Nach der Eifersucht

Ich habe vor ein paar Tagen über meine innere Diskussion zu meiner Eifersucht geschrieben. Mr. Bondage war mit einer anderen Frau eine Play-Party gegangen. Was ist danach passiert?
Kaum hatte ich meine Gedanken zu Papier gebracht und verbloggt, war das Thema für mich eigentlich auch wieder durch. Die Eifersucht war ein Impuls. Nichts Nachhaltiges. Ich habe den restlichen Abend darüber auch nicht mehr großartig nachgedacht.
Mr. Bondage hatte, warum auch immer, als er nachts von der Party heimgekommen war noch meinen Blogeintrag gelesen und mir eine Nachricht geschickt: „Starkes Mädchen, Blog gelesen. Dich besonders gemocht. Extra Kuss.“ Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Er wußte also Bescheid, wie es mir ergangen war. Wir wissen beide, dass es in einer polyamoren Beziehungskonstellation auch mal Eifersucht gibt. Es kommt eben darauf an, wie man damit umgeht. Nach der Party vergingen noch zwei Tage bis wir uns wiedersahen. Ich hatte ihm noch gesagt, dass es mir nichts ausmachen würde, die andere Frau kennenzulernen, wenn er da Lust drauf hat. Er ließ sich das durch den Kopf gehen, fragte die andere Frau, was sie dazu meint. Trotzdem er drei Tage mit der anderen Frau verbracht hatte, gab er mir das Gefühl, dass ich ihm fehle. Das ist das, was für mich zählt. Ich habe mir dann auch von seinen Partyerlebnissen erzählen lassen und mich mit ihm über seinen gelungenen Abend gefreut.

Das Ende vom Lied. Für die nächste Party hat er drei Karten besorgt. Wir werden dann dort zu Dritt hingehen. Das finde ich eine wirklich wundervolle Geschichte. Freue mich schon auf den Abend im Mai.

Orgasmus auch für ihn

Mr. Bondage und ich hatten endlich mal eine entspannte Zeit miteinander. Wir verbrachten die Tage mit Ausflügen in die Gegend. Er zeigte mir die schönsten Orte seiner Heimat. In dieser entspannten Stimmung gab es die ganze Zeit auch jede Menge sexuelle Energie zwischen uns. Wir erklommen zum Beispiel einen Aussichtsturm. Zum Glück waren wir allein. Oben angekommen wollte er, dass ich ihm meine Brüste zeige. Ich fackelte nicht lange und zog mein T-Shirt nach oben. Er liebkoste sie. Den ganzen Tag über tauschten wir immer wieder ähnliche kleine Neckereien aus, knutschten, Fummelten.

Am nächsten Morgen ergab es sich, dass er mir wieder ein paar Mal mit der flachen Hand auf den Arsch schlug. Eigentlich auch eine Neckerei. Aber er wurde sofort steinhart. Gleicher Effekt wie tags zuvor. Dieses Mal entschied er sich aber dagegen mich zu spanken, sondern wollte mich ficken. Da kam das Kondom zum Einsatz, dass er sich schon zwei Tage vorher auf sein Nachttischchen gelegt hatte. Er legte sich mich zurecht und fackelte nicht lange. Ich lag auf dem Rücken. Er drang in mich ein und nahm mich hart und ausgiebig. Ich wusste, dass ich so nicht kommen würde, aber das war erstmal nicht schlimm. Ich war zwei Tage lang auf meine Kosten gekommen, nun durfte er sich nehmen, wie es ihm gefiel.

Mr. Bondage wusste, dass ich so nicht kommen würde und ließ es zu, dass ich mich irgendwann mit der Hand nebenbei noch berührte. Als er sich lange und ausreichend genommen hatte, was ihm gefiel, zog er sich aus mir heraus und befahl mir, es mir selbst zu machen. Da er mich vorher ja ordentlich warm gevögelt hatte, war es kein Problem dieser Aufforderung nachzukommen. Ich machte es mir und blieb dann befriedigt und glücklich liegen. Er war immer noch nicht gekommen. Aber ich dachte da erst mal gar nicht drüber nach, vermutlich weil ich in dem Modus unterwegs war, dass wenn er Unterstützung oder irgendeine Art von Liebesdienst wollte er es schon kommunizieren würde. Die Tage zuvor hatten wir Sex mit dem Halsband gehabt. Das macht die Rollenverteilung eindeutig. Irgendwie war ich noch in dem Modus.

Erst als er so gar nicht zum Frühstücken aufstehen wollte und sagte, dass ich allein gehen solle, da rückte er raus, dass er sich gerne noch selbstbefriedigen wollte. Das konnte ich so nicht geschehen lassen und bot ihm an, ihn dabei zu unterstützen. Ich beim Frühstück und er holt sich alleine einen runter, nachdem er mich die Tage zuvor so toll befriedigt hatte. Also kuschelte ich mich neben ihm ins Bett und liebkoste seine Brustwarzen, was er sehr gerne mag. Er befriedigte sich währenddessen. Ich war ganz nah bei ihm. So kam auch er noch während unseres Kurzurlaubs zu seinem Orgasmus.
So viel Zeit am Stück mit ihm ist für mich sehr kostbare Zeit. Durch unsere Beziehungskonstellation und seinen sehr stressigen Job haben wir nicht so oft die Möglichkeit drei Tage miteinander ungestört, ohne Stress miteinander zu verbringen. So schlimm der Bänderriss anfangs war, weil wir uns eine ganze Weile nicht sehen konnten, am Ende hatte er doch etwas Gutes und hat uns eine wunderschöne Zeit miteinander beschert. Omas alte Weisheit mal trifft wieder zu. „Man weiß vorher nie, wofür etwas gut ist.“

Schon der erste Schlag macht ihn hart

Mein Blog springt nun wieder ein paar Tage zurück zum gemeinsamen Urlaub mit Mr. Bondage.

Er hatte mich an unserem ersten Abend zum Squirten gebracht. Als brave Sub durfte ich natürlich auf der Seite nächtigen, die ich eingenässt hatte. Handtuch drunter, war nicht weiter wild. Wir hatten uns im Hotel für das Zimmer mit der guten Aussicht entschieden und gegen das mit der durchgehenden Matratze. Deswegen war Kuscheln mit der Spalte zwischen uns nicht ganz so bequem. Aber ich genoss es sehr ihn endlich wieder um mich zu haben.

