Überraschung auf dem Schiff

Niemand wird mir die folgende Geschichte glauben – würde ich auch nicht, wenn ich sie nicht erlebt hätte.

Ich mache gerade eine Kreuzfahrt im Roten Meer – ziemlich guilty pleasure. Aber sie war günstig und geht nach Saudi-Arabien, was meinen Reise-Entdecker-Geist geweckt hatte. Ich bin allein unterwegs, die Kreuzfahrt hatte ausnahmsweise mal einen humanen Einzelzimmer-Zuschlag. In Ägypten ging es los. Ich lernte bei meinem ersten Landgang eine ältere deutsche alleinreisende Frau kennen. Witzige Type. Aber sie hatte Probleme das Visum für Saudi-Arabien zu bekommen. Ich bot ihr an zu helfen, zumal sie auch kein Englisch sprach. Wir verabredeten uns am Schalter für die Landausflüge. Es war der dritte Tag der Reise. Als wir alles geregelt hatten, trafen wir noch auf einen weiteren Alleinreisenden, der bei ihr am Tisch sitzt. Wir beschlossen noch einen Cocktail zu trinken. Ungewöhnlich für mich, ich hatte auch kein Getränkepaket gebucht. Aber ja, es war ganz okay mit den beiden. Der Mann wollte uns eine etwas versteckte Bar im Heck des Schiffes zeigen.

Wir gingen aufs 15. Deck und liefen an einer Bar vorbei. Dort stand ein Kellner und rief mir hinterher „Nice Haircolour“. Ich grinste und freute mich. Hatte meine Haare am Seetag nachgefärbt und sie waren wirklich ziemlich bunt. Ich grinste ihn an und bedankte mich. Schöner schwarzer Mann, dachte ich mir noch. Wir gingen noch den Rest des Hecks erkunden. Nach etwa 20 Minuten zog es mich zurück zu der Bar. Wenn mir schon einer ein Kompliment macht, dann kann man auch die Bar nehmen für nen Cocktail. Ich überredete die anderen beiden und wir gingen zurück.

Der Barkeeper sagte, dass eigentlich schon geschlossen sei, aber er würde eine Ausnahme für uns machen. Juhu. Also für mich einen AperolSprizz. Die anderen wollten Gin Tonic. Er sah mich an und fragte mich plötzlich: “ Have you ever been to Africa?“ – klang nach gute Laune Smalltalk. Ich antwortete wahrheitsgemäß: „Yes, three times.“ Er fragte weiter: „Have you ever been to South Africa?“ Ich antwortete: „Yes, two times“ – Er fragte weiter: „Have you ever been to Cape Town?“ – „Yes“ – Wie cool dachte ich, da kommt er wohl her. „Do you remember your bartender?“ – Nicht dein fucking Ernst… Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Tatenda. Der Barkeeper, den ich vor 4 1/2 Jahren in Kapstadt kennengelernt hatte. Ich quietschte vor Freude und wir fielen uns neben der Bar in die Arme. Das gibt es überhaupt nicht. Das kann gar nicht sein. Wie wahrscheinlich ist es, dass wir uns nach Südafrika Jahre später ausgerechnet auf einer Kreuzfahrt im Roten Meer wieder sehen würden. Ich kann es nicht glauben. Aber er war es wirklich. Der Name stand auf dem Schild das er trug. Meine beiden Begleiter waren ein wenig irritiert, was da vor sich ging. Also klärte ich sie auf und zeigte ihnen das Foto von mir und Tatenda auf der wunderbaren Küstenstraße von 2018 und erzählte, dass wir eine Affäre gehabt hatten. Die beiden grinsten sich einen und konnten es fast nicht glauben.

Tatenda erinnerte sich an so ziemlich alles was ich ihm erzählt hätte oder was wir erlebt hatten. Ich nannte ihn damals Penugin, er mich PolarBear, weil ich so weiß war. Sogar an die Besties, von denen ich ihm erzählt hatte. Das war so verrückt, das gibt es gar nicht. Wir konnten aber nicht offen über alles reden. Seine Kollegin war noch da und auch ich wollte vor den anderen nicht alles ausplaudern. Ich hatte im Hinterkopf, dass Kreuzfahrtpersonal nichts mit den Gästen anfangen darf. Irgendwann merkten die anderen beiden, dass sie uns mal besser allein lassen sollten, was gut war, weil ich auch das Bedürfnis hatte ganz offen sprechen zu können. Während wir redeten, räumte er die Bar auf. “ You still look beautiful“ bei ihm fiel es mir leicht das Kompliment zu glauben. Ich bin mir heute sicher, dass er mich damals in der Bar nicht deswegen aufgerissen hatte, weil ich halt gerade praktischerweise da saß allein, sondern weil ich einfach wirklich sein Typ bin.

Ich sagte ihm, dass ich unbedingt ein Beweisfoto machen muss von uns. Also kam er hinter der Bar vor uns stellte sich neben mich. Während ich versuchte uns sinnvoll zu fotografieren, nahm er meine Hand und ließ mich seinen harten Schwanz fühlen. Oh wow. Zum Glück war es schon dunkel und die Uniformen haben schwarze Hosen und seine Bar so abgelegen, dass niemand vorbei kam. Er erzählte mir noch, dass er gleich zwei Stunden an einer anderen Bar weiterarbeiten muss. Okay, na dann würde ich halt noch da vorbeischauen. „Go to the middle toilet behind the bar“ – What? Ich brauchte einen Moment bis ich verstand. Er wollte wohl ungestört sein und schickte mich auf die Behinderten-Toilette, kam wenig später nach. Wir nahmen uns in den Arm, knutschten. Ich konnte wieder seinen Ständer spüren. Er packte ihn aus. Ah so gleich. Nahm ihn in den Mund. Blies ihn bis er Bescheid gab, dann kam er nahezu lautlos. Zurück an seiner Bar verriet ich ihm noch meine Kabinennummer. Dann weiß auch er wo er mich finden könnte.

Verrückt, einfach verrückt.

Hier geht es zum Beitrag von 2018.

Blasehase Teil 2

Das Gewissen schrie natürlich „Nein, nicht noch ein Schwanz mehr…“ Aber ich feierte ihn wirklich sehr dafür, dass er so geistesgegenwärtig die Türe hinter sich abgeschlossen hatte und er uns wirklich nicht gestört hatte bei unserem Treiben. Ja, es verdiente eine Belohnung. Ich hoffte, dass es Tarek nichts ausmachen würde, dass ich unmittelbar nach seinem Blowjob noch den nächsten Mann beglücken würde. Ich kniete mich vor die Gitterstäbe und nahm seinen schon steifen Schwanz in den Mund. Er fasste mich vorsichtig am Kopf an. Ich schloss die Augen und blies auch ihn mit Hingabe. Und auch bei ihm dauerte es nicht lange, bis er kam. Auch er warnte mich brav vor, dass er gleich abspritzen würde. Dieses mal hatte ich die Tempos schon in der Hand. Er kam und bedankte sich artig. Ich grinste. Tarek war geblieben und hatte aus dem Hintergrund zugesehen. Zwei glückliche Männer und ich verließen die kleinen Räume und blickten in die enttäuschten Gesichter der Männer, die vor den verschlossenen Türen ausgeharrt hatten.

Ich huschte an allen vorbei in den Barbereich zurück und setzte mich wieder zum dem Mann der nicht genannt werden wollte an den Tisch. „Spaß gehabt“ – „Ja.“ und dann sah ich wieder dem Treiben zu. Es wurde ein bißchen leerer so langsam. Das war mir sehr Recht.

Als ich noch eine Runde drehte um zu sehen, was noch so los war, begegnete mir unser stiller Beobachter wieder. Er grinste mich an und sagte: „Das war der beste Blowjob meines Lebens“ – Für diese Momente mache ich das vermutlich. Geht runter wie Öl. (Ich hoffe, dass es nicht sein einziger gewesen ist). Es war ihm wohl ein Bedürfnis gewesen mir das noch mitzuteilen. Na, dann waren es gut investierte 25 Euro Eintritt für ihn gewesen an diesem Abend.

