankunft dann zurück im Hotel sein. Seine WhatsApps verrieten, dass er vorfreudig und ein wenig aufgeregt war. Nervös war ich nicht. Wir hatten uns ja schon getroffen. Aber ich hatte Lust auf einen schönen Abend.

Da stand ich an der Zimmertür mit der Nummer, die er mir geschickt hatte. Ich klopfte. Er öffnete. Im Anzug – ich mag das ja. Ankommen. Akklimatisieren. Schönes Zimmer. Großes Bett. Ich würde zumindest gut schlafen können. Ich wußte, dass er keine Erwartungen hatte. Auch wenn wir am Ende einfach nur einschlafen würden wäre das okay für ihn. Das fand ich sehr entspannend. Wir beschlossen, dass wir erst ein paar Drinks in der Bar nehmen würden. Sollten wir einem Kollegen begegnen, wäre ich inee Studienfreundin. Also kein Fummlen Knutschen in der Öffentlichkeit. Die Bar war der Hammer. Geiler Blick über die Stadt und den Hafen. Ich war total glücklich. Wie Weihnachten für mich. Einfach dort sitzen und aus dem Fenster gucken und Schiffe sehen. Sensationell. Wir quatschten. Ich unterhalte mich gern mit ihm.

Nach zwei Drinks verließen wir die Bar Richtung Zimmer. Kaum dort angekommen knutschten wir erst mal. Er warf mich aufs Bett. Und setzte sich auf mich. RRRR. Während wir knutschten fing er an mich auszuziehen. Ich sagte ihm, dass er zwei Möglichkeiten habe. Entweder könne er schauen, was für Unterwäsche ich drunter trage, oder er könne mich schnell ins Bad lassen. Er wählte beide Varianten. Er zog mich erst bis auf die Wäsche aus – hellblau mit Spitze. Dann schickte er mich ins Bad. Ich grinste und schnappte mir meinen Rucksack. Wäre ja auch doof gewesen hätte ich die schicke Wäsche, die Strapse und den Sptzenkimono umsonst mitgenommen.

Es war aufregend sich in Schale zu werfen. Meine Wangen waren gerötet, von den Drinks, sah aber halbwegs niedlich aus. Ich zog meinen dunkelblauen BH und das passende Höschen an. Dann den Strapsgürtel. Und die neugekauften Strümpfe. Ich hängte sie vorne ein und versuchte das selbe hinten. Es wollte einfach nicht funktionieren. Ich machte lustige Verrenkungen. Ich musste lachen – wenn Männer sehen würden, wie zumindest ich aussehe, beim Versuch die Strapse zu befestigen. Oh Mann. Dann passierte es. Beim Versuch die Bänder hinten einzuhängen riss ich mir ein Loch und damit einen Laufmasche in die neuen Strümpfe. Verdammt. Hat sich ja voll gelohnt. Ich zog meinen Kimono über. Die Strapsbänder waren nur vorne eingehängt. Flucht nach vorne. Ich kam aus dem Bad und lehnte mich an die Ecke, so dass er mich vom Bett aus sehen konnte. Von vorne sah das ja ganz sexy aus. Ihm gefiel was er sah. Ich grinste und erzählte von meinem Missgeschick und dass ich das mit den Bändern nicht hinbekommen habe. Er bot an mir zu helfen. Kein Mann hat jemals abgelehnt Strapsbänder einzuklipsen. Und ja es gibt schlimmeres als einer Frau, während man ihr ungeniert auf den Hintern gucken kann die Bänder der Strapse einzuhängen.

Das sexy Outfit gab mir ein gutes Gefühl. Wir knutschten. ich wußte, dass er nervös war, weil ihm manchmal sein Kopf einen Strich durch die Rechnung macht, oder er relativ schnell kommt, wenn er wenig Sex hat. Mir macht das alles nichts aus. Ist einfach menschlich. Und ich weiß, wie ich zu einem Orgasmus kommen kann. Bin da ganz gechillt. Er erkunde meinen Körper in dem hübschen schwarzen Spitzenkimono. Saugte meine Brustwarzen. Erwischte genau meinen Grad an Intensität – niht zu hart und nicht zu weich. Seine Hand arbeitete sich zu meinem Höschen vor. Ich war feucht, er schob es einfach zu Seite und befühlte meine Muschi. Spielte an meinem Kitzler. Sein Finger arbeitete sich vor, drang in mich ein. Bewegte sich. Schnell, fast schon zu schnell.

(Off topic: Bedienungsanleitung für mich liebe Männer: Lieber langsam bewegen und nicht drehen).

Aber ich hatte Lust. Es ist nicht leicht den Körper eines anderen zu lesen wenn man sich nicht oft gesehen hat. Während er mich fingerte und ich ihn auf das richtige Tempo hingewiesen hatte, fing ich an meinen Kitzler zu massieren. Er lag seitlich neben mir. Liebkoste meine Brüste und füllte mich mit seinen Fingern aus. Ich steigerte meine Lust und spürte den Orgasmus nahen. Er hatte seinen Kopf über mir und sah mir beim Kommen zu. Ich ließ die Erregung abklingen und verkrümelte mich unter die Bettdecke, weil mir ziemlich bald nach dem Orgasmus immer kalt wird. Er war immer noch komplett bekleidet in Anzughose und Hemd.