Morgens genoss ich erst mal den Ausblick aus dem Hotelfenster. Wir hatten uns beide frisch gemacht. Ich dachte, dass wir uns anziehen und aufbrechen würden. Da kam er hinter mich während ich am Fenster stand. Wir waren beide noch nackt. Er schien schon wieder in Spiellaune zu sein. Er fasste genüsslich meine Brüste an. Dann ging er nochmal fort und nestelte in seiner Spieltasche herum. Ich blieb am Fenster stehen. Er hatte das Halsband wieder hervor geholt. Er wollte also wieder spielen. Ein wohliger Schauer durchfuhr mich. Er legte mir das kühle Lederband um den Hals. Jetzt war ich wieder Sub. Hatte die Führung an ihn abgegeben. Er zog wie am Abend vorher auch das schwarze Seidenband durch einen der beiden Ringe an meinem Halsband. Damit hatte er mich wie an einer Leine. Er zog ich zu sich und küsste mich. Fordernde Küsse. Worauf würde er dieses mal Lust haben?

Er spielte mit dem Seidenband noch ein wenig an meinem Körper. Ließ es über meine Brüste gleiten, zog es mir zwischen den Beinen entlang. Dann wies er mich an, dass ich mich über den Schreibtisch beugen sollte. Er band das Seidenband am Fenstergriff fest. Er würde sich wohl meinen Hintern vornehmen. Ich hatte die perfekte Spankingposition einnehmen dürfen. Blieb noch die Frage womit. Er streichelte mir erst mit der Hand noch über meinen Arsch. Dann der erste Schlag. Nicht zu fest. Er hatte dazu gelernt. Ging es langsamer an. Wie ich sehr ich mich freute über die Schläge. Ich hatte mir so sehr gewünscht, dass er mich mal wieder schlagen würde. (Es fühlt sich immer noch sehr verrückt an diesen Satz zu schreiben. Vor zwei Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich mich darauf freue, dass mir ein Mann den Hintern versohlt)

Ich konnte über den Tisch gebeugt zu ihm nach hinten schauen. Und ich sah, dass ihn die ersten Schläge bereits unglaublich hart gemacht hatten. Er stand hinter mir und hatte den Mörderständer. Es turnte ihn also sexuell ziemlich hart an mich zu Schlagen. Das gab mir nochmal einen Extra-Kick. Er verteilte seine Schläge auf beide Pobacken. Er steigerte die Intensität, schlug mit der flachen Hand. Er befahl mir dabei aus dem Fenster zu sehen und die Aussicht zu genießen. Das war gar nicht so einfach den Kopf immer oben zu halten und nicht viel bequemer auf den Tisch zu gucken. Ich merkte wir meine Pobacken durch die Schläge heiß wurden. Das Paradoxe an den Schlägen ist, dass sie eine unglaubliche Nähe schaffen. Ich fühle mich Mr. Bondage selten noch näher, als wenn er mich schlägt.

Er schlug mich Lustvoll. Ich spürte, dass es ihm Befriedigung verschaffte. Er verteilte die Schläge gut, so dass ich sie gut wegstecken konnte. Ich war auch ein klein wenig stolz auf mich, weil ich gefühlt ein wenig mehr einstecken konnte als bisher. Aber auch stolz auf Mr. Bondage, der es geschafft hatte ein paar Gänge runterzuschalten und sich auf mich einzulassen. Und dabei auch noch richtig Lust empfand.

Mr. Bondage ging nochmal weg und holte was. Es war sein Mini-Flogger. Über den wohl jede wirklich masochistische Frau nur schmunzeln würde. Aber er war überzeugt, dass es nur davon abhing, wie sehr man dieses Ding beschleunigen konnte. Er hatte Recht. Er zog schon ziemlich durch und nach zwei drei Schlägen zuckten meine Beine nach jedem Treffer. Das ist meiner Meinung nach immer ein Zeichen, dass man so langsam an die Grenze kommt. Er legte den Flogger also nach ein paar wenigen Schlägen weg. Er fragte mich zwischendurch, ob es mir gut gehe und ich bejahte dies. Dann noch ein paar Schläge mit der flachen Hand. Langsam war ich an der Grenze dessen, was ich aushielt. Mr. Bondage merkte dies dieses Mal und hörte rechtzeitig auf. Das war ein großartiges Gefühl. Das lässt mein Vertrauen größer werden. Es kommt Stück für Stück zurück, nach dem teilweise missglückten Spiel ganz am Anfang unserer Beziehung. Nach den Schlägen band er mich vom Fenstergriff los und hielt mich erst mal im Arm.

Nach der Bestrafung folgt die Belohnung. Ich durfte mich auf den Rücken aufs Bett legen. Er hatte seinen schwarzen Dildo aus der Spielzeugtasche geholt. Erst verteilte er noch Gleitgel auf meiner Muschi, dann fickte er mich mit dem Dildo und massierte mir noch den Kitzler. Der Orgasmus kam ziemlich schnell.
Das war ein sehr befriedigends Spiel gewesen. Dann nahm er mir das Halsband wieder ab und wir waren wieder auf Augenhöhe.

Ein kurzer Anflug von Eifersucht

Ein kurzer ganz aktueller Einschub, weil ich es mir aus dem Kopf schreiben musste. Eigentlich fehlt noch der zweite Teil meines Kurzurlaubs bei Mr. Bondage.

Ja, ich habe sie auch manchmal, die eifersüchtigen Momente. Auf meinen Schultern sitzen gerade ein kleines rotes Teufelchen und ein Engelchen. Am Ende wird das Engelchen gewinnen, aber das Teufelchen mit den dunklen Gedanken ist da und macht mir das Leben nicht einfacher.

Mr. Bondage und ich hatten eine tolle Woche mit sehr viel Nähe. Er hat mich spüren lassen wieviel ich ihm bedeute, wie sehr auch er meine Nähe braucht. Wir beide, die eigentlich nicht sehr körperliche Menschen sind, haben eine Beziehung, die sehr viel von Kuscheln, Knutschen und Händchen halten lebt. Von der Nähe, die wir uns beide geben. Das ist der Grund warum das Engelchen gewinnt. Ich weiß, dass ich für ihn ebenso besonders bin, wie er für mich. Wäre er mir andererseits aber nicht so wichtig, dann wäre das Teufelchen jetzt nicht da.

