Weihnachten als Single über 30 – da hilft nur masturbieren

Weihnachten als Single über 30. Ich finde das ist eine besondere Herausforderung. So war es auch in diesem Jahr.

Jetzt habe ich ja wirklich eine coole Familie und die Verwandtschaft ist aushaltbar. Aber meine Verwandtschaft ist riesig und unglaublich mittlerweile kinderreich. An einem Weihnachtsfeiertag gibt es immer das große Treffen bei meinem Opa. Alle da. Meine unzähligen Cousinnen und Cousins mit ihren immer mehr werdenden Kindern. Ich glaube so langsam trauen, die sich schon gar nicht mehr zu fragen, wie es denn bei mir so aussieht. Aber ich fühle mich zwischen den ganzen Windeln, Spielzeug, Babyjäckchen manchmal ziemlich mitleidig angeguckt. Nach dem Motto „Na, mit dir hält es wohl keiner aus“. Aber ich habe im Vergleich den anderen Singles in meinem Alter wohl  Glück, dass das keiner ausspricht.

Jetzt bin ich eigentlich ganz zufrieden. Aber das ist ziemlich doof, wenn man das auf Nachfrage nicht bestätigen kann. „Och ja, mein verheirateter älterer Lover verbringt Weihnachten mit seiner Familie, deswegen dauert es noch ein paar Tage bis wir es wieder miteinander treiben werden.“ ist wohl nicht so die sozialverträgliche Antwort in einem Familiengefüge, das gerade aus Heiraten und Kinderkriegen besteht. Zumal alle meinen Onkel gerade immer Aufziehen, weil er eine 15 Jahre jüngere Freundin hat. „… der Altersunterschied… wie kann der nur…“. Ich lache dann immer in mich hinein.

Der Familientermin an Weihnachten ist entspannt leichter zu ertragen. Deswegen kommt morgens die Allzweckwaffe Masturbation zum Einsatz. Drei Orgasmen und mich kann nichts mehr aus der Bahn werfen. Wenn doch nur alle Menschen entspannt masturbiert in die Weihnachtstage starten würden. Jetzt weiß ich auch, warum ich immer jünger geschätzt werde in letzter Zeit. Regelmäßige Orgasmen lassen einen bis zu zehn Jahre jünger aussehen.

Es erschreckt mich manchmal, wenn man in Studien ließt, dass es doch so einige Frauen gibt, die es sich nicht selbst machen. Mich hat das sehr viel darüber gelehrt, wie mein Körper funktioniert, was ich beitragen kann um zum Höhepunkt zu kommen. Letztens bin ich im Internet mal wieder über einen Artikel gestolpert, der der Frage nachgegangen ist, warum manche Frauen klitoral und manche vaginal kommen. Früher dachte man, die dass die vaginalen Orgasmen intensiver seien als die klitoralen und deswegen das erstrebenswerte Ziel. Mittlerweile ist man aber in der Forschung der Überzeugung, dass es keine zwei verschiedenen Orgasmen gibt, sondern der vaginale auch ein klitoraler ist und von dem Teil der Klitoris ausgelöst wird, der in der Vagina liegt. Ob jemand beim klassischen Geschlechtsakt kommt, hat auch mit körperlicher Veranlagung zu tun. Je nachdem wie weit die Klitorisspitze von der Vagina entfernt liegt. 2,5 Zentimeter sind die interessante Größe. Frauen mit einem größeren Abstand haben es schwer ohne nachzuhelfen zu kommen. Ich vermute mein Abstand ist größer – ich sollte wohl mal messen 🙂 Fürs Masturbieren ist das eh nicht so wichtig.

Also vor dem nächsten Familientermin.. Happy Masturbating.

Das ziemlich geilste Jahr meines Lebens…

… und das sag ich als Single. Wenn ich meinen Bauch nach einem Resümee für das fast vergangene Jahr frage, dann antwortet der „Saugeil“.

Natürlich kann man da auch kleine Abstriche machen, schließlich hätte ich die Uniprüfung ja auch gleich bestehen können, aber andererseits hat es mir nochmal ein halbes Jahr mit ziemlich vielen Freiheiten verschafft.

Manchmal blättere ich mir die Fotos auf meinem Handy durch und mir wird klar, dass ich ziemlich viel erleben durfte in 2015. Es fing schon mit der Einladung auf die Aida (sensationell). Allerdings bin ich auch wirklich eine coole Reisepartnerin, glaube ich (Das ist völlig unsexuell gemeint).

Ich habe es geschafft viel Zeit mit meinen Freunden zu verbringen, wir haben viel unternommen. Dasselbe gilt für meine Familie.

