Der erste Dreier FFM: Teil 1 – Knutschen mit einer Frau

Die Ereignisse überschlagen sich. Ich muss den Kopf über mich schütteln, dass ich innerhalb von ein paar Tagen meinen ersten Clubbesuch und meinen ersten FFM-Dreier erlebe.

Dabei war der Dreier von meiner Seite gar nicht geplant. Ich bin einfach verführt worden. Ich hatte den festen Vorsatz nur zu einem unverfänglichen Essen zu gehen.. Die beiden hatten aber wie ich später herausfinden sollten einen anderen Plan.

Mit Daniel, dem Mann mit dem amerikanischen Akzent, war ich am Tag vorher noch zum Mittagessen verabredet gewesen. Dort hat er mir erzählt, dass er noch eine Frau kennengelernt hätte, die mir gar nicht unähnlich sei. Wir würden gut zusammen passen seiner Meinung nach. Er fragte mich, was ich von so einer Dreierkonstellation halten würde. „Neugierig darauf bin ich schon, aber ich müsste mich wohl betrinken, um das mitzumachen“, erklärte ich ihm. Er schlug vor, dass wir uns einen Tag später bei ihm zu einem unverfänglichen Mittagessen mit Kennenlernen treffen sollten. Gut, dachte ich mir, gegen ein Beschnuppern ist wirklich nichts einzuwenden und sagte zu.

Ich kam ein wenig zu spät, Sabine war also bereits da. Mein erster Eindruck war gut. Ich bin ja Frauen gegenüber immer skeptisch. Aber Daniel hatte recht. Sabine und ich waren uns in der Tat nicht unähnlich. Sie ist auch ein positiver Mensch, hat ein einnehmendes Lachen, sehr sympathisch. Sie ist nicht ganz zehn Jahre älter als ich, ein bißchen kleiner, auch eine kurvige Frau, mit rötlich braunen Haaren, die sie als Bob trägt. Wir saßen im Wohnzimmer auf der Couch und unterhielten uns, während Daniel sich um Essen und Trinken kümmerte. Und es gab Weißwein. Es war Mittag, auwei. Im Nachhinein fällt mir auf, dass ich ihm am Tag vorher noch gesagt hatte, dass ich mich betrinken müsste für nen Dreier. Aber in dem Moment ist mir das nicht aufgefallen. Wir aßen Anti-Pasti und hatten ein nettes Gespräch. Ich dachte dann so langsam eigentlich schon wieder ans nach Hause gehen, schließlich hatte ich noch so einiges zu tun. Da rückte Daniel näher an mich heran und berührte mich erst am Bein. Okay, dachte ich kein Problem, so ein wenig Körperkontakt. Daniel wußte, dass ich meinen Kopf schlecht ausschalten und entspannen kann. Er fing an mir den Rücken zu kraulen. Bis dahin saßen Daniel und ich auf der Zweiercouch und Sabine auf dem Sessel.

Er setzte sich in die Ecke der Couch und sagte mir, dass ich mich mit dem Rücken zu ihm drehen sollte. Ich trug in meinem Inneren eine kleine Diskussion mit mir selbst aus. Sollte ich aprupt aufspringen und gehen, was aber auch irgendwie komplett unhöflich gewesen wäre, oder bleiben und meine Neugierde siegen lassen, obwohl ich den festen Vorsatz hatte an dem Tag mich auf nichts einzulassen… Ahh.. Ich wußte, dass ich nur Stopp sagen musste, dann würde Daniel die Finger von mir nehmen. Die Neugierde siegte.. Ich drehte Daniel also meinen Rücken zu und er streichelte mich.. Über meinem Jäckchen. Weil ich mit offenen Augen nicht genießen konnte, machte ich sie zu.. Ich spürte dann wie Sabine anfing meinen Arm zu streicheln. Uii, dachte ich fühlt sich gut an, aber ist trotzdem komisch.. Is ja eine Frau… Mein Kopf trug spannende Kämpfe aus, ob er sich denn nun hingeben sollte oder nicht, aber ich hatte meinen Widerstand schon aufgegeben… Ich lag auf Daniel steif wie ein Brett und ließ die Liebkosungen über mich ergehen. Es fühlte sich gut an, aber der Kopf sagte noch eine ganze Weile: Was zum Henker machst du da? Willst du das? Ist doch klar worauf das hinausläuft? Ich war ja echt beeindruckt von Sabine, weil sie initiativ wurde. Das hätte ich mich nie getraut.