Während ich wieder im Barbereich saß fiel mir ein wirklich sehr cuter Anfang 20-jähriger Typ mit Kappi auf – Typ Snowboarder oder Skater. Ich kannte sein Gesicht irgendwoher, weiß bis heute aber nicht woher. Entweder prominent oder aus dem Arbeits- oder Ehrenamtskontext. Er ließ sich jedenfalls auch nicht anmerken, ob er mich kannte oder nicht, aber bemerkte, dass ich ihn musterte. Erst dachte ich mir, dass er einfach viel zu hübsch ist um sich für mich zu interessieren. Er drehte seine Runden durch die Räume und kam immer mal wieder bei mir vorbei. Irgendwann traf ich auf ihn vor „meinem Blowjobraum“. Ich weiß nicht, was mich ritt, aber ich fragte ihn einfach, ob er Lust auf einen Blowjob hat und er ging mir hinterher in den Raum. Wir schlossen uns in den Raum ein. Der Raum hinter den Gitterstäben war dieses Mal mit ziemlich vielen Zuschauern gefüllt. Ich ignorierte einfach alle.

Er glaubte ziemlich sicher am Anfang nicht, dass ich das Ernst meinte. Aber er war selbstbewusst genug es darauf ankommen zu lassen. Durch den doch halbwegs großen Altersunterschied zwischen uns war ich in der Rolle dessen, der sagt wo es lang geht. „Kannst du im Stehen kommen?“ – Er setzte sich auf das Sofa und ich kniete mich vor ihn hin. Ich war gespannt, ob er mit all den Zusehern umgehen konnte. Und ob er halbwegs Lust auf mich hatte. Wobei er so jung war. Eher so das Alter „er weiß zwar nicht was er tut, das aber lange“. Ich schloss die Augen und blies. Wahrscheinlich hatten weder Tarek noch der Mann der nicht genannt werden will mitbekommen, dass ich noch mal auf eine Runde verschwunden war. Das war ziemlich spontan gewesen.

Während ich ihn blies, schmunzelte ich über mich. Drei Blowjobs an einem Abend. Er forderte mich heraus. Er wollte vor all den Zuschauern auch nicht zu früh kommen. Ich hoffte nur, dass ich es hinbekam, bevor mir die Beine vom Knien einschliefen. Es gelang mir. Ich bekam meinen Mund allerdings nicht schnell genug weg, bevor er kam, so dass ein wenig Sperma in meinen Mund spritze. Er grinste mich an und drückte mir sein Bier in die Hand. Ich grinste zurück und spülte es runter. Er fragte noch so ganz süß: „Ich hab doch gut durchgehalten, oder?“ – „Ja, super hast du das gemacht :-)“

Zurück bei den beiden Herren tauschte ich mit Tarek noch Nicknames von der Rirarammelseite aus. Meine Handynummer rücke ich nicht so gerne gleich raus. Damit kenne ich nun wieder einen Laden mehr. Sollte ich nochmal hingehen, dann nicht mehr wenn so viel los ist. Ansonsten war das schon ganz okay da.

Manchmal überkommt mich der Blasehase

Manchmal bricht man seine eigenen Vorsätze. Meiner war eigentlich, dass solange die Pandemie noch so ist wie jetzt, ich in keinen Swingerclub oder ähnliches gehe. Das letzte Mal war ich in einem Club, da ist am Eingang noch schnell auf Corona getestet worden. Darüber hinaus hatte ich bei den sichtbaren Anmeldezahlen auf der Rirarammelseite das Gefühl, dass die Menschen Nachholbedarf haben und die Clubs extra voll sein müssen. Meine Aktivitäten beschränkten sich deshalb in letzter Zeit auf private Dates.

Irgendwie ergab es sich aber nach dem Urlaub mit den zwei Besties, dass ich mit einer längeren Bekanntschaft schrieb. Ich nenne ihn den Mann, der im Blog nicht genannt werden möchte (warum auch immer er das nicht möchte). Jedenfalls war er in der Gegend und fragte mich, ob ich mit ihm ein neueres Pornokino gehen wollte, das dort in der Ecke lag. Und da ich ja eine unglaublich Neugierde auf diese „verbotenen – da geht man nicht hin“-Orte habe, war mein Interesse geweckt. Im Prinzip schreckt mich weder wenn ein Ort abgeranzt ist, noch wenn er schräges Publikum hat. Im Gegenteil. Ich liebe es Ort und Menschen, die dort hingehen zu erkunden. Wenn es mich nicht anspricht, dann muss ich da ja nix anstellen und kann gehen. Und ich glaube eh, dass kein Pornokino schräger sein kann, als das in dem ich auf den Kanaren gewesen bin. Also habe ich alles schon gesehen. Im neuen Kino sollte Eintritt für Paare oder Männer 25 Euro sein. Also im Verhältnis nicht allzuviel in den Sand gesetzt, wenn es doof würde.

Problem: ich hatte keine (Clubtauglichen-)Klamotten mit und würde zwischendurch nicht mehr nach Hause kommen. Und rasiert hatte ich mich im Urlaub auch nicht, aber im Grunde war das eh egal. Warum sind Klamotten relevant? Weil es in allen Pornokinos, in denen ich bisher war, immer so war, dass die Männer in Straßenklamotten unterwegs waren und die (wenigen) Frauen immer Swingerclub-Klamotten trugen. Na, dann würde ich mich halt mal auf die Männerseite schlagen, so Anziehtechnisch.

Der Mann, der im Blog nicht genannt werden will und ich schlugen also am Pornokino auf. Ich hatte ihn gebeten, mich an einem Parkplatz ums Eck abzuholen, weil ich mit meinem Auto in meiner Geburtsstadt irgendwie doch nicht vor dem Pornokino parken wollte und er kommt aus einer anderen Ecke. Angekommen am Kino, der Parkplatz war total voll. Motto der Veranstaltung war übrigens „Share your wife“ also eine HÜ-Party. Ich in meinem Jeans-Sneakers-Blazer-Look, wohl eher nicht so der ganze klassische Besucher.

Wir zahlten an der Kasse (also er) und enterten das Kino. Türe auf – aaahhhhhh. Man steht dann direkt neben der Bar und wird von allen Besuchern gemustert. Wie unangenehm. Diesen Moment mag ich einfach irgendwie nicht. Aber das kenne ich ja schon. Wir schlängelten uns zur Umkleide durch und sperrten die Sachen in den Spind. Der Laden war ziemlich voll. 10/12 Frauen, 50 Männer würde ich schätzen. Und wirklich alles bunt gemischt. Dick, dürr, alt, jung, hübsch, häßlich, schräger Geschmack, Rentner bis junger Pumper. Weil es so voll war, war es gar nicht so leicht sich alles mal anzusehen. Aber das Kino hat wirklich spannende Mottoräume zum Spielen oder einfach wichsen. In jedem Raum hängt auch ein Bildschirm auf dem ein Film läuft ist – ja ein Pornokino… Ein Klassenzimmer, eine Gynstuhl-Zimmer, Gloryholes, auch eine für Frauen. Meist kann man vom Nebenzimmer reinschauen durch Luken in der Wand. Man kann die aber auch schließen. Alle Räume sind absperrbar. Soweit alles fein. Die Räume sind eher klein und der Gang ist relativ eng, so dass es schwierig war bei so vielen Menschen, dass man einfach zusehen kann, da sich immer schon eine Riesentraube gebildet hat.

Aber mir war es eh zu voll und irgendwie noch zu stressig, also hielt ich mich an einer Cola fest, setzte mich auf einen Barhocker und unterhielt mich mit meinem Begleiter. Wir hatten die Vereinbarung, dass jeder machen kann was er will. Manchmal drehte ich eine Runde um zu sehen, ob es was zu sehen gibt. Dabei schlichen mir immer einzelne Männer, die wiederum hofften, dass ich irgendetwas anstellen wollte. Ansonsten beobachtete ich einfach die Menschen. Da gab es stinknormale Durchschnittsfrauen, die sich ins Gloryhole legten, Kopf und Rumpf hinter einer Wand und die Füße auf der anderen Seite eingehängt. Und ließen sich einfach von Zahl x Männern ohne Gummi bumsen. Unabhängig davon, dass ich die Gloryhole-Fantasie teile (aber nur mit einem Aufpasser, der daneben steht und dem ich 100 Prozent vertraue, dass er schaut, dass alle ein Gummi anhaben) gruselt mich das ziemlich. Nicht nur die Frau, sondern auch alle Männer, die da auch einfach ihr Ding noch in die vollgewichste Muschi stecken ohne Gummi. Aber alle Beteiligten sind erwachsen und haben das aus freien Stücken getan, also jeder so wie er mag, aber mich gruselt es komplett. Das ist mir ne Nummer drüber. Aber ja, das was ich mache mag ja für den ein oder anderen auch drüber sein.