Wenn das Jahr Schwachpunkte hatte (die einfach dazu gehören) dann dass ich zu wenig SM-Sex hatte. JD und ich haben es in 2015 nicht geschafft uns zu treffen. Mr. Bondage bondagt mich deutlich zu wenig. Und eigentlich will ich schon lange mal wieder in einen Swingerclub.

Bis auf kleinere Ausnahmen habe ich mich nicht einsam gefühlt. Da war der Knatsch mit Mr. Bondage zur Jahresmitte, aber auch da ist alles in Ordnung. Mal kommt ein wenig Eifersucht bei mir durch, die geht dann auch meistens schnell wieder weg.

Am Ende will ich noch zusammenfassen, wen von den Männern es noch gibt:

JD: Ich dacht schon er wäre weg, aber nach der Weihnachtsmail habe ich Hoffnung, dass er wir uns mal wiedersehen.

Mr.Blauauge: immernoch SMS-Kontakt, arbeiten an einem Termin.

Der Alte Mann: er ist nicht mehr da, keinen Kontakt, dafür aber wie berichtet seine Exfreundin.

Maxi: wollten uns mal treffen, ist an seinem Terminkalender gescheitert. Aber meldet sich brav in losen Abständen

Der Österreicher ist weg. Keinen Kontakt mehr.

Der Bachelor will immernoch ein Abschlusstreffen, aber ich hatte keine Lust.

Mr. Undercut ist LEIDER wohl auch weg. Hat eine Frau gefunden, die er zu Hause besuchen kann. :-((

Auch mit dem Außendienstler habe ich noch Kontakt. Wiedersehen nicht ausgeschlossen.

Und zum Jahresende ist Mr. Tiefenentspannt dazu gekommen. Die Orgasmen machen mich süchtig. Wir waren kurz vor Weihnachten ein weiteres Mal im Stundenhotel. Wieder mal ein Zimmer, das ich noch nicht kannte. Ich finde es ja jedes Mal aufs Neue spannend, welches Zimmer wir bekommen. Diesmal war es das Römische. Dieses Mal hatten wir nur eine Stunde Zeit, weil ich noch auf eine Sitzung musste. Aber wie die Male zuvor hat er mir einfach wieder sensationelle Orgasmen geleckt. Dieses Mal hat er nach zweiten Orgasmus einfach nicht aufgehört meinen Kitzler zu stimulieren. Er hat einfach weitergemacht und mich erneut zum Höhepunkt getrieben. Danach war ich sehr glücklich und erschöpft. Wenn nur daran zurück denke, werde ich schon feucht. Wir werden uns wohl sehr bald wiedersehen. Er hat Lust auf Spielzeug. Ich bin gespannt, was wir noch so anstellen werden. Der Lachmoment beim letzten Mal war, als er mich gefragt hat, ob ich ihn denn in dominant haben möchte. Er ist ein toller Mann, aber sexuell nicht dominant. Das passte so gar nicht und ich musste ziemlich lachen bei der Vorstellung, wie er den Dom markiert. Nein, in Vanilla ist er ziemlich perfekt.

Hab ich jemanden vergessen? Dann bitte einfach nachfragen.

Ansonsten wünsche ich Euch einen Guten Rutsch ins Neue Jahr.

 

 

Einsame Geliebte unter dem Weihnachtsbaum

Dahin gehend hat sich nichts geändert im Vergleich zum letzten Jahr. Lover ist in seinen wohlverdienten Weihnachtsurlaub zu seiner Familie abgeflitzt. Wir hatten noch sehr überrschaschend ein wunderschönes gemeinsames Abendessen. Die Stimmung war sehr gelöst zwischen uns. Ich fühle mich so wohl und angekommen in seiner Nähe, weiß aber dass das trügerisch ist. Wir werden uns nun bis Mitte Januar nicht sehen, denke ich. Das ist ziemlich lange. Aber ist nicht änderbar und auch die Zeit wird vorbei gehen.

Ich verbringe, wie die letzten drei Jahre auch schon, Weihnachten als Single bei meinen Eltern zu Hause. Ganz klassisch. Mal sehen wie lange es dauert, bis ich mich in die Stadt zurück flüchte. Wie lange es dauert, bis mich Fragen nach Job und Familie zu Tode nerven. Ich mag meine Familie, aber diese erzwungene Harmonie finde ich gelegentlich anstrengend. Zumal mittlerweile an Weihnachten immer deutlich wird, dass es so langsam Zeit für Enkel wäre. Denn seit mein Bruder und ich zu alt für Spielzeug sind, plätschert der Heilige Abend nach der Bescherung so ein wenig dahin. Ich mag meine Familie, ich bin gern zu Hause. Aber ich bin auch zwischendurch gern mal alleine. Mal sehen wie das klappt.

