Bewerbungen für einen Blogeintrag

Als ich angefangen habe zu bloggen, habe ich mich im Netz umgesehen, was es sonst noch so an Seiten zu dem Thema gibt, also Erfahrungsblogs zum Thema Sex. Irgendwann bin ich auf den Blog eines Mannes gestoßen. Er berichtete fröhlich über seine sexuellen Erlebnisse.. Alles ganz nett.. Doch dann entdeckte ich einen Reiter in seinem Blog mit einem Bewerbungsformular. Ich war völlig perplex und dachte mir noch: „Was ein arroganter Sack“. Frau konnte da ihre Daten eintragen und auch auf welche Art von Erlebnis sie Lust hätte. Nach dem Motto “ Baby werde Teil meiner Geschichte, Schreib deine eigene Geschichte in meinem Blog“..

Ich war und bin mir sicher, dass sich niemals eine Frau darauf bewerben würde. Außerdem glaube ich, dass Frauen bei der Angebotslage im Internet es auch nicht nötig haben. Das meint, bei dem Überangebot an Männern die auf der Suche nach Sex sind, muss Frau sich wohl nicht „herablassen“ und sich bei einem Mann bewerben, der einen Blogeintrag daraus erstellt.

Jedenfalls musste ich wirklich lachen, als ich zum ersten Mal eine Mail bekommen habe, in der sich ein Mann bewirbt Teil meines Blogs zu werden.

Hallo Remi,

hiermit bewerbe ich mich, ein Eintrag in deinem Blog zu werden.

LG

So oder so ähnlich war die Mail. Hihi, aber wieso? Die Wahrscheinlichkeit,dass mein Blog mal berühmt wird und er dann Teil des Ganzen ist, ist so gering, dass es das nicht sein kann. Ich nehm das ja mal irgendwie als Kompliment. Aber ich versteh es nicht. Der will mit mir Sex, völlig egal wie und wer ich bin, nur damit ich über ihn schreibe. Performance abliefern und dann Noten bekommen, oder wie? Das ist lustig. Neues Berufsfeld: Sexperformancetester, stellt Zertifi(c)kat aus.. Oh mann..

Aber so ticke ich ja schon gar nicht. Auch wenn man das aus meinem Blog nicht rauslesen kann. Ich vögle nicht wahllos und ich vögle die Mehrheit der Männer, die mich anschreiben nicht.

Noch so ein Beispiel:

Hi Remi,
hab gerade Dein Profil entdeckt und bin darüber wiederum auf Dein Blog aufmerksam geworden. Sehr spannenend, witzig und unterhaltsam. Hab Lust in Deinem Blog aufzutauchen – soll heißen, will Dich real kennenlernen. Dich von zart bis hart verwöhnen und paar Tage später in Deinem Blog darüber Deine Sicht der Dinge lesen. Finde ich sehr reizvoll.

Vermutlich muss ich wohl langsam aufpassen, dass ich nicht nur um des Blog willens kennengelernt werden will, sondern weiterhin weil ich ich bin. Ich dachte bisher, dass sei nur bei reich oder berühmt ein Problem, nicht bei bloggen..

Geplatzer Urlaub und ein Baby

Mister E-Technik und ich hatten beschlossen, dass wir zusammen an die Nordsee fahren wollen. Ein verlängertes Wochenende. Ich freute mich sehr darauf. Ich musste in meinem neuen Nebenjob ein wenig vorarbeiten, um auch auf meine Stundenzahl zu kommen. Aber mit dem Ziel vor Augen, dass ich dann einen wunderbaren Urlaub mit ihm verbringen darf, ging das eigentlich leicht von der Hand. Ich verbringe meine Zeit saugern mit Mr. E-Technik. Völlig egal, dass der Sex zwischen uns ordentlich in die Binsen gegangen war. Darauf kommt es mir gar nicht an. Ich mag ihn wirklich gern.

Am vorletzten Arbeitstag vor dem Urlaub dann die Hiobsbotschaft.. Er hatte sich eine fette Erkältung zugezogen und war krankgeschrieben. Er musste den Urlaub absagen. Uhh Horror.. Das war gar nicht so einfach zu verdauen.. Hatte mich sehr darauf gefreut. Aber der Arme konnte ja auch nichts dafür und hörte sich wirklich Elend an. Was tun, fragte ich mich. Ich hatte das Auto komplett ausgebucht und wollte den Mitfahrern nicht absagen. Ich beschloss mit dem kleinen Umweg über Mr. E-Techniks Heimatstadt nach Bremen in meine Fluchtstadt zu fahren. Ich fragte bei meinen Freunden an, ob sie mich so kurzfristig beherbergen würden. Es klappte und ich war dann wieder euphorisch. Bremen wunderbar. Eine zumindest adäquate Alternative.

Ich schrieb auch Tom an und hoffte, dass sich die Gelegenheit bieten würde, dass wir uns zumindest kurz sehen. Mittlerweile war er schon wieder ein wenig zurückgerudert von seiner Wir-werden-nie-wieder-Sex-haben-Haltung. Wir hatten das ein oder andere Mal heiß geflirtet per WhatsApp. Ich schrieb ihn an und war noch voller Hoffnung auf ein Date.

Und dann der Hammer.. Er war am Tag vorher zum zweiten Mal Vater geworden. Uff.. Was ein Timing.. Ich wußte, dass seine Frau zum zweiten Mal schwanger war. Aber ich hatte nie ausgerechnet, wann es denn so weit sein würde. Bis dahin hatte ich das ziemlich gut verdrängt. Sollte ich noch einen winzigkleinen Funken Hoffnung gehabt haben, dass aus Tom und mir was werden würde, dann war immer klar, dass das zweite Kind der endgültige Todesstoß sein würde. Als er mir das schrieb, da holte mich mein Liebeskummer mit einem Nachbeben nochmal ordentlich ein. Ihm gehört einfach immernoch ein kleines Stück meines Herzens. Sein Kind war zu früh gekommen,. Er musste sich kümmern. Natürlich, anders hätte ich es auch nicht gewollt. Ich freute mich für ihn. Jetzt war seine kleine Familie perfekt. Es war allerdings nicht leicht, ihm das Glück nicht zu neiden.. Aber ich wischte die bösen Gedanken beiseite..

Ich fuhr trotzdem, und die Tage in Bremen waren wundervoll. Denn die Menschen, die ich dort kenne sind wundervoll. Ich schlief jede Nacht woanders, lernte neue wunderbare Menschen kennen und hatte mich damit arrangiert, dass Tom nicht Teil dieses Aufenthalts werden würde. Lernte einen unglaublich netten Mann kennen. Der hatte den Vor- oder Nachteil, dass er Tom optisch ähnlich ist. Was dazu führte, dass ich ihn beim Abendessen zu dem er miteingeladen war, immer anstarren musste. Ich hoffte, dass ihm das nicht aufgefallen war. Mr. Unkonventionell, kannte mein Blog schon, weil unsere gemeinsamen Freunde ihm davon erzählt hatten. Er ist ein wenig nerdig, ein Kopfmensch, intelligent, wirklich nett, herzlich, spontan und abwartend. Eigentlich fällt er einem erst auf den zweiten Blick auf und man fragt sich dann, warum eigentlich.

Es ergab sich, dass ich meine letzte Nacht beim ihm übernachtete. Mir wurde relativ schnell klar, dass es schwierig werden würde, dass bei uns was läuft. Denn zwei eher abwartende Menschen trafen mit uns aufeinander. Wenn ich, wie sonst, darauf warten würde, dass der Mann den ersten Schritt macht, dann würden wir in den nächsten 200 Jahren nichts miteinander anfangen. Also wurde ich entgegen meiner eigentlich Angewohnheit initiativ. Das war auch mal wieder ganz nett. Ich fühlte ihm verbal auf den Zahn und winkte dabei mit einem ganzen Zaun. Der war auch nötig, denn vorher ließ er mich auch überhaupt nicht merken, dass ihm auffiel, dass ich ihn gerade angrabe. Es dauerte eine genze Weile, bis ich mir sicher war, dass er auch Bock hatte. Allerdings sagte er mir, dass er keinen Sex haben konnte zur Zeit, weil er Medikamente nahm, die dies nicht zuließen.

Dem Rotwein sei Dank, dass wir am Ende knutschend und kuschelnd auf seiner Couch endeten und es ein wirklich schöner Abend war. Nur nebeneinander einschlafen war nichts für ihn und er überließ mir sein Bett. ich hoffe sehr, dass ich ihn beim nächsten Ausflug in seine Stadt auch wiedersehen werde. Eigentlich bedauere ich sehr, dass wir soweit auseinander wohnen, denn ich hätte gern mehr von den Gesprächen mit ihm.

Auf dem Heimweg fuhr ich dann doch noch beim Mr. E-Technik vorbei. Er war noch nicht wieder ganz fit, aber es ging ihm ein wenig besser. Wir beließen es dann auch bei Kuscheln. Aber ich verbringe wirklich gern Zeit mit ihm. Völlig egal, dass der Sex in die Binsen gegangen war. Ich fühle mich wohl in seiner Nähe. Ich mag ihn einfach und so war es für mich auch wunderbar mit Pizza und Bier auf seiner Couch in meinen Geburtstag zu rutschen. An meinen Geburtstag bin ich dann nach Hause gefahren um Abends mit meinen Freunden zu feiern. Ich hoffe sehr, dass wir unseren geplanten Urlaub noch nachholen.

Ich hatte in den 5 Tagen keinen Sex, aber mein Knutsch- und Kuschelbedürfnis gestillt und meine Zeit mit tollen Menschen verbracht.

Guter Sex – Qualvolle Nacht

Nach einer ganzen Weile traf ich mich mal wieder mit einem Unternehmesberater. Hatte ja bis dato eigentlich gute Erfahrungen mit dieser Spezies gemacht. Ich nenn ihn jetzt mal den Sportler. Mitte 30, wirkt ehrgeizig und erfolgreich. Single und optisch genau mein Typ: dunkelhaarig, sportlich, Anzug eloquent aber auch nett.. Ich finde ihn wirklich gut aussehend.

Der Sportler und ich hatten ein wirklich schönes erstes Abendessensdate gehabt. Wir hatten uns gut verstanden und gut unterhalten. Also verabredeten wir uns erneut zum Essen. Bin keine Frau, die auf sich warten lässt, normalerweise. Aber ich hatte die Uhrzeit unseres Dates irgendwie falsch im Kopf gehabt. Ich war auf eine halbe Stunde später programmiert. Zu allem Überfluss fuhr mir dann auch noch die U-Bahn vor der Nase weg. Ich ließ den Armen also geschlagenen 40 Minuten warten.. Immerhin war ich mit einem megaschlechten Gewissen gestraft. Er nahm es zum Glück einigermaßen locker. Wir gingen nochmal Essen und konnten eigentlich da anknüpfen, wo wir beim ersten Mal aufgehört hatte. Es war ein netter Abend im Italiener. An dessen Ende ich noch einen Latte Macchiato trank. Das sollte ich später noch sehr bereuen.

Kurz vor Ende des Essens fragte er mich dann, ob er mich noch mit nach Hause nehmen dürfe. Das war süß formuliert. Er wohnt ein wenig außerhalb, so dass schnell klar wurde, dass wenn ich mitfahre, ich auch übernachten müsste.. Verdammt, keine Zahnbürste eingepackt. Sonst zwar auf Sex (Immerhin :-)) eingestellt, aber nicht darauf die ganze Nacht zu bleiben. Aber gut. Nachdem ich Bock auf den Leckerbissen hatte, nahm ich das in Kauf. Und warnte ihn noch vor, dass ich unruhig schlafen würde..

Die Wohnung des Sportlers war sehr cool. Dachgeschoss, spannend geschnitten. Gefiel mir saugut. Allerdings sah man ihr an, dass sie eine Junggesellenbude war. Eher pragmatisch eingerichtet..

In meinem Notizbuch liest sich das, was dann passierte so: Knutschen – Ausziehen – Bett – geiler Arsch..

Ja wir begannen zu knutschen und uns auszuziehen, dann landeten wir relativ schnell im Bett und mir fiel auf, dass der Sportler wirklich einen geilen Arsch hatte. Prachtexemplar. Vergleichbar mit denen von JD und Tom.. Mjiam..

Danach steht da lecken und Blowjob..

Nachdem wir im Bett gelandet waren, begab er sich irgendwann auf Tauchstation und begann mich zu lecken. Ich weiß ja nicht, wie lange das noch dauert, bis ich mich nicht mehr frage, ob ich wohl gut schmecke oder nicht. Das Feedback der meisten Männer ist in der Tat „Du schmeckst gut“. So auch in diesem Fall. Manchmal wünsche ich mir in diesem Moment ein Mann zu sein. Denn ich habe eigentlich noch nie das Gefühl gehabt, dass sich Männer großartig Gedanken darüber machen, wie ihr Schwanz beim Blasen wohl schmecken wird. Jedenfalls habe ich mal wieder darüber nachgedacht, so dass es einen Momente dauert, bis ich auch genießen konnte, was er tat.. Ich revanchierte mich auch brav fürs Lecken bei ihm und blies ihn. Und durfte feststellen, dass er gutaussehender Sportlertyp nicht rasiert war.

Das machte mich stutzig, weil es irgendwie nicht ins Bild passte. Zu allem Überfluss stand er darauf, die Eier geleckt zu bekommen. Das ist an sich nicht verkehrt und ich mache es ja auch gern. Aber in dem Fall hat es mich wirklich kurz Überwindung gekostet über die nicht rasierten Eier zu lecken. Das erinnerte mich doch die Zeit, als ich  Anfang 20 war und die Männer noch nicht rasiert waren. Damals war eine ganz übliche Handbewegung beim Blowjob sich irgendwelche ausgefallenen Haare aus dem Mund zu angeln.. In meiner Erinnerung kam das zumindest öfter mal vor. Das ließ mich ein wenig schmunzeln..

Als nächstes steht in meinem Büchlein Lecken und anblasen..

Das Spielchen wiederholte sich.. Anblasen auch deswegen, weil es mir nicht gelang, ihm zum Kommen zu blasen. Wobei ich mich dunkel erinnere, dass er gesagt hat, dass er beim Blasen nur selten kommt. Dann hatten wir Sex..

Mein Notizbuch sagt: kann ewig.. Wundvögeln..

Ich glaube wir haben es uns beide am Ende nebeneinander selbst gemacht und es war auch okay. Ich hattte einen Orgasmus und er auch. Der Sex mit ihm hat mir gefallen, das ist mir hängen geblieben wenn auch nicht die Details.. Ich tue ihm mit der Beschreibung unseres Sex ziemlich Unrecht. Denn ich hatte Spaß, aber das was danach passiert  hat das ein wenig überdeckt. Was daran lag, dass es mir in der Nacht unfassbar schlecht ging..

Ich schlief sauschlecht.. Erst war mir  lange zu heiß, dann hatte ich krasse Magenkrämpfe.. Wälzte mich die ganze Nacht hin und her.. War mehr wach als dass ich geschlafen hatte. Hatte schlechte Träume.. Hab bestimmt geredet, gewimmert oder auch gepupst in dieser Nacht. Ich weiß nicht, was er davon mitbekommen hat. Und vermutlich will ich es  besser auch gar nicht wissen.

Wir hatten auch noch irgendwie Sex am Morgen. Ich frag mich im Nachhinein, wie ich das hinbekommen habe. So am Morgen ohne frisch Zähne geputzt mag ich ja eh nicht so gern. Aber nach der schlechten Nacht, aussehend wie ein Zombie und so..Zusätzlich mit einem aufgeblähtem Bauch.. Irgendwie ging es wohl und ich hab es ihn auch nicht merken lassen. Wollte nicht, dass er was mitbekommt.

Wir fuhren mit der U-Bahn noch gemeinsam in die Stadt und ich schaffte es mit Krämpfen noch bis nach Hause. Ich wollte auf keinen Fall bei ihm auf der Toilette hängen bleiben, deswegen hatte ich ausgehalten..

Ich bin an dem Tag auch nicht in die Uni gegegangen sondern im Bett geblieben, nachdem ich erst mal eine Stunde auf der Toilette verbracht hatte. Ich hatte wohl einen Laktoseintoleranzschub. Meiner Eigendiagnose nach bin ich wohl nicht genernell laktoseintolerant, sondern nur wenn ich zuviel Milchprodukte konsumiere. Ich hatte an dem Tag des Dates zwei Jogurts und noch einen weiteren Latte Macchiatto gehabt. Die Latte am Abend war dann zuviel gewesen.

Trotzdem stehen die Zeichen auf Wiedersehen und darüber freue ich mich. Ich würd nämlich gern das Ende der Nacht mit einem schöneren Erlebnis vergessen machen.. Es ist schwer knistern zu beschreiben, wenn man am Ende mit Magenkrämpfen auf der Toilette saß..

Kondomentsorgungstypen

Als ich den Eintrag über Mr. Martin im Hotelzimmer geschrieben habe, fiel mir eine Kleinigkeit ein, die mich hat über Männer und was sie mit ihren gebrauchten Kondomen so anstellen nachdenken lassen.

Neben dem Runterspüler und dem Mülleimerwerfer,  die vermutlich die Standardtypen sind, gibt es da noch drei Typen, die mir begegnet sind.

Mr. Martin packte das gebrauchte, in dem Fall nicht gefüllte Kondom wieder ein. Also in seine Jacke. Und ich wunderte mich darüber warum er das wohl getan hat. Er hätte es auch einfach in den Hotelmülleimer packen können. Der hatte eine Tüte drin, also keine Gefahr, dass es für das Personal doof gewesen wäre. Vielleicht wollte er nicht, dass jemand sieht, dass in dem Zimmer jemand Sex hatte. Eine andere Begründung fällt mir nicht ein. Der Einpacker..

Angefangen hat das ganze mit dem Bachelor. War klar, war ja auch der erste Mann. Und der hat gleich sein Kondom, das benutzt war, einfach auf dem Bett liegen lassen. Mitten auf dem Bett. Keine Ahnung, ob er sich was dabei gedacht hat oder nicht. Aber es ist mir im Gedächtnis hängen geblieben, dass ich es wegräumen durfte. ich dachte mir damals noch: „Huch, wie nett :-(„.. Der Liegenlasser also..

Der Mann, der mich dabei am breitesten Grinsen ließ, war Maxi, der dominant und devot-Mann. Er hat sein Kondom immer eingewickelt und eingesteckt. Aber nicht nur dass, er hat auch immer alle Papiertücher, die er benutzt hat, eingepackt. Das hatte was krampfiges. Dabei musste ich als allererstes immer an Samenraub denken und es beschlich mich der Eindruck, dass er wollte, dass ich nicht noch irgendwas damit anstelle. Lol, der Gedanke ist ziemlich absurd, aber er kam mir in der Tat als erstes. Einfach weil er so penibel alles wegpackte. Wir hatten uns am Anfang in der Wohnung meines Ex getroffen und es kann ja sein, dass er keine Spuren hinterlassen wollte. Allerdings hätte er die Papiertücher ja auch einfach im Klo runterspülen können. Deswegen taufe ich ihn: der paranoide Einpacker..

Eine Kleinigkeit, über die ich mir Gedanken gemacht habe..

Gehen lassen lernen..

Eigentlich mag ich Kontinuität.. Also Affären, die sich über einen längeren Zeitraum hinstrecken. Ich hatte zu Beginn meiner Twenzeit auch drei oder vier feste Männer, die ich immer mal wieder getroffen habe.

Dabei ist es mir gar nicht so wichtig, dass man sich mit einer Regelmäßigkeit trifft. Es macht mir nichts aus, wenn sich jemand eine ganze Weile nicht meldet.

Momentan bin allerdings auch so neugierig, dass ich immer wieder neue Männer kennenlernen möchte. Würde ich immernoch alle treffen, die ich im Laufe der 1 1/2 Jahre kennengelernt habe, dann wären das ganz schön viele.. Aber so ist es nicht. Es fallen immer mal wiede welche weg. Mag sein auch deswegen, weil sie nur einer unter mehreren sind bei mir. Bei manchen ist es mir egal, wenn sie wegfallen. Bei manchen dauert es bis ich es hinnehmen kann.

Irgendwie ist es aber auch ganz lehrreich für mich, dass ein gewisses Kommen und Gehen herrscht. Denn so kann ich mich darin üben, die Zeit mit jemandem einfach als schöne Zeit oder schöne Erfahrung abzuhaken und nicht immer der Tatsache nachzutrauern, dass derjenige nun nicht mehr da ist.

Manchmal wenn etwas aprup endet, dann dauert es allerdings ein wenig bis ich damit umgehen kann.

Es sind in letzter Zeit so ein paar Männer auf der Strecke geblieben..

Nicht mehr dabei ist der Alte Mann, bei dem es ja eher mit einem Knall geendet hat, weil ich den Fehler gemacht habe mich in seine Beziehung miteinzumischen.

Auch mit dem Herzdoc fühlt es sich gerade so an, als ob er weitergezogen wäre. Sehr schade, denn bei ihm hat es für mich immer geknistert.. Dei Blowjobs in der Klinik sind unvergessen für mich.. Aber er antwortet auf Nachrichten nicht mehr…

Mark, der Mann mit dem ich den Ausflug an den See gemacht hatte, wo wir im Auto fast von einem Sparziergänger erwischt worden wären. Er schrieb mich noch ein paar Mal danach an. Bei den geplanten Treffen war ihm dann was dazwischen gekommen. Und plötzlich reißt der Kontakt komplett ab. WhatsApp-NAchrichten laufen ins Leere und die Mails auf der Plattform werden nicht gelesen. Sehr seltsam. Seit Mitte Februar habe ich nichts mehr von ihm gehört..

Ein Mann mit dem ich unendlich viele Nachrichten ausgetauscht hatte auf der Plattform und wir gerade ein Date ausmachen wollten, der meldet sich noch mit dem Hinweis, er ist mal weg, es liegt nicht an mir, ab und ist weg.

Ein weiterer Mann mit dem ich ein überragendes Date hatte, wir hatten gequatscht bis wir aus der Kneipe geflogen waren.. Er hatte sich um mich kennenzulernen extra ein Profil auf meiner Plattform gemacht. Wir schreiben hinterher noch wegen eines weiteren Treffens. Dann laufen die Nachrichten ins Leere.

Kein Bedauern..Es wird Gründe geben. Ich versuche die erlebten Sachen unter wertvoll einzuordenen und mich mehr darüber zu freuen, als der Tatsache dass sie weg sind nachzutrauern.

Immerhin habe ich für mich eine Taktik entwickelt die ganz gut funktioniert. Beim Alten Mann habe ich wirklich alles gelöscht. Seine kompletten Kompaktdaten. Da komm ich dann auch  nicht in einem schwachen Moment auf die Idee mich zum Affen zu machen und ihm zu schreiben. Bei den anderen habe ich die Daten nicht gelöscht. Sondern nur die Kommunikation. Damit stolpere ich nicht die ganze Zeit darüber.  Sollten sie sich jemals melden, wüßte sich dann immerhin, wer es ist.

Sollte sich einer der verschollen geglaubten Männer wieder melden würde ich mich auch einfach freuen und nicht darauf rumreiten, dass er sich ja ewig nicht mehr gemeldet hat.

Dieser Blogeintrag hat auch einen therapeutischenn Nutzen. ich hab es aufgeschrieben, weg aus dem Kopf geschrieben. jetzt kann ich es abhaken.. 🙂

Mit viel Zeit im Hotel auf der zu weichen Matratze..

Manchmal ist es ja auch ganz nett, wenn Männer vorher in meinem Blog geschmökert haben und dann sich einen Plan zurecht legen. So erging es mir mit Mr. Martin. Mr. Martin ist Mitte 40, ein klein wenig größer als ich und trägt keine Haare auf dem Kopf. Die Nicht-Frisur hat ja immer was sehr potentes..

Wir hielten uns beim Kennenlernen an die klassische Reihenfolge und gingen Essen. Mit der Ausnahme, dass wir noch ein wenig im Auto auf der Heimfahrt knutschten und fummelten. Dann war klar, wir werden uns wohl für mehr wiedersehen. Zwischen erstem und zweiten Date schrieb mir Mr. Martin, einerseits süß und andererseits war ich fast ein wenig überfordert, so viele Nachrichten, dass ich mich fast schon gestalkt fühlte.

Wir verabredeten uns auf ein Hoteldate. Er hatte das bewußt so gewählt. Wir sollten Zeit und Ruhe haben..Ein wenig auch der Gegensatz zu meinen Dates mit dem Bachelor, bei dem es immer Hopp hopp als eingeschobener Termin gehen muss. Er hatte extra ein Hotel gesucht, dass nicht weit weg war von dem Ort an dem ich vorher einen Termin hatte. Er war schon eine Stunde vor mir da, um sich in Ruhe vorzubereiten. Runterzukommen von der Arbeit und der Anfahrt. Ich hatte mir im Supermarkt noch etwas zu essen mitgenommen, weil ich vorher nicht wirklich zum Essen gekommen war. Und kam dann mit meinem Rucksack in dem schicke Klamotten waren und meinem Essen bei ihm im Zimmer an. Er war schon ganz entspannt und wollte, dass ich auch Zeit hatte anzukommen. So machte ich erst mal ein kleines Picknick mit meinem Essen. Dann ging ich Duschen und mich schick machen. Es war toll, auch mal wieder so ganz in Ruhe und gemütlich ein Date zu beginnen. Auch, dass es in einem Hotelzimmer stattfand, war entspannend. Neutrales Terrain.

Ich duschte mich, zog mir frische Wäsche und meinen Kimono an.. und kam aus dem Bad. Ich lehnte mich gegen die Wand und ließ mich ansehen. Er lag auf dem Bett und machte mir ein Kompliment. Dann sagte er mir, dass ich zu ihm aufs Bett kommen sollte. Wir begannen zu knutschen..Das kannte ich ja bereits und wußte, dass es harmonierte. Dann bot er mir, damit ich ganz entspannen konnte eine Rückenmassage an. oh wow, wie cool, so lasse ich mir ein Date gefallen. Er war wirklich gut vorbereitet und zauberte unter dem Kissen eine Flasche mit Massageöl hervor. Wärmte es mit den Händen vor, verteilte es auf meinem Rücken und massierte und streichelte mich Irgendwann fragte er mich, ob ich mich denn nicht umdrehen wollte, Na klar, das ist dann auch die deutlich spannendere Seite. Ich ließ mir seine Berührungen gefallen. Dann kam das, was er vorher schon als seine Leidenschaft angekündigt hatte: Lecken. Ganz genüsslich einen Orgasmus lecken..

So lasse ich mir das gefallen.. Wahrlich ein Kontrast zum Bachelor, der auf die schnelle Nummer aus ist. Mr. Martin hatte erst mal meine Befriedigung in den Vordergrund gerückt. Und es gelang..Ich kam.

Nach soviel Hingabe für meine Befriedigung durfte er aber auch nicht zu kurz kommen und ich probierte meine Blasekünste an ihm aus. Und die kamen wohl an. Und wir gingen dann zu Sex über..

Jetzt beiß ich mir gerade in den Hintern, dass es nicht früher gebloggt habe. Meine Erinnerung an die Details ist ziemlich verblasst.

Aber wir vögelten in verschiedenen Stellungen. Irgendwann auch doggy. Als er dann so richtig zustoßen wollte., ging nichts mehr.  Die Matratze war so weich, dass er Krämpfe in den Knien bekam. In meinem Kopf musste ich grinsen. .(Über Alter und Sex und so..)

Wir machten eine Pause und unterhielten uns ein wenig. Ich glaube wir unternahmen ein wenig später noch einen weiteren Versuch, aber mit dem gleichen Ergebnis.  Er fragte mich ganz frech. ob er mir denn nicht dabei zusehen dürfe, wie ich es mir selbst mache.  Ich war schon ziemlich aufgegeilt und wollte einen zweiten Orgasmus haben. Also klar..

Ich legte mich auf den Rücken. Er gab mir noch mein Halstuch, so dass ich besser abschalten konnte. Ich schaltete mein Kopfkino an und begann mich zu streicheln. Ich massierte meinen Kitzler erst langsam, dann fester in meinem eigenen komischen Rhythmus. Ich fragte ihn, ob er mir nicht einen Finger leihen könnte. Er wußte sofort, was ich meinte und steckte ihn mir hinein. Ab da dauerte es nicht mehr lange bis ich kam.. mit seinem Finger in meiner Muschi. Verschwitzt und glücklich blinzelte ich dann unter meinem Halstuch hervor.  Er hat es sich selbst gemacht, als er mir zugesehen hat.  Das freute mich, denn ich hatte schon befürchtet, dass er nicht mehr zu seiner Befriedigung kommt.

Dann war es auch wieder Zeit zu gehen. Ich fragte ihn, ob es für ihn okay sei, wenn ich noch ein wenig bliebe und zumindest die zweite Halbzeit des Fußballspiels ansah, das ich wegen unseres Date verpasst hatte..

Wir verabschiedeten uns und ich hatte das Gefühl, dass wir uns auf jeden Fall wiedersehen werden. Dann machte ich es mir auf dem Bett bequem und sah den Sieg meiner Mannschaft an. Danach duschte ich nochmal und verließ auch das Hotel. Ja, so ein Hotelzimmer in Ruhe, das hat schon was..

Gerettete Pilotenehre

Im Vergleich zu den Unternehmensberatern hatte ich mit den Piloten bisher keine guten Erfahrungen gemacht. Schade eigentlich, denn für Uniformen bin ich ebenso zu begeistern wie für Anzüge.

Aber bei Pilot 1 endete es in der ungewöhnlichen Selbstbefriedigung mitten im Wald und Pilot Zwei stellte kurz vor dem Date fest, dass er mich doch nicht treffen wollte.

Also war ich schon mal sehr skeptisch Pilot 3 gegenüber. Er hatte sich vorgenommen, die Ehre seines Berufstandes zu retten. Jedenfalls haben wir relativ früh Bilder getauscht. Auch weil ich sicher gehen wollte, dass er dann nicht wieder einen Rückzieher machte.

Pilot 3 ist Mitte 40, sportlich und gutaussehend. Essen war lustig, haben uns gut unterhalten. Es geht also doch mit den Piloten. Dann fuhr er mich brav wieder nach Hause. Eigentlich schon vor meiner Tür stellte er fest, dass er Bock hatte zu knutschten.. Gut ich auch. Also haben wir uns ein abgelegenes Plätzchen gesucht. Und auch da kenn ich mittlerweile welche..

Jedenfalls stellte er seinen Motor ab und wir fingen wirklich wild und leidenschaftlich zu knutschen an. So wild habe ich lange nicht mehr geknutscht.  Brüste fummlen.. Er mochte sie.. Dann wollte er, dass ich meine Hose ausziehe. Und in dem Moment in dem ich das tue, stellte ich fest, dass ich wieder völlig unbedarft, weil ich ja auch nur mit Essen gehen gerechnet hatte, mein wunderbar bequemes Unterhöschen mit den Kirschen darauf anhatte. Bequem aber null vorzeigbar. Als ich es bemerkte, musste ich erst mal ziemlich lachen und erklärte ihm dann, warum ich lachen musste. Er lachte mit und gab miz zur Verstehen, dass ihm die Kirschen auf meinem Hößchen völlig egal sind.

Er fummelte ein wenig, aber ich hatte mehr Bock ihm meine Blasekünste angedeihen zu lassen. Ich mochte den Gedanken, denn der Pilot würde am nächsten Tag für ein paar Monate woanders hingehen. (Ja eigentlich ein doofer Zeitpunkt für ein Date, aber  irgendwie wollten wir uns vorher nochmal treffen).. Dann konnte ich ihn ja mit einem Blowjob verabschieden. Er genoß ihn, kam und ich spuckte alles aus dem Auto.. Er sagte, dass meine Blasekünste das halten was ich versprochen hatte.

Na dann hoffe ich, dass der Blowjob so gut war, dass er sich noch daran erinnert, wenn er wiederkommt und sich revanchieren wird.

Große Spielwiese und sein Finale

Bisher hatte ich mich ja im Club immer geweigert auf so eine für alle offene Spielwiese zu gehen. Im Pärchenzimmer ja, aber sonst bisher nein. Nach einer weiteren Pause standen wir dann vor dem Zimmer mit der Spielwiese.  Bevor ich groß protestieren und mich zuviel umsehen konnte, nahm JD meinen Schal und verband mir die Augen. Okay.. Ich vertraue ihm..Er führte mich in den Raum..Es war nicht ganz hell und in organges Licht getaucht. Das konnte ich wahrnehmen, als ich leicht unter dem Schal hervorlugte. Meistens halte ich trotz Augenbinde meine Augen geschlossen. Das ist dann einfacher für mich. Aber in dem Fall wollte ich mich zumindest ein wenig orientieren. Es waren viele Geräusche. Ich hatte auch keinerlei Orientierung, wo auf der Matte ich landete. Ich glaube ich hatte nur meinen Kimono an. Aber ich erinnere mich nicht an den Moment des Ausziehens. Keine Ahnung, ob ich meine Stiefel anhatte, oder nicht. JD sorgte dafür dass ein Handtuch unter mir lag. Ich legte mich mit dem Rücken darauf und wartete was passieren würde. Es hat gefühlt keine zehn Sekunden gedauert bis noch zwei weitere Männer da waren..

Irritiert vernahm ich laute Sabber-und-Sauggeräsuche von meiner linken Brust. Viele Hände auf mir. Uh, das kann ja heiter werden. Ich ging davon aus, dass JD die Lage im Griff hatte. Immerhin war wohl der Mann der sich so lautstark über meinen Busen hergemacht hatte, schnell wieder weg, oder leise.. Jedenfalls war dann nichts mehr in der Art zu hören.. Und von der Art des Anfassens her war wohl der Mann wieder da, der mir auf dem Gynstuhl die Hand gehalten hatte. JD befand sich zwischen meinen Beinen. Fühlte sich nach, er bewacht den Eingang an. Das war gut so. Denn dann konnte nichts schief gehen. Während er mich dann wieder auf Touren brachte sollte ich dieses Mal einen Schwanz blasen, der sich überhalb meines Kopfes befand. Manchmal machen es einem die Männer nicht so ganz leicht dabei, weil sie nicht nahe genug herkommen. Aber es ging in deses Falle. Ich versuchte mich aufs Blasen zu konzentrieren, die Berührungen überall auf meinem Körper ausszublenden. Ich war sehr froh um meine Augenbinden. Musste nicht überlegen, ob die Männer mir gefielen. Der Schwanz den ich blies war gepflegt und damit alles okay. JD leckte und fickte mich, alles okay..

Der Mann, den ich blies, wollte wohl tiefer in meinen Mund und kraxelte irgendwann über mich drüber… Ich musste schmunzeln, weil er mich fast erdrückte und ich auch nicht mehr vernüftig blasen konnte. Ich lieg auf dem Rücken, er steckt mir von oben den Schwanz in den Mund. Viel mit Technik blasen ist da nicht mehr, da ich meinen Kopf ja auch nicht mehr bewegen kann. Also Atmen und warten bis er genug hat..JD sagte dann, dass ich mich umdrehen sollte. Gut ich versuchte nicht drüber nachzudenken, wie ungelenk und wenig sexy mein Wendemanöver ausgesehen haben muss. Egal ich seh ja keinen. JD wollte mich final in der Hündchenposition nehmen. Er drang auch gleich tief in mich ein und ich stöhnte auf. Der Mann den ich gelasen hatte, war vor meinem Gesicht. JD sagte, dass ich weiterblasen solle. Das tat ich, aber nicht besonders lang. Ich wollte ich auch noch einen Orgasmus haben. Dazu nahm ich eine Hand und spielte an meinem Kitzler herum.. Ich lag mit meinen Kopf auf dem Schioß des Mannes während mich JD fickte.

In der Stellung stimuliert mich JDs Piercing besonders gut. Er stieß heftig zu, aber beim ihm sagt mein Kopf nicht „Vorsicht, könnte weh tun!“, sondern ich kann mich gehen und ihn machen lassen. Ich hatte keine Ahnung wie weit er so war, aber ich kümmerte mich auch nicht darum. Ich dachte, dass er schon kommen würde. Ich kam ziemlich heftig, muss knallrot im Gesicht gewesen sein und ließ mich nach dem Orgasmus einfach komplett gerädert zu Seite kippen und rollte mich in Embryostellung auf der Spielwiese ein. So blieb ich erst mal liegen. Also ich die Augenbinde abnahm versicherte ich mich noch, dass JD auch gekommen war. Sehr gut.. Dann war ich beruhigt, schließlich soll er ja auch seinen Spaß haben. Er hatte mir erklärt, dass man sich das ab einem gewissen Alter einteilen muss, deswegen verschiebt er seinen Orgasmus immer nach Hinten.

Bis ich dann die Augenbinde abnahm waren alle verschwunden. Es war auch schon spät, was heißt, dass der Club schließen wollte. Wir gingen noch gemeinsam duschen und dann in die Umkleide. Da kam ein Mann auf mich zu, umarmte mich und bedankte sich.

Das war ein lustiger Moment. Das war der Mann, (ließ ich mir später von JD erklären) dem ich erst die Hand zerquetscht und dann einen geblasen hatte. Dabei war er nicht gekommen. Was er beim Zuschauen so gemacht hat weiß ich nicht. Ich glaube, dass er sich auf für zwei unübersehbar echte Orgasmen meinerseits, die er miterleben durfte, bedankte.

Am Ende war die große offene Spielwiese gar nicht so schlimm. Allerdings weiß ich nicht, ob ich das mit offnen Augen könnte. So sehe ich nicht, wen JD alles weggeschickt hat. Ich vertraue darauf, dass er die Männer gut aussucht, da sie ja auch seinen ästhetischen Ansprüchen genügen müssen. Schließlich sieht er ja, wer an mir rummacht. Ähnlich wie im Pornokino..

Aha-Erlebnisse auf dem Gynstuhl

Für mich ist es immer wieder spannend, wenn ich dann bei einem Drink in der Bar sehe was JD natürlich längst gesehen hat. Nämlich mit wem wir gespielt haben. Wie sehen die Menschen aus, die ich gefühlt, geküsst und gehört, aber nicht gesehen habe.

Das Dom-Sub-Pärchen mit dem wir auf der Matte gespielt hatten, hielt das, was JD versprochen hatte. Er hatte sie mir als attraktiv beschrieben und hinzu gefügt, dass die beiden so wie wir ja auch, im wahren Leben kein Paar waren. Er war ein südländischer Gentleman, strahlte natürliche Dominanz aus. Sie war ein wenig älter als ich und wie ich schon gefühlt hatte ziemlich zierlich. Aber durchaus hübsch. Doch ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass sie mich attraktiv fand.. Wobei es am Ende, wenn sie in der devoten Rolle ist auch gar nicht darauf ankommt. Wir unterhielten uns ein wenig und ich stellte fest, dass die beiden aus meiner Stadt kamen.. Lustig.. Hätten sie mich ja mitnehmen können..

Irgendwann drängte JD darauf, dass wir weiterspielen sollten und es war mir sehr Recht. Er wollte unbedingt in den Raum, in dem der Gynstuhl stand. Als wir dort ankamen stellten wir fest, dass der Raum ziemlich voll war. Um eine Liege herum stand ein Grüppchen von 5 oder 6 Männern und auf der Liege saß eine Frau. Für mich war erst nicht erkennbar, was dort passierte. Also beobachtete ich die Situation eine Weile. Die Frau hatte die Augen verbunden und ließ sich wohl abgreifen. In der Kürze der Zeit ließ sich für mich nicht erkennen, wer denn auf sie aufpasste.. Aber ich merkte, dass ich das Beobachten der Situation sehr abturnend fand. Gierige, grapschende, nackte Männer.. Mir war bewußt, dass ich mich auch schon in dieser Situation befunden hatte und es unfassbar geil fand. Aber vieles von dem was für mich den Reiz der Situation ausmacht, ist eben nicht sichtbar auf die Schnelle. Ich gehe einfach mal davon aus, dass sie einen Dom dabei hatte. Das Vertrauen zwischen Dom und Sub ist nicht sichtbar, zumindest nicht für den flüchtigen Besucher. Das Vertrauen, dass er genau schaut, welcher Mann sie wo anfasst.. Das Berührtwerden von verschiedenen Händen, viele Reize gleichzeitig, ohne dass man die lüsternen Blicke sieht.. Jedenfalls war es wirklich erstaunlich, dass ich mir das so gar nicht ansehen wollte, dass es keinen Reiz auf mich ausübte.

JD sagte, dass die wohl bald fertig sein würden. Und so liefen wir in der Zwischenzeit einfach noch ein wenig die Räume ab. Guckten hier und da.. Aber es änderte sich nix, das Zugucken ist einfach nichts  für mich. Dann gingen wir zurück zu dem Raum mit der Liege und dem Gynstuhl. Und JD sollte Recht behalten.. Die große Gruppe war weg und die letzten waren gerade am Klamotten wieder zusammen sammeln und auch am Aufbrechen.. JD sagte, dass ich mein Höschen und auch denn BH ausziehen sollte. Ich tat es und war dankbar, dass ich Stiefel und Kimono anbehalten durfte. Augenbinde um und dann kletterte ich auf den Stuhl. Ich legte mich bequem hin, während JD die Fußstützen passend einstellte. Wir waren gefühlt allein im Raum. Anfangs. Nachdem JD die Beinstützen eingestellt hatte, begab er sich zwischen meine Beine. Es macht mir überhaupt nichts mehr aus, so völlig offen vor ihm zu liegen. JD weiß, wie er mich anfassen muss.

Erst war niemand da.. Das änderte sich aber nach nicht allzu langer Zeit. Ich hatte keine Vorstellung, was das für Männer sein konnten. Sie standen rechts und links hinter meinem Kopf und begannen mich anzufassen. Viele Hände auf meinem Körper.  Sechs Hände.. ich versuchte anfangs zu erkennen, welche Hände die von JD waren. Und griff danach. Ich brauchte das Gefühl, dass er noch da ist. JD befahl mir, dass ich mich um die Schwänze kümmern sollte. Das ging sowieso nur mit den Händen, alles andere war in der Position nicht möglich. Ich erinnere mich nicht an ihre Beschaffenheit.. Ich versuchte mich auf die Handarbeit zu konzentrieren. Aber besonders lang klappte das eh ncht. Die Situation war geil.. Aber währen ich dort lag hatte ich so ein paar AHA-Momente.. Die Männer haben sich natürlich meine Brüste, meine Muschi vorgenommen, alles okay.. AHA-Moment Eins war, dass ein Mann mich am Hals geküsst hat. Und ich bin mir sicher es war nicht JD. Das fand ich schon okay aber ungewöhnlich.. Aber ich dachte mit währenddessen einfach AHA.. was Männern nicht so alles einfällt.. Vermutlich derselbe Mann fing an mich am Kopf zu streicheln.. Für die Art des Spiels war es irgendwie zu zärtlich, zu liebevoll.. Wieder dachte ich AHA.. Dass er mich dann auch noch am Bauch streichelte machte das AHA komplett..

Einer der Männer durfte mich ficken.  Zumindest interpretierte ich das in das Kondomüberziehgeräusch hinein, das ich vernommen hatte. Ich war sehr gespannt, wie es sich anfühlen würde.. Allerdings fühlte ich nicht besonders viel.. Ob ich so extrem feucht war, oder er sehr schlecht bestückt.. keine Ahnung.. Aber es dauerte auch nicht wirklich lange. Zudem gab es noch so viele andere Eindrücke, weil ich ja immernoch angefasst wurde von mehreren Händen.. Irgendwann hielt ein Mann meine Hand, nicht JD, da war ich sicher.. Nachdem der Mann mich gefickt hatte, machte sich JD mit Händen und Zunge daran mich zum Orgasmus zu treiben. Nebenbei befahl er mir, dass ich mich um den verblieben Schwanz kümmern sollte. Aber mehr als den Schwanz halten kam da nicht dabei raus. Ich hatte immernoch die Hand des Mannes in der Hand und drückte aus Geilheit auch ordentlich zu. Ich mochte den Gedanken, dass ich ihn an meiner Geilheit teihaben lassen kann.

JD kennt meinen Körper mittlerweile gut und auch die Situation kickte mich.. Ich kam und zwar für meine Verhätnisse ordentlich laut und ich hatte das Gefühl, dass ich dem Mann die Hand zerquetscht haben musste… Dann ließ ich los und versuchte runterzukommen. JD sorgte dafür, dass ich in Ruhe gelassen wurde und die Männer ließen vor mir ab. Sie verließen auch den Raum.. Sie taten was JD wollte. Mein wunderbarer Dom, der bisher selbst noch nicht gekommen war… Aber ein wenig Zeit blieb noch..

Mal mehr und mal weniger Sex

Es tut mir leid, dass ich gerade so wenig zum Schreiben komme. Was allerdings nicht an zu viel Sex liegt. Um ehrlich zu sein, hatte ich seit drei Wochen keinen Sex mehr.. Bissie Knutschen.. bissie fummeln.. aber Sex.. Fehlanzeige.. Hat sich nicht ergeben. Bin völlig underfucked.. Aber das ist nicht schlimm.. Mal habe ich zwei Männer an einem Tag und mal drei Wochen gar keinen.. So ist es eben manchmal..

Letzten Monat sah das zum Glück besser aus.. Ich bin ja gerade im Nachschreiben über den Swingerclubbesuch und auch sonst fehlen noch ein paar EInträge. Mittlerweile mache ich mir nach einem Treffen Notizen in mein kleines Notizbuch, so dass ich dann leichter schreiben kann auch wenn ein wenig Zeit vergangen ist bis zum Schreiben. Ja, Schreiben erfordert einen PC (hab endlich einen neuen  Lappi) und Muse.. und letztere fehlt manchmal..Zur Zeit habe ich öfter wieder Termine am Abend, was eigentlich so meine klassische Schreibezeit ist.

In der Zwischenzeit bin ich 31 geworden.. War ein schönerer Geburtstag als mein 30.. Und ja, ich bin nicht aus lauter Verzweiflung mit meinem Ex im Bett gelandet, so wie an meinem 30. noch. Über diese Phase bin ich also hinaus.. Sex mit dem letzten Ex ist durch.. Auch wenn er noch ne ganze Weile immer Sex wollte. Ich glaube er hat mittlerweile endlich eine Frau für Sex gefunden.. Der wr unerträglich untervögelt..

Aber trotzdem Danke an alle treuen Leser.. Just heute ist die 200.000 Klickmarke auf WordPress gefallen. Unglaublich geil..