Der Abend wurde später und ein wenig entspannter, weil leerer und gefühlt war irgendwann der größte Überdruck aus dem Kessel. Irgendwann gesellte sich ein sportlicher gutaussehender dunkelhaariger Typ zu uns. Er war höflich, nett und unterhaltsam. Tarek, Türke, Mitte 40. Lud mich auf ein Spezi ein. An dem Abend war er er erste Mann außer meinem Begleiter, der mir das Gefühl gegeben hatte, dass ich genau sein Typ bin und der Rest im eigentlich egal ist. Also, dass er sich nicht einfach nur einen wegstecken wollte, sondern Lust auf mich hatte. Je länger der Abend desto mehr Lust bekam ich auf Blowjobs. Wenn mich nicht mein schlechtes Gewissen quälen würde, dann würde ich ja auch einfach dem halben Laden einen Blasen, weil es mir Spaß macht. Aber man muss es ja nicht übertreiben. Tarek, mein Begleiter und ich unterhielten uns. Immer mal wieder drehte einer von uns eine Runde zum zu sehen, ob was spannendes los war.

Irgendwann gab ich meiner Lust nach und zog Tarek hinter mir her. Wir landeten in einem kleinen Raum, in dem eigentlich nur ein kleines schwarzes Sofa stand. Zwischen dem Raum und dem Nebenraum waren Gitterstäbe durch die man durchschauen konnte. Ich frage Tarek, ob er Lust auf einen Blowjob hatte. Er hatte damit sicher nicht gerechnet. Er sperrte schnell die Türe ab, so dass wir alleine in dem Raum waren. Im Nebenraum war ein junger Typ der schnell schaltete und seinen Raum auch absperrte. Das heißt, dass wir genau einen Zuschauer hatten. Die Männer, die mir immer mal wieder hinterher geschlichen waren ärgerten sich sicherlich, weil sie den Moment verpasst hatten. Ich setze mich auf das Sofa und fragte ihn noch, ob er denn im Stehen kommen kann. Er fragte mich noch ein/zwei Mal, ob ich dass Ernst meinen würde mit dem Blowjob. Na klar, du Glückspilz, dachte ich mir. Ich mag ja an so Momenten mit zufälligen Begegnungen, wenn die Männer dann merken, dass sie jetzt nicht nur überhaupt nen Blowjob bekommen, sondern auch noch einen guten.

Ich saß auf dem Sofa, er ließ die Hosen runter. Der junge Typ im anderen Raum konnte seitlich zusehen. Gierig machte ich mich über seinen Schwanz her, der noch nicht steif war. Das haben wir gleich, grinste ich in mich hinein. Wenn man spürt, was es mit ihm macht, dass es ihm gefällt. Ich liebe das. Während ich so blies fiel mir auf, dass es mit dem Kommen blöd werden würde, da ich mir ja nicht so gern in den Mund spritzen lasse, aber auch nicht supergern Supersauerei machen will, weil er da vor mir halt mir so halb runtergelassener Hose stand. Er packte mich am Kopf, während meine Zunge seinen Schwanz massierte. Ich hatte wie fast immer meine Augen geschlossen und war ganz auf den Blowjob konzentriert. Superlange konnte er sich nicht erwehren bis er stöhnend kam. Er hatte mich vorgewarnt, ich hatte mich doch für den Mund entschieden. Hüpfte auf und angelte mir ein paar Blätter aus der Tempobox und spuckte alles gleich da hinein. Er war befriedigt und glücklich.

Dann fiel mir auf, dass da ja noch der junge Typ an den Gitterstäben stand. Mit seinem Schwanz in der Hand. Er war ein ganz leiser unaufälliger Beobachter gewesen. Hmm. Blasen oder nicht?…

„Stay as cute as you are“

Es fühlt sich komisch an diesen Blogeintrag auf Deutsch zu schreiben, weil ich mit dem Protagonisten eigentlich immer auf Englisch kommuniziert habe. But my English is not good enough to write this post in English.

Nach Monaten mit keinem Sex und zu viel Druck auf der Arbeit war kurzzeitig wieder ein wenig Land in Sicht und prompt hatte ich Lust mich auszutoben. Rirarammelseite auf: Mich hatte ein junger Typ angeschrieben, 27 Jahre alt, durchtrainiert, von einem Paarprofil aus. Auf diesem war er mit einer kurvigen Sub zu sehen. Hmm ja, cool weil kurvige normale Frau, hmm nein, weil für irgendwas devotes war ich aktuell nicht in der Stimmung. In seinem Profil stand, dass die beiden internationale Freunde und Sexpartner sind. Er lebt und arbeitet hier, ist eigentlich aus der Ukraine. Ich kann ja nicht verhehlen, dass ukrainische Männer generell sehr viel Sympathie bei mir gewonnen haben durch den Krieg. Auch wenn das doof ist (ich weiß das), spielte das sicher mit rein. Das einzige, was mich ein wenig vorsichtig werden ließ an seinem Profil war, dass er schrieb, dass „er gerne dazu lernt was die Kommunikation zwischen den Geschlechtern angeht“. Schrieb von „Seduction“ oder „Pick up“. Zweiteres kann ja auch ganz schnell evil werden, wenn es Richtung Manipulation geht. Deswegen war ich zumindest ein wenig auf der Hut.

Ich schrieb ihm zurück und merkte schnell, dass ich seit Corona mein Englisch wenig benutzt habe. Die Konversation mit ihm war an sich easy, aber ich musste mein Englisch erst wieder entstauben. Und wie es so ist wenn man in einer Fremdsprache kommuniziert und dabei die deutschen Sachen im Kopf versucht zu übersetzen: Ich war mir nie sicher, ob ich das was ich sagen wollte auch so rüberbringen konnte, wie es gemeint war. Mir war ein Treffen und reden lieber als schreiben.

Also gleich mal Nägel mit Köpfen gemacht: Es war ein sonniger Nachmittag und wir verabredeteten uns spontan auf einen Spaziergang im Park. Ich hatte mich vorsichtshalber in Jogging-Klamotten geworfen. Wenn er nicht käme oder doof wäre, wäre joggen gehen ja eine sehr vernünftige Alternative. Aber er stand da und wir verstanden uns gut. Er ist ein angenehmer und umgänglicher Typ. Hübscher, netter und lustiger Kerl. Man kann sich mit ihm super unterhalten. Er ist interessiert, gibt einem ein gutes Gefühl. Er hat sich wirklich damit beschäftigt gute Kommunikation zu betreiben. Ich kann das gar nicht beschreiben, aber auch als ich jetzt beim Schreiben nochmal die ein oder andere Sprachnachricht von ihm gehört habe – er ist einfach so cute.

Der Spaziergang war endlich, weil ich noch arbeiten musste. Wir wollten uns aber wiedersehen. Eigentlich waren wir erst für zwei Tage später verabredet, aber mein Termin am Tag vorher zerschlug sich. Also schrieb ich ihm, dass ich schon am nächsten Tag wieder Zeit habe. Worauf er mir mit einer Sprachnachricht antwortete (und ja ich fahre ja auch voll auf seinen Akzent im Englischen ab): (Mit einem hörbaren, breiten Grinsen) „Hi, so my seduction aka pick up skills tell me that you hint that there is a possibility to spend this evening together, am I right *lachen*“ Um mir dann noch zu erzählen, dass er von der Arbeit heimgekommen ist, dass er schon geduscht hat und „so I am clean, but dirty in my mind“. Ich musste sehr lachen. Ich mag ihn einfach. Das passte sehr zu seiner Art von Humor. Zwei Nachrichten später hatten wir ausgemacht, dass ich zu ihm kommen würde. Also duschen, rasieren und was nices anziehen.