Ein kleines Weihnachtsgeschenk habe ich schon bekommen. JD, mein Dom, hat mir gestern noch eine Lebenszeichen-Weihnachtsemail geschickt. Er ist also nicht ganz einfach verschwunden, sondern hatte nur ziemlich viel um die Ohren. Es besteht also Hoffnung, dass ich ihn im nächsten Jahr nochmal wiedersehen werde.

Über die Feiertage werde ich Bewerbungen schreiben. Ich hab zum ersten Mal ein gutes Bauchgefühl, eine Vorstellung davon wie die Zukunft aussehen könnte. Außerdem werde ich ganz fleißig auf meine letzte Uni-Nachholprüfung lernen. Die ist Mitte Januar. Verkacken ist keine Option. Alles oder nichts.

Ich werde hoffentlich auch ein wenig Muse zum Bloggen finden. Nachdem ich endlich meinen neuen Lappi habe, mit dem ich nun auch wieder im Cafe schreiben kann, weil seine Akku mehr als 6 h hält. Ich freue mich sehr. Endlich wieder ohne Leine (Stromkabel). Werde noch ein paar Erlebnisse nachschreiben, eine Resümee ziehen, von einem alles in allem gigantisch geilen Jahr 2015.

Allen die mich begleiten, gern lesen, mit lachen und leiden, kommentieren, Mails schreiben, faven und liken. Vielen lieben Dank. Ohne euch hätte ich mit Sicherheit nicht so lange weiter gebloggt. Habt eine schöne Weihnachtszeit.

 

Er hat den Durst gestillt

Viele Männer sind nicht übrig geblieben am Ende dieses Jahres. Umso erfreulicher, dass ich relativ schnell Mr. Tiefenentspannt wiedersehen konnte. Das erste Mal, dass wir uns in das Zimmer im Stundenhotel einquartiert hatten, hatte nachhaltig Eindruck bei mir hinterlassen. Beim ersten Mal war es bei geleckten und geblasenen Orgasmen geblieben. Die waren grandios gewesen. Miteinander geschlafen haben wir bisher noch nicht.

Gleiches Stundenhotel, dieses Mal war ich ein wenig zu spät dran und er musste auf mich warten. Das bescherte ihm eine lustige Geschichte. Denn eine andere junge Frau war auf den Parkplatz gefahren, aus ihrem Auto ausgestiegen und ihm freudestrahlend um den Hals gefallen. „Schön dich zu sehen“. Mr. Tiefenentspannt war ein wenig irritiert, ob ich mich denn so verändert hatte oder er sich mein Aussehen so schlecht gemerkt hatte. Aber dann wurde ihm klar, dass die Frau ihn wohl verwechselt haben musste. Und er klärte sie auf, dass er gar nicht auf sie gewartet hatte. Ihr war das einigermaßen peinlich und sie verzog sich kleinlaut wieder in ihr Auto. Bis dann auch noch vor mir, der wohl richtige Mann für die junge Dame vor dem Stundenhotel eintraf. Allerdings habe der ihm auch gar nicht ähnlich gesehen, schloss Mr. Tiefenentspannt lachend seine Geschichte ab. Sachen gibt es. Vielleicht ein Blinddate? Vielleicht eine professionelle Escortlady. Man weiß es nicht. Leider haben wir sie nicht nochmal auf dem Gang im Stundenhotel getroffen, das hätte ich schon sehr lustig gefunden.

Ich freute mich sehr auf entspannte zwei Stunden mit dem richtigen Begleiter. Wir bekamen ein Zimmer in dem mit einem anderen Mann schon mal gewesen bin. Das ist dann manchmal ein wenig kurios, wenn ich der Dame am Empfang sage, dass ich das Zimmer schon kenne. Und Mr. Tiefenentspannt dann den Schauplatz einer meiner andere Geschichten betritt. Es war das Zimmer von dem Erlebnis bei dem ziemlich viel schiefgelaufen war. Ich musste schmunzeln, als ich das Zimmer betrat, in Erinnerung an das vergangene Erlebnis.

Wir legten uns auf das Bett und fingen wie immer an uns erst ausgiebig zu unterhalten. Zum Warmwerden. Dann zog er mich aus. Und es begann wie beim letzten Mal. Erst liebkoste und besaugte er ausführlich meine Brüste. Die er sehr mag, wie er mir mitteilte. Hach ja, mein Lieblingskompliment. Weil ich meine Brüste eben auch sehr mag. Dann tauchte er zwischen meine Beine ab und fing an mich zu lecken. Ich kann gar nicht beschreiben, wie gut er das macht. Er liest die Reaktionen meines Körpers. Da ich weiß, dass es ihm Spaß macht und dass er es kann, kann ich mich augenblicklich fallen lassen. Viel Vertrauen, das schon bei unserem zweiten Mal vorhanden ist. Er leckte mir erneut einen wundervollen Orgasmus. Ich rollte mich befriedigt ein, er deckte mich brav zu, denn mir wird immer ganz kurz nach dem Orgasmus kalt. Ich lag da genoss und fragte mich, womit ich so viel Hingabe und Lust bereiten von seiner Seite verdient hatte.