Jetzt war er dran, fand ich. Also raus aus den Klamotten. Ich öffnete sein Hemd, er schälte sich freiwillig aus dem Rest. Nur die Shorts ließ er für mich übrig. Lange blieben auch die nicht mehr an Ort und Stelle. Ich fing an zu blasen. Bisher ging das immer schnell. Heute sollte es ja nicht nur heim Blowjob bleiben. Nach kurzer Zeit bremste er mich. Ich sollte aufhören, sonst würde es nix mehr mit Sex. Er wollte mich doggystyle nehmen. Angelte sich ein Kondom aus seinem Kulturbeutel. Ich kniete mich brav von ihn. Seine Finger testen schon mal den Weg. Ich mag das. Ich spürte ihn hinter mir. Dann versuchte er in mich einzudringen. Klappte nicht. Ich eng und er nicht ganz steif. Er ärgere sich, dass sein Kopf nicht wollte. Ich fand es nicht weiter wild. Wir versuchten es nochmal in der Missonarsstellung, aber auch da ging es nicht. Also versuchte ich ihn samt Kondom hart zu blasen. Und hörte nicht auf bis er kam. Er ärgerte sich über seine Performance. Ich finde es nicht wild. Ich glaube er ist nicht er Typ für One Night Stands. Ist vermutlich eine Aneinander- Gewöhnungssache. Danach gingen wir schlafen. Es war eh schon spät. Er musste morgens ins Büro und ich mit ihm das Hotel verlassen. Ich stellte ihm noch einen Blowjob für den Morgen in Aussicht. Und hielt mein Versprechen. Ich finde mit so einem Blowjob in einen Arbeitstag starten…

Ich hoffe er sitzt nun entspannt lächelnd an seinem Arbeitsplatz mit Blick auf die Elbe. Ich werde mich nach meinem Frühstück nun auf in die Stadt machen und meine Zeit noch genießen….

„Bitte benutz mich“

Ich habe schon wieder lange nicht geschrieben. Und dann passiert, was immer passiert: Ich neige ja dazu mein Leben ziemlich vollzustopfen, so dass ich dann auch unendlich viel Material habe, dass ich gerne verbloggen würde. Aber dann ist das so viel Material, dass ich vor lauter „Ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll“ gar nicht anfange.

Ich hau jetzt mal ein paar Schlagwörter die mir durch den Kopf geistern hier rein. Mal sehen was ich dann verblogge:

  • Muse
  • 9,9 auf der Blowjobskala und das Bettenlager
  • „Bitte benutz mich“
  • Hotel und die Kunst der Langsamkeit
  • der Autotest geht weiter
  • nette Menschen und der XMV
  • Polyamor
  • aktuelles Pornosuchwort
  • Date-Depp statt Club

Wo fange ich an? Manches davon überschneidet sich auch. Ihr dürft gern Wünsche äußern 🙂

Es begab sich, dass ich nach einigem Überlegen und Überreden, das Angebot eines Mannes wahrnahm und ihn für eine Nacht besuchte. Ich nenne ihn im Folgenden den Geisteswissenschaftler (Ich erinnere mich gerade nicht, ob ich diesen Namen womöglich schon mal vergeben habe :-)) Warummusste ich überlegen? Ich hatte den Geisteswissenschaftler schon vor einer ganzen Weile mal auf einem Twittertreffen kennengelernt. Aber nicht nur ihn, sondern auch eine seiner Spielgefährtinnen. Er ist also als Dom unterwegs und hat meiner Interpretation nach eine feste Spielbeziehung, ist sonst aber Single. Ich bin irgendwie ein gebranntes Kind was Frauen angeht und weiß, dass die meisten einen anderen Umgang mit Eifersucht und Exklusivität haben als ich. Was auch okay ist, aber dazu führt, dass ich mich da ungern in etwas einmische.

Von der Spielbeziehung der beiden mal abgesehen, ist er Single und sie Verheiratet. Jedenfalls habe ich den Geisteswissenschaftler, der mich nach einem Treffen gefragt hatte, gelöchert, ob das denn alles in Ordnung ginge mit seiner Spielpartnerin. Er bejahte das. Ich fragte aber darüber hinaus noch einen gemeinsamen Bekannten um dessen Einschätzung. Nichts lag mir ferner, als dass dann hinterher alle sauer sind und keiner mehr mit mir spricht. Der Bekannte gab mir noch den Hinweis mit auf den Weg, dass der Geisteswissenschaftler seiner Meinung nach zu hart spiele für mich. Huch, darüber hatte ich nicht nachgedacht, weil wir nicht drüber geredet hatten. Für mich stand Spielen bis zu dem Moment eigentlich gar nicht im Raum. Ich fing an drüber nachzudenken, ob das seine Erwartungshaltung sein könnte und alles andere für ihn gar nicht in Betracht kommt. Eigentlich hatte ich auch das Treffen schon verworfen, da es logistisch nicht ganz einfach war. Aber am Ende ließ ich mich von mehreren Seiten überreden ihn doch noch spontan zu treffen.

Ich fuhr zu ihm. Es war schon einigermaßen spät. Junggesellenbude. Geisteswissenschaftler trifft auf Geisteswissenschaftler. Er ist sichtlich nervös. Wir sitzen in seiner Küche und quatschen. Ich mochte unsere Unterhaltung. Wir hatten vorher noch nicht viel gequatscht. Er freute sich, dass ich wirklich vorbeigeschaut habe. Wirkt zwischendurch so, als hätte er ein wenig Angst vor der eigenen Courage bekommen. Ich bin entspannt. Aber zurückhaltend wie immer. Sage ihm, dass ich nie den ersten Schritt mache. Sage ihm, dass er vermutlich zu sadistisch ist für meinen Grad von Masochismus. Es fühlt sich nie so an, als würde es um Dominanz gehen. Sondern um einen netten Vanilla-Abend. Plötzlich steht er auf und kommt zu mir. Stellt sich hinter mich und fasst mir ins T-Shirt. Holt meine Brüste raus. Saugt. Saugt fest. Autschi. Soviel zum Thema zu sadistisch, kleiner Vorgeschmack. Ich bin überrascht, bewundere seinen Mut. So entgegen meiner Klischee-Geisteswissenschaftler-Vorstellung. Die anderen Männer, die ich so treffe, kompensieren meinen Erfahrungsvorsprung durch Altersvorsprung. Das kann er nicht. Umso mutiger.

Irgendwann beschließen wir, dass wir uns ins Schlafzimmer begeben könnten. Machen uns erstmal bettfertig. Is ja schon spät. Atmosphäre ist unverkrampft. Ich mag das. Wir können über alles sprechen, wir lachen viel. Bei ihm habe ich den Vorteil, dass ich zwei seiner Sexualpartnerinnen schon gesehen habe und mir deswegen keine Gedanken um meine Figur machen brauche. Da passe ich ganz gut ins Beuteschema. Da ist dieser ganze Optik-Gedanken-Kram schon mal nicht am Start. Irgendwann knutschen wir. Er ist aufmerksam und passt sein Geknutsche meinem Geknutsche an. Ich mag das. Er mag meine Brüste. Sehr. Autschi sehr. Saugt und knabbert auf meinen Brustwarzen rum. Nene, dass mit dem Spielen würde nicht laufen bei uns. Irgendwann komme ich in Spiellaune. Erkunde ihn. Krallen auf dem Rücken, mag er sehr, möglichst fest kratzen. Spuren hinterlassen. Mit sanft streicheln kann man ihn wundervoll quälen. Da komm ich doch in Spiellaune. Blowjob. Läuft, werde gelobt, dafür. Lerne nach und nach wie er tickt. Er liegt unglaublich breitbeinig vor mir. Wie ein Frosch hat er die Beine angewinkelt. Ich hatte ihm vorher genüsslich vom Damm bis zur Schwanzspitze geleckt. Er genoss es sichtlich. Und hörbar. Ich war in Spiellaune und trieb seine Erregung hoch. Aber wollte ihn auch noch nicht kommen lassen. Bis er plötzlich sagte: „Bitte benutz mich.“ Aus voller Überzeugung. Ich musste lachen und sagte: „Bitte was? Kannst du das nochmal sagen?“ – „BITTE BENUTZ MICH!“ Der „sadistische“ Dom, der vor mir auf dem Rücken lag wollte also von mir benutzt werden. Oh wie ich diesen Moment feierte… Inklusive Eckfahnenjubel :-). Was ein großer Moment. So ganz anders herum als gedacht. Manchmal können ja Doms nicht aus ihrer Haut, oft aus Unsicherheit. Sie können nicht zulassen, wenn jemand anderes die Führung übernimmt. In meinem Ansehen war er ziemlich gestiegen, als er zuließ, dass ich in dieser Situation den Ton angab. Er wurde ja auch belohnt. Mit ausgiebigem Blasen. Irgendwann packte er dann seinen Schwanz und brachte es zu Ende – raus aus der Dauererregung… Er revanchierte sich mit Lecken, machte das auch gut, aber ich kam einfach nicht. Is ja auch nicht ganz einfach, wenn man sich nicht kennt. Muss sich einspielen. Im Vergleich zu meinen Mitte 40 Männern konnte er nach dem Orgasmus einfach gleich wieder. Sehr faszinierend.

Und da mir ja der Sinn nach ordentlich durchgevögelt werden stand, war ich ganz begeistert, dass er sich quasi nach dem ersten Druckabbau einfach ein Gummi anziehen und drauf losficken konnte. Er machte mir viele Komplimente. Ich genoss die Zeit mit ihm sehr. Er hatte seinen zweiten Orgasmus während er mich in der Missionarsstellung vögelte und ich war immer noch nicht gekommen. Aber das war auch nicht weiter wild. Ich war mir sicher, dass das noch klappen würde… Er hatte da noch ein Ass im Ärmel, sollte ich kurz drauf feststellen…