Warum bin ich jetzt gerade eifersüchtig? Weil er sich vermutlich gerade jetzt in diesem Moment für eine größere BDSM-PlayParty fertig macht, zusammen mit einer anderen Frau. Einer schlankeren, vielleicht besser vorzeigbaren Frau. Bei der es nicht nur besser aussieht, wenn man sie öffentlich bespielt, sondern die auch erfahrener ist und vermutlich masochistischer.

Mr. Bondage hatte keinen Hehl daraus gemacht nach der letzten großen Party (nicht die, auf der er sich verletzt hat, die war in deutlich kleinerem und privaterem Rahmen), dass er sich nicht sicher ist, ob wir nochmal zusammen zu so einem großen Event gehen würden.

Für ihn spricht, dass er sich schon gleich, nachdem Karten für die Veranstaltung verfügbar waren dafür entschieden hat, mit der anderen Frau zu gehen. Denn inzwischen, finde zumindest ich, hat sich schon noch mal ganz schön was getan, was unserer Spielbeziehung angeht.

Es nervt mich, dass ich nicht mitgehen darf, weil ich das Gefühl habe, dass er zu ungeduldig mit mir ist, dass ich nicht das Recht habe ein Anfänger zu sein, der sich an vieles in der Szene erst noch rantastet. Dass ihm das zu viel Drama war und zu wenig Spielen-Können. Ja den Teufel nervt, dass er nicht gewillt ist mich behutsam ran zu führen auf so einer großen Veranstaltung, sondern ökonomisch denkt und lieber eine Frau mitnimmt, mit der der Output an dem Abend größer ist. Den Teufel nervt auch, dass er mir das Gefühl gibt, es nicht aushalten zu können, mit einer Frau unterwegs zu sein, die sich eben nicht immer auf Anhieb Szenenkonform benimmt und ihren Weg einfach noch sucht. Vielleicht, weil er glaubt da ist kein Raum dafür auf so einer Veranstaltung.

Der Engel sagt, vielleicht ist die große Party eben noch zu früh. Möglicherweise ist es besser sich erst noch in kleinerem Rahmen an das Spielen vor Publikum ranzutasten. Erst noch allein für uns zu spielen. Und uns SM-mäßig noch besser kennenzulernen. Vielleicht bin ich einfach wirklich noch nicht zu so weit, dass es für uns beide ein toller Abend werden würde.

Ich hätte es einfach gern mit ihm, geteilt. Ihn gern begleitet. Es hätte mir auch nichts ausgemacht, ihm einfach dabei zuzusehen, wie er die andere Frau bespielt. Ich freue mich wirklich, wenn er befriedigend spielen kann. Ich gönne ihm das von Herzen. Da bin ich eifersuchtsfrei. Aber zwei Frauen einladen wäre auch ein wenig zu viel gewesen. Zur Zeit habe ich nicht so wirklich viel Geld übrig. Sonst zahle ich den Eintritt auch mal selbst. Außerdem ist mir noch nicht so ganz klar, wie die andere Frau tickt. Kann ja gut sein, dass sie darauf keine Lust hat, dass ich dabei bin. Das würde ich natürlich akzeptieren.

Jetzt schiebe ich die zwei Flüsterer auf meinen Schultern weg und lenke mich mit meiner Magisterarbeit ab. Nach dem Wochenende werde ich ihn wiedersehen, bis dahin ist die kurze Eifersucht vergessen und ich werde mir erzählen lassen, was er auf der Party erlebt hat. Weil ich es wissen will und weil ich mich mit ihm freuen will.

Gefesselt bespielt

Mr. Bondage hatte sich bei unserem Partybesuch verletzt und war plötzlich zwei Wochen krank geschrieben. Das kam so unerwartet. Wenn er sonst lange weg ist, dann weiß ich das vorher und bin darauf eingestellt. So war ich vom unfreiwilligen Näheentzug erst mal ordentlich frustriert. Für ihn war es einerseits mal ganz gut, dass er ein wenig aus dem stressigen Job rauskam, andererseits hatte er Schmerzen und ihm fiel zu Hause die Decke ein wenig auf den Kopf.

Immerhin führte dieser Umstand dazu, dass wir jeden Abend skypten. Ich habe bisher noch nicht wirklich viel geskypt in meinem Leben. Es war schön vor dem Einschlafen mit ihm zu sprechen, schöne Gespräche zu haben, ihn sehen zu können. So war die Zeit ohne ihn nicht ganz so hart. Aber auch er vermisste mich schon sehr. Da fragte er mich, ob ich ihn denn zwei Tage besuchen kommen wollte. Klar wollte ich. Ich konnte es mir einrichten. Urlaub mit ihm, endlich mal wieder quality time, nicht nur Abends gestresst nach der Arbeit.

Der Fernbus brachte mich ein paar Tage später zu ihm. Er holte mich an Bushaltestelle ab. Wir hatten uns fast zwei Wochen nicht gesehen. Endlich wieder Nähe und Zuneigung. Wir gingen erst mal auf meinen Geburtstag anstoßen und gemütlich was Essen. Dann ins Hotel. Das Auszieh-Ritual: Er befahl mir, dass ich mich ganz ausziehen soll. Er saß auf dem Bett, ich befreite ihn erst von seinen Schuhen und Socken. Dann Hose und Hemd. Und als letztes die Unterwäsche. Dann hüpfte ich erstmal unter die Dusche. Frisch machen nach der langen Busfahrt. Er hüpfte mit unter die Dusche. Das machen wir relativ oft zusammen. Gar nicht so einfach sich auf eine Temperatur zu einigen. Meistens dusche ich, wenn er dann fertig ist noch mal ziemlich heiß. Aber das gemeinsame Einseifen ist wirklich immer ganz nett. Und er steht ja eh auf meine harten Nippel, wenn mir dir Dusche ein wenig zu kalt ist.

Ich hatte mich in meinem Handtuch aufs Bett gesetzt. Mr. Bondage packte seine Spieletasche aus. Natürlich hatte er die mitgebracht. Die hat er ja eh immer überall dabei. Er legte seine Sachen alle ordentlich auf den Boden neben das Bett. Ich war sehr gespannt. Er deutete an, dass ich zu ihm kommen sollte. Er hatte das Halsband in der Hand. Das, das ich auf der letzten Party zum ersten Mal getragen hatte. Solange ich nicht mein Wunschhalsband habe, ist das als Ersatz sehr passend. Ich hatte ihm bei einer unseren vielen Skypesitzungen vorher gesagt, dass ich mir gut vorstellen könnte, das Halsband anlegen als Ritual zum Spielbeginn einzuführen. Weil wir doch so sehr Vanilla unterwegs sind sonst. Wenn er es mir anlegt, dann verlassen wir die Augenhöhe und ich begebe mich in seine Hände. Wenn er es mir wieder abnimmt, dann sind wir wieder in unserer Vanilla-Beziehung. Ihm hatte der Vorschlag gefallen.