Das Ganze wiederholte sich nochmal. Mein schlechtes Gewissen wurde immer größer, weil er schon so viel gegeben hatte und ich bei diesem Mal noch nicht dazu gekommen war mich zu revanchieren. Dann ergriff ich die Initiative und fing an ihn zu blasen. Er wurde ziemlich schnell steif unter meiner Zuwendung. Dann fragte er mich, ob ich Lust hatte mit ihm zu schlafen. Verdammt, dachte ich, mal wieder keine Kondome eingepackt. Aber er hatte zum Glück daran gedacht. Und ja, ich sowas von Bock auf sein Prachtexemplar. Unser erstes Mal passierte ganz klassisch in der Missionarsstellung.

Wie lange hatte mich niemand mehr gefickt. Jede Pore meines Körpers wollte endlich mal wieder genommen werden. Ich war hungrig und durstig gleichzeitig und es war eine unglaubliche Erlösung ihn in mir zu spüren. Er füllte mich gut aus. Bereits nach ein paar Stößen suchte er mit seiner Hand nach meinem Kitzler. Er wusste, dass ich diesen zweiten Reiz brauchte. Genau richtig berührte er mich. Aber ich ließ ihn nicht lange und fasste mich dann selbst an. Ich wollte nicht, dass er sich wieder nur auf meine Befriedigung konzentriert. Ich hatte schon so viel bekommen. Ich wollte, dass er es sich nimmt. Keine Rücksicht auf mich. Aber er war wohl fest entschlossen mich nicht ohne Orgasmus davon kommen zu lassen. Er fickte mich, ich berührte mich. Schon wieder durchzuckte mich ein Orgasmus. Er machte langsamer danach. Ich hoffe, dass er sich nun endlich seine Befriedigung holen würde, um mein schlechtes Gewissen ein wenig zu lindern. Aber weit gefehlt, dann einer kurzen ruhigeren Phase suchte seine Hand erneut meinen Kitzler. Das kann doch ganz nicht sein, dachte ich noch halb vom letzten Orgasmus berauscht und flehte innerlich schon nach Erbarmen, weil ich nicht wusste, ob ich ein weiteres Mal kommen würde. Aber mein Körper sprang auf seine Berührungen erneut an. Ließ sich wieder auf den Gipfel zu treiben. Ich übernahm wieder selbst das Berühren meines Kitzlers. Und kam ziemlich heftig. Dann endlich gab er auch seiner Lust nach und kam. (Zum Glück J). Wir lagen nebeneinander und Entspannung übermannte unsere Körper. Wir dösten gemeinsam ein wenig.

Ich bin dankbar für unsere gemeinsamen Treffen und dass es ihm Spaß bereitet mir Lust zu bereiten. Wir haben uns auch dieses Mal nicht geküsst. Ich habe ihn nicht gefragt warum. Scheint für ihn ein Tabu zu sein. Also akzeptiere ich das. Das nächste Treffen ist schon geplant und ich freue mich schon ziemlich darauf. Ja, auch Vanilla-Sex kann so schööööön sein.

 

 

 

Ein sehr spätes Danke

Leider lässt der neue Laptop noch auf sich warten, deswegen schreibe ich immernoch so wenig. Aber jetzt steht mir gerade der Sinn danach.

Manchmal poppen im Leben ganz unerwartet alte Geschichten auf.

Vor langer Zeit gab es in meinem Leben mal den Alten Mann. Mit dem hatte ich einen Weile ein Affäre. Dann hat er sich verliebt und in eine Partnerschaft begeben. Dann habe ich mich eingemischt in die Beziehung weil ich es gut gemeint hatte und helfen wollte (vor allem seiner neuen Freundin), war am Ende die Böse und mir wurde die Freundschaft  gekündigt. Das Ende der Geschichte ist hier nochmal nachzulesen. Daran hatte ich damals schon zu knabbern. Jetzt mit ein paar Jahren Abstand ist der Alte Mann ganz weit nach hinten in mein Gedächtnis gerutscht. Nur manchmal wenn ich in der Stadt noch an einem Restaurant vorbei komme in dem wir gemeinsam essen waren muss ich noch an ihn denken. Aber ohne Gefühlsregung. Es ist okay so wie es ist.