Er hat ein modernes, aber winziges Appartment. Ich setzte mich auf seinen Schreibtischstuhl. Viel mehr als einen Schreibtisch und das Bett gab es nicht zur Auswahl. Also die safe Variante. Er kochte mir Tee, wir unterhielten uns stundenlang. Auch viel über Sex: zum Beispiel, dass ihm noch nie eine Frau einen Orgasmus geblasen hatte. Und er erzählte mir unter Anderem, dass er eine super empfindliche Nase hat. Herrvorragend – nicht – da mein Mittagessen dem nicht zuträglich war. Sprach nicht für Knutschen. Das Faszinierende an ihm ist, dass er sich mit Verführung, mit Kommunikation auseinander gesetzt hat, aber es nicht manipulativ ist. Man hat einfach ein gutes Gefühl mit ihm. Er ließ mich allerdings nie in seine Karten schauen, ob er mich attraktiv fand. Er fand mich interessant, das merkte ich. Das machte es mir ein wenig schwierig. Ich traute mich deswegen auch nicht den Anfang zu machen. Irgendwann als ich schon dachte, wir bekommen die Kurve nicht mehr, stellte er sich vor mich, machte einen Witz, wie das sonst so laufen würde und öffnete seine Hose. Ich grinste, freute mich und konnte seine Errektion spüren.

Erstmal blasen. Das ist sicheres Terrain für mich, insofern ich da einfach weiß, was ich tue. Wobei mit der Info im Hinterkopf, dass er beim Blasen noch nie gekommen war, hatte ich auch keine Lust, es deswegen jetzt extra zu versuchen. Im Grunde amüsierte mich, dass da zwei ziemlich kopflastige Menschen aufeinander getroffen sind, die zwar irgendwie das gleiche wollen, aber ihre Köpfe nicht auskriegen. Beide wissen wir, was wir tun, aber sind so vorsichtig damit uns in die Gefühlskarten schauen zu lassen. Wir mögen uns, wir wissen beide gut mit dem Körper des anderen Geschlechts umzugehen, aber es will keiner zugeben, ob er auf den anderen abfährt oder nicht. Für meinen Kopf war auch super schwierig, dass er sagte, dass seine Nase so empfindlich ist. Ich bin fein mit dem Geruch meiner Vagina, aber ich war im Zyklus kurz vor meinen Tagen, so dass ich mutmaßlich viel intensiver rieche als sonst. Und ich frage ihn auch noch danach und er gab ehrlicherweise zu, dass es ihm zu intensiv war.

Und trotzdem hatte er den Ehrgeiz oder die Lust meinen Körper gut zu behandeln. Er fingerte mich so gut, dass er mich fast zum Squirten brachte, was lustigerweise sonst kaum jemand schafft. Und das sogar an meinem Kopf vorbei, der sich eigentlich gar nicht ausschalten ließ und nur damit beschäftigt war darüber nachzudenken, dass er ja gar nicht auf mich stehen konnte. So wie ich mich mit Blowjobs auseinandergesetzt habe, so weiß er, wie man einen Frauenkörper bespielt. Er kennt die Anatomie, er liest die Reaktionen und erspürt, auf was ich reagiere. So wie ich eben blase. Aus Angst davor, dass ich sein Bett vollsaue, hört er auf, bevor ich kam. Was völlig fein ist. Wir kuschelten uns noch unter seine Decke und redeten, bis ich aufbreche. Er ist mir so ähnlich auch in dem Willen, sein Gegenüber fair zu behandeln und mit einem guten Gefühl gehen zu lassen, auch wenn mir meine Menschenkenntnis längst verraten hat, dass wir uns nicht wieder sehen werden, weil ich am Ende nicht das bin, was er sucht. (Huch, da muss ich beim Schreiben glatt ein Tränchen vergießen)

Er bringt mich noch zum Auto und ich verabschiede mich mit den Worten „Stay as cute as you are“ und ich meine jedes davon. Wenn jeder Korb so charmant wäre wie seiner, dann wäre die Welt eine bessere. Denn er musste nichts sagen. Sondern war einfach nur ein anständiger Kerl.

Heißer, halbnackter Mann steht in meiner Küche und kocht…

„Darf ich mich ausziehen?“, fragte er mit einem breiten Grinsem im Gesicht als er mit einer Einkaufstüte bei mir in der Wohnung steht. Er hat Essen und Getränke gekauft und will nun mit seinem Adonisgleichen Körper fast nackt durch meine Wohnung flitzen. Ich Glückspilz ich.

Mr. Montage ist wieder zurückgekehrt. Nachdem schon Mr. Bondage wieder da ist, taucht nun auch er unvermittelt wieder auf. Bewährt und vertraut. Und hat sich nur erst mal zum Ratschen angekündigt. Ich sollte ein Update bekommen zum neuen Beziehungsstatus.

Pizza und Bier auf dem Balkon war der Plan. Am Ende hat er aus dem Supermarkt noch Bratwürstchen mitgebracht. Die er halbnackt in meiner Küche zubereitet hat. Also Würstchen und Bier. Vier Monate ist er nun liiert. Offene Beziehung ist das Modell an dem die beiden sich versuchen. Waren auch schon im Club zusammen. Und da dämmert mir, der Ratsch muss kein Ratsch bleiben. Wir kuscheln auf meinem Balkon. So schön. Beim Unterwäsche-Check vor meinem geistigen Auge fällt mir auf, dass oben rum alles fein ist, unten rum eher so bekommt nie jemand jemals zu Gesicht. Ich sage ihm also, dass ich nun mal schnell unter die Dusche hüpfen werde. Dann bin ich praktischerweise auch gleich nackt und sauber und gutriechend. Ich hatte bis einen Tag vorher meine Tage gehabt. Das ist immer so ein wenig doof, weil es passieren kann, dass wenn jemand in die Untiefen vordringt, doch noch ein wenig was kommt. Etwas unentspannt für meinen Kopf.

Ich komme nur mit einem Handtuch bekleidet wieder. Er hatte ja eh nur noch in Boxershorts an. Wir knutschen. Es fühlt sich gut an. Ich streichle seinen Körper, den ich sehr heiß finde. Er öffnet mein Handtuch und ich stehe nackt und noch ein wenig feucht vor ihm. Ich lasse mich streicheln. Er tastet sich zwischen meine Bein vor. Ich fühle seinen steifen Schwanz in seiner Short. Ich will ihn blasen. Ziehe im die Shorts über den unglaublich heißen Hintern runter. Praktischerweise stehen wir direkt neben meinem Sitzsack. Ich muss mich als nur vor ihn hinsetzen und kann ich ganz genüßlich blasen. Massiere mit meiner Zunge seine Eichel. Ich blase ihn sehr gerne. Er hat einen vom Durchmesser her gut blasbaren Schwanz. Er genießt es hörbar. Ich sage ihm noch schnell, dass ich meine Tage bis eben noch hatte, dann kann er selbst entscheiden, wie er damit umgeht.

Wir wechseln aufs Bett. Er holt vorher noch Gummis aus seiner Einkaufstüte. Ich mag Männer die vorbereitet sind. Dann leckt er mich. Nice, aber mein Kopf bekommt es gar nicht geregelt. „Hoffentlich schmecke ich nicht allzu doof…“ Da kann er machen, was er will, ich bekomm das nicht ausgeblendet. Ich bin trotzdem horny. Ich will einfach nur gefickt werden. Er blase ihn nochmal steif. Er packt sein Gummi drauf. Dann drehe ich ihm meinen Hintern hin und lass mich doggy nehmen. Und genieße seine Stöße. Weiß der Weg zum Orgasmus wäre zu weit, aber das macht nichts. Er fickt mich intensiv, ich passe mich seinem Takt an. Es dauert nicht allzu lange bis er dann genüßlich kommt. Wir liegen noch entspannt neben einander und quatschen ein Weilchen, dann geht er nach Hause. Mit dem Versprechen wiederzukommen. Unbedingt. Ich freue mich wenn er nackt in meiner Wohnung steht und ich ihn lüstern anschauen kann. Ich sage ihm das und er grinst.

Als er weg war habe ich mir es mit dem Satisfyer noch ordentlich besorgt. Er war heute mein Vorspiel und Kopfkino. Heißer nackter Mann, bringt Essen und Trinken mit, kocht und fickt mich dann noch. Ich hatte schon schlechtere Abende gehabt.