Halsband an und los ging es. Er band an einer Öse vorne noch ein Seidenband fest, so dass er mich an der Leine hatte. Dann dirigierte er mich auf eine Hälfte des Bettes. Uns spielte mit dem Seidenband an meinen Brüsten. Zog es zwischen meinen Beinen durch. Ich lag auf dem Rücken. Er holte eine Augenbinde aus seiner Tasche. Er zog mich am Seidenband noch und machte die Augenbinde hinter meinem Kopf fest. Sie schloss meine Augen wirklich gut ab und ich konnte nichts mehr sehen. Aber schon das alleine machte mich megaheiß.

Dann klimperte er ordentlich mit all möglichem Zeug, vermutlich um meine Aufregung zu steigern. Ich hatte keine Ahnung was er vorhatte. Er legte etwas auf meinen Brüsten ab. Fühlte sich an wie ein Flogger. Schien so als würde er mich nach langer Zeit mal wieder schlagen. Aber ich irrte mich. Der Flogger war kein Flogger, es war eines seiner Bondage-Seile. Er nahm es und entknotete es indem er es schnell auf den Boden warf, aber die beiden Enden festhielt. Ich mag das Geräusch das dabei entsteht.

Er nahm meinen rechten Arm und band ihn an meinen rechten Knöchel. Meine Beine waren angewinkelt. Ich ahnte was kommt. Er würde eine Art Frosch aus mir machen. Weit geöffnet, leicht zugänglich. Nach dem er Arm an den rechten Knöchel gefesselt hatte, führte er das Seil hinter meinen Rücken vorbei und band dann den linken Arm an den linken Knöchel. Ich konnte die Beine so nicht mehr zusammen machen. Als er fertig war, kippt er mich zu Seite, was sehr seltsam war, weil ich die Beine ja nicht zu klappen konnte. Er zog mich dann wieder auf den Rücken.

Dann griff er wieder auf den Boden zu seinen Spielzeugen. Ich spürte dann die Hand an meiner Brust und er brachte eine Wäscheklammer an. Mhmm. Diesen Schmerz mag ich sehr. Aushaltbar, aber doch schmerzhaft. Er machte auf beiden Brüsten jeweils eine Klammer rechts und links von meinen Brustwarzen fest. Dann noch eine fünfte auf der rechten Brust.

Ich dachte das war es dann mit Wäscheklammern. Nein, verdammt. Er machte mir noch jeweils eine an rechts und links an meine äußeren Schamlippen. Uff. Das tut mir mehr weh, als auf den Brüsten. Grrr. Vor Allem tut es immer weh, wenn er dagegen stößt. Dann hörte ich einen Schaubdeckel. Das Gleitgel. Er würde also nutzen, dass ich weit geöffnet vor ihm lag.

Er verteilte es großzügig auf meiner Muschi. Drang mit seinen Fingern ein in mich. Ließ auch meinen Hintern nicht aus und verteilte auch dort Gleitgel. Er dehnte meinen Hintereingang mit seinen Fingern leicht vor. Gott wie geil. Kurz drüber nachgedacht, ob ich auch ordentlich sauber ist hinten, aber gleich den Gedanken wieder verworfen. Macht ihm alles eh nix aus, also genießen.

Er war dabei mit den Fingern hinten in mich einzudringen. Gott, machte mich das geil. Dann spürte ich was Kaltes an meiner Brust. Der Stahldildo, der mir einen der besten Orgasmen meines Lebens bereitet hatte. Während er den zum Vorwärmen auf meine Brust gelegt hatte, machte er mir die unangenehmen Wäscheklammern wieder von den Schamlippen weg. Darüber war ich sehr froh. Es tat kurz weh, aber dann ging der Schmerz in meiner Geilheit unter. Er nahm den Dildo, der ein großes dickes Ende hatte und ein kleines schmales, und ich spürte wie er mit dem dünnen Ende versuchte in meinen Hintern einzudringen. Es machte mich wahnsinnig geil. Bei anderen Männern hätte ich jetzt drüber nachgedacht, ob er auch aufpasst, dass er nichts von hinten dann noch vorne reinschiebt. Aber ich vertraue ihm und wusste er würde darauf aufpassen. Ich konnte mich ganz fallen lassen. Das kleine bisschen Alkohol vom Anstoßen trug da mit Sicherheit auch dazu bei. Ich war sehr frei im Kopf, auch dank der verbunden Augen.

Er griff wieder zu den Spielzeugen. Die Wäscheklammern an den Brüsten hatte er zwischenzeitlich abgemacht. Dann versuchte er mir einen Plug in den Hintern einzuführen. Langsam und vorsichtig. An der breitesten Stelle des Plugs war es ein wenig unangenehm, aber sobald er drin ist, fühlt es sich geil an. Es dauert dann immer einen Moment, bis ich meine Schließmuskeln wieder entspannt habe. Ich hoffe einfach, dass er den Plug mal kurz nicht bewegen würde, bis ich mich dann entspannt hatte. Er drang mit den Fingern vorne ein und fingerte mich. Dann nahm er das dicke Ende des Stahldildos und besorgte es mir. Der fühlt mich ziemlich aus. Zusammen mit dem Plug im Hintern eine teuflische Kombination. Ich zerrte und zog ganz schon an den Fesseln. Ich spürte einen riesigen Orgasmus kommen. Ich riss einen Arm aus den Fesseln los und ließ es einfach zu. Mit der Hand hatte er auch noch meinen Kitzler stimuliert. Aber der Orgasmus kam von innen, nicht vom Kitzler. Ich kam richtig heftig. Und squirtete. Spürte, wie es unter meinem Hintern nass wurde. Völlig wurscht. Er fand das eh geil, dass er mich zum Squirten gebracht hatte. Ich konnte ihn stolz lachen hören. Für mich war es geil alles losgelassen zu haben. Kopf aus.

Ich war völlig gerädert vom Orgasmus und wollte mich auf die Seite rollen. Mr. Bondage merkte, dass er nicht weiter spielen konnte, weil der Orgasmus so groß war. Er befreite mich schnell aus den restlichen Seilen. Ich legte mich auf die trockene Bettseite. Er löffelte mich und wir ließen es ausklingen.