Jetzt nach zwei Jahren finde ich plötzlich eine Mail in meinem Postfach von ihr. Von seiner damaligen Freundin. Ich habe sie Alte Frau genannt, in Anlehnung an Alten Mann. Sie bedankte sich bei mir, dass ich damals helfen wollte. Leider ist die Geschichte der beiden nicht gut ausgegangen, denn der Alte Mann war nicht ehrlich zu ihr gewesen. Er hat wohl noch eine Frau und Kinder von der auch ich nichts gewußt habe. Er hat viel verbrannte Erde hinterlassen. Am Ende muss ich nun wohl auch ihr ein wenig dankbar sein. Denn vermutlich ist mir durch sie und das aprupte Ende der Freundschaft  so einiges an Enttäuschungen erspart geblieben.

Manchmal erkennt man erst viel später wofür Dinge gut sind. Über das späte Danke habe ich mich sehr gefreut.

 

 

 

Beständiges zur besinnlichen Zeit

Ende des Monats Freitag Abend: da findet man mich zumeist auf dem Stammtisch der Rirarammel-Seite in meiner Stadt. Ich freue mich auf die netten Menschen, die ich schon kenne. Manchmal lernt man den ein oder anderen Neuen kennen.

Dieses Mal habe ich gemerkt, dass ich gerade gar nicht so wirklich offen bin für neue Menschen. Dass ich die Vorstellung mich auf jemanden einzulassen, als anstrengend empfinde. Genau das, woran ich das Jahr über am allermeisten Spaß gehabt hatte, nämlich neue Menschen kennenzulernen, das finde ich gerade gar nicht verlockend.
Ich habe mich gefragt, woher das kommt und glaube, dass es mit der Adventszeit und dem Drumherum zu tun hat. Dass ich mich in der Jahreszeit eher nach Beständigkeit sehne. Zusätzlich habe ich mehr Verantwortung im Ehrenamt übernommen, stand in den letzten Wochen oft im Fokus und bin froh wenn ich unwichtig und unauffällig in der Ecke hocken kann. Wenn ich keine Fragen zu meiner Person beantworten muss, meine Meinung nicht gefragt ist.

Dann sollte ich brav meine bestehenden Kontakte pflegen. Leider ist JD wohl wirklich weg. Auf meine letzten beiden Mails habe ich keine Antwort mehr bekommen. Das macht mich traurig. Diese Vertrautheit wieder zu finden. Einen Mann, auf den ich so abfahre, wie ihn..

Wenn er jetzt nie wieder kommt?

Jetzt ist er plötzlich gekommen, der Moment, von dem ich wußte, dass es ihn irgendwann mal geben wird, aber über den ich mir bis dato nie Gedanken gemacht hatte. Das Ende der Projekte von Mr. Bondage in meiner Stadt. Wir hatten schon auch mal darüber gesprochen, was wohl passieren wird, dann im November, aber je näher der Moment kam, desto weniger war es Thema zwischen uns gewesen. Diese Woche begann wie immer, eigentlich. Er wollte Montag Abend spät anreisen. Ich wollte dann zu ihm ins Hotel kommen. Gegen halb zehn wollte er in meiner Stadt ankommen. Er hatte in letzter Zeit immer wieder Phasen, wo es ihn sichtbar quälte Sonntags oder Montags Abends seine Koffer zu packen und sich wieder in die Arbeitswoche zu stürzen. Das hat weniger mit dem Verlassen der Familie zu tun, denn er ist schon sein ganzes Berufsleben ein Reisender. Aber die Arbeit erfüllt ihn immer weniger. Die Sinnfrage, vielleicht auch Midlife-Crises bedingt wird immer größer.

So war es dann auch diese Woche Montag. Statt um 21:30 wie anvisiert, kam er dann erst gegen 24 Uhr an. Damit war der gemeinsame Abend ziemlich kurz geworden. Ich wollte ihn unbedingt sehen, deswegen war ich wachgeblieben und hatte auf ihn gewartet. Am nächsten Morgen hatte ich keinen Zeitdruck, deswegen war das nicht weiter schlimm.Ich versuchte allerdings den Umstand, dass er sich trotzdem es mich in seinem Leben gibt, irgendwie nicht mehr motivieren kann, nicht persönlich zu nehmen. Denn eigentlich finde ich, hat er es momentan ziemlich gut getroffen. Wenn ich mir so manchen von den einsamen Beratern so ansehe, die ich in seinen Hotels so treffe. Die manchmal völlig verzweifelt die Rezeptionistin angraben und hoffen, dass sie mit aufs Zimmer kommt. (Alles schon erlebt und bis heute nicht verstanden, wie man so dämlich sein kann, zu glauben, dass sie während ihrer Arbeitszeit mit ihm mitkommt.) Mr. Bondage muss die Woche nicht einsam verbringen, auf ihn wartet jemand in seiner Arbeitsstadt. Und trotzdem erleichtert dieser Umstand ihm in letzter Zeit das Arbeiten irgendwie nicht mehr.

Als er dann endlich da war, gaben wir uns Nähe,kuschelten waren zusammen. Es tat gut, denn wir hatten uns in der Woche vorher auch nur einen Abend sehen können.

Am Morgen bevor ich ging, unterhielten wir uns noch über den Rest der Woche. Es wurde klar, dass er am Dienstag Abend ein Geschäftsessen hatte und am Mittwoch Abend ein Date. Am Donnerstag würde er nach Hause fahren. Das traf mich ziemlich. Ich war sauer und verließ ihn merklich wütend.

Auf dem Weg in die Stadt tat ich etwas, dass ich sonst vermeide zu tun. Ich schrieb eine drastische Nachricht: „Ich bin eifersüchtig und gekränkt. Muss nachdenken, ob es mir gut tut.“ Das meinte ich auch genau so. Ich fühlte mich nicht wertgeschätzt. Dass er andere Dates hat okay. Aber er hatte mich vorher nicht mal gefragt, wie meine Woche aussieht, wann ich Abends Termine habe. Und die Tatsache dass er dann, obwohl er wußte, dass wir den Rest der Woche keinen gemeinsamen Abend mehr haben würden, es trotzdem nicht geschafft hatte, zur einer vernünftigen Zeit aufzuschlagen, machte die Sache nicht besser. Ich wollte darüber nachdenken, ob die Sache mit ihm mir in dieser Form noch gut tut. Er schrieb zurück, dass er redebereit wäre und ich mich einfach melden solle.

Ich musste erst noch arbeiten. Einen Workshop geben. Der lief sehr gut, das machte mich Stolz. Danach ging es mir schon deutlich besser und ich konnte ohne den Wutimpuls nochmal über die Sache nachdenken. Auch der Workshop hatte mir nochmal bewußt gemacht, dass Mr. Bondage maßgeblich daran beteiligt war, dass ich am Ende des Jahres jetzt dort stand und einen Workshop hielt. Dass ich die Uni doch nochmal beendet hatte. Er hat mich wertschätzend und motivierend begleitet. Hat mir immer was zugetraut. Mich spüren lassen, dass er mich als Mensch mit allem was ich kann schätzt. Das ist nach meiner letzten Beziehung, die mir genau die gegenteilige Erfahrung beschert unglaublich wertvoll für mich. Ich schrieb ihm ohne wütend zu sein, dass ich mich nicht wertgeschätzt fühle mit seinem Verhalten in dieser Woche. Er gestand seinen Fehler ein und gelobte Besserung. Ich fühlt sich ernst gemeint an. Er hatte auch meine erste Nachricht sehr ernst genommen. Wir sahen uns an diesem Abend spät nochmal und ich blieb die Nacht bei ihm. Am Morgen befriedigten wir uns gegenseitig und es fühlte sich gut an. Der Sex war nicht gänzlich verloschen zwischen uns.

Im Laufe der Woche kristallisierte sich dann heraus, dass er nicht mehr persönlich anwesend sein muss in meiner Stadt. Dass er die Projekte auch von zu Hause fertig stellen konnte. Nach der Aussprache trug ich ihm die Planung der Woche nicht mehr nach. Aber es dann danach aus, als würde er den vorerst letzten Abend in meiner Stadt mit einer anderen Frau verbringen. Oh mann. Ich ertappte mich kurz bei dem Gedanken, ob es nicht einfach das beste wäre für uns zwei, wenn es im Sande verläuft. Wir würden uns erst vermissen und uns dann irgendwann vergessen. Ich verwarf den Gedanken aber schnell wieder. Am Donnerstag Abend nahm er sich bevor er heimfuhr noch die Zeit mit mir Essen zu gehen. Und konnte mir berichten, dass ein Projekt überraschend verlängert wurde, so dass er bis zum Jahresende zumindest noch die ein oder andere Nacht in meiner Stadt verbringen wird. Ich freue mich auf die Zeit mit ihm. Die zwar weniger wird, aber wir werden uns noch sehen.

Feel like a Ehefrau

Okay der Titel ist zugegebenermaßen ein wenig provokant. (Und vermutlich werden die sexuell erfüllten Ehefrauen jetzt gleich auf mich einprügeln :-))
Aber es beschreibt meine aktuelle Lage ganz gut. Mr. Bondage hat mich gewifezoned (in Anlehnung an gefriendzoned). Das meint: Wir geben uns gegenseitig Liebe und Halt, aber er ist sexuell nicht mehr scharf auf mich.
Diesen Eintrag habe ich bewußt nicht in einem verzweifelten Moment geschrieben, in dem mich das völlig runterzieht, sondern in einem Moment, in dem ich ganz gut damit leben kann. Beide Gefühlslagen sind vorhanden, es überwiegt allerdings momemtan die Zufriedenheit.