Sein Schlüssel ist bei mir…

Als ich heute nach meiner Dienstreise meine Wohnung betrete, fällt mein Blick zuerst auf einen Schlüsselbund der an der Wand hängt. Es ist nicht meiner. Ein Hausschlüssel und ein Autoschlüssel. Ich muss schmunzeln, wenn ich daran zurück denke, wie ich ihn abgeholt habe.

Vor ein paar Tagen schrieb mich Mr. Bondage an. Wir hatten immer mal wieder losen Kontakt gehabt, uns aber wirklich lange nicht mehr gesehen. Er hatte sich in der Corona-Zeit sehr zurück gezogen, keine Kontakte gehabt. Erst seit ein paar Wochen geht er wieder unter Menschen. Mr. Bondage hat in meiner Stadt eine Zweitwohnung für die Arbeit. Er fragte mich, ob ich während seines Urlaubs seinen Wohnungs- und Autoschlüssel aufbewahren und ich im Zweifelsfall auch mal nach dem Rechten sehen könnte. Wow, was für ein Vertrauensbeweis. Keine von alle den Frauen, die da nach mir noch so kamen.

Seit wir uns das letzte Mal gesehen hatten, war er umgezogen. Ich kannte seine neue Wohnung noch gar nicht. Wir machten also ein Essensdate für einen Abend vor seinem Urlaub aus. Dabei wollte er mir alles Relevante für seine Abwesenheit zeigen. Eigentlich war Biergarten geplant, aber das Wetter spielte an dem Abend nicht mit. Wir beschlossen, dass wir zum ihm gehen und beim Griechen ums Eck was bestellen.

Erst ein kleiner Hausrundgang, Tiefgarage mit seinem Flitzerchen. Dann seine Wohnung – neue gebaute Wohnanlage – 2-Zimmer. Er hatte sich auch hier natürlich wieder ein Fesselzimmer eingerichtet. Der wunderbare Balken war wieder mitgekommen, wie auch die selbstgebauten japanischen Wandleuchten. Und auch die Tatami-Matten. Hach, das fühlte sich so vertraut an. Wir holten Essen und setzten uns in seine Küche. Er hatte seinen Laptop aufgebaut und wir sahen uns einen Film neben dem Essen an. Ich mochte das. Er hatte Ready Player One ausgewählt. Hatte ich noch nie gesehen. Schöner Film, gutes Essen, sehr vertrautes Beisammensein. Diese Freundschaften in denen man sich ewig nicht sieht aber sofort dort weitermachen kann, wo man aufgehört hat, so eine ist das.

Dann küssten wir uns. Und es kribbelte. Huch, was war das denn? Ich war nicht mit der Erwartung gekommen, dass der Abend sexuell werden muss. Es fühlte sich plötzlich an wie in unserer Anfangszeit. Leidenschaftlich, mit Zuneigung, kribbelig, Lust auf den Anderen. Vom Knutschen auf den dafür unbequemen Küchenstühlen begaben wir uns in seine Fessel-/Schlafzimmer. Das bunte Mädchen und der alte Mann (wie wir uns liebevoll nennen) knutschten, streichelten und liebkosten sich leidenschaftlich. Irgendwann holte er den großen Stoffbeutel den ich von früher noch so gut kannte und legte ihn neben die Matratze… Er wird doch nicht etwa Lust zum fesseln haben. Ich habe mich seit unserem letzten Mal von niemand anderem in dieser Form mehr fesseln lassen. Er breitete den Beutel aus. Da lagen sie die Bondage-Seile. Vorfreude machte sich in mir breit. So unerwartet. Als aller erstes nahm er eine Augenbinde aus seinem Beutel. Dafür liebe ich ihn ja. Einen Sinn ausschalten, damit ich mich viel leichter Fallen lassen kann. Damit gab ich die Kontrolle ganz an ihn ab.

Er nahm ein Seil, führte meine Handgelenke zusammen. So fängt es immer an. Er band meine Handgelenke zusammen. Ich war gespannt, was er vor hatte mit mir. Ich war nackt. Er saß schräg hinter mir. Dann zog er meine zusammen gebundenen Hände über den Kopf nach hinten. Mit einer Oberkörperfesselung fixierte er sie in dieser Position. Band auch ein Seil um meine Brüste. Dann ließ er mich auf den Rücken legen. Ich musste ein wenig ruckeln um eine Position zu finden, bei der ich nicht zu arg auf meinem Händen lag. Aber alles fein. Er ließ das zweite Seil über meinen Venushügel gleiten. Aufregend. Er fesselte mir die Beine an den Oberschenkeln auseinander, so dass ich weit aufgespreizt vor ihm lag. Oh mein Gott, davon habe ich so lange schon mal wieder geträumt. Ich war sehr angeturnt. Was hatte er vor? Schmerz, Lust? Ich konnte hören wie er Equipment holte. Es vibrierte.. an meinem Kitzler. Dazu kam noch der mir sehr bekannte gebogenen Stahldildo. Oh jaaaa. Niemand kann den so gekonnt benutzen wie er. Er fickte mich so erbarmungslos mit dem Ding (aber nie drüber) dass ich mir sicher war, dass ich ihm gleich so dermaßen das Laken vollsquirten würde. in Kombination mit der Vibration (es war ein Lush fand ich danach raus) Aber mein Kopf machte mir einen Strich durch die Rechnung. Musst du nicht pinkeln? Nein, natürlich nicht, aber kaum war der Gedanke einmal kurz aufgeloppt, konnte ich nicht mehr loslassen. Squirten viel aus, aber geil gekommen bin ich trotzdem. Oh wie habe ich das vermisst. So viel Lust zwischen uns. Geilheit. Vertrautheit.

Ich revanchierte mich mit einem Blowjob und half mit, dass er auch noch zu seinem Orgasmus kam. Ficken geht bei ihm meistens nicht mehr. Aber das ist kein Problem. Ich kenne ihn nun so lange schon, dass ich bei ihm die nachlassende Potenz über die Zeit bemerke. Ich glaube deswegen hat er sicherlich auch mit dem Älter werden gehadert. Manche Männer merken das weniger, bei ihm ist das spürbar, dass es nicht mehr so geht, wie noch vor ein paar Jahren. Aber das macht das Beisammen sein nicht weniger schön. Ich blieb sogar übernacht. Lieh mir ein Schlaf-T-Shirt von ihm. Wie früher. Am Morgen frühstückten wir noch zusammen. Er machte mir ein wunderbares Müsli und es fühlte sich stimmig an zwischen uns.

An diesen Abend muss ich nun immer denken wenn ich die Schlüssel an meiner Wand sehe… Nach seinem Urlaub werde ich sie ihm wieder bringen müssen. Und ich freue mich schon drauf.

Wenn der Kopf und der Körper unterschiedliche Dinge wollen…

Keine Ahnung, ob sich außer mir noch jemand an Mr. Erfolgreich erinnert. Der mich mit Sprachnachrichten überhäuft und gar nicht locker gelassen hat, bis wir uns endlich getroffen haben. Der sich glaube ich in meinem Blogbeitrag über ihn nie ausreichend gewürdigt sah und nachdem er bekommen hat, was er wollte auch gefühlt kein Interesse mehr hatte. Typ Supererfolgreich und supergut aussehend. Nur dass er das auch weiß. Der mutmaßlich auch einen ähnlichen sexuellen Lebensstil pflegt wie ich, aber das sehr diskret macht.

