Die Welt dreht sich weiter

Die beste Nachricht zuerst: Es sieht wohl so aus, als hätte ich einen Job gefunden. Völlig überraschend war er da, der Job auf den ich wohl gewartet habe. Mündliche Zusage habe ich. Vertrag muss ich noch unterschreiben. juhuu..  Aber auch ein wenig Schiss. So mit weniger Freizeit und weniger Flexibilität. Aber Geld. Naja mal sehen. Mitte Oktober geht es dann los. Jemand der mich kennt ich weiß, wie ich bin und wie ich arbeite. Toller Zufall.

Das Jobangebot macht mich im Kopf freier und die Lust kehrt zurück.

Männer: Mr. Bondage hat mich gehen lassen. So fühlt es sich an. Wir treffen uns noch manchmal, so alle paar Wochen. Und immer wenn wir uns sehen, fühle ich, dass da etwas existiert zwischen uns. Das ist immernoch da. Und führt wie bei unserem letzten Treffen manchmal auch zu wilden ungeplanten sexuellen Aktivitäten im Auto. Wie die Teenager auf der Rückbank auf einem Parkplatz. (Vielleicht sollte ich im Nebenjob Autotester werden, zumindest die Qualität der Rückbänke :-)) Die seltenen Momente sind sehr intensiv dafür. Es kribbelt, viel Spannung. Knutschen, Nähe. Aber durch seine Zurückhaltung bin ich frei für etwas potentiell Neues. Es fühlt sich an, als hätte er sich als Nebenmann eingereiht und Platz gelassen für einen Hauptmann. (Den es noch nicht gibt.)

Mr. Tiefenentspannt nimmt mehr Raum ein mittlerweile. (Er ist aktuell vergeben). Aber in der Zeit in der ich wegen der Jobsuche sehr unter Selbstzweifeln gelitten habe, ist er viel mit mir spazieren gegangen. Wir haben lange Gespräche gehabt. Er hat mir viel Mut zu gesprochen. Das hat mir sehr gut getan. Darüber hinaus haben wir auch weiterhin Sex, wenn die Terminkalender es zulassen. Und tatata, wir haben uns letztes Mal geküsst. Davon war ich so perplex, dass ich es gar nicht genießen konnte, sondern nur die ganze Zeit drüber nachgedacht habe, ob das nun ein Versehen war, oder Absicht. Mein Kopf mal wieder. Und er hat mich zu einer Veranstaltung eingeladen, bei der Freunde von ihm da waren und seine Freundin. Mutiger Mann 🙂 Mit der Geliebten und der Freundin… Wir hatten eine gute Geschichte auf Lager woher wir uns kennen.

Neue Motivation zu schreiben: Jemand hat mich mal gefragt, ob meine Freunde den Blog kennen. Alle wichtigen kennen ihn. Und ich war lange von der Annahme ausgegangen, dass sie wissen, dass er existiert, sie ihn aber nicht lesen. Von wegen. Seit kurzem weiß ich, dass sie immer ganz gespannt gucken, ob ich was neues geschrieben habe. Das hat mich sehr gefreut und motiviert mich. Es führte zu der kuriosen Situation, dass ich meiner Freundin von dem letzten Erlebnis erzählen wollte und sie meinte: „Nein, nicht spoilern, ich muss erst den Eintrag lesen.“ Hahaha.

Play-Party mal anders als gedacht…

Ich wollte doch nur gucken und mein Outfit ausführen. Aber zugegebenermaßen hatte mich das Spiel, dass ich beobachtet hatte ziemlich angemacht. Besser als jeder Porno. Einen echten Orgamus bei einer Frau zu sehen. Zu sehen, wie ihr Körper zuckt. Ohne dieses künstliche Gestöhne. Pur und echt. Deswegen bin ich ganz gern mal in Clubs.

Mr. Barockes Hemd schien das Spiel auch gefallen zu haben. Er hatte sich beim Zusehen immer hinter mich gestellt und sich fast schon an mich gekuschelt. Ich war zwischenzeitlich ein wenig irritiert über soviel Annäherung, da wir ja bisher einfach nur zufällig gemeinsam den Club betreten hatte und ich die Bitte nach Hilfe bei meinen Strapsen nicht als Einladug für mehr verstanden hatte. Außerdem fand ich ihn überhaupt nicht dominant. Er war nett, keine Frage. Aber jetzt nicht der Mann den ich mir auf einer BDSM-Party zum Spielen ausgesucht hätte. Nachdem wir wieder zur Bar zurück gekehrt waren beeindruckte mich Mr. Barockes Hemd. Er fragte mich, ob ich nicht Lust hätte mir ihm zu spielen. Einfach so, gerade heraus. Das fand ich wirklich mutig und hätte ich ihm so gar nicht zugetraut.

Verdammt, jetzt musste ich mich entscheiden. Wollte ich oder nicht. Spielen erfordert noch mehr Vertrauen, als normaler Sex im Club. Und da bin ich ja schon wählerisch. Außerdem hatte ja mein Dominant-Radar nicht angeschlagen. Hmm und überhaupt… Aber ich war ein wenig angegeilt und gewillt die Komfortzone zu verlassen. Na gut, was soll schon schief gehen, außer dass es nicht funktioniert. Er hatte auch keinen Koffer mit Schlaginstrumenten dabei, mit denen er mich bearbeiten wollte. Ich gab mir einen Ruc und wollte es ausprobieren. Ich sagte ihm aber noch, dass ich nicht soviel Erfahrung habe und nicht so hart spiele wie die anderen. Okay, er würde ganz behutsam vorgehen. (Im Nachhinein muss ich an dieser Stelle sehr schmunzeln).

Gut, wir machten uns auf den Weg uns eine Location zu suchen. Oder vielmehr, ich sagte wo es lang geht…. Finde den Fehler… Seit wir uns getroffen haben lief er mir eigentlich hinter her und ich gab den Ton an. Ich hatte da so meine Zweifel, dass das beim Spieln anders werden würde. Aber man weiß ja nie, hoffte ich.

Wir entschieden uns für ein abschließbares Zimmer. Reichte schon, dass wir uns nicht kannten, mussten nicht noch andere teilnehmen. Wir standen vor der Spielwiese. Gut, dachte ich mir, ich muss mir jetzt ja keine Gedanken mehr machen, was nun passiert. Sein Job, freute ich mich über einen Vorteil des devoten Parts. Mr. Barockes Hemd stellte sich vor mich und sagte mir, dass er sich jetzt ganz um mich kümmern würde. Wunderbar dachte ich mir, aber musste innerlich so schmunzeln, weil er mich mehr an eine Tantra-Session erinnerte, als an ein BDSM-Spiel. Ich bat ihn noch, dass ich mir mit meinem Schal die Augen verbinden dürfe, da ich dann besser abschalten kann. Ging in Ordung für ihn, also verband ich mir die Augen. Wir standen einander zugewandt vor dem Bett. Er fing an mich an den Schultern zu streicheln, ausgiebig. Gut, kann man machen. Aber das fühlte sich so vanillaig an, dass ich innerlich fast platze vor Lachen. Dann fing er an mir Befehle zu geben. „Mach deine Beine breit!?!. Er ging am Ende des Satzes mit der Stimme immer hoch, so dass ich mir nicht sicher war, ob es nicht eine Frage war, bei der er meine Zustimmung hätte haben wollen. Ich war wirklich gespannt, wo das noch hinführen würde. Ich will gar nicht wissen, was sich die Zuseher (falls es welche gab) gedacht haben.

Nach einer Unmenge an Gestreichel und Geküsse, nach weiteren Befehlen, die nach Fragen klingen fing Mr. Barockes Hemd (mittlerweile lagen wir auf dem Bett) an mich zu lecken. Während ich mich vorher den ein oder anderen Moment gefragt habe, ob ich dem „Dom“ sagen könnte, dass er mich mal gefälligst härter anpacken soll und ob das nicht der Tod unseres Spiels geworden wäre, war mir als er zu lecken begann klar, wo seine Qualitäten liegen. Nicht so sehr in der Dominanz. Aber er leckte göttlich. Gut, dachte ich mir, das entschädigt für das nicht gut funktionierende Spiel. Also, Scheiß auf das Spiel. Das Lecken ist geil… So schaltete ich den Kopf aus und gab mich dem Vanillaigsten Sex, den man auf so einer BDSM-Party nur haben kann, hin.

Für den sehr geil geleckten Orgasmus, denn er mir bereitet hatte, forderte er einen Blowjob ein. Nichts leichter als das dachte ich, und legte los. Kurz bevor er kam, bremste er mich, angelte sich ein Kondom und fickte mich doggy, bis er kam. So waren wir am Ende beide glücklich und befriedigt, wenn auch anders als erwartet. Er drückte mir noch seine Nummer in die Hand und hofft, dass ich mich melden würde..

Allein auf eine Play-Party

Ich fühle mich schon eine ganze Weile underplayed. Die letzte Spiel-Session ist lange her. Ich müsste im Blog nachschauen, wann genau ich das letzte Mal eingetaucht bin ich das Spiel mit Dominanz, Unterwerfung und ein klein wenig Schmerz.

Es ist allerdings ähnlich schwer einen dominanten Partner zu finden, der zu einem passt, wie einen Partner für eine Beziehung. Es muss stimmen. Ich habe das Gefühl, bis ich dafür einen finde, könnte es noch ein wenig dauern.

Es war Samstag Abend, ich hatte nichts vor. Auf der Rirarammelseite laß ich, dass an diesem Abend in dem schönen Swingerclub, in dem Mr. Bondage mich mal gefesselt hat, eine BDSM-Play-Night stattfinden würde. Das klang doch schon mal vielversprechend. Stellte sich nur noch die Frage mit wem ich da hingehen könnte. Von den Männern, mit denen ich bisher so im Club war, haben die meisten keinen BDSM-Bezug, schieden also aus. Die anderen konnten so spontan nicht.

Also setzte ich ein Date-Gesuch auf die Rirarammelseite – am Nachmittag, also relativ kurzfristig. Es meldeten sich auch drei Interessenten. Der erste schrieb, dass er auf eine andere Veranstaltung gehen würden und wollte, dass ich doch dort mit ihm hingehe. Ähh nein, keine Lust auf unbekanntes Terrain an diesem Abend. Ich wollte explizit auf diese Party. Der zweite schrieb mit eine ewig lange Mail, warum er da gerne mit mir hingehen will. Beim Blick auf sein Profil und seine Vorlieben stellte ich dann fest, dass er Mollig unter „Geht gar nicht“ einsortiert hatte. Das ist immer ein Hinweis darauf, dass er eigentlich auf Size Zero Frauen steht und da bin ich definitiv raus. Er hat wohl den Hinweis auf Kurven in meinem Profil überlesen. Ich sagte ihm dass er meine Bilder schauen soll und gab ihm mein Album frei. Tat er und schrieb, dann auch prompt, dass er es sich nun anders überlegt hatte. Der Abend fing ja schon toll an. Was ein Arsch der Typ. Naja dann soll er sich halt eine andere suchen.

Ein Mann, den ich schon das ein odere andere Mal gedatet hatte, mit dem aber nie was lief, schrieb mir, dass er an diesem Abend mit einer Frau in den Club gehen würde und sich freuen würde, wenn ich auch käme. Das war am Ende der ausschlaggebende Punkt, dass ich mich entschied, alleine zu gehen. Das erste Mal überhaupt alleine in den Club und dann noch auf eine Play-Party. Aber es würde ein Gesicht da sein, dass ich kennen und so hatte ich einen Ankerpunkt. Ich packte meine Klamotten ein und freute mich tierisch darauf, mal wieder in einer Kinky-Atmosphäre zu sein. Mit Null Erwartungen fuhr ich los. Ich wollte einfach nur mein Rotkäppchen-Kostüm mal wieder anziehen und ein paar Menschen beim Spielen beobachten. Das war mein Plan.

In der Umkleide wurde mir dann bewußt, dass ich mein Korsett ja gar nicht allein anziehen kann. Bisher hatte ich immer jemanden dabei gehabt, der das dann für mich geschnürt hat. Blieb mir also nichts anderes übrig, als schon in der Umkleide jemanden anzuquatschen. Mit mir zusammen war gerade eine Transe dabei sich für den Abend herzurichten. Optimal dachte ich mir, sie weiß bestimmt, wie man so ein Ding schnürt. Damit lag ich richtig. Nettes Gespräch gleich noch inklusive. Läuft gut, de Abend schon in der Umkleide. Ich war happy, dass ich mich allein losgetraut hatte.

Korsett war geschnürt, Transe verschwand in den Club. Ich kämpfte derweil mit meinen Strapsen und stellte fest, dass es nicht sehr schlau war, sich erst das Korsett schnüren zu lassen und dann zu versuchen in Strümpfe zu kommen. Außer mir war noch ein Mann allein in der Umkleide. Also fragte ich ihn, nachdem ich es in meine Strümpfe geschafft hatte, ob er sie mir an meinen Strapshaltern befestigen könne. Es gibt wohl definitv schlimmere Bitten  :-)) Bisher haben sich immer noch alle gefreut, wenn ich sie gefragt habe. Der Mann sah nett aus, ein wenig unauffällig. Ich war mir nicht sicher, auf welcher Seite er spielt, dominant oder devot. Er war ein wenig älter als ich und trug lustigerweise ein rotes Hemd, dass ein wenig barock aussah. Er passte mit seinem Outfit sogar zu meinem Rotkäppchen-Outfit. Wie wenn es geplant gewesen wäre. Also rein ins Vergnügen. Ich war erst relativ spät in den Club gegangen, so dass schon halbwegs voll war und die meisten schon mit dem Buffet fertig waren. Mr. Barockes Hemd wich mir nicht mehr von der Seite und besorgte mir gleich an der Bar etwas zu trinken. Auch mein Bekannter war schon da. Spannend ihn nun mal im BDSM-Kontext zu sehen. Ich gesellte mich zu ihm und seiner Begleiterin. Sie war nett, vermutlich ein gutes Stück älter als ich. Kurze blonde Haare, kurvig. Mir war nicht ganz klar in welcher Art Verhältnis die beiden zueinander stehen. Aber es ergab sich auch nicht die Gelegenheit ihn zu fragen, da sie nie von seiner Seite wich.

Ich wollte mich einfach mitten reinsetzen und gucken. Menschen gucken. Wie die miteinander umgehen, welche Klamotten sie tragen, wie sich Dominanz und Devotheit äußern. Lernte wieder einmal, dass die meisten dominanten Frauen nicht zu meinem Empfinden von Stil passen. Mr. Barockes Hemd wich mir nicht mehr von der Seite. Das war einerseits nett, weil ich nicht mehr allein da war, andererseits verhinderte es irgendwie, dass ich noch jemand anderen Kennenlernen würde.

Wir streiften durch die Räume und schauten, ob es ein Spiel gab, bei dem es sich lohnt länger zuzusehen. Ich fühlte mich in meinem Outfit wohl und durchaus auch neugierig beäugt. Ich lief voraus, Mr. Barockes Hemd hinterher. Dann kamen wir zu einer Spielwiese auf dem ein Mann, den ich ziemlich heiß fand seine wunderhübsche, nackt perfekt aussehende (verdammt!!) Partnerin bespielte. Endlich mal ein Spiel, dass nicht so sehr vom Schmerz bestimmt war, was man sonst ja eher so standartmäßig antrifft. Sie ritt auf ihm, blendete die Umgebung völlig aus. Er gab ihr verbal den Rhythmus vor. Kurz bevor sie kam, befahl er ihr aufzuhören. Sie trug ein Analplug und wirkte unglaublich erregt. Man konnte sehen, wie die Erregung ein wenig abklang bei ihr. Dann trieb er sie wieder hoch, bis kurz vor ihren Orgamus. Die beiden wirkten sehr vertraut. Er wußte genau wie ihr Körper funktioniert. Dann nahm er sie doggy, zog sie an den Haaren. Nahm sie hart. Das Spiel der beiden turnte mich ungemein an. Er strahlte auf mich so eine natürliche Dominanz aus. Ich hielt mich abseits und sah den beiden gepannt zu. Während er sie doggy fickte, lächelte er mich an. Haha, wie geil. Ich nahm das als Kompliment. Und ich war plötzlich ziemlich angegeilt. Verdammt. Ich wollte ja nix anstellen an dem Abend…

Er hat eine Fantasie hinterlassen

Um den Jahreswechsel hatte ich das verrückte Spontan-Date mit Mr. Rich gehabt. Alles irgendwie größer, krasser, teurer. Natürlich hat er sich nie mehr gemeldet. Damit hatte ich gerechnet, deswegen hat mich das nicht so wirklich beschäftigt. Vielleicht meldet er sich dann mit einem Jahr Abstand wieder… So wie beim letzten Mal auch.. Das wäre lustig.

Ich bin in diesem Jahr ganz allein auf der BoundCon gewesen. Als ich gerade so Richtung Eingang marschiere höre ich wie ein Auto mit ganz viel Zwischengas aufmerksamkeitsheischend angefahren kommt. Das war seine pinkes Gefährt auf dem Weg zum VIP-Parkplatz… Ja, das passte irgendwie. Ich war gespannt, mit welchen Leuten Mr. Rich sich auf der Messe rumtreiben würde. Getreu meinem Vorsatz ihn nicht anzusprechen trieb ich mich auf der Messe herum und stand immer eher ein wenig versteckt am Rand. Folglicherweise sah er mich auch nicht. Keine Ahnung, ob er sich überhaupt an mich erinnert hätte. Werd ich nicht rausfinden. Ich gehe Menschen so ungern auf den Sack, dass ich mich dann eben immer zurückhalte, wenn ich mir nicht sicher bin, ob derjenige jetzt auch Bock hätte auf einen Plausch mit mir.

Er hat aber zumindest eine Fantasie hinterlassen in meinen Kopf. Zum Masturbieren habe ich so ein Standard-Fantasie-Repertoire. Na nach Lust und Laune greife ich davon eines heraus. Seit der Geschichte mit Mr. Rich ist da eine Fantasie dazu gekommen.

Er hatte mir von dem Sybian erzählt, mit dem er so gern spielt. Ich habe das Ding als ich in seiner Wohnung war zwar nicht zu Gesicht bekommen, aber als er mir davon erzählt hat, hab ich es gegoogelt und seitdem lässt mich diese Fantasie nicht mehr los. Ich stelle mir vor, wie dieses Ding in seinem Wohnzimmer steht. Ich sitze darauf, die Hände über den Kopf gefesselt. Er und ein paar Männer sitzen auf der Couch, Fernbedinung in der Hand. Sie entlocken mir Orgasmen, viele nacheinander. Ich kann nichts dagegen tun. Ich komme und komme immer wieder. Manchmal trage ich dabei auch noch ein Analplug. Manchmal kommt ein Mann zu mir her und lässt mich währenddessen blasen und ich muss mich darauf konzentrieren…

Diese Fantasie in meinem Kopf funktioniert eigentlich immer. Macht mich immer an.

Btw. JD hat sich mal wieder per Email gemeldet. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Mal sehen, was sich ergibt.

3 Jahre WordPress und das Blog lebt noch

WordPress erinnert mich einmal im Jahr daran Geld für meinen Premium-Account haben zu wollen. Das erinnert mich wiederum daran, dass mein Blog wieder ein Jahr älter wird. Drei Jahre blogge ich nun hier auf WordPress. Ich freue mich, dass ich es immernoch tue und dass es immer noch viele Leser gibt. Die meisten Blogs über Sex leben gar nicht so lange. Auch wenn ich in letzter Zeit nicht so viel veröffentlich habe. Aber ich hatte auch einfach relativ wenig Sex. (Wobei ich noch drei Einträge nachschreiben muss :-))

Ich überlege immer mal wieder, was ich mit dem Blog anstellen soll. Mal das Layout und die Technik nochmal updaten, oder ob ich nicht nur über meine Erlebnisse bloggen soll, sondern zwischendrin über Sex generell. Vielleicht auch mal die Lebens-Geschichten von anderen Menschen (auf Sex bezogen erzählen) Ich date immernoch viel und lerne viele spannende Menschen kennen. Bisher halte ich mich immer sehr zurück deren Geschichten zu erzählen, weil ich keine Ahnung habe, ob das jemanden interessieren könnte. Ich werde auch immer mal wieder angefragt von Menschen die gerne einen Gastbeitrag veröffentlichen würden. Schreibt mir gerne mal eure Meinung dazu.

In Zeiten vieler Umbrüche auf Bewährtes zurückgreifen

Viele Veränderungen und Umbrüche in meinem Leben rauben mir gerade ein wenig die sexuelle Experimentierfreude. Zur Zeit greife ich auf meist auf Bewährtes zurück. Ein weiteres Date mit Mr. Tiefenentspannt im Stundenhotel.

Ein neues Zimmer, vertrautes Miteinander. Dankbar, dass er mir ein ums andere Mal mit unglaublicher Hingabe Lust bereitet. Dass ich die Freude, sein Vergnügen spüren kann, das er dabei empfindet, wenn er mich leckt. Dass sich seine Lust mir Lust zu bereiten direkt auf mich überträgt. Es entspannt mich sofort. Es ist leicht im Kopf. Ich muss über nichts nachdenken. Bin frei im Kopf. Wieder leckt er mir eine ganze Reihe an Orgasmen. Liest meinen Körper. Reagiert auf das Feedback, dass ihm mein Körper gibt. Ausdauernd. Wenn ein Orgasmus mich durchflutet hat, lässt er nicht locker. Leckt mich weiter in der Entspannungsphase nach dem Orgasmus, aber langsamer, zurückhaltender. So dass mein Körper runter kommt, aber nicht ganz. Einen neuen Anlauf nimmt, wieder Anspannung aufbaut. Steigernd, intensiver werdend. Nicht nachlassend, wenn sich mein Körper unter seiner Berührung windet. Im Orgasmus explodiert.

…Wer braucht Wellness, wenn er zwei Stunden mit Mr. Tiefenentspannt ins Stundenhotel kann… Es entspannt meinen Körper und Geist. Es tut mir gut, dass er mich sexuell genießt. Auch als Kontrast zu Mr. Bondage, wo das gerade keine Rolle mehr spielt.

Zur Befriedigung seiner Lust hatten wir nach meinen vier oder fünf geleckten Orgasmen noch Sex. Allerdings muss ich zugeben, dass ich nach fünf Orgasmen keine Granate der Lust mehr war. Ich wußte ich würde nicht nochmal kommen, aber ich tat mein möglichstes, so dass er es genießen konnte – was mir auch gelang.

Beim Bloggen hat sich unser letztes Date nochmal in meinem Kopf abgespielt. Neben der Tatsache, dass ich jetzt unfassbar geil bin, bin ich fast versucht im Mitten ihm der Nacht noch zu schreiben und ihn nach unserem nächsten Treffen zu fragen. Ich hoffe, dass meine Tage schnell vorbei sind…

Sex fürs Seelenwohl

In all die Gedanken übers Älterwerden und wohin es mit dem Leben gehen soll, zwischen den Unsicherheiten in meiner Beziehung zu Mr. Bondage hab ich einfach mal wieder gevögelt. Mich jemandem hingegeben, der mir das Gefühl gibt, dass er unglaubliche Lust auf mich hat. O Gott, das war so nötig gewesen. Es hat so gut getan. Da lässt es mich heute auch entspannter älter werden.

Mr. Undercut ist auf getaucht. Er hat sich von seiner Frau getrennt, die Trennung verarbeitet und war zu Beginn des Monats in seine eigene Bude gezogen. Er hatte gerade noch ein wenig Zeit frei und so fragte er mich einfach, ob ich Lust hätte bei ihm vorbeizuschauen. Mr. Undercut, der immer mehr wie ein Klischee-Hipster aussieht. Tätowiert, wild. Dessen Bart immer länger wird. Der ein unangepasster Lebenskünstler ist. Ja, genau richtig in meinem superuntervögelten Zustand. Als ich zum ihm fuhr, hatte ich die Erwartung, dass wir in einer halbeingeräumten Wohnung zwischen Umzugskartons vögeln würden. Weit gefehlt. Sein supergeschnittenes 1-Zimmer-Appartement war gemütlich und stilvoll eingerichtet. Ich fühlte mich gleich wohl beim ihm.

Wir machten es uns auf dem Sofa bequem und brachten uns auf den neuesten Stand, was im jeweiligen Leben passiert war seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten. Zwischendurch küsste er mich. Er küsste mich so als gäbe es gerade keine anderen Frauen auf dieser Welt. Er ist leidenschaftlich und ein sehr guter Küsser. Obwohl ich Männer mit Bart gar nicht so gern küsse, ist mir das bei ihm völlig wurscht. Er berührte mich, küsste mich am Hals, an den Ohren. Als ob wir uns schon in und auswendig kennen würden. Er setzte sich hinter mich, zog mich aus. Als ich beim Ausziehen meiner Hose lachend über meine leichten Rückenschmerzen klagte, verlagerten wir uns auf sein Riesenbett.

Ich lag auf dem Rücken und er küsste voller Hingabe meine Brüste, meinen Bauch und landete zwischen meinen Beinen. „Was bin ich doch für ein Glückspilz, kaum da und schon wird mir Lust bereitet“, dachte mein Kopf. Augen zu und fallen lassen. Genießen, was er mit seiner Zunge anstellte. Er machte es meinem Kopf einfach, denn er erweckte den Eindruck, als würde er es in vollen Zügen genießen mich mit seiner Zunge erkunden. Ich war überrascht, dass sein Bart überhaupt nicht störte. Er leckte meinen Kitzler, drang mit seiner Zunge in mich ein. Fickte mich regelrecht mit der Zunge, um dann nach einer Weile gezielt den Höhepunkt in Angriff zu nehmen. Und da spürte ich die Wellen.. Endlich mal wieder.. Das war sehr befreiend. Nach dem Orgasmus neckte er mich ein wenig in dem er immer mal wieder noch über den Kitzler leckte und ich ihn lachend wegstoßen musste. Dann gewährte er mir eine Pause. Er grinste breit und sagte, dass er es unglaublich spannend gefunden hatte mich dabei zu beobachten. Ich dachte kurz: „O Gott er hat mich die ganze Zeit angestarrt“, aber seiner Miene war zu entnehmen, dass er es wirklich genosssen hatte.

Wir lagen nebeneinander und streichelten uns ein wenig. Irgendwie kam das Gespräch auf meinen Hintern und ich meinte lachend: „Och ja, der ist halt einfach riesig“. Worauf er erwiderte, dass er ihn perfekt fände. Und schließlich hätte ich ja im Vergleich zu ihm noch nie den geilen Anblick genießen können, wenn man mich von hinten nimmt. Also könnte ich ja gar nicht mitreden. Es war so niedlich. Ich glaubte ihm, dass er auf meinen Hintern abfährt. Es fühlte sich gut an begehrt zu werden. Balsam für mein Ego. Es versetzte mich in eine Hochstimmung. Er zündete sich eine Zigarette danach an, angelte sich sein Bier und ich kuschelte mich unter seine Decke.

Irgendwann kam er dann zu mir unter die Decke geklettert. Runde zwei. Was freute mich mich auf seinen großen Schwanz. Wir knutschten, berührten uns gegenseitig. Irgendwann drehte ich ihm meinen Rücken zu. Wollte seinen Schwanz an meinem Hintern spüren. Rieb meinen Hintern gegen seinen Schritt. Er küsste meinen Rücken, meinen Hals. Das machte mich unfassbar geil. Ich hoffte, dass er zum Kondom greifen und mich einfach hart ficken würde. Er ließ mich noch ein wenig zappeln. Suchte mit seinen Händen meine Muschi. Drang mit einem Finger in mich ein. Dann griff er zum Kondom. Ich begab mich voller Vorfreude in die Hündchen-Position.

Er drang langsam in mich ein. Es braucht immer einen Moment, bis ich ihn aufnehmen kann, bis er ganz eindringen kann. Es fühlt sich so tief an. Dann stieß er zu. Aber gar nicht allzu heftig.  Ich rieb meinen Kitzler und merkte wie ich so langsam Richtung Orgasmus kam. Allerdings machte ihn mein Hintern wohl so geil, dass er ziemlich zügig kam. Da reichte es für mich nur für so einen Orgasmuschen. Ich nahm es als Kompliment. Ich war  vorher beim Lecken ja schon belohnt worden.

Das war sein Wohnungseinweihungsfick. Kann man lassen finde ich. Kann für ihn nur gut werden in der Wohnung

 

 

Ein stummer Schrei nach Liebe

Ich habe Geburtstag diese Woche. Das schlägt mir ein wenig auf das Gemüt. Dann werde ich wieder ein Jahr älter und die biologische Uhr tickt noch ein wenig lauter. Die Menschen gucken noch ein wenig mitleidiger auf mich als Singlefrau. Jetzt aber immerhin mit Abschluss.

Zu Beginn der Woche habe ich Mr. Bondage wiedergesehen. Das Wiedersehen nach dem Wochenende mit der anderen Frau. Wir trafen uns in unserem Lieblingsrestaurant. Es war wirklich schön zwischen uns. Lustig, ein gutes Gesprächch, liebevoll, ein bisschen knisternd. Alles wunderbar. Bis wir in seine Wohnung kamen. Ich hatte die Nacht vorher relativ kurz geschlafen. Ich freute mich darauf mich einfach nur an ihn hinzukuscheln und einzuschlafen. So sah der Plan in meinem Kopf aus. Dann betraten wir die Wohnung. Und ich stellte fest, dass die beiden alles umgeräumt hatten an dem Wochenende, an dem sie da war. Das Bett stand nun in einem anderen Zimmer. Im Wohnzimmer war noch zu sehen, was die beiden offensichtlich gemacht hatten. Nicht das ich das nicht weiß. Aber dass er für sie alles extra hübsch gemacht hat – sogar Kerzen aufgestellt hat – das warf mich wirklich aus der Bahn.

Jetzt so mit zwei Tagen Abstand ärgere ich mich über mein Verhalten, aber ich war verletzt. Und da sprang der Trotz-Modus an. Ich schnappte mir meine Decke, ein paar Wolldecken und mein Kissen und zog mich beleidigt auf den Boden in dem Zimmer in dem voher das Bett gestanden hatte, zurück Ich war wild entschlossen dort zu schlafen. Es war auch aushaltbar bequem. Ich wollte allein sein, meine Gefühle sortieren, nachdenken. Ich hoffte sehr, dass er mich entweder dort schmollen lassen oder in den Arm nehmen würde.

Er entschied sich anders und wollte mich vor „einer Dummheit“ bewahren. (Das auf den Boden schlafen). Er bat mich erst noch ganz normal, mich in das richtige Bett zu legen. Er würde mich auch in Ruhe lassen. Ich wollte nicht. War zu sehr im Schmollmodus, heulte. Wollte in Ruhe gelassen werden. Ich lehnte ab. Sagte ihm, dass er mich in Ruhe lassen soll. Er ließ mich in Ruhe. Kurzzeitig. Dann kam er wieder und ich merkte, dass er sehr genervt war von meinem Verhalten. Er setzte den Befehlston auf und sagte, dass ich mit dem Schmarrn aufhören solle und nicht so trotzig da auf dem Boden liegen bleiben kann. Ich war sauer, nicht gewillt klein bei zu geben, verletzt. Irgendwie war das ja auch „unser Reich“. Zumindest in meinem Kopf. Realistisch gesehen irgendwie Quatsch. Es ist einfach seine Wohnung in der ich durchaus oft mit ihm übernachtet hatte.

Aber in einer Situation in der ich mir der Rolle in seinem Leben nicht bewusst bin, war zum einen das Umräumen irgendwie schmerzhaft. Zum anderen nochmal so plastisch vor Augen geführt zu bekommen, dass die beiden offensichtlich schön mit einander gespielt hatten, das war zu viel. Wir hatten einmal Sex dieses Jahr und haben einmal zusammen gefesselt. In zwei Monaten. Tragischerweise ist das alles an Sex, was ich bisher in diesem Jahr hatte. Das war nicht so intendiert und auch zum einen meiner Prüfung geschuldet, zum anderen, dass das ein oder andere Date aus den verschiedensten Gründen nicht zustande gekommen ist.

Ich entgegnete ihm trotzig, dass er mich ja einfach mal in den Arm nehmen hätte können. Er fühlte sich ungerecht von mir behandelt und ging. Als er ins Bad verschwunden war ging ich meine Optionen durch. Auf Teufel komm raus im Zimmer liegen bleiben: Das würde er nicht zulassen, als Monster-Ärger. Heimfahren: Das wäre meine Lieblingsoption gewesen, um mit mir wieder ins Reine zu kommen und das Ganze nochmal rational zu betrachten. Aber ich hatte beim Essen vorher zuviel getrunken um noch zu fahren, also keine Option. Mich ins Bett legen: Also klein beigeben. Auf Grund der Alternativen blieb mir eigentlich nichts anderes übrig. Also schnappte ich mir mein Bettzeug, plus meine Kopfhörer um meinen Ärger mit Musik zu ersticken und ging ins Bett. Wir sprachen kein Wort. Zum Reden war ich zu verärgert. Er ließ mich gewähren. Ich schlief schlecht, wachte viel auf. Der Gipfel war, dass ich morgens aufwachte und merkte, dass er es sich gerade selbst machte. Da fühlte ich mich noch unattraktiver und weniger begehrt, als vorher schon.

Am Morgen ging ich vor ihm ins Bad. Als er dann im Bad war verschwand ich ohne ein Wort zu sagen. Das alles zusammen war wohl ein stummer Schrei nach Liebe. Unbeantwortet.

Im Laufe des Tages war ich dann soweit ihm mich per WhatsApp zuerklären. Das ich verletzt war. Das unsere Beziehung asymetrisch ist, dass ich mich nicht begehrt fühle. Er bot mir ein Gespräch an. Er schlug vor, dass wir uns eventuell weniger sehen, aber uns dann die Zeit nehmen. Das Gespräch steht noch aus.

Mit ein wenig Abstand ärgere ich mich über mich selbst. Ich hasse es, wenn ich so ein Drama mache. Aber ich bin nicht perfekt. Ich fühle mich manchmal verletzt und komme dann schwer aus der Situation raus. Ich hätte mir sehr gewünscht, dass er mich einfach in den Arm nimmt. Aber ich verstehe, dass das für ihn auch nicht einfach war. Und er ist als grundsätzlicher Menschentyp so wie ich auch kein „In-den-Arm-Nehmer“. Auch wenn das zwischen uns sonst erstaunlicherweise  gut klappt. Mit zwei Tagen Abstand merke ich auch, dass der meiste Ärger schon wieder verraucht ist. Nichtsdestotrotz braucht es das Gespräch zwischen uns. Ein wenig Sicherheit, wo ich in seinem Leben stehe. Sonst passiert immer und immer wieder.

Bondage im Swingerclub

Mein schmählich vernachlässigtes Blog. Ich war viel unterwegs die letzten zwei Wochen. Ich hab wohl das Gefühl bevor ich meinen ersten Job antrete, müsste ich mir jede Minute meiner freien Zeit vollstopfen. Fürs Bloggen brauche ich allerdings einen freien Kopf. Das klappt dann manchmal nicht ganz so gut.

Eine Geschichte, die ein wenig zurückliegt.

Mr. Bondage und ich waren in einem Club. Das ist ja an sich schon mal ein Ereignis, weil er Clubs eigentlich nicht so gerne mag. Der Swingerclub in dem wir waren, hat allerdings einen Hängepunkt um Bondage zu machen. Deswegen hatten wir ihn angesteuert. Wir waren außerhalb der einschlägigen BDSM-Partys noch nie zusammen unterwegs gewesen. Ich war gespannt, wie der Abend verlaufen würde. Der Club war zu unserer Überraschung ziemlich leer, obwohl er wirklich schön ist und das Personal sehr nett ist. Wahrscheinlich hatten wir nur einen unglücklichen Aben erwischt. Wobei es mir eigentlich egal war. Ich war mit ihm im Club, das reichte mir völlig aus.

Nachdem wir uns ein wenig akklimatisiert hatten, ging es dann zum Fesseln. Ich freute mich sehr darauf. Er hat sein Fesseln verändert, seit er beim Meister in Japan war. Gibt mehr Nähe, weniger Schmerz. Das genieße ich sehr. Es lässt mich weggleiten. Das hat was meditatives. Je öfter wir fesseln, desto mehr entspannt sich mein Geist. Anfangs habe ich immer gegelaubt, die Ropebunnys die so ganz wegtaucht aussehen, würden was vorspielen. Jetzt kann ich das nachvollziehen. Das dauerte eine Weile. Bis der Körper weiß was kommt. Bis das Vertrauen da ist, dass er gut auf einen aufpasst und auch sieht, wenn was nicht passt.

Er fing an mich zu fesseln. Unser Standard-Hänge-Bondage. Keine Experimente. Es tut ihm gut, ab und an mal öffentlich sein Können zu zeigen. Mir macht es nichts mehr aus. Zudem verbindet er mir die Augen und dann kann ich die Zuschauer ausblenden. Ein paar sahen uns wohl beim Fesseln zu. Und kommentierten beeindruckt. Er hängte mich seitlich auf und spielte ein wenig mit mir, indem er mir ein Seil zwischen den Beinen durchzog uns so Druck auf meinen Kitzler ausübte.

Ich war sehr angegeilt hinterher. Von der Nähe, vom Fesseln. Aber eigentlich wußte ich , dass nicht mehr laufen würde. Er fickt nicht öffentlich. Nach uns benutzte ein Dom-Sub-Paar den Raum zum Spielen. Ich stellte mich sehr diskret in die Ecke der Tür und sah den beiden zu. Sie waren ein Stück älter als ich. Er peitschte sie erst ein wenig aus. Sie war eine sehr drahtige irgendwie auch schöen Frau. Mr. Bondage war etwas Trinken an die Bar gegangen. Schade eigentlich. Es hätte ihm bestimmt auch gefallen. Die beiden merkten, dass ich ihnen zusah. Nach dem Auspeitschen kam die Sub auf mich zu und fasste mich an. Ich ließ sie gewähren. Keine Ahnung, ob sie das tat, weil ihr Dom es ihr angeschafft hatte, oder weil sie es wollte. Sie fing an meine Brüste anzufassen. Es war schön ich ließ sie gewähren. Ihr Dom packe währenddessen sein Equipment wieder ein. Ich hoffte, dass Mr. Bondage vorbeikommen würde und mir sagen würde, dass ich sie auch anfassen soll. Mir die Entscheidung abnehmen würde. Ich war sehr zurückhaltend. Fasste sie nur ganz leicht an. Sie befreite meine Brüste aus dem Oberteil und saugte an meinen Brustwarzen. Ich hatte lange kein Erlebnis mehr mit einer Frau gehabt. Ich schloss die Augen und genoss es. Ich traute mich nicht so Recht es ihr gleich zu tun. Dann hörte ich, wie Mr. Bondage kam. Er muss die Situation gesehen habe. Ich hoffte, dass ihn das anmachen würde und er in seine Rolle als Dom schlüpfen und mich begleiten würde. Das Gegenteil passierte. Er ging einfach wieder. Das verwirrte mich vollends. Kein sexuelles Interesse mehr an mir?? Die Sub merkte wohl, dass ich in Gedanken war und ging wieder zu ihrem Dom zurück. Er ließ sie vor sich niederknien und seinen harten Schwanz blasen. Ihn hatte es angeturnt, dass sie mit meinen Brüsten gespielt hatte. Ich sah den beiden zu. Sah wie sie ihm Befriedigung verschaffte. Ein schöner Moment.

Dann ging ich an die Bar zu Mr. Bondage. Ich fragte ihn, warum er nicht dageblieben war. Er hatte nicht stören wollen. Ich bedauerte das. Aber irgendwie war unsere Beziehung zu der Zeit einfach nicht im Dom/Sub-Modus.

Der Abend ist schon eine ganze Weile her. Es gab da eine Phase, wo ich das Gefühl hatte, dass er keine Lust mehr auf Sex mit mir hat. Das hat sich mittlerweile wieder gelegt.

Swingerclub-Entjungferung

Vorne weg: Vielen lieben Dank für die gedrückten Daumen  und die unzähligen Glückwünsche, die mich erreicht haben. Das hat mich bewegt und bin total geflasht von eurer Anteilnahme, an dem was ich tue.

Eine Geschichte aus der Lernphase vor der Prüfung. In der Zeit hatte nicht die Muse sie niederzuschreiben.

 

Ich erinnere mich noch ziemlich genau an meine Gefühle vor meinem ersten Swingerclub- Clubbesuch mit JD. Ich konnte vor Aufregung die Nacht vorher wenig schlafen. Vor Allem beschäftigte mich die Frage nach den passenden Klamotten sehr. Weil ich eben so gar kein Gefühl und Vorstellung davon hatte, wie die Menschen in so einem Club aussehen.

Mittlerweile war ich doch einige Mal in einem Club gewesen und der Clubbesuch hat seinen Schrecken verloren. Manchmal bin ich zwar noch ein bisschen aufgeregt, wenn es in einen neuen Club geht. Aber eigentlich trifft der Satz „Kennst du einen, kennst du alle“ weitestgehend zu.

Ich erinnerte mich an meinen Besuch, weil ich mit dem Kommilitonen mal über einen Clubbesuch gesprochen hatte. Er war noch nie in einem gewesen. Ich hatte ihm angeboten, dass wir mal gemeinsam in einen gehen könnten. Das war neben der Tatsache, dass er jemanden dabeihat, der sich auskennt, auch noch billiger. In all dem Lernstress für die letzte Prüfung hatte ich das Bedürfnis mal wieder einen Club zu gehen. Gar nicht um Sex zu haben, sondern an einem Ort zu sein, wo Sex haben das normalste der Welt ist. An einem Ort zu sein, den meine Mutter vermutlich nicht gutheißen würde. Der für mich immer noch ein klein wenig Verwegenheit, was Verbotenes ausstrahlt.

Der Kommilitone und ich würden dort unter der schon lange mal besprochenen Prämisse hingehen, dass ich an Sex mit ihm nicht interessiert war. Ich würde ihm einfach einen Club zeigen, wir würden Essen und Trinken und uns umsehen was dort so passiert.

Die Anspannung vor der letzten Prüfung hatte körperliche Auswirkungen hervorgerufen. Ich hatte Rückenschmerzen und war zusätzlich unglaublich verspannt. Das Spezialgebiet meines Kommilitonen sind Massagen. Er hat sich ein umfangreiches Wissen im Bereich Tantra angeeignet und ich war immer mal wieder in den Genuss einer Massage gekommen. Es ist sein Faible, seine Leidenschaft. Ich konnte eine Massage dringend brauchen. Also schlug ich ihm den Deal vor, dass ich den Eintritt bezahlen würde, wenn ich im Gegenzug eine Massage bekäme. Er war einverstanden. Vermutlich würde er so schnell auch nicht mehr für quasi lau in einen Club kommen. Da es unter der Woche war, war der Preis okay.

Dann macht ich per WhatsApp eine Fernberatung zum Thema Club-Klamotte. Er fragte mich, ob er denn seinen Lunghi (sein Tuch), das er beim Tantra-Massieren sonst üblicherweise trug anziehen könnte. In dem Club, in den wir gehen wollten, hatte ich noch nie jemanden mit einer derartigen Bekleidung gesehen. Also riet ich ihm davon ab und sagte ihm, dass es beim ersten Besuch, wenn man eh mit ganz vielen anderen Eindrücken/Gedanken beschäftigt ist, Sinn macht, den Klassiker zu tragen: Schwarze enganliegende Shorts und ein schwarzes Shirt. Damit konnte er nichts falsch machen. Den Lunghi riet ich ihm, sollte er einpacken. Den kann er dann ja optional, wenn er sich denn wohlfühlen sollte, immer noch anziehen.

Wir trafen uns und betraten den Club gemeinsam. Es schon relativ spät abends unter der Woche. Also waren nicht sonderlich viele Besucher da. Vielleicht so knapp über 20. Aber das war mir gerade Recht. Einfach nur sexy anziehen, ein wenig Essen, ein bisschen gucken und eine Massage bekommen. Und einem Mann in das Clubleben einführen. Das könnte ich mir so Patenmäßig für Erstclubbesucher öfter vorstellen. Ohne Verpflichtung.

Umkleidebereich, gemeinsamer Spind, Handtücher, kein Handy mitreinnehmen. Das sind die ersten Schritte in die Swingerwelt. Ich wie immer schwarzes Kleid, Pumps und Strapse. Ich mag das. Muss mir aber dringend mal noch das ein oder andere Outfit leisten. Das steht dann mal auf meiner To-Do-Liste 2016. Barbereich: erst Mal hinsetzen, was trinken und ihn ankommen lassen. Er hatte leider seine Badeschlappen zu Hause vergessen und war Barfuß unterwegs. Kann passieren. Dann mit dem Drink am Tisch sitzen und sich umsehen, was sich dort im Club für Menschen rumtreiben. Es war auch an diesem Abend ziemlich bunt gemischt. Es waren so alle üblichen Clubbesucher da. Die Handtuchträger, zwei junge, ziemlich sexy Pärchen, das Singer-Pärchen jenseits der 60, der dicke Mann im Stringtanga, älterer Herr mit junger Begleitung.

Nach einer Akklimatisierungsphase holten wir uns was zum Essen am Buffet. Der Porno auf dem TV über der Bar lenkte ihn anfänglich beim Essen ab. Das ging mir bei meinem ersten Clubbesuch auch so, dass ich von den Pornos, die liefen in Beschlag genommen war. Also wir fertig gegessen hatten, gingen wir nach oben in den Spielbereich und ich zeigte ihm die verschiedenen Spielwiesen und Höhlen. Und was passiert, wenn die Soloherren, Stöckelschuhe hören. Es war Herrenüberschuss. Nicht krass, aber sobald wie in die Nähe der Spielwiesen kamen, hofften die natürlich, dass sie zum Zug kommen würden. Mittlerweile lässt mich das einfach schmunzeln. Ein Pärchen hatte sich in einen abgesperrten Bereich zurück und machte unter Beteiligung eines Soloherren Sex. Aber leider waren sie gerade fertig als wir gucken wollten. Da sonst gerade nichts passierte, zogen wir uns in den Raum mit der Massageliege zurück. Und ich bekam eine wundervolle, entspannende hingebungsvolle Rückenmassage. Nicht mehr und nicht weniger war mein Begehr. Ich war deutlich entspannter und gut eingeölt.

Dann gingen wir wieder nach unten, was trinken. Ich hätte natürlich Sex haben können. Als ich an die Bar ging stand ich zwischen zwei Soloherren. Die waren nicht schlecht gebaut und nutzten auch gleich die Gelegenheit mich anzuquatschen. Aber schon nach kurzem Smalltalk merkte ich, dass das nicht, dass mich das vom Niveau her nicht kickte. Sex ist trotz dem ich viel davon mit unterschiedlichen Partnern habe, nichts Wahlloses geworden. Ich wollte einfach nicht. Das hätte mir nichts gegeben. Es muss da was passieren im Kopf. Vielleicht ändert sich das in meinem Leben noch irgendwann mal. Aber momentan muss ich es nicht übers Knie brechen.

Nachdem eines von den attraktiven Pärchen nach oben ging, schickte ich den Kommilitonen zum Gucken nochmal nach oben. Ich war mit dem Abend schon zufrieden. Es ist zwar nicht viel passiert, aber ich finde um ihm mal einen Club zu zeigen, zum ersten Rantasten, war das schon in Ordnung