Ja, ich lag schon völlig verheult neben ihm in seinem Hotelbett. An einem Abend, an dem mich mal wieder die Erkenntnis eingeholt hat, dass er sexuell nach etwas anderem sucht. In einer Phase in der er sich wild in andere Abenteuer/Dates gestürzt hat, weil er ein Getriebener ist, der Angst hat, dass ihm die Zeit seiner Potenz davon läuft und er den ultimativen Kick noch nicht gefunden hat. Dann sehe ich sein Beuteschema und rede mir ein, dass ich nicht hübsch oder schlank genug bin. Das ist hart, weil es mich zu dem so ziemlich einzigen Punkt in meinem momentanen Leben führt, mit dem ich nicht zufrieden bin. Ich habe die Fuck-10-Kummer-Kilo aus meiner vergangenen Beziehung noch nicht wieder abgenommen. Das beschäftigt mich an solchen Abenden in seinem Bett mal mehr, mal spielt es eine untergeordnete Rolle. Ich date vorwiegend Männer, denen das nicht so wichtig ist, ob es 10 Kilo mehr oder weniger sind. Es ist am Ende auch nicht das wichtigste. Aber für mich noch eine offene Baustelle, bei der ich einfach nicht im Reinen mit mir bin.

Ich muss schmunzeln, wenn ich an meinen Eintrag nach dem Streit wegen des Japan-Aufenthalts von Mr. Bondage denke. Ich wollte mich gefühlsmäßig zurückziehen…. Genau das Gegenteil ist passiert. Weniger Sex, mehr Gefühle. Das ist schräg. Aber ich fühle mich sehr angekommen, sehr wohl mit ihm. Vertrautheit, Nähe, Liebe, Lachen, Gespräche. Es ist eine intensive vertrauensvolle Beziehung entstanden. Ich fühle mich wie eine Art Unter-der-Woche-Partnerin. Das ist schön. Und es reicht mir momentan auch völlig aus. Natürlich ist da in mir manchmal die kleine Angst, dass diese Beziehung verhindern könnte, dass ich mich auf einen anderen Mann einlasse, für den ich die Hauptpartnerin sein könnte. Dass es einen potentiellen Partner abschreckt, weil er merkt, dass ich da gefühlsmäßig so weit drin stecke. Aber es geht mir mit Ausnahme der wenigen (vermutlich auch zyklusgesteuerten Momente) gut damit.

Ich bin zugegebenermaßen langsam ein wenig untervögelt, weil ich es in letzter Zeit oft vorgezogen habe, Kuschelabende mit Mr. Bondage zu verbringen, statt mich mit Männern zum Sex zu treffen. Mal ist das Verlangen nach Nähe größer und in anderen Phasen brauche ich mehr Sex.

Kitzliger Blowjob

Lebenszeichen 🙂

Ich hatte ja schon den ein oder anderen Blowjob. Auch immer mal wieder im Auto. Auch an einem Abend unter der Woche zur Feierabendzeit. Ein Mann den ich lange nicht getroffen hatte meldete sich mal wieder. Ich hatte Lust ihn zu sehen. Holte ihn in der Nähe seiner Arbeit ab. Wir fuhren auf einen Feldweg. Quatschen. Akklimatisieren. Blowjob. Eigentlich alles wie schon oft passiert. Und dann denkt man, dass man alles schon mal erlebt hat. Dachte ich.

Dann sagte er, dass ich aufpassen müsse, weil er am Penis kitzlig sei. Klar, lachte ich innerlich, was eine doofe Stelle um kitzlig zu sein. Hahaha, ich dachte er verarscht mich. Aber er meinte es erst. Wenn seinen Schwanz seitlich in den Mund nehme, dann kitzelt es ihn am Eichelrand. Für ihn sei es am Besten, frontal geblasen zu werden. Geht aber im Auto nicht. Aber ich mag ja Herausforderungen. Also einen Blowjob im Auto mit einem Mann der am Schwanz kitzelig ist. Ich versuchte also beim Blasen nicht so besonders viel an seinen Eichelrand zu kommen. Weniger Zungeneinsatz als sonst, mehr saugen, Unterdruck. Nicht zu sanft und nicht zu fest. Nicht kitzeln. Er wurde immer lauter und ich bekam den Dreh raus, wie ich ihn händeln musste. Deutlich hörbar ergoss er sich dann nach einer Weile und ging glücklich befriedigt nach Hause.

Dieser Blowjob hinterlässt mich mit einem Schmunzeln. Würde mich ja interessieren, ob es auch Frauen gibt, die am Kitzler kitzlig sind.. :-))

 

 

Es muss nicht immer penetriert werden

Jetzt war ich ziemlich viel unterwegs, was für ziemlich wenig Sex gesorgt hat. Aber bevor ich weggefahren bin, habe ich mich noch auf ein Treffen im Stundenhotel verabredet. Und noch ein weiteres Zimmer kennengelernt (Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich alle durch hab :-)) Mit dem Mann, ich nenne ihn Mr. Superentspannt. (Es ist gar nicht so leicht den Männern immer neue passende Namen zu geben,). Der um den es heute geht ist jedenfalls superentspannt. Ruht in sich, wirkt zufrieden. Er ist Mitte 40, attraktiv, und gebildet. Wir waren vorher ganz entspannt zwei Mal Essen und haben uns gut unterhalten. Ich mag seine Art zu denken. Es hat ein paar Wochen gedauert, bis wir einen passenden Termin für unser Date im Stundenhotel gefunden hatten. Er war noch nie in einem gewesen. Also war ich plötzlich, obwohl viel jünger, in der Rolle der Erfahrenen und er ein Neuling. Lustig dieser Rollentausch. Ich ging also voran und zeigte ihm den Weg.

Wir hatten schönes, unspektakuläres Zimmer mit einem riesigen Bett. Wir legten uns aufs Bett und unterhielten uns erst einmal. Ganz entspannt. Zwei Stunden hatten wir das Zimmer. Dann knutschen wir. Aber nicht wirklich lange. Und wir waren relativ schnell nackt. Es war alles ziemlich entspannt. Im Vergleich zu manch anderem Mann vermittelte er mir das Gefühl, dass er einfach nur eine gute Zeit haben wollte. Dass er nicht ein bestimmtes Ziel hatte, dass er nun auch ganz dringend kommen müsste, so dass es ihn für sich rentiert. Er fing an mich zu liebkosen. Ich weiß nicht ob es ein Talent ist oder viel Übung jedenfalls berührte er meinen Körper genau richtig. Er berührte mich so, dass ich geistig nicht eine Sekunde in Hab-Acht-Stellung gehen musste. Achtsam, aber wissend wie eine Frau funktioniert. So schnell wie mit ihm konnte ich meinen Kopf selten entspannen, bei einem Mann, mit dem ich zum ersten Mal Sex habe. Das war der Wahnsinn. Das führte dazu, dass er mir sehr entspannt, aber mit einer relativ kurzen Aufwärmphase einen ziemlich beindruckenden Orgasmus gefingert hatte. Ich war befriedigt und beeindruckt, als ich mich danach in die Embryostellung einrollte. Er freute sich daran, dass er mir Lust bereiten konnte.

Ich revanchierte mich und kümmerte mich um ihn. Großer Schwanz, aber bewältigbar. Ich wollte ihm ähnliche Lust bereiten wie er mir bereitet hatte und versuchte beim Blowjob seinen Körper zu lesen, zu verstehen, was ihm gefällt. Es gelang mir. Denn auch er kam. Und dann fiel mir auf, dass es eigentlich ziemlich doof ist, dass das Stundehotelzimmer kein Waschbecken hatte. Mir war natürlich sein Sperma über die Hand gelaufen. ich wischte es mit einem Tuch ab, musste aber wohl oder übel raus auf den Flur um mir im Klo die Hände zu waschen. Das war schräg. So halb bekleidet über den Gang zu hopsen. Aber naja, die werden schon anderes gesehen haben, dachte ich mir dann.

Ich war gespannt, was noch passieren würde. Auf seinen ansehnlichen Schwanz hatte ich durchaus Lust. Nach einer Weile begann er mich zu lecken. Auch da wußte er genau was er tun musste. Er leckte mich gekonnt und mit Hingabe. Das was er tat vermittelte mir wiederum das Gefühl, dass er Spaß an der Sache hat. Für meinen Kopf, der sich manchmal schwer ausschalten lässt, ist das wie ein Geheimrezept. Ich konnte mich einfach hingeben, ohne nachzudenken. Einfach genießen. Und zack Hammerorgasmus Nummer Zwei. Auch dieses Mal revanchierte ich mich nach einer Pause mit einem Hand-/Blowjob.

Es gelang ihm auch noch ein drittes Mal meinem Körper einen Orgasmus zu entlocken, was wirklich sehr erstaunlich ist. Denn eigentlich wird es schwieriger, je öfter. Desto genauer muss er das treffen, was mein Körper will. Aber es ging so einfach. So gekonnt, wie er meinen Kitzler berührte in der richtigen Intensität, wie er meinen Körper lesen konnte. Es war großartig. Ohne das wir miteinander geschlafen hatten, ging ich sehr glücklich befriedigt an diesem Tag nach Hause. Das einzige was ungewöhnlich war, dass wir uns bis auf ganz zu Anfang nicht geküsst hatten. Trotz kuscheln und streicheln zwischendurch. Keine Ahnung warum, es ist mir jedenfalls aufgefallen. Nachdem er mit mir fremdgeht, kann es sein, dass er nicht küssen will. Ich werd ihn das mal noch fragen. Ein Wiedersehen wird es auf jeden Fall geben, denk ich.