Jedenfalls sagt mein Kopf „Abhaken“ – da passiert nix mehr. Wir schreiben uns sporadisch drei Mal im Jahr zu den jeweiligen Geburtstagen und zum Jahreswechsel. Hin und wieder muss ich aber ihn denken, vor Allem unsere Küsse gehen mir nicht aus dem Kopf. So eine Schmetterlingshorde hatte ich sonst nie gefühlt. Dieses Gefühl hätte ich gern wieder – sagt mein Körper. Warum muss ich gerade jetzt an ihn denken. Just vor ein paar Tagen schrieb er mir überraschend als Anwort auf meine Geburtstagsglückwünsche, dass er gerade einen Abend in meiner Stadt sei. Warum er mir aber genau geschrieben hat, kann ich gar nicht beantworten, denn er war nicht alleine hier, sondern mit einem Freund. Und in meiner Interpretation des Sachverhalts hätte sich eh kein Zeitfenster für uns ergeben. Aber wir schrieben ein wenig hin und her. Geplänkel. „Wie gern würde ich meinen Schwanz wieder tief in deinen Hals rammen“ – Aha. „So tief, dass du gar nicht anders kannst als Schlucken“ . Aha, daher weht der Wind. Ich weiß immernoch nicht, ob dieses Sperma-Schlucken-Ding sein Kink ist, dann könnte ich damit ja noch irgendwie leben, dass er ausgerechnet diese Fantasie hat. Aber machmal habe ich das Gefühl er will einfach nur seinen Charme und seine Schönheit dafür nutzen, dass ich für ihn meine Grenzen verschiebe. Im Grund mag ich Sperma nicht besonders gern. Die Konsistenz ist nicht meines. Manchmal lasse ich mir in den Mund spritzen, spucke dann aber schnell wieder aus. In ganz seltenen Fällen schlucke ich mal. Dann geht es entweder gerade nicht anders (Ich glaube Kaufhaus-Umkleide-Kabine hatte ich das mal) oder ich weiß, dass es jemanden kickt, wir haben ein vertrauensvolles Verhältnis und ich habe Lust darauf. Das kommt aber wirklich supersuperselten vor.

Eigentlich weiß er das. Aber es ist genau das erste was ihm einfällt, was er von mir will. Das zweite was er im Laufe des Gesprächs ins Gespräch brachte war, dass es ja „leider“ kein Video von mir gibt, auf dem ich blase. Sehr leider finde ich das nicht, dass niemand identifizierbare Bilder von mir mit sexuellen Handlungen hat. Das ist eine meiner harten Grenzen. Nicht verhandelbar. In einem vertrauensvollen Verhältnis, in dem mein Gegenüber sich auch um die Erfüllung meiner Fantasien bemüht, hätte ich eventuell irgendwann ein paar Gedanken darüber verschwendet, wie man diesem Wunsch und meinen Sicherheitsbedürfnis nachkommen könnte. Aber nein, alle meine Alarmglocken läuten laut. Ich will ihm im Grunde meines Herzens nichts böses unterstellen, aber ich bin bei so einseitigen Vorstellungen auf der Hut. Mein Körper, meine Lust hätte unabhängig von meinem Kopf viel dafür gegeben ihn wiederzusehen. Aber am Ende war es sowieso wie schon erwartet, ein bißchen Geplänkel, dann war die Situation durch und er ist wieder abgetaucht.

Nachtrag zu diesem Blogeintrag. Auf den Hinweis etwas missverstanden zu haben von Mr. Erfolgreich, ergänze ich, dass er mir lediglich auf seine Geburtstagsgrüße geantwortet hatte und dabei erwähnt hat, dass er in meiner Stadt ist. Ich wollte es nicht so aussehen lassen, als hätte er sich aus dem Nichts gemeldet. Ich habe die Info mit seiner Anwesenheit in meiner Stadt dann fälschlicherweise so interpretiert, also würde er mich sehen wollen. Er war aber seiner Aussage nach nur ehrlich und hat diese Tatsache erwähnt.

Allerdings kann ich nichts dafür, dass er auf meine Rückfrage „Warum er denn hier sei?“ mir den Grund genannt hat und ich dann bedauert habe, dass er nicht allein da ist und, dass ich ihn gern wiedergesehen hätte, er schrieb „Das glaube ich dir durchaus… ich hätte mir durchaus vorstellen können, Dir tief in den Hals zu spritzen ;-)“

Falls dass nun für jemanden den Inhalt meines Blogeintrags in ein anderes Licht rückt, okay.

So ist das mit der Kommunikation und den Erwartungen und Interpretationen, die man Aussagen zuschreibt. Ich kann nur darüber schreiben, wie es sich für ich anfühlt, nicht wie mein gegenüber es gemeint hat. Ich wollte es nicht in ein falsches Licht stellen.

Frustficken Part 2

Ich passte mich Mr. SLK an und zog mich aus. Bis aufs Höschen. Na ich war ja gespannt, ob er besser fickt als küsst, sonst würde das Ganze eine einigermaßen freudlose Angelegenheit bleiben. Er war glatt rasiert, schon mal sehr gut. Das gilt ja nicht für alle Boomer. Ich beschloss, wie so oft erstmal zu blasen. Dann hatte ich meine Ruhe und konnte mich eingrooven. Also dachte ich. Das klappte so gefühlt eine Minute ganz gut. Ihm gefiel das Blasen wohl auch. Aber er konnte einfach nicht still halten. Wie ein Duracell-Häschen… Ich glaube, dass er quasi nix länger als 60 Sekunden exakt gleich gemacht hat.

„Zieh dein Höschen aus… Hol deinen Dildo..“ – Okay okay. Er fingerte mich, ließ mich meinen Saft schmecken. Ich lag auf dem Rücken er kniete neben mir. Fickte mich mit dem Dildo. Steckte mir währenddessen seinen Schwanz in den Mund. Er wusste wie man einen Dildo benutzt. „Leck meine Eier“ dann hielt er mir immer seinen Arsch hin. Aha, so gleich. Ich war erstmal zurückhaltend. Aber er ließ nicht locker. Er hatte einen Analplug für sich dabei. So mit hellblauem Stein. Größer als meiner mit dem roten Stein, den ich dabei hatte. Anal scheint irgendwie sein Ding zu sein. „Steck mit den Plug rein“ Hab ich auch noch nicht so oft gemacht, einem Mann einen Plug reinstecken. Und wie er mir seinen Hintern erwartungsvoll entgegenreckte. Gut, Gleitgel drauf und rein damit. Zog sich ein Gummi an, fickte mich doggy- Wollte mich danach anal nehmen. Das hatte ich vorher nicht auf dem Schirm gehabt. Unvorbereitet. Ich ließ ihn probieren, aber es ging nicht. War aber nicht weiter wild, weil er umsichtig vorging. Also wieder Taktikwechsel.

Dann fickte er mich weiter mit dem Dildo. Ausgiebig und gut. Ich machte es mir zusätzlich mit der Hand. Guter Orgasmus. Er gehört zu den Männern, die gar nicht so leicht kommen. Immer einen harten Ständer, aber gefühlt schon so viel gewichst, dass er relativ viel Stimulation braucht. Eier lecken, blasen, Finger Po, dann wichste er wieder selbst. immer zack zack zack. Am Ende spitze er auf meine Brüste ab.

Es ist gar nicht so leicht über die Zeit mit ihm zu schreiben. Während ich das tippe treibt es mir fast schon mein Stresslevel wieder hoch, weil alles immer zack hier, zack da, jetzt so… Er wollte gefühlt die 2 1/2 Zeitfenster die ich ihm gegeben habe optimal ausnutzen. Keine Minute verschenken. Das hört sich alles wilder an, als es sich angefühlt hat. Ich war unterhalten, alles fein. Wie gesagt, ich betrachtete das ganze mit einer imaginäre kurios amüsiert hochgezogenen Augenbraue. Und ich war ja in Durchgefickt-Werden-Laune

Für einen Mann über 50 hatte er eine erstaunlich ausgeprägte sexuelle Energie. Er erzählte und man merkte ihm an, dass er eigentlich mindestens fünf Mal am Tag wollen würde, aber deutlich seltener zum Zug kommt. Ein sehr sexuelles Wesen dieser Mann.