Außerdem war es wirklich ungewohnt sich den Liebkosungen von gleich zwei Menschen hinzugeben. Daniel war mir mittlerweile unter das T-Shirt gegrabbelt und hatte meinen BH geöffnet. Ich befand mich wie in einem Sandwich, Daniel hinter mir, Sabine neben mir. Sie fing an mich am Kopf zu streicheln, meine Haare. Es hatte was wirklich sehr liebevolles. Daniel machte sich währenddessen an meinen Brüsten zu schaffen. Irgendwann zog ich dann mein Oberteil ganz aus. Sabine streichelte mich am Bauch, aber auch an den Brüsten und fing an an meinen Nippeln zu saugen. Sehr zärtlich. Ich fing auch langsam an sie anzufassen. Streichelte ihren Arm und ihren Rücken, ganz zurückhaltend. Sie zog ihre Bluse aus und hatte wirklich hübsche Unterwäsche an. Irgendwann küsste Daniel die rechte Seite meines Halses, während Sabine die linke Seite liebkoste. Oh wow, ich wußte gar nicht worauf ich mich konzentrieren sollte. Die beiden gaben sich unglaublich viel Mühe, das war Wahnsinn. Dann kam der Moment auf den ich wirklich sehr gespannt war.. Ich hatte mir oft vorstellt, wie es sein würde eine Frau zu küssen. Wenn man mal meine früheste Teenagerzeit ausnimmt, dann habe ich seitdem keine Frau mehr geküsst.

Sabine küsste meinen Hals, fuhr mir mit der Hand durch die Haare. Ihre Lippen bewegten sich über meine Wange zu meinem Mund hin. Und da war er, der erste Kuss mit einer Frau. Sie küsste gut. So ähnlich wie ich. Ihre Lippen fühlte sich weich an, ihr Kuss zärtlich. Nicht so fordernd wie bei Männern. Unsere Zungen berührten sich und spielten miteinander. Ohja eine Frau küssen ist sehr sinnlich, wunderbar. Währenddessen liebkoste Daniel meinen Hals und streichelte meine Brüste, viele Sinneseindrücke.

Sabine gab leise wohlige Geräusche von sich, die signalisierten, dass es ihr gefällt. Irgendwann beugte sie sich über meinen Kopf und ich konnte sehen, wie sie Daniel küsste. Derweil traute ich mich an ihre Brüste. Daniel hatte sie von ihrer Unterwäsche befreit. Ihre Brüste waren ein wenig kleiner als meine, aber ihre Nippel waren wunderbar steif. Ich fing an an ihrem linken Nippel zu saugen. Sehr zärtlich. Ungewohnt an einer nicht flachen Brust zu saugen. Aber ich kann der ästhetischen Form eines Frauenbusens durchaus etwas abgewinnen. Ich hielt ihre Brust und saugte ein wenig kräftiger. Mittlerweile hatte ich meine Scheu ein wenig abgelegt und konnte sie auch dabei anschauen. Das ging noch eine Weile weiter, bis Daniel dann den Vorschlag machte, dass wir ins Schlafzimmer gehen sollten. Gar keine schlecht Idee, da die Vorhänge offen waren und wir durch die riesigen Fenster die seine Wohnung hat, den Nachbarn eh schon eine ordentliche Show geboten haben mussten.

So alt wie mein Dad

Ein nachgetragener Eintrag. Deswegen ist der Eintrag weniger detailliert. Sorry.

Daniel, der Mann mit dem amerikanischen Akzent, der genauso alt ist wie mein Dad. (Knapp unter 50) Ja ich habe die Altersrange meiner Dates nun von jünger als mein kleiner Bruder bis so alt wie mein Dad ausgedehnt. Aber ich habe zum Glück junge Eltern. Und Daniel ist junggeblieben. Außerdem lerne ich, dass es nur eine Zahl ist. Viel spannender war für mich die Tatsache, dass er mir das Gefühl gab, dass es für ihn eine Herausforderung ist, mir Lust zu bereiten. Dass es ihn irgendwie antreibt, dass ich meinen Kopf ausschalten und entspannen kann. Und die Chemie stimmte.

Jedenfalls wollten wir uns auf neutralem Boden treffen und Daniel holte mich dazu von zu Hause ab. Vor dem Date hatten wir uns schon eine Weile geschrieben. Aber anstatt irgendwo in eine Kneipe zu gehen, entschied er sich um und ich fand mich in seiner Tiefgarage wieder. Da er komplett harmlos war, meuterte ich nicht. Wir gingen also zu ihm etwas trinken.

Seine Wohnung war cool ziemlich weit oben und bot einen spannenden Ausblick. Und ohne Vorhänge vor dem Wohnzimmer, so dass die Nachbarn auch rein schauen konnten. Wir unterhielten uns und tranken etwas. Er erzählte mir vom Fliegen, seinem Hobby. Es war ein schöner Abend. Und er sagte mir, dass ich ihm gefalle. Er war sehr schmeichelhaft. