Der Gentleman und ich…

Samstag Abend: ich war nach ganz langer Zeit mal wieder ein Wochenende zu Hause. Hatte untertags einen Termin gehabt. Sitzung, mit inhaltlichen Diskussionen. Nachdem mein Date ein paar Tag vorher ausgefallen war, war ich immer noch untervögelt. Das wollte ich ändern. Am liebsten hätte ich jemanden getroffen, den ich schon kenne, wo ich weiß, dass gegenseitig Lust besteht. Aber ich musste mal wieder feststellen, dass mir die Männer in meiner Stadt alle abhandengekommen sind. Entweder hat es sich aus irgendeinem Grund im Sande verlaufen, oder sie sind wieder vergeben, jedenfalls fiel mir niemand ein, den ich mal schnell hätte fragen können. Alle anderen Männer waren zu weit weg. Ich war eigentlich nicht in Date-Laune, konnte mich aber am Samstagabend auch nicht dazu durchringen alleine in einen Club zu gehen, zumal ich erst ab 21 Uhr losziehen konnte.

Also blieb mir wohl oder übel nichts anderes übrig, als auf der Rirarammel-Seite ein Dategesuch einzustellen. Das sorgt dann immer für ordentlich Traffic auf meinem Profil. Aber es ist gar nicht so leicht, aus den Zuschriften sich dann für den richtigen zu entscheiden. Ein Teil der Männer, die mich angeschrieben haben, winkt nach dem Bildertausch mit „Sorry, nicht mein Typ“ ab. Das nervt mich dann immer kurz, aber besser so, als einen doofen Abend haben. Zwei Männer waren in der engeren Auswahl. Für einen habe ich mich dann entschieden. Bauchgefühl. Mich beim anderen mit einem schlechten Gewissen fürs Hinhalten entschuldigt. Mein Date hatte in seinem Profil Bilder auf denen er wirklich sehr geschmack- und stilvoll angezogen war. Er sag gut im Anzug und Weste aus. Er war Anfang 40, südländischer Typ, sportlich. Einziges Manko, dass er nur so groß ist wie ich. Das mag ich meistens nicht so gerne, da ich mir dann immer pummlig vorkomme, wenn er gleich groß, aber leichter ist als ich. Aber naja, das nahm ich in Kauf. Er wollte in einen bestimmten Club, in dem an diesem Abend Paare und Bi-Ladys Party ist. Keine Solomänner. Nur Paare und Frauen ist eigentlich auch nicht so mein Fall. Denn sollte er und ich uns nicht verstehen, würde das bei einem Frauenüberhang-Abend mutmaßlich sehr einsam werden. Aber ich mag den kleinen und feinen Club ganz gerne und er schien sich mit den Besitzern gut zu verstehen. Er signalisierte, dass er ohne Erwartungen in diesen Abend ging, außer, dass er glaubt, dass man sich mit mir gut unterhalten kann. Nachdem ich damit dienen kann, konnte gefühlt ja nicht viel schiefgehen, außer dass ich vielleicht immer noch untervögelt wieder nach Hause komme.

Er bot an zu fahren und ich hatte Lust ein wenig was trinken zu können, also willigte ich ein, dass er mich abholt. Ich packte meinen Rucksack mit dem Club-Outfit, schminkte mich schon ein wenig und flitzte los. Ich hatte ihn zur nächsten Kreuzung gelotst. Dass mache ich beim ersten Date meistens. Da stand ein schicker Mercedes und siehe da, darin saß er. Er stieg aus und begrüßte mich. Er sah wirklich gut aus in seinem grauen Anzug, mit der Weste drunter. Schönes helles Hemd, schicke Schuhe. Er hatte die Haare ganz kurz rasiert, aber einen Bart der schon leicht grau wurde. Altern hatte bei ihm allenfalls den George Clooney-Effekt. Es stand ihm. Huch ja, ein Leckerbissen. Jetzt konnte ich nur hoffen, dass er mir auch etwas abgewinnen kann.

Ich stieg ein, wir fuhren zum Club. Wir unterhielten uns gut. Über Sex und Gott und die Welt. Er war vermutlich nicht gebürtig von hier, mutmaße ich, da er manchmal lustige Satzkonstruktionen machte. Aber ich fragte ihn nicht danach, weil es mir eigentlich auch egal war. Er war nett und sah gut aus. Mal sehen, ob es noch einen Haken gab. Wir gingen in den Club. In diesen Club kann man gut mit dem schicken Anzug gehen. Ich hatte mein Standard-Outfit eingepackt und wollte mich erst dort umziehen. Er musste auf mich warten, nachdem er ja schon richtig angezogen war. Ich trug schwarze Unterwäsche, meinen Kimono, einen Minirock und drunter die Strapse. Ich fragte ihn, ob er mir beim Einhängen der Strapsbänder helfen würde. Dann muss ich mich nicht abquälen und ich habe gelernt, dass Männer das eigentlich ganz gerne machen und es ist immer ein netter erster Körperkontakt. Er setzte sich auf einen Stuhl vor mich und hängte die Strümpfe ein. Er stellte sich geschickt an dabei. Während er das tat, fiel mir seine Uhr auf. Ich finde Uhren insofern wichtig, da ich meistens anhand der Uhr eines Mannes schon weiß, ob er mein Typ ist oder nicht. Ich mag große, sportlich elegante Uhren. Ich kann das schwer beschreiben. Nicht protzig, kein Gold-Bling-Bling. Aber auch nicht zu klein. Er traf meinen Uhrengeschmack ziemlich genau. Sehr gut. Noch ein Pluspunkt. Er war ein sehr gepflegter eleganter Mann und ich war schon so ein bisschen stolz, dass ich seine Begleiterin war. Konnte sich sehen lassen. Wir gingen Richtung Bar. Mit meinen Pumps war ich größer als er, aber kam mir gar nicht doof vor. Er nahm mich bei der Hand. Wow, das fühlte sich gut an. So ein „Mein Baby gehört zu mir-Moment“ Es vermittelte mir auch das Gefühl, dass er sich auch gerne mit mir sehen ließ und ich nicht nur dazu da war billiger in den Club zu kommen. Er begrüßte die Clubchefin herzlich und sagte, dass wir zusammen da waren. Sie schmunzelte. Ich war ja auch schon mal mit Mr. Bondage in dem Club gewesen. Und auch mein Gentleman war dort schon mit einer anderen Frau aufgetaucht. Wir machten kein Geheimnis daraus, dass wir an diesem Abend unser erstes Date hatten.

Mr. Gentleman kümmerte sich um die Drinks. Wir setzten uns aufs Sofa und quatschten ein wenig. Wir sahen uns die anderen Gäste an. Aber er gab mir immer das Gefühl, dass sein Interesse vor Allem mir galt. Ich Glückspilz. Vor dem Sofa stand eine Tanzstange. Eine andere Clubbesucherin zeigte ein wenig von ihren Tanzkünsten. Sehr anregend und ästhetisch. Es machte uns beide an auch wenn es nicht für uns, sondern ihren Begleiter gedacht war. Mr. Gentleman ließ durchblicken, dass er kurvige Frau mag. Nicht dick, aber kurvig. Juhu, ich schien sein Beuteschema zu sein. Er berührte mich, legte mir seine Hand aufs Knie, suchte meine Nähe. Ich war ein wenig verlegen und schüchtern. Dann kam er mir mit seinem Gesicht näher, es würde auf einen Kuss hinauslaufen. OMG, er kann küssen. Sensationell küssen. Leichte Lippenberührung, Verspielt, ein kleines bisschen Zunge. Die Hand in Haaren, oder am Hals. Sanftes Wangenstreicheln. Gesicht in die Hände nehmen. Küsse, leidenschaftlich, aber elegant. Intensiv. mehr Lippen, als Zunge.  Der Abend hätte sich an dieser Stelle schon für mich rentiert gehabt. Er machte mich trotzdem immer noch ein wenig verlegen. Schöne Männer haben diesen Effekt immer auf mich. Ich entzog mich dann immer wieder seiner Nähe und trank einen Schluck Aperol um meine Unsicherheit zu überspielen. Er wollte durch die Räume gucken, ob sich etwas Interessantes abspielte. Er nahm mich an die Hand. Er traf genau den richtigen Grad zwischen er gibt den Ton an, bevormundete mich aber nicht und passt auf mich auf, ohne mir das Gefühl zu geben, dass ich das notwendig hätte.

Es war etwas los, aber nicht voll. Die meisten Gäste waren einigermaßen stilvoll gekleidet. Wir wanderten durch ein paar Zimmer, bis wir an einer größeren Matte stehen bleiben. Darauf waren drei Pärchen zugange. Wir blieben davorstehen und sahen zu. Mehr knutschen und fummeln als wildes Vögeln. War ganz okay anzusehen. Während wir zusahen spürte ich seine Hand auf meinem Rücken. Es machte ihn wohl an, was er sah. Er ließ seine Hand unter meinen Rock über meinen Hintern gleiten… Seine Erregtheit übertrug sich auf mich. Er berührte mich fordernder, stellte sich vor mir, drückte mich gegen die Wand, küsste mich. Gänsehaut. Erregung breitete sich in meinem Körper aus….

Er drückt mich gegen die Wand und küsst mich wild

Wenn man mal frei, hat, dann zerren alle an einem herum. irgendwie habe ich frei, aber doch nicht viel freie Zeit. Ich habe gedacht, dass ich viel mehr bloggen kann. Bin nicht dazu gekommen.

Trotzdem ergab sich das ein oder andere schöne Erlebnis.

Ich werde mutiger. Das tut mir gut. Das war ja schon letztes Mal im Swingerclub so, als ich einfach gesagt habe, dass mit meinem Begleiter gern auf die Matte will. Aber auch bei einer Stammtischveranstaltung auf der ich neulich war. Steht da plötzlich ein wilder heißer Typ um die 40 Jahre alt und sagt mir, dass er mich unbedingt kennenlernen wollte. Wohhoo, genau mein Typ. Leichter Undercut, tätowiert, wild angezogen. Vergeben, aber offene Beziehung. Und der sagt auch noch das er mich kennelernen will. Hat meine Sachen gelesen. Irgendwie wie Weihnachten. Wir haben uns gut unterhalten, was ja eigentlich entscheidend ist, dafür, ob ich auf jemanden Lust habe oder nicht. Wir haben viel gelacht, er vermittelte mir das Gefühl, dass er mich ernsthaft interessant findet. Und dann fragte ich spontan, mitten im Gespräch, einer Laune nachgebend:“ Lust zu knutschen?“ Er wollte. Jupidupiduuu..

WIr verließen die Veranstaltung, gingen um die nächste Hausecke, dort war es einigermaßen ruhig und wir knutschten. Wild, geil, leidenschaftlich. Er stand vor mir, drückte mich gegen die Wand. Ich streichelte sein Gesicht. Ein wundervoller Moment, es kribbelt. Wir harmonierten gut. Ein Abend ohne Erwartungen, der in heißem Geknutsche mündet. Mein Lieblingsmoment war aber, als ich während wir knutschen seinen harten Schwanz an meinem Körper spürte. Ich fasste mit der Hand nach unten, um seinen Schwanz über seinen Klamotten zu berühren. Und stellte fest,. dass er riesig sein musste. Da entfuhr mir ein „Holla, die Waldfee“, was wiederum zu einem Lachanfall bei uns beiden führte. Lauchen und Leidenschaft zur gleichen Zeit, wundervoll.

Ich sagte, dass ich Lust hätte ihm einen zu blasen, mir der Ort aber zu öffentlich war. Wir verdrückten uns in einen nahe gelegenen Grünstreifen, hinter eine Statue. Dort ließ ich meinem Angebot Taten folgen. Und ich war froh, dass sein Schwanz nicht so breit war, wie er lang ist, sonst wäre das wohl nicht gegangen. Er lehnte sich mit dem Rücken an die Statue und ich kniete mich vor ihn hin und blies. Er genoss.. und genoss und genoss.. Er wäre wohl nicht so schnell kommen, obwohl ihm gefiel was ich tat, also sagte ich, dass er nachhelfen sollte. Kurz bevor er kam, drehte er sich dann weg. Er hätte sich auch revanchiert, aber da ich meine Tage hatte, kam das nicht infrage. Wir werden das sicherlich noch nachholen. Dann gingen wir fröhlich grinsend wieder auf die Veranstaltung zurück und er lud mich noch auf einen Drink ein.

Was ein cooler Abend. Mehr davon. Das hatte eine Leichtigkeit. Am Ende war ich nur kurz neidisch auf die Frau, die sich diesen Mann schon unter den Nagel gerissen hat, Das machte mir wieder bewußt, dass ich in der ersten Runde keinen abbekommen hatte. Aber es wird schon auch noch einer für mich irgendwo sein. Bestimmt.

Geplatzer Urlaub und ein Baby

Mister E-Technik und ich hatten beschlossen, dass wir zusammen an die Nordsee fahren wollen. Ein verlängertes Wochenende. Ich freute mich sehr darauf. Ich musste in meinem neuen Nebenjob ein wenig vorarbeiten, um auch auf meine Stundenzahl zu kommen. Aber mit dem Ziel vor Augen, dass ich dann einen wunderbaren Urlaub mit ihm verbringen darf, ging das eigentlich leicht von der Hand. Ich verbringe meine Zeit saugern mit Mr. E-Technik. Völlig egal, dass der Sex zwischen uns ordentlich in die Binsen gegangen war. Darauf kommt es mir gar nicht an. Ich mag ihn wirklich gern.

Am vorletzten Arbeitstag vor dem Urlaub dann die Hiobsbotschaft.. Er hatte sich eine fette Erkältung zugezogen und war krankgeschrieben. Er musste den Urlaub absagen. Uhh Horror.. Das war gar nicht so einfach zu verdauen.. Hatte mich sehr darauf gefreut. Aber der Arme konnte ja auch nichts dafür und hörte sich wirklich Elend an. Was tun, fragte ich mich. Ich hatte das Auto komplett ausgebucht und wollte den Mitfahrern nicht absagen. Ich beschloss mit dem kleinen Umweg über Mr. E-Techniks Heimatstadt nach Bremen in meine Fluchtstadt zu fahren. Ich fragte bei meinen Freunden an, ob sie mich so kurzfristig beherbergen würden. Es klappte und ich war dann wieder euphorisch. Bremen wunderbar. Eine zumindest adäquate Alternative.

Ich schrieb auch Tom an und hoffte, dass sich die Gelegenheit bieten würde, dass wir uns zumindest kurz sehen. Mittlerweile war er schon wieder ein wenig zurückgerudert von seiner Wir-werden-nie-wieder-Sex-haben-Haltung. Wir hatten das ein oder andere Mal heiß geflirtet per WhatsApp. Ich schrieb ihn an und war noch voller Hoffnung auf ein Date.

Und dann der Hammer.. Er war am Tag vorher zum zweiten Mal Vater geworden. Uff.. Was ein Timing.. Ich wußte, dass seine Frau zum zweiten Mal schwanger war. Aber ich hatte nie ausgerechnet, wann es denn so weit sein würde. Bis dahin hatte ich das ziemlich gut verdrängt. Sollte ich noch einen winzigkleinen Funken Hoffnung gehabt haben, dass aus Tom und mir was werden würde, dann war immer klar, dass das zweite Kind der endgültige Todesstoß sein würde. Als er mir das schrieb, da holte mich mein Liebeskummer mit einem Nachbeben nochmal ordentlich ein. Ihm gehört einfach immernoch ein kleines Stück meines Herzens. Sein Kind war zu früh gekommen,. Er musste sich kümmern. Natürlich, anders hätte ich es auch nicht gewollt. Ich freute mich für ihn. Jetzt war seine kleine Familie perfekt. Es war allerdings nicht leicht, ihm das Glück nicht zu neiden.. Aber ich wischte die bösen Gedanken beiseite..

Ich fuhr trotzdem, und die Tage in Bremen waren wundervoll. Denn die Menschen, die ich dort kenne sind wundervoll. Ich schlief jede Nacht woanders, lernte neue wunderbare Menschen kennen und hatte mich damit arrangiert, dass Tom nicht Teil dieses Aufenthalts werden würde. Lernte einen unglaublich netten Mann kennen. Der hatte den Vor- oder Nachteil, dass er Tom optisch ähnlich ist. Was dazu führte, dass ich ihn beim Abendessen zu dem er miteingeladen war, immer anstarren musste. Ich hoffte, dass ihm das nicht aufgefallen war. Mr. Unkonventionell, kannte mein Blog schon, weil unsere gemeinsamen Freunde ihm davon erzählt hatten. Er ist ein wenig nerdig, ein Kopfmensch, intelligent, wirklich nett, herzlich, spontan und abwartend. Eigentlich fällt er einem erst auf den zweiten Blick auf und man fragt sich dann, warum eigentlich.

Es ergab sich, dass ich meine letzte Nacht beim ihm übernachtete. Mir wurde relativ schnell klar, dass es schwierig werden würde, dass bei uns was läuft. Denn zwei eher abwartende Menschen trafen mit uns aufeinander. Wenn ich, wie sonst, darauf warten würde, dass der Mann den ersten Schritt macht, dann würden wir in den nächsten 200 Jahren nichts miteinander anfangen. Also wurde ich entgegen meiner eigentlich Angewohnheit initiativ. Das war auch mal wieder ganz nett. Ich fühlte ihm verbal auf den Zahn und winkte dabei mit einem ganzen Zaun. Der war auch nötig, denn vorher ließ er mich auch überhaupt nicht merken, dass ihm auffiel, dass ich ihn gerade angrabe. Es dauerte eine genze Weile, bis ich mir sicher war, dass er auch Bock hatte. Allerdings sagte er mir, dass er keinen Sex haben konnte zur Zeit, weil er Medikamente nahm, die dies nicht zuließen.

Dem Rotwein sei Dank, dass wir am Ende knutschend und kuschelnd auf seiner Couch endeten und es ein wirklich schöner Abend war. Nur nebeneinander einschlafen war nichts für ihn und er überließ mir sein Bett. ich hoffe sehr, dass ich ihn beim nächsten Ausflug in seine Stadt auch wiedersehen werde. Eigentlich bedauere ich sehr, dass wir soweit auseinander wohnen, denn ich hätte gern mehr von den Gesprächen mit ihm.

Auf dem Heimweg fuhr ich dann doch noch beim Mr. E-Technik vorbei. Er war noch nicht wieder ganz fit, aber es ging ihm ein wenig besser. Wir beließen es dann auch bei Kuscheln. Aber ich verbringe wirklich gern Zeit mit ihm. Völlig egal, dass der Sex in die Binsen gegangen war. Ich fühle mich wohl in seiner Nähe. Ich mag ihn einfach und so war es für mich auch wunderbar mit Pizza und Bier auf seiner Couch in meinen Geburtstag zu rutschen. An meinen Geburtstag bin ich dann nach Hause gefahren um Abends mit meinen Freunden zu feiern. Ich hoffe sehr, dass wir unseren geplanten Urlaub noch nachholen.

Ich hatte in den 5 Tagen keinen Sex, aber mein Knutsch- und Kuschelbedürfnis gestillt und meine Zeit mit tollen Menschen verbracht.

Gerettete Pilotenehre

Im Vergleich zu den Unternehmensberatern hatte ich mit den Piloten bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Schade eigentlich, denn für Uniformen bin ich ebenso zu begeistern wie für Anzüge.

Aber bei Pilot 1 endete es in der ungewöhnlichen Selbstbefriedigung mitten im Wald und Pilot Zwei stellte kurz vor dem Date fest, dass er mich doch nicht treffen wollte.

Also war ich schon mal sehr skeptisch Pilot 3 gegenüber. Er hatte sich vorgenommen, die Ehre seines Berufstandes zu retten. Jedenfalls haben wir relativ früh Bilder getauscht. Auch weil ich sicher gehen wollte, dass er dann nicht wieder einen Rückzieher machte.

Pilot 3 ist Mitte 40, sportlich und gutaussehend. Essen war lustig, haben uns gut unterhalten. Es geht also doch mit den Piloten. Dann fuhr er mich brav wieder nach Hause. Eigentlich schon vor meiner Tür stellte er fest, dass er Bock hatte zu knutschten.. Gut ich auch. Also haben wir uns ein abgelegenes Plätzchen gesucht. Und auch da kenn ich mittlerweile welche..

Jedenfalls stellte er seinen Motor ab und wir fingen wirklich wild und leidenschaftlich zu knutschen an. So wild habe ich lange nicht mehr geknutscht.  Brüste fummlen.. Er mochte sie.. Dann wollte er, dass ich meine Hose ausziehe. Und in dem Moment in dem ich das tue, stellte ich fest, dass ich wieder völlig unbedarft, weil ich ja auch nur mit Essen gehen gerechnet hatte, mein wunderbar bequemes Unterhöschen mit den Kirschen darauf anhatte. Bequem aber null vorzeigbar. Als ich es bemerkte, musste ich erst mal ziemlich lachen und erklärte ihm dann, warum ich lachen musste. Er lachte mit und gab miz zur Verstehen, dass ihm die Kirschen auf meinem Hößchen völlig egal sind.

Er fummelte ein wenig, aber ich hatte mehr Bock ihm meine Blasekünste angedeihen zu lassen. Ich mochte den Gedanken, denn der Pilot würde am nächsten Tag für ein paar Monate woanders hingehen. (Ja eigentlich ein doofer Zeitpunkt für ein Date, aber  irgendwie wollten wir uns vorher nochmal treffen).. Dann konnte ich ihn ja mit einem Blowjob verabschieden. Er genoß ihn, kam und ich spuckte alles aus dem Auto.. Er sagte, dass meine Blasekünste das halten was ich versprochen hatte.

Na dann hoffe ich, dass der Blowjob so gut war, dass er sich noch daran erinnert, wenn er wiederkommt und sich revanchieren wird.

Date mit dem Knutschgott

Ich schreibe gerade ein wenig durcheinander, was die Reihenfolge der Erlebnisse angeht..

Mickey Blue Eyes, der Mann dem dieser Eintrag gebührt. Dabei fällt mir wieder auf: Es gibt einfach zu viele unfassbar tolle Männer auf dieser Welt.  Ich könnte mich gerade gar nicht verlieben, weil ich mich nicht entscheiden könnte ihn wen…Wo hatten die sich versteckt, als ich Mitte 20 war.. grmbl..

Mr. Blauauge kommt aus meiner eigentlichen Heimatstadt ist knapp über 30, hat unfassbar blaue Augen und einen ganz leichten Dialekt, der mich immer schmunzeln lässt. Er ist ziemlich sportlich, hat vermutlich einen tollen Body und braune Haare. Er ist ziemlich gut und schick angezogen, weltgewandt, vielseitig interessiert. Wobei mir das meiste davon eigentlich erst bei unserem zweiten Date auffallen sollte.

Das erste Mal waren wir verabredet, als ich mit meiner Freundin Jessica gemütlich in einer Kneipe saß um etwas zu trinken. Er war auf einer Geburtstagsfeier und wollte nachkommen. Es wurde immer später und er kam und kam nicht. Dann war er da, fand uns aber nicht und nach einer gefühlten Ewigkeit landete er dann doch noch an unserem Tisch. Er saß neben Jessica, mir gegenüber. Er war nett. Jessica und er unterhielten sich gut und ich sah mir das Geschehen an. Wir blieben auch gar nicht mehr allzu lange. Mr. Blauauge war mir aber nicht als Besonders im Gedächtnis geblieben. Nett, normaler Typ. Immerhin merkte Jessica an, dass die Typen die ich date zumeist nett seien, während ihre Dates eher oft schräg sind.. Ja ich selektiere wohl ganz gut..Ich musste hinterher erst mal abklären, ob er mich nochmal treffen wollte, oder ob er sich nicht doch für Jessica mehr interessiert. Denn es war spät gewesen. Auch ich hatte mit Sicherheit nicht mehr besonders toll ausgesehen und die beiden hatten sich gut verstanden..Aber er wollte und verabredeten uns nochmal, alleine in einem Cafe

Dort im Cafe stand nicht das unscheinbare Entlein vor mir sondern ein Hammertyp. Ich fragte mich die ganze Zeit, we sich der Eindruck zwischen zwei Dates so ändern konnte. Krass. Er trug ein grasgrüne Jacke und seine Augen leuchteten unfassbar blau. Ich wußte gar nicht, wo ich hinschauen sollte. Boah, er sah einfach umwerfen aus in seinen Casual Friday Klamotten. Er strahlte, lachte, war ein interessanter Gesprächspartner.. Zum Glück wollte mein Bauchgefühl ihn wiedersehen.. Die Zeit verging wie im Flug.
Auch das Thema Sex hatten wir angeschnitten. Er ist Switcher, spielt mal dominant, hat sich aber auch schon devot ausprobiert.
Ich muss immernoch den Kopf schütteln, dass es in meiner alten Stadt jemanden gibt, der in Kombination so nett, so gutaussehend, so weltoffen und sexuell mit mir kompatibel ist.. Meistens wohnt so jemand nicht lange dort und geht woandershin um Karriere zu machen.

Nach diesem Date fingen wir an auch per WhatsApp heftig zu flirten und wolten uns zum Knutschen wiedertreffen. Wir verabredeten uns auf dem Parkplatz eines Fastfoodrestaurants. Er ist vergeben, deswegen ist es für ihn nicht ganz so einfach. Wir standen da auf dem Parkplatz. Eigentlich wußten wir, dass er nur eine Stunde Zeit hat. Und wir unterhielten uns gleich wieder so gut, dass wir fast die ganze Zeit verquatschten. Irgendwann saßen wir dann in meinem Auto und küssten uns doch noch… JAAAAAAAAA. In dem ganzen Jahr konnte nur ein Mann ähnlich gut küssen. Perfekt. Ich würde am liebsten stundenlang mit ihm knutschen..Auf Vorrat. Sanft, gefühlvoll, vorsichtig rantsastend, aber auch intensiv. Zunge aber dosiert.. O Gott küsst dieser Mann gut..

Er schrieb mir hinterher, dass wenn ich nur halb so gut blase, wie ich küsse, wird es ein überragender Blowjob.. Wir waren uns einig. Wir wollten uns weitersehen, er will mich bespielen.. ich bin sehr gespannt.

Beim nächsten Date wartete ich wieder in dem Cafe auf ihn, aber er kam nicht und nach 1 1/2 Stunden fuhr ich dann nach Hause. Schade, aber mir war klar, dass etwas dazwischen gekommen sein musste. Und so war es auch. Er hatte ein schlechtes Gewissen. Er war aus der Firma nicht weggekommen. Aber ich war nicht wirklich sauer. Dazu küsst er zu gut.

Für das nächste Date verabredeten wir uns auf einen Blowjob. Vorher noch ein Kaffee, wobei wir uns fast schon wieder verquatschten.. Dann wieder der Parkplatz eines Fastfoodrestaurants. In meinem Auto. Ich hatte schon Bilder von seinem Schwanz gesehen, ich wußte, dass auch er, wie JD, ein Piercing hat. Das macht mich immer ein wenig nervös, weil ich Angst habe mit meinem  Zungenpiercing hängen zu bleiben. Erst küssten wir uns wieder. Oh gott, ich will diesen Mann mal an einem gemütlichen Ort knutschen, unbedingt. Dann packte er, breitgrinsend seinen Schwanz aus und ich machte mich drüber her. Unfassbar unbequem in meinem Auto. Aber ein schöner gepfleger Schwanz, optimale Blasegröße. Ich ließ mich von meinem Gefühl leiten und machte was sich gut anfühlt. Er war schwer zu lesen, seine Reaktionen sparsam. Aber wir hatten vorher schon über den Blowjob gesprochen und ich war mir sicher, dass er etwas sagen würde, sollte es ihm nicht gefallen.

Ich konnte auch so gar nicht abschätzen wie weit er in seiner Erregung schon war. Den auch sein Schwanz zeigte wenig Reaktion. Ich musste immer mal wieder aufhören und meine Position ändern. Mein Auto ist einfach doch zu klein für sowas. Dabei sagte er dann irgendwann, dass ich gar nicht mehr lange durchhalten müsse. Ahh, spannend, ich hatte keine Ahnung gehabt, ob es ihm gefällt und er sagte mir, dass er gleich kommen würde. Gegen Ende nahm er meinen Kopf sanft in die Hand und drückte mich ganz leicht in seinen Rhythmus.. Er sehr zurückhaltend.. Und dann kam Mr. Blauauge auch schon.. Ich setzte mich wieder auf, öffnete die Tür und spuckte alles aus.. Auf den Fastfoodrestaurantparkplatz, am hellichten Tag.. hihi..Noch ein Kuss und unsere Wege trennten sich.. Aber wir werden uns bestimmt bald wiedersehen.

Es war auch eine schöne Abwechslung, es mal wieder langsam angehen zu lassen. Vorher hatte ich schon Sex vor dem ersten Date, nun hat es beim vierten Date zu einem Blowjob gereicht. Ist ja quasi Schneckentempo für meine Verhältnisse.. Aber es ist eben nie gleich..

Der erste Dreier FFM: Teil 1 – Knutschen mit einer Frau

Die Ereignisse überschlagen sich. Ich muss den Kopf über mich schütteln, dass ich innerhalb von ein paar Tagen meinen ersten Clubbesuch und meinen ersten FFM-Dreier erlebe.

Dabei war der Dreier von meiner Seite gar nicht geplant. Ich bin einfach verführt worden. Ich hatte den festen Vorsatz nur zu einem unverfänglichen Essen zu gehen.. Die beiden hatten aber wie ich später herausfinden sollten einen anderen Plan.

Mit Daniel, dem Mann mit dem amerikanischen Akzent, war ich am Tag vorher noch zum Mittagessen verabredet gewesen. Dort hat er mir erzählt, dass er noch eine Frau kennengelernt hätte, die mir gar nicht unähnlich sei. Wir würden gut zusammen passen seiner Meinung nach. Er fragte mich, was ich von so einer Dreierkonstellation halten würde. „Neugierig darauf bin ich schon, aber ich müsste mich wohl betrinken, um das mitzumachen“, erklärte ich ihm. Er schlug vor, dass wir uns einen Tag später bei ihm zu einem unverfänglichen Mittagessen mit Kennenlernen treffen sollten. Gut, dachte ich mir, gegen ein Beschnuppern ist wirklich nichts einzuwenden und sagte zu.

Ich kam ein wenig zu spät, Sabine war also bereits da. Mein erster Eindruck war gut. Ich bin ja Frauen gegenüber immer skeptisch. Aber Daniel hatte recht. Sabine und ich waren uns in der Tat nicht unähnlich. Sie ist auch ein positiver Mensch, hat ein einnehmendes Lachen, sehr sympathisch. Sie ist nicht ganz zehn Jahre älter als ich, ein bißchen kleiner, auch eine kurvige Frau, mit rötlich braunen Haaren, die sie als Bob trägt. Wir saßen im Wohnzimmer auf der Couch und unterhielten uns, während Daniel sich um Essen und Trinken kümmerte. Und es gab Weißwein. Es war Mittag, auwei. Im Nachhinein fällt mir auf, dass ich ihm am Tag vorher noch gesagt hatte, dass ich mich betrinken müsste für nen Dreier. Aber in dem Moment ist mir das nicht aufgefallen. Wir aßen Anti-Pasti und hatten ein nettes Gespräch. Ich dachte dann so langsam eigentlich schon wieder ans nach Hause gehen, schließlich hatte ich noch so einiges zu tun. Da rückte Daniel näher an mich heran und berührte mich erst am Bein. Okay, dachte ich kein Problem, so ein wenig Körperkontakt. Daniel wußte, dass ich meinen Kopf schlecht ausschalten und entspannen kann. Er fing an mir den Rücken zu kraulen. Bis dahin saßen Daniel und ich auf der Zweiercouch und Sabine auf dem Sessel.

Er setzte sich in die Ecke der Couch und sagte mir, dass ich mich mit dem Rücken zu ihm drehen sollte. Ich trug in meinem Inneren eine kleine Diskussion mit mir selbst aus. Sollte ich aprupt aufspringen und gehen, was aber auch irgendwie komplett unhöflich gewesen wäre, oder bleiben und meine Neugierde siegen lassen, obwohl ich den festen Vorsatz hatte an dem Tag mich auf nichts einzulassen… Ahh.. Ich wußte, dass ich nur Stopp sagen musste, dann würde Daniel die Finger von mir nehmen. Die Neugierde siegte.. Ich drehte Daniel also meinen Rücken zu und er streichelte mich.. Über meinem Jäckchen. Weil ich mit offenen Augen nicht genießen konnte, machte ich sie zu.. Ich spürte dann wie Sabine anfing meinen Arm zu streicheln. Uii, dachte ich fühlt sich gut an, aber ist trotzdem komisch.. Is ja eine Frau… Mein Kopf trug spannende Kämpfe aus, ob er sich denn nun hingeben sollte oder nicht, aber ich hatte meinen Widerstand schon aufgegeben… Ich lag auf Daniel steif wie ein Brett und ließ die Liebkosungen über mich ergehen. Es fühlte sich gut an, aber der Kopf sagte noch eine ganze Weile: Was zum Henker machst du da? Willst du das? Ist doch klar worauf das hinausläuft? Ich war ja echt beeindruckt von Sabine, weil sie initiativ wurde. Das hätte ich mich nie getraut.

Außerdem war es wirklich ungewohnt sich den Liebkosungen von gleich zwei Menschen hinzugeben. Daniel war mir mittlerweile unter das T-Shirt gegrabbelt und hatte meinen BH geöffnet. Ich befand mich wie in einem Sandwich, Daniel hinter mir, Sabine neben mir. Sie fing an mich am Kopf zu streicheln, meine Haare. Es hatte was wirklich sehr liebevolles. Daniel machte sich währenddessen an meinen Brüsten zu schaffen. Irgendwann zog ich dann mein Oberteil ganz aus. Sabine streichelte mich am Bauch, aber auch an den Brüsten und fing an an meinen Nippeln zu saugen. Sehr zärtlich. Ich fing auch langsam an sie anzufassen. Streichelte ihren Arm und ihren Rücken, ganz zurückhaltend. Sie zog ihre Bluse aus und hatte wirklich hübsche Unterwäsche an. Irgendwann küsste Daniel die rechte Seite meines Halses, während Sabine die linke Seite liebkoste. Oh wow, ich wußte gar nicht worauf ich mich konzentrieren sollte. Die beiden gaben sich unglaublich viel Mühe, das war Wahnsinn. Dann kam der Moment auf den ich wirklich sehr gespannt war.. Ich hatte mir oft vorstellt, wie es sein würde eine Frau zu küssen. Wenn man mal meine früheste Teenagerzeit ausnimmt, dann habe ich seitdem keine Frau mehr geküsst.

Sabine küsste meinen Hals, fuhr mir mit der Hand durch die Haare. Ihre Lippen bewegten sich über meine Wange zu meinem Mund hin. Und da war er, der erste Kuss mit einer Frau. Sie küsste gut. So ähnlich wie ich. Ihre Lippen fühlte sich weich an, ihr Kuss zärtlich. Nicht so fordernd wie bei Männern. Unsere Zungen berührten sich und spielten miteinander. Ohja eine Frau küssen ist sehr sinnlich, wunderbar. Währenddessen liebkoste Daniel meinen Hals und streichelte meine Brüste, viele Sinneseindrücke.

Sabine gab leise wohlige Geräusche von sich, die signalisierten, dass es ihr gefällt. Irgendwann beugte sie sich über meinen Kopf und ich konnte sehen, wie sie Daniel küsste. Derweil traute ich mich an ihre Brüste. Daniel hatte sie von ihrer Unterwäsche befreit. Ihre Brüste waren ein wenig kleiner als meine, aber ihre Nippel waren wunderbar steif. Ich fing an an ihrem linken Nippel zu saugen. Sehr zärtlich. Ungewohnt an einer nicht flachen Brust zu saugen. Aber ich kann der ästhetischen Form eines Frauenbusens durchaus etwas abgewinnen. Ich hielt ihre Brust und saugte ein wenig kräftiger. Mittlerweile hatte ich meine Scheu ein wenig abgelegt und konnte sie auch dabei anschauen. Das ging noch eine Weile weiter, bis Daniel dann den Vorschlag machte, dass wir ins Schlafzimmer gehen sollten. Gar keine schlecht Idee, da die Vorhänge offen waren und wir durch die riesigen Fenster die seine Wohnung hat, den Nachbarn eh schon eine ordentliche Show geboten haben mussten.

Ich glaub mich knutscht ein Arzt am See

In der ganzen Gefühlschaoszeit mit dem Alten Mann hatte ich das Bedürfnis mich abzulenken. Also hing ich wieder ein wenig im Chat ab. Und lernte einen Arzt kennen. Er sagt er sei Herzchirurg. Also verpasse ich ihm den Namen Herz-Doc. Unsere Chats fühlten sich flutschig an, meint dass es Spaß machte mit ihm zu schreiben. Irgendwann stiegen wir auf WhatsApp um.

Und wir schrieben den ganzen Tag. Herz-Doc schickte mir auch immer wieder Fotos von sich bei der Arbeit und ich fand ihn wirklich attraktiv mit seiner modernen Nerdbrille und den leicht graumelierten Haaren. Er ist Anfang 40 hat aber was unglaublich jungenhaftes. Seine Augen verraten seinen jugendlichen Charme und was spitzbübisches. Die Kommunikation forderte mich positiv heraus. Schnell schalten und nachvollziehen was er meint. Er hatte mich in seinen Bann gezogen.

Nach ein oder zwei Tagen begab es sich, dass ich gerade im Zug saß und zurück nach Hause fuhr. Wir schrieben wieder fröhlich hin und her und er machte meine Zugfahrt sehr kurzweilig. Er erzählte mir von seinen sexuellen Erlebnissen vor allem auch im BDSM-Bereich und ich fand es sehr spannend. Er kannte auch das Zimmer in dem ich vor kurzem mein Erlebnis mit Maxi hatte. Jedenfalls fragte er mich plötzlich, als ich gerade am Bahnhof angekommen war, ob er mich abholen soll.. Uh cool, so spontan. Gut, dachte ich mir, dann warte ich halt eine halbe Stunde. Einen Kaffee geholt und noch schnell auf der Toilette ein wenig ansehnlich hergerichtet.

Und dann stand ich da unter der Anzeige und wartete.. Er kam und sah wirklich genau so wie auf seinen Bildern aus. Juhu.. Und auch im echten Leben forderte mich die Kommunikation mit ihm heraus. Schnell schalten, kontern..I like..

Wir gingen einen Kaffee trinken und hatten ein wirklich sehr spannendes Gespräch in dem er mir sehr viel von sich offenbarte. Erst redete ich viel und dann er.. Für einen Mann wirklich viel.
Da beschlich mich zum ersten Mal das Gefühl, dass mich das Blog sehr manipulierbar macht, wenn ich jemanden treffe, der es gelesen hat. Es gibt viel preis von mir. Seine Geschichte war meiner nicht unähnlich. Die Geschichte seiner gescheiterten Ehe. Aber ich traute ihm nicht zu, mich manipulieren zu wollen. Wir hatten eh ziemlich viel gemeinsam, es war faszinierend. Egal was passieren würde, die zwei Stunden, die wir uns unterhielten, zeigten mir mal wieder warum ich gerne Menschen kennenlerne und was das Leben lebenswert macht. Und ein gutes Gespräch gehört definitv dazu.

Dann trennten sich unsere Wege und wir fuhren nach Hause. Ich bekam in der Ubahn mein Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht. Als er mir auf dem Heimweg schrieb, dass er es schön fände, wenn er mir bald näher kommen darf, da durchzuckte es meinen Magen. Dieses aufregende Gefühl nach dem immer alle suchen.. Herz-Doc hatte echt Eindruck hinterlassen. Was mein Gefühlschaos noch größer machte.

In den nächsten Tagen schrieben wir in unveränderter Intensität weiter. Er erzählte mir, dass er am Wochenende an einem See vor den Toren der Stadt einen Kurs hatte. Da fragte ich einfach, ob er mich mitnehmen würde. Ich wollte meinen Unikram mit an den See nehmen und lernen. Am Sonntag wollte ich mit ihm da hin fahren. Leider ergab es sich, dass noch was erledigen musste. So konnte ich erst später nachkommen und nicht gleich mit ihm rausfahren. Ich kam gegen Ende seiner Mittagspause, leider, denn die wollten wir eigentlich gemeinsam am See verbringen. Er wirkte ein wenig gestresst. Nach ein paar Minuten musste er wieder in seinen Kurs. Ich setzte mich in einen Biergarten und lernte, als er weg war.

Nachdem ich auf Facebook gepostet hatte, wo ich bin, besuchte mich ein Freund, den ich lange nicht gesehen hatte im Biergarten. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Er kam als ich gerade meine Texte für die Uni durch hatte und wir unterhielten uns gut. Irgendwann stieß dann Herz-Doc zu uns und ich merkte, dass er mich gern alleine sehen wollte und verabschiedete mich von meinem Kumpel.

Dann saßen wir ein wenig auf der Bank und unterhielten uns und er war wieder entspannt. Als wir von Mücken aufgefressen wurden, liefen wir ein wenig umher und suchten ein ruhiges Plätzchen. In einem Park blieben wir stehen (ungestört ist anders). Ich hatte ihm schon mal geschrieben, dass ich mir beim ersten Schritt schwer tue. Also küsste er mich einfach. Ahhh Schmetterlingsalarm…huiii. Er küsst gut. Während wir uns küssten, streichelte ich ihm über den Rücken und auch irgendwann über seine Hose und spürte, dass die Küsse auch was in ihm regten. Er packte mich leidenschaftlich an den Haaren während er mich küsste. Dabei kribbelte es ziemlich bei mir. Lange hatten wir nicht Zeit, bevor wir zurück fuhren. Auf dem Rückweg erzählte er mir von einer vergangenen Affäre, die gerade wieder präsent wurde bei ihm und die ihn in tiefen Liebeskummer gestürzt hatte. Ein seltsamer Zeitpunkt aber okay..

Nur leider sollte ihn das dann in der folgenden Zeit noch sehr beschäftigen. Alte Wunden waren aufgerissen und er war ziemlich liebesverkummert, wie er es selbst nannte. Und ich hatte lauter doofe Witze im Kopf weil er als Herz-Doc ja eigentlich Experte für gebrochene Herzen sein sollte. Aber so ist es natürlich nicht.
Ich gebe ihm jetzt die Zeit, die er braucht um das zu verdauen und hoffe, dass ich ihn mal wiedersehe. Denn es hat mich ziemlich gekickt mit ihm.

Headhunter in Love und das erste Mal

Ja es geht mal wieder etwas durcheinander. Ein nachgeholter Beitrag.

Dem nächsten Kandidaten auf meiner Reise werde ich etwas mehr Platz einräumen müssen, was der Tatsache geschuldet ist, dass er über vier Wochen auch etwas mehr Platz in meinem Leben eingenommen hat. Er war außerdem der erste, den ich tatsächlich nicht nur zu einem Kaffee getroffen habe. (Ja, der Bachelor und er liefen parallel)

Mr. Headhunter, einer der ersten, der mit mir Kontakt aufgenommen hat. Gehört auch zur Gattung der Unternehmensberater, wie sollte es auch anders sein. Schon in der ersten Mail wurde deutlich, dass er anders ist, als die anderen. Ich glaube zwar, dass er ein standartisiertes Anschreiben benutzt hat, nichtsdestotrotz stellte er sich ziemlich ausführlich vor. Und er machte gleich klar, dass er eigentlich glücklich vergeben ist. Toyboy-Kandidat Nummer 1, denn schließlich war er mit seinen 26 Jahren jünger als ich. Einen Toyboy finde ich sollte jede Frau haben…

Jedenfalls entdeckte ich wegen ihm das gute alte ICQ wieder. Hach, die Zeit in der ich viel Messenger benutzt habe, liegt auch schon eine ganz Weile zurück. Aber es gefiel mir meine Teenager-Zeit wieder aufleben zu lassen. Im Gegensatz zu den Männern mit denen ich mich auf Whats App später unterhielt, speicherte mein Handy keine ICQ-Kommunikation von uns, so dass ich keine Unterhaltung genau wiedergeben kann. Nur das was gefühlt hängen geblieben ist. Das dürfte ihm aber nicht so unrecht sein, denn er geizte eh mit Informationen über sich. Die Männer danach nahmen das oft lockerer. Ich weiß bis heute nicht, ob der Vornamen, den er mir gegeben hat eigentlich stimmt. Ich habe genau ein Bild von ihm bekommen und das obwohl er der Mann ist, mit dem ich mich bis jetzt am öftesten getroffen habe.

So was wollte Mr. Headhunter eigentlich von mir..
Er liebt also seine Freundin, mit der er seit fünf Jahren zusammen ist, über alles und will sie auch heiraten. Sie ist eine der zwei Frauen mit denen er bisher in seinem Leben Sex gemacht hat. Leider scheint der Sex mit seiner Traumfrau sehr langweilig und eintönig zu sein. Einen Blowjob hat er noch nie bekommen und durfte weder seine Finger irgendwo hinstecken, noch seine Freundin lecken. Da fragte ich mich langsam, was die beiden im Bett überhaupt so machen, aber naja..Jedenfalls war er auf der Suche nach ganz vielen ersten Malen.

Nach Tagen intensivsten Schreibens kribbelte die Vorfreude in mir. Es fühlte sich einfach so gut an, dass er sich so sehr für mich interessierte und mein Leben begleitete.. Optisch war er im Übrigen überhaupt nicht mein Fall, was ich auf den Fotos in seinem Profil gesehen habe. Blonde Haare und ein ganz durchschnittlicher Typ. Aber er kickte mich im Kopf dermaßen, dass mir das überhaupt nichts mehr ausmachte.

Das krasseste war, dass er mir erzählte, dass er es sich abends unter Duldung seiner Freundin selbst besorgt und dabei an mich denkt. Wenn das nicht schon fremdgehen ist.. Wir machten es uns auch das ein oder andere Mal gemeinsam via Messenger selbst. Ich kannte alle seine Wünsche und Phantasien. Und Geduld war noch nie meine Stärke. Ich war so unglaublich neugierig auf den Typen und nervös, wie er mich denn finden würde und wie der erste Realitätscheck meines Profil ausfällt.
Wir suchten ewig nach einem Termin für ein erstes Treffen, aber das war mit seiner Arbeit und seiner Beziehung nicht einfach. Wir hatten schon ewig oft drüber geschrieben, wie das wohl werden würde, wenn wir uns sehen. Er wollte mich Küssen und mich anfassen. Freute sich auf mein Piercing und meine Brüste.
An einem Montag Abend hielt er es dann nicht mehr aus und wir wollten uns nach einer Sitzung von mir treffen. Wir vereinbarten eine Parkbank, die nicht weit von meinem Sitzungsort entfernt stand. Er schob als Ausrede vor etwas im Büro vergessen zu haben. Wir würden also nur etwa 45 Minuten Zeit haben.

Ich war schon etwas früher dran und wartete auf ihn. Und das Kribbeln in meinem Bauch war sensationell. Die Schmetterlinge drehten vor Aufregung durch. Dieses Gefühl hatte ich nicht mehr, seit ich meine erste große Liebe zum ersten Mal getroffen hatte. Wie krass, aber genau wegen dieser Momente habe ich mich auf der Seite angemeldet. Ich fühlte ich so unfassbar lebendig.

Er setzte sich zu mir auf die Bank und wir unterhielten uns. Wir hatten auch sofort eine Verbindung. Irgendwann fasste er sich, obwohl er eigentlich unfassbar schüchtern ist, ein Herz und küsste mich. Das war der beste Kuss, den ich seit ganz langer Zeit bekommen habe. Ein Moment in dem man alles vergißt. Es war schon dunkel draußen, der Moment kurz bevor es ein Gewitter gibt, es aber noch nicht regnet. So ähnlich war es auch bei mir. Ich war mit jeder Faser meines Körpers scharf auf ihn. Wir suchten uns einen unbeobachteten Fleck und knutschen intensiv und fingen an uns gegenseitig zu ertasten. Er ließ es sich dann auch nicht nehmen sich ein erstes Mal zu holen und langte mir in die Hose. Er tastete sich langsam durch meine ziemlich feuchte Muschi vor und schob mir einen Finger hinein.

Alles fühlte sich so unglaublich geil an. Ich revanchierte mich und habe seinen Penis in den Mund genommen (auch ein erstes Mal für ihn), aber nicht für einen kompletten Blow Job. Die Zeit ging so schnell vorbei und er musste dann auch bald wieder zurück. So blieb es bei Knutschen und Fummeln, aber das war unfassbar geil.
Es war klar, dass wir das noch fortsetzen würden.