Kaum hatte er abgespritzt, wir uns beide saubergeduscht, dauerte es keine fünf Minuten, da stand er wieder – also sein Schwanz. Ich war noch völlig durch und winkte ab, sagte, aber dass ich ihm ganz gemütlich einen Blasen würde. Aber Ende lief das aber nur kurz und nix ohne er setzt sich auf mein Gesicht, Eier lecken, Fingern, Lecken, sich selbst richtig hart wichsen … Zweiter Orgasmus für ihn…

Gleiches Spiel wie nach der ersten Runde, er kann und will nach ein paar Minuten erneut. Erst dachte ich, dass ich keine Lust mehr habe. Nach einer Weile wollte ich aber doch nochmal gefickt werden. Doggy. Ich kniete auf meinem Bett, er stand dahinter. Ich sagte ihm, dass er mir gern auch noch meinen Plug reinschieben dürfe. Er tat wie ihm geheißen und fickte mich dann mit Plug im Hintern richtig gut durch. Stieß mich hart ohne dass es wildes Gerammel wurde. Optimal. Ausdauernd war er ja eh. Also musste ich mir keine Gedanken machen, ob es zu lange dauert, bis ich komme. Sehr entspannend für meinen Kopf. Ich massierte noch meinen Kitzler und kam alsbald. Und er am Ende mit der bewährten Taktik auch. Plug, fingern, Eier im Mund, lecken, blasen lassen, selbst hart wichsen… Orgasmus 3 für ihn – die Zeit also optimal ausgenutzt.

Ich glaube ja immernoch, dass ich gar nicht so wirklich sein Typ war, aber er mochte, dass ich auch ein ziemlich sexueller Mensch bin. Jedenfalls hatte wir beide was von der gemeinsamen Zeit. Also alles fein.

Das Bett ist zu klein… das Problem mit zuviel Intimität – Teil 2

Wir fallen also knutschend und fummelnd ins Bett…Es fühlt sich gut an, aber nicht zündend. Für das was er mit mir eigentlich anstellen wollte, ist Mr. Chef sehr zurückhaltend. Ich kann nicht einschätzen woran das liegt. An wenig Fremdhaut-Experience, an mir, an weiß der Kuckuck was. Ich bin also initiativer als erwartet. Ich streichel, ich knutsche, ich blase. Droht er an seiner eigenen Erwartungshaltung zu scheitern? Dabei habe ich ja gar keine große. Er fingert mich. Ich bin nicht superfeucht aktuell. Ich drehe ihm mein Massage-Öl an. Viel besser. Er macht das gut. Aber merke nicht, ob ihm das Spaß macht, oder er es macht weil er irgendwie muss. Während er mich fingert massiere ich meinen Kitzler. Er hatte mir im Vorfeld gesagt, dass er unbedingt miterleben möchte, wie ich es mir selbst mache. Also da wären wir. Da es schon eingermaßen spät ist, brechen wir danach zum Essen auf.

Den Rest werden wir sicher nachholen. Wir gehen Essen, ich genieße den Abend. Ich finde wir haben ein spannendes Gespräch. Mit Ausnahme seiner Unsicherheit beim Sex, alles palletti bei uns. Danach noch auf einen Drink in die Hotelbar. Wir nehmen den dann mit ins Zimmer. Er macht es sich bequem. Ich greife schnell mein kleines schwarzes Kleidchen und husche ins Bad. Ich komme also in dem sexy Hängerchen wieder – was als Einladung zu verstehen ist. Und ja wir haben sowas wie Sex, er nimmt mich quasi doggy und kommt am Ende auf meinem Arsch. Wie ein Tittenfick nur mit meinem Hintern, bei kurvigen Ärschen geht das. Ich weiß weder, ob das kommen so intendiert war, noch die Art wie er es mit mir gemacht hat. Aber man fragt das dann ja auch nicht. Aber es sah doch befriedigt aus. Ich machte es mir danach nochmal selbst mit meinem Dildo. Das glaube ich kickte ihn null. Wenn ich ihn währenddessen ansah, sah er ziemlich abwesend aus. Ich dachte mir in dem Moment nicht viel dabei. Im Nachhinein fällt mir das erst wirklich auf. Wir kuschelten und redeten viel. Ich nahm mir Nähe und gab sie ihm auch. Das fühlte sich sehr okay an. Aber eigentlich war der ganze Aufenthalt schon ab dem Schlafen gehen gekippt. Das war mir nur überhaupt nicht klar in dem Moment.

Die Nacht in einem Bett, das ziemlich klein ist und wenn man weit außen liegt musste man bei der Matratze Angst haben rauszufallen. Ich hab ja schon öfter Nächte mit Menschen im Bett verbracht, mit denen man intim war, die man aber nicht besonders gut kennt. ich glaube ihm war nicht so ganz klar, was das bedeutet, wenn man sich ein Zimmer teilt, in dem man quasi keinen Rückzugsort hat. Ich kann mir vorstellen, dass er ein bescheidene Nacht hatte schon auf Grund der Tatsache, dass man halt irgendwie nicht so einfach kacken gehen kann/will, wenn man sich nicht wirklich kennt. Sich schämt wenn man Nachts pupst. Wie oft hatte ich solche Nächte schon. Er hatte sich morgens um 7 gleich mal für eine Stunde ins Spa verzogen. Als er wieder kam hatten wir nochmal Sex, dieses mal richtigen, das hatte sich einfach so ergeben. Im Schlaf-Tshirt ungestylt.

Wir gingen frühstücken. Ich ahnte bis dahin noch nichts. Er machte Andeutungen, dass er fragen wollte, ob heute Nacht noch ein zweites Zimmer frei wäre. So weit okay. Allerdings sollte ich mich kümmern. Ab da war ich mir unsicher. Ich würde mir selbst niemals so ein teures Hotelzimmer buchen. Ich hatte keine Ahnung, ob er das erwartete. Dass ihn das mit dem Bett stresste konnte ich verstehen. Mein Zug geht morgen ab der Stadt zurück, in der er mich abgeholt hatte. Er musste mich da ja auch wieder hin zurückbringen. Ohne Auto war ich da sehr unflexibel. Er schlug dann vor ich könne ja schon in der Stadt schlafen… Huch. Aha. Wie jetzt? Unsicherheit machte sich bei mir breit. War irgendwas an mir verkehrt, doch nicht sexy? Irgendwas ekliges angestellt? Hmm.. Ich fing an nach Alternativen zu recherchieren. Es war eigentlich geplant, dass ich wandern gehen und er biken würde. Darauf hatte ich mich gefreut. Und irgendwann war klar, dass er mich eigentlich am liebsten sofort loswerden wollte. Es ging dann schnell, ich buchte mir das Zimmer in dem ich jetzt sitze und kein 30 Minuten später hatte ich gepackt und er fuhr mich mit dem Auto hier her. Da sah ich mich dann plötzlich in der Lobby des Hotels sitzen, so früh, dass ich noch drei Stunden warten musste bis ich ein Zimmer beziehen konnte. Es nervte mich, ich hatte in der Kürze nicht ordentlich gepackt, fühlte mich irgendwie abgestossen und wollte auch nicht mit meinem Krempel in die Stadt losziehen, die ich auch schon gesehen habe und nicht unbedingt noch länger hätte bleiben müssen. Aber früher heimfahren ging auch wegen des Tickets nicht. Er hatte mir aber immerhin das Geld für das Zimmer gegeben. Hätte er nicht müssen.

Auf dem Weg in die Stadt im Auto hatten wir ein gutes Gespräch. Trotzdem kullerten Tränen bei mir. Es war wie das Gefühl bei Eifersucht. Es fördert die eigenen Schwächen zu Tage. Zu häßlich, zu dick, zu ungepflegt, nicht weiblich genug. Die Teufel auf der Schulter schreit dir die eigenen Unsicherheiten ins Ohr. Laut und umbarmherzig. Da helfen alle Beteuerungen, dass es nicht an mir liegt, dass er zuviel Ballast mit ins Wochenende genommen hatte nichts. Oder dass er manches falsch eingeschätzt oder an den eigenen Erwartungen gescheitert war. Das Engelchen weiß das. Ich schließe nicht mal aus, dass wir uns wiedersehen. Er mit dem Wissen, dass er für sich so einen Trip anders organisieren muss. Ich weil ich im Grunde nicht nachtragend bin.

Trotzdem sitze ich hier und fühle mich furchtbar abgeschoben und ungewollt. So als ganzer Mensch. Wir hatten uns nicht mal 24 h gesehen. Auch nix mit ich fahr dich Abends dann ins Hotel und wir essen noch zusammen. Es war so plötzlich unumkehrbar. Das sticht in mein Ego. Tief rein in alle Unsicherheiten. In in einer Phase in meinem Leben, wo ich mich auf nix neues einlasse, weil unsicher.

Nichts für gegeben nehmen, freuen wenn es klappt. Das beste daraus machen, wenn es nicht klappt. Im Grunde ist mir ehrliche Kommunikation von Bedürfnissen immer am liebsten, von dem her alles fein. Aber das Tempo war ein wenig hart.

Ich gehe nun duschen und dusche mir das „nicht genügen Gefühl“ weg…

Wenn das Bett zu klein ist… das Problem mit zuviel Intimität

Mein Leid eure Freude, ich muss mir die Gedanken aus dem Kopf schreiben.

Im Grunde habe ich eine schwierige Phase aktuell, deswegen habe ich nicht geschrieben. Hadere mit dem Älter werden, mir der eigenen Attraktivität. Hab eigentlich keine neuen Dates zugelassen in letzter Zeit. Nur Männer die ich schon kenne. Weil die wissen worauf sie sich einlassen. Dazu aber in einem anderen Beitrag mehr.

Bin auf einer Dienstreise unterwegs im Westen von Deutschland. Der offizielle Teil ging von Sonntag bis Donnerstag. Ich hatte schon lange beschlossen, dass ich noch 4 Tage dranhängen wollte bis Montag, also morgen. Das war völlig unabhängig von Dates oder anderen Personen. Aber es ergab sich, dass ein Mann mit dem ich vor zwei Jahren mal das Vorstellungsgesprächs-Date gehabt hatte mit bekam, dass ich grob in seine Richtung komme. Er bot an, dass wir die 4 Tage zusammen verbringen könnte. Er würde mit seinem Mountainbike Touren fahren und zwischendurch würden wir uns im Wellness-Hotel verlustigen. Die 4 Nächte stutzte die Realität im Laufe der Planung auf 2 Nächte zusammen. Aber auch das ist kein Problem. Im Grunde freue ich mich über Alles was sich ergibt, auf das ich auch Lust habe, nehme die Dinge aber nie für gegeben hin. Er sagte, dass das Hotel eine Überraschung wird, Schlosshotel mit Wellness wusste ich. Sehr spannend. Ich Glückspilz, netter Mann, Sex und ein tolles Hotel. Wow – zu gut um wahr zu sein. Noch dazu ein Mann denn ich kenne, wo die Chemie gestimmt hatte. Konnte eigentlich ja nichs schief gehen.

Zwei kleinere Probleme, die sich aus dem Setting mit der Dienstreise ergeben. Ich habe kein Auto dabei und bin ein wenig abhängig. Das mag ich nicht besonders gerne, mein Radius ist damit auch eingeschränkt. Und ich musste auch schon sehr früh mein Zugticket zurück fest buchen. Das andere ist, dass ich aus bestimmten Gründen nur einen mittelgroßen Koffer mitnehmen konnte. Mit dem musste ich nun also Dienstreise, Femme Fatale und Wandern abdecken. Und auch das macht mich unflexibel und die Transfers zwischen den Stationen nicht ganz einfach, weil ich den Koffer, einen Rucksack und eine Stofftasche am Ende mit hatte. Not so sexy. Das würde ich beim nächsten Mal anders lösen.

Die erste aufgeregte Vorfreude machte sich beim Packen bereit. Ich teste sexy Outfits. Schmiss das knappe Kleidchen mit den Cut-Outs in den Koffer, probierte meine Halterlosen durch, schaute nach, ob die Strapsstrümpfe auch keine Laufmaschen hatten. Ich hängte den Lush und Satisfyer zum Laden ans Kabel. Packte einen Glasdildo, meinen normalen Dildo und diverse Plugs, auf die ich Lust hatte ein. Auch Massage-Öl und Gleitgel landeten in meinem Koffer. Ich hatte Lust ihm eine breite Auswahl an Möglichkeiten zu bieten. Vielleicht die ein oder andere Fantasie erfüllen. Er war soweit ich wusste, sehr selten anderweitig unterwegs. Es würde also für ihn die besondere Ausnahme werden. Das wollte ich bieten, der Gedanke machte mir Spaß.

Nach meiner Dienstreise machte ich das, was mein ursprünglicher Plan war und bereiste Luxemburg. Danach kam ich mit dem Zug zurück nach Trier, da wollte mich Mr. Chef einsammeln. Je näher unsere gemeinsame Reise gerückt war, desto angeregter wurden die Chats. Die Fantasie ging mit ihm und auch ein wenig mit mir durch. Wir spielten gedanklich verschiedensten Settings durch – Escortgirl, die Masseurin mit Extras, Chefin und Assistentin… Wobei ich schon wusste, dass auch da die Realität es schwer machen würde. Ich hatte einen Zugtransfer vor unserem Treffen, musste die Klamotten tragen mit denen ich vorher den halben Tag in der Stadt unterwegs gewesen bin. Das war alles eher pragmatisch als sexy. Da sterben alle Rollenspiele bevor sie angefangen haben. Aber es bleibt noch das ausgiebig durchgevögelt werden in allen denkbaren Stellungen und ein schönes intimes Wochenende.

Er sammelte mich also in der Stadt mit meinem Gepäck ein. Wie süß, ich hatte schon vergessen, welch süßen Dialekt er hat. Gefühlt war alles ein klein wenig reservierter als erhofft, aber ich kenne das, dass man sich erst wieder miteinander akklimatisieren muss. Wir fuhren zum Hotel. Das war wirklich der Oberknüller. Was ein krasser Schuppen. Da hatte er sich nicht lumpen lassen und was Tolles rausgesucht. Da kam ich mir fast schon wieder ein wenig doof vor mit meinem abgenutzten Koffer und der Stofftasche. Fühlte sich an wie Weihnachten.

Im Zimmer stellten wir fest, dass das Bett relativ klein war. Die Matratze würde es gar nicht so einfach machen zu zweit darauf zu schlafen. Ich ließ mir noch eine zweite Decke bringen um zumindest die Deckenproblematik zu entspannen. Wir hatten ja bisher noch keine Nacht miteinander verbracht. Beim ersten Mal hatte ich allein ein Zimmer und er hatte mich nur dort besucht. Ich glaube, dass er die letzten Jahrzehnte mit niemanden, den er nicht kennt ein Zimmer oder Bett geteilt hat. Aber ich vertraute darauf, dass ich ja umgänglich und anpassungsfähig bin und man mit offener Kommunikation das schon hinbekommen würde. Es sind ja auch nur 2 Nächte. Und wer muss viel schlafen, wenn er eine ausgehungerte, untervögelte und willige Frau im Bett hat…

Er war bevor er mich eingesammelt hat schon biken gewesen, also bot sich duschen an. Ich ließ ihn zuerst gehen. Und da es mir auch nicht schaden würde, dachte ich mir, dass ich mich nach einer Weile einfach dazu geselle. Kam in Unterwäsche ins Bad und sagte, dass ich mit in die Dusche wollte. Er war erfreut über nackte Haut, nackte Brüste. Mein sexyness Faktor mit nassen Haaren und zerlaufender Wimperntusche hält sich in überschaubaren Grenzen, aber ich war mir sicher, dass wir eine Basis haben, auch von den Gesprächen her, auf der das keine Relevanz mehr hat. Guter Sex entsteht für mich eigentlich dann, wenn ich mir darüber keine Gedanken mehr machen muss. Wir knutschten unter dem Wasserstrahl. Es fühlte sich gut an. Ich ging auf die Knie und nahm mir seinen Schwanz vor. Ich mag das sehr unter der laufenden Dusche zu blasen. Als ich anfing fiel mir wieder ein, was an ihm speziell war. Seine Vorhaut ist verengt. Das bringt mich immer kurz aus dem Konzept, weil ich dann nur erahnen kann, ob das was ich tue ihm auch gefällt. Aber er hat das Thema nicht angeschnitten, also habe ich ihn nie danach gefragt. Seine Errektion sprach für mich.

Ich schickte ihn aufgeheizt aus der Dusche und duschte schnell zu Ende. Er wartete nackt vor dem Bett. Ich kam nur mit einem Handtuch bekleidet dazu… Er wollte mich ausgiebig penetrieren, dass war das was er sich vorher gewünscht hatte. Ich hatte während er schon duschen war meine Spielzeuge und Gleit-/Massagegels auf das Nachtkästen gestellt. Ich war sowas von bereit mich in allen möglichen Varianten penetrieren zu lassen…