Ich liebe es, wenn wir Zeit haben und er entspannt ist. Dann hat er die Muse mich wahnsinnig geil zu bespielen. Squirten kommt bei mir nicht so oft vor. Ich glaube es war das dritte Mal.

Meine Swingerclub-Erfahrungen – Gastartikel für Joyclub

Mein Artikel für Joyclub.de zu meinen bisherigen Erfahrungen in Swingerclubs. Eigentlich bin ich ja immer noch ein ziemlicher Neuling, deswegen wohl eher die Einblicke eines Swinger-Anfängers

Joyclub-Artikel

Ein guter Seefahrer im Stundenhotel

Meine bisherigen Erfahrungen in Stundenhotels waren nicht besonders glorreich. Bei Besuch 1 wurde das Hotel gerade umgebaut und die Handwerker saßen auf dem Dach über dem Zimmer. Das wiederum hat den beteiligten Mann so irritiert, dass am Ende nur auf dem Dach genagelt wurde. Besuch 2, anderes deutlich schickeres Stundenhotel: Mann hatte keine Kondome mit, also gab es auch keinen Sex. Vermutlich war es Zufall, dass meine beiden Stundenhotelbesuche in die Hose gegangen waren. Jedenfalls wollte ich den Etablissements noch einen Versuch geben.

Mr. Bondage war für eine ganze Weile krankheitsbedingt nicht in meiner Stadt. Ich nutzte die Gelegenheit mich etwas abzulenken und traf mich mit einem Mann, der mich schon eine ganze Weile konsequent immer wieder anschrieb. Ich wertete das als ehrliches Interesse und traf mich mit ihm auf einen Kaffee. Er war mir auf Anhieb sympathisch. Handwerk gelernt, jetzt im Außendienst unterwegs. Deswegen heißt er jetzt der Außendienstler. Ein kräftiger, netter, dunkelblonder Mann, Ende 40, der aber viel jünger wirkt. Nach dem ersten Date waren wir uns einig, dass wir uns nochmal wiedersehen möchten. Der Zeitpunkt war nur noch nicht ganz klar.

Ein paar Tage später an einem frühlingshaften Tag saß ich zum Arbeiten im Café und bekam Knutschlaune. Die Frühlingsgefühle gingen mit mir durch. Ich schrieb ihm, dass ich unterknutscht sei und gerne sofort knutschen möchte. Ich hatte gerade meine Tage bekommen, zu viele Hormone unterwegs. Er konnte an dem Tag nicht (und hatte seine Spieletasche nicht dabei), bot mir aber ein Treffen am nächsten Tag an. Ich sagte zu und erklärte ihm, dass ich ganz wild meine Tage habe. Er sagte, dass ihm das nichts ausmachen würde. Ich bin mir ja immer nicht sicher, ob ich das glauben kann, aber ich hatte ihn jedenfalls gewarnt.

Er buchte ein Zimmer in einem Stundenhotel für zwei Stunden. Er konnte sich ein paar Stunden aus seiner Arbeit rausschneiden. Pünktlich holte er mich ab und wir fuhren zum Hotel. Es war das gleiche, wie bei meinem zweiten Stundenhotelbesuch. Das deutlich schönere der beiden, die ich bisher kannte. Im Vorfeld hatten wir schon so ein wenig über das geschrieben, was uns so gefällt im Bett. Jedenfalls gefällt es ihm einer Frau Lust zu bereiten und er richtet sich dabei sehr nach dem, was der Frau gefällt. Verbundene Augen hatte ich mir dann gewünscht.

Wir checkten ein. Nettes Zimmer mit Whirlpool. Blöd mit meinen Tagen, vor Allem da ich mit Tampons auf Kriegsfuß stehe. Also kein Whirlpool. Die Phase nach dem Ankommen bis man sich akklimatisiert hat, mit der Location, aber auch miteinander ist bisweilen etwas krampfig. Ich zog meine Jacke aus, stand vor dem riesen Bett und hatte unglaubliche Lust eine mega Arschbombe aufs Bett zu machen. Aber ich konnte mich beherrschen. Das war vermutlich gut so, nicht dass das Bett am Ende noch unter mir zusammen gebrochen wäre. Aber schon beim Draufsetzen war klar, das Bett quietscht wie wild. Sehr irritierend. Ausgerechnet ein Stundenhotelbett.

Jedenfalls kletterten wir beide auf das quietschende Bett und fingen an zu knutschen. Knutschen fühlte sich ganz gut an. Das ist ja immer so ein erster Maßstab, ob der Sex gut werden kann finde ich. Die Klamotten wurden nach und nach weniger. Ich musste nochmal aufs Klo bevor es losging und flitzte raus auf den Gang. Auch ein seltsames Gefühl, denn die Lady an der Rezeption weiß ja, dass man zum Vögeln da ist. Wobei die ja auch dauernd Menschen trifft, die zum Vögeln kommen, also auch wieder egal.

Der Außendienstler packte eine Augenbinde aus, als ich wieder zurück war und ich zog sie mir über den Kopf. Sie deckte die Augen nicht perfekt ab, so dass ich ein wenig unten raus linsen konnte. Aber ich machte brav die Augen zu. Wollte genießen, ohne nachzudenken. Ich hatte irgendwann nur noch mein Höschen an. Er hatte Massageöl ausgepackt und ölte mich genüsslich von oben bis unten ein. Das gefiel mir gut. Sehr entspannend. Dann zog er mir mein Höschen aus und ich dachte mir noch so: Okay, lass das Gemetzel beginnen. Ich hoffte nicht allzu stark zu bluten. Ich sagte ihm noch, dass er mir ein Handtuch unterlegen sollte. Sonst hätte ich dauernd drüber nachgedacht, ob ich das Bett nun vollsaue oder nicht. Er legte mir noch Fußmanschetten. Diese verband er mit einem Band, das hinter meinem Rücken vorbei ging, so dass ich mit angewinkelten Beinen vor ihm lag.

Viel Massageöl oder Gleitgel keine Ahnung.. ich war ziemlich glitschig. Er fing an meine Kitzler zu massieren, mit den Fingern in mich rein zu gleiten. Daneben ließ er auch meinen Hintern nicht unversorgt. Durch das viele Gleitgel und sein vorsichtiges Vorgehen klappte das sogar ziemlich einfach. Jedenfalls besorgte er es mir gekonnt und ich kam heftig. So dass er mich erst mal nicht mehr anfassen durfte. Einfach nur auf die Seite rollen und nicht angefasst werden, so fühlt es sich dann an. Er zauberte mir gekonnte insgesamt zwei Orgasmen. Dann fühlte es sich für mich so an, also wäre es Zeit etwas zurückzugeben. Ich streichelte ihn ausgiebig. Auch das tue ich gerne und eigentlich tut das den Männern auch immer spürbar gut.

Irgendwann fragte ich ihn dann, ob er denn Lust auf einen Blowjob hätte. Und während ich fragte, dachte ich mir noch, auf die Frage hat doch noch nie ein Mann mit, „och nein danke, passt schon“ geantwortet. Natürlich wollte er und ich legte los. Auch das klappte wunderbar und es dauerte nicht allzu lange bis er kam. Zwei Stunden sind relativ schnell um. Wir haben zwischendurch immer wieder geknutscht. So dass ich am Ende definitiv nicht mehr unterknutscht war.

In dem Zimmer gab es eine Dusche. Das war perfekt. Erst duschte er, dann ich. Ich hatte doch so ein paar Blutspuren auf mir drauf. Es schien ihm wirklich nichts ausgemacht zu haben, aber es ist mir natürlich trotzdem lieber, wenn ich meine Tage nicht habe. Aber für den Kopf ist es gut zu wissen, wenn ein Mann dahingehend unkompliziert ist. Dann ist er vermutlich auch sonst umkompliziert.

Da tickt sie wieder lauter die biologische Uhr

Das lässt sich vermutlich nicht vermeiden, wenn man Geburtstag hat und eine Frau über 30 ist. So nun bin ich wieder ein Jahr älter. Die Zeit läuft. Eigentlich gefällt mir mein Leben gerade so wie es ist. Die Beziehung zu Mr. Bondage, das Ausprobieren, die Neugierde, die Unabhängigkeit, die vielen unterschiedlichen Männer. Mr. Bondage fordert mich geistig, treibt mich an. Er tut mir so gut. Wieso sollte ich das aufgeben? Ich lebe so intensiv, dass ich nicht viel anders machen würde, wenn ich nur nur kurz zu leben hätte. Darüber bin ich wirklich glücklich.

Aber ich fühle, dass ich Kinder will. Irgendwie. Ich bin ein Familienmensch. Ich kann mir nicht vostellen, keine Familie zu gründen. Auch wenn es sich immer komisch anfühlt, wenn mir jemand ein Baby in die Hand drückt.

Die Frage wird sein, ob sich jemand findet, der mit mir eine Familie gründen will. Mr. Bondage hat schon eine, der wird das mit Sicherheit nicht tun. Auch in meinen monogamen Beziehungen vorher war das nie ein Thema. Vielleicht strahle ich irgendwas aus.

Ich glaube ich habe schon mal so einen ähnlichen Text geschrieben. Vermutlich vor einem Jahr. Die Zeit rennt. Schon 32. Ich weiß, dass ich noch ein paar Jahre Zeit habe. Im Hinterkopf versucht sich trotzdem ein es hat dann halt nicht sollen sein-Gefühl einzunisten. Sich schon mal mit dem Gedanken auseinandersetzen, wenn es mir nicht vergönnt sein sollte.

Ja ich hab schon gegoogelt, dass man sich in Spanien auch ohne Partner künstlich befruchten lassen kann. So zur Sicherheit. Keine Ahnung, ob ich das wirklich machen würde. Ich werde auf keinen Fall jemandem eines andrehen. Das wäre leicht, denn es gibt genug Männer, die ohne Gummi Sex haben wollten. Wenn dann nur, wenn jemand auch mit mir ein Kind haben will.

Ich treffe viele Männer. Auch ungebundene. Ich muss darüber grinsen, dass ich mittlerweile bei vielen ersten Dates auch schon anspreche, dass ich mal eine Familie haben will. Das muss am Alter liegen. Aber nicht in einer klassisch monogamen Beziehung. Die Regeln sind verhandelbar, aber ganz monogam wird es nicht mehr.

Ich habe immer das Gefühl die meisten Menschen haben das andersum gemacht, als ich. Also erst die klassische Beziehung, heiraten, Kinder und dann die Erkenntnis, dass doch etwas fehlt. Dass der Sex in der Beziehung eingeschlafen ist. Das gilt nicht für alle. Manche schaffen es auch spannenden Sex aufrecht zu erhalten. Ich hab vor der Familiengründung beschlossen, dass reine Monogamie nichts für mich ist. Wo ist der Mann, der beides will – Beziehung und Freiheit? Allerdings braucht es dazu die Bereitschaft sich immer wieder mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen.

Diese Gedanken die ich heute an meinem Geburtstag habe, die verfolgen mich einmal im Monat für ein paar Tage, wenn ich PMS habe. Dann ziehe ich alles in Zweifel. Dann quälen mich die Hormone. Die restlichen drei Wochen ist alles okay.

Das Älter werden hat aber auch Vorteile. Denn je älter ich werde, desto besser wird mein Sex. Weil ich mir viel bewußter bin, was ich will. Weil ich lerne mir weniger Gedanken um Dinge drum herum zu machen.

Das Leben hat aber auch für mich ein paar Hürden außerhalb von Sex und Liebe parat. Die Uni steht gerade auf Platz 1. Deswegen muss ich jetzt wieder ran an die Magisterarbeit. Mr. Bondage ist durch seinen kaputten Fuß zur Zeit leider nicht in der Stadt. Aber ich werde in ein paar Tagen einen Ausflug zu ihm machen, zum Geburtstag nachfeiern. Freue mich sehr.

Play Party – das erste Mal ein Halsband getragen

Bis zur Play-Party waren meine Ropemarks von Übungsfesseln weitestgehend wieder verschwunden. Dem Fesseln würde also nichts im Wege stehen. Um mir nicht allzu viele Gedanken über Klamotten machen zu müssen, beschloss ich auf die Party das Gleiche anzuziehen, wie ich bei meiner ersten Party angehabt hatte. Also Pumps, Strapse, Minirock und Korsage. Das hatte sich beim ersten Mal eigentlich als ganz zweckerfüllend erwiesen. Sexy, aber halbwegs bequem. Außerdem fand die Party in privatem Rahmen statt und war deutlich kleiner als meine erste Party. Also war mein Outfit sicherlich ausreichend.

Mr. Bondage holte mich ab und wir fuhren zur Location. Er lies mich, ganz Gentleman, am Eingang aussteigen und fuhr dann das Auto auf den Parkplatz. Ich betrat die Location schon mal und wartete auf ihn. Ich wurde supernett von den Gastgebern begrüßt. Dann wartete ich auf Mr. Bondage. Aber er kam ewig nicht. Draußen hatte es zu schneien begonnen. Plötzlich sah ich ihn auf der Straße stehen. Irgendwas war komisch. Er sah verwirrt aus. Es sah aus, als wäre er gestürzt. Ich lief nach draußen und er war in der Tat auf der Straße ausgerutscht und hatte sich den Fuß umgeknickt. Ich nahm ihm den Spielekoffer ab und stützte ihn. Es ging bergab und die Anzugschuhe hatten ihn keinen Halt geboten. Er humpelte ziemlich.

Von Sport her kannte ich mich einigermaßen aus mit Bänderzerrungen. Er spielte es erst herunter. Übernahm den Orgakram, begrüßen und bezahlen. Dann gingen wir in den Umkleidebereich. Ich bestand darauf mir seinen Fuß anzusehen. Dazu zog ich ihm den Schuh und die Socken aus und sah, dass sein Knöchel schon leicht angeschwollen war. Ich besorgte Eis und ein Geschirrtuch und kühlte den verletzten Knöchel. Ich war mir nicht sicher wie schlimm es war. Aber erstmal Kühlen war immer das Beste bei einer Bänderverletzung. Keine Ahnung, ob der Abend schon damit gelaufen war. Für mich war es auch in Ordnung mich einfach um ihn zu kümmern. Es würden mit Sicherheit noch mehr Gelegenheiten zum Spielen kommen.

Ich glaube trotz der Schmerzen war es für ihn etwas besonders, dass ich mich so liebevoll um ihn kümmerte. Sein Fuß lag auf meinem Oberschenkel. Er bedankte sich immer mal wieder total süß bei mir. Es waren sehr vertraute, nahe Momente. Der Knöchel schwoll durch das Kühlen auch erst mal nicht mehr weiter an. Mr. Bondage sagte dann, dass ich mich umziehen sollte. Er saß dort auf einem Sofa, während ich mich in Schale warf. Er musste mir bei den Strapsen und beim Korsett helfen. Mr. Bondage hatte sein Outfit – seinen Anzug – ja sowieso schon an.

Dann gingen wir auf die Party. Die anderen waren alle schon da. Vom Alter her waren die Teilnehmer bunt durchgemischt. Ein paar junge, ein paar Ältere. Das passte ganz gut. Als Spielgelegenheiten gab es eine Andreas-Kreuz und einen Bock. Und einen Haken an der Decke für Bondage. Wenn ich mich noch an meine Aufregung bei der ersten Party erinnere, dann war das dieses Mal ziemlich easy. Immer wieder erstaunlich, wie schnell man sich halbwegs sicher in neuen Kontexten bewegen kann.

Durch den kaputten Fuß war es für mich selbstverständlich, dass ich mich um Getränke und Essen kümmerte. Wir traten sowieso eher wie ein verliebtes Pärchen auf, nicht so sehr wie eine Dom/Sub-Konstellation. Und es machte Mr. Bondage noch nicht mal etwas aus schien es. Dabei war er doch bei der ersten Party noch so darauf bedacht, dass die Rollenverteilung nach außen offensichtlich ist. Ich machte mich auch deutlich weniger Gedanken, ob mich nun jemand als devot wahr nimmt oder nicht. Wir knutschen zwischen durch, quatschten und sahen anderen beim Spielen zu. Ich sauge immer noch sehr gespannt auf, wie andere so miteinander spielen. Schaue mir an, was das Spiel in ihnen auslöst. Ich mag das.

Nach dem der Abend schon ziemlich fortgeschritten war, wollte Mr. Bondage mich doch noch fesseln. Er war sich sicher, dass es mit dem Fuß gehen würde. Ich vertraue ihm. Er zog sich sein Fesseloutfit an. Ich meinen Rock aus. Auch das machte mir dieses Mal gar nichts mehr aus. Also nur mit Höschen, Strapsen und Korsage bekleidet, wollte er mich kunstvoll verschnüren. Dann legte er genauso los, wie ein paar Tage vorher geübt. Wir blendeten die anderen aus und fesselten einfach für uns. Er hing mich wieder seitlich auf, mit den Armen vor den Körper gefesselt. Fixiert am Oberkörper, einem Knie, dem anderen Knöchel und einem Seil um die Hüfte. Es fühlte sich gut an. Zusätzlich verband er mir noch die Augen und zog mir ein Seil mehrmals zwischen den Beinen durch und band es so fest. Das war spannend. Das hatte er beim Üben nicht gemacht. Das Bondage war wirklich einigermaßen bequem und ich konnte relativ lange hängen. Meine Körperspannung problemlos halten. Dann fesselte er mich wieder los. Hinterher kamen einige der anderen Gäste und sagte, dass es wirklich wundervoll ausgesehen hat. Mr. Bondage und ich freuten uns über die Komplimente.
Das Fesseln und die Komplimente hatten mich in wirklich gute Laune versetzt. Ich wäre sogar bereit gewesen mich noch öffentlich bespielen zu lassen. Aber das sagte ich Mr. Bondage nicht. Als nur noch wenige da waren und Mr. Bondage gerade seine Tasche wieder einpackte, fiel ihm das schwarze Halsband mit dem typischen Metallringen in die Hände, das er vor unserer ersten Party gekauft hatte. Er nahm es und kam auf mich zu. Ich sollte mich umdrehen. Das tat ich mit einem Lächeln im Gesicht. Dieses Mal war ich bereit es zu tragen. Als seine Sub. Er band es mir um. Fühlte sich gut an. Allerdings würde dieses Band nicht „meines“ werden. Er war mir zu groß und zu auffällig mit den zwei großen Ringen. Aber für den Abend war es okay. Ich schien ihm zu gefallen mit dem Halsband an. Er lächelte zufrieden. Dann holte er noch ein Seidenband aus seiner Tasche und band mich neben dem DJ-Pult an meinem Halsband an einem Ring fest. Spannend einfach so irgendwo geparkt zu werden. Es war fast niemand mehr da, von dem her war es eine gute gewählte Gelegenheit von ihm, zu schauen, ob ich das mitmache. Aber es war völlig okay. Ich wäre wirklich in Spiellaune gewesen. Er hatte mir dieses Mal ein gutes Gefühl gegeben, war behutsam mit mir umgegangen. Hatte mich nicht überfordert.

Als er fertig gepackt hatte, macht er mich los und führte mich an dem Halsband aus dem Raum. Dann nahm er mir das Halsband wieder ab und wir waren wieder auf Augenhöhe. Es war gut, dass er das so ganz am Ende ausprobiert hatte. Mal so ein wenig zum Rantasten. Wir zogen uns wieder um und ich musste das Nachhausefahren übernehmen. Eigentlich sollten wir uns nach der Party die ganze Woche sehen, von Sonntag bis Samstag. Aber der Fuß wurde viel dicker und blau. Mr Bondage wurde zwei Wochen krank geschrieben. Und ich bin ganz einsam hier.

Fesseln üben für die Play-Party

Nach unserem ersten Play-Party-Besuch war überhaupt nicht klar, ob Mr. Bondage und ich jemals wieder auf eine Party gehen würden. Ich war auf der ersten Party überfordert gewesen, weil er zu viel zu schnell wollte. Ihm war das mit mir alles zu seicht. Wenn schon Party, die dann auch noch gar nicht so billig ist, dann will er ordentlich spielen. So interpretierte ich zumindest sein Verhalten. Ein paar Wochen später hatte dann für die nächste Party wieder Karten gekauft und mir eröffnet, dass er dort mit einer anderen Frau hingehen würde.

Uff, das saß schon so ein wenig. Ich verstand ihn einerseits. Aber irgendwie fand ich es auch doof. Kurz hatte ich noch darüber nachgedacht, ob ich dann nicht alleine auf die Party gehen würde. Aber die Karten waren rar und ich konnte mich auch nicht gleich dazu durchringen. Also werde ich nicht dabei sein und er wird mit einer anderen Affäre dort hingehen. Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden.

Umso überraschter war ich dann, als er mich fragte, ob ich mit ihm auf eine kleinere privatere Party gehen wollte. Das klang gut und passte mir zeitlich rein. Also sagte ich zu. Ich freute mich darauf, auch weil es mal wieder ein gemeinsamer Ausflug werden würde. Wir hatten die Wochen vorher eigentlich immer nur die kurze Zeit nach seiner Arbeit miteinander verbracht. Mit dem Partyausflug konnte ich ihn ein wenig in seiner Freizeit sehen.

In der Woche vor der Play-Party gab es noch den Bondage-Treff auf den Mr. Bondage immer gerne zum Üben geht. Wir gingen zusammen hin und er nutzte die Gelegenheit mit mir nochmal das Suspention-Bondage zu üben. Beim ersten Versuch mich zum Hängen zu bringen klappte es nicht gut, weil ich ein doofes T-Shirt anhatte und mir die Seile unter den Armen zu sehr einschnitten. Doch Mr. Bondage ließ sich nicht davon abbringen. Manchmal muss er mit mir ein wenig improvisieren. Denn was bei einer 45-Kilo Japanerin funktioniert, muss nicht bei einer halbwegs kurvigen Mitteleuropäerin klappen. Es ist vermutlich auch deutlich einfacher eine Japanerin so schön verschnürt aufzuhängen, als mich.

Ich trug keinen BH unter meinem T-Shirt fürs Fesseln. Beim Übungsfesseln war der Konsens, dass man sich bekleidet fesselt. Ich fragte Mr. Bondage ob wir T-Shirts tauschen könnten. Er gab mir seines, zog aber mein türkises Mädchen-T-Shirt nicht an. Er blieb dann einfach oberkörperfrei. Hätte in meinem T-Shirt vermutlich auch sehr seltsam ausgesehen. Nachdem er dann alle seine Seile wieder sorgfältig aufgerollt hatte, starteten wir einen zweiten Versuch.

Bondage, so wie wir es dort auf dem Fesseltreff machen, führt nicht dazu, dass ich megaerregt werde. Aber ich mag die Nähe, die zwischen ihm und mir entsteht. Das Aufgehängt werden ist darüber hinaus eine Herausforderung für mich, auch sportlich. Es ist ein befriedigendes (Nicht sexuell) Gefühl, wenn er mich so gut verschnürrt hat, dass ich doch eine ganze Weile hängen kann. Dann bin ich stolz auf das was Mr. Bondage technisch kann und stolz auf mich.

Für den zweiten Versuch saßen wir zusammen auf dem Boden. Er fesselte mir zuerst die Arme aufeinander. Dann band er sie mir unter den Brüsten an den Körper hin. Das hat sich für mich als die bessere Lösung erwiesen, als die Arme auf den Rücken gefesselt zu bekommen. Leider kann er dann meine Brüste nicht zur Geltung bringen, aber ich kann so leichter hängen. Nach den Armen fesselt er mir den Oberkörper so, dass daran die Hauptstlast später hängen kann. Die Fesselung des Oberkörpers nimmt am meisten Zeit in Anspruch. Wenn er damit fertig ist, dann beginnt das Hängen. Er zieht mich an der Oberkörperfesselung schon ein Stück nach oben so, dass ich gerade noch auf den Beinen stehen kann. Dann kommt der anstrengendste Teil. Er bindet dann mein erstes Bein am Oberschenkel knapp über dem Knie hoch. Stehe dann noch auf einem Bein. Dann wird das zweite Bein am Knöchel hoch gebunden. Ich hänge dann seitlich in der Luft. Fixiert am Oberarm, einem Knie und dem anderen Knöchel. Bis ich ordentlich hänge schneiden die Seile ganz schön ein. Bequem wird es erst, wenn er mir zuletzt noch eine Halteseil um die Hüften gebunden hat, dass das Gewicht dann so gut verteilt, dass ich einigermaßen bequem hängen kann. Ich baue Körperspannung auf und so sieht es dann auch sehr ästhetisch aus.

Wenn er fertig ist, kann ich es genießen. Meistens verbindet er mir dann die Augen und wenn es geht, dreht er mich im Kreis. Zum Fesseln gehört auch das Entfesseln. Auch das finde ich immer schön und nah, weil er das mit derselben Hingabe tut, wie das Fesseln.

Aufhängen üben hatte geklappt, wir waren also für die Party gut vorbereitet. Nach einem Suspention-Bondage behalte ich meistens kleinere Ropemarks und habe ein wenig Muskelkater. Ich hoffte, dass beides bis zur Party dann wieder weg sein würde. Ob wir außer Fesseln auf der Party noch weiter spielen würden hatten wir nicht besprochen. Ich ließ das einfach auf mich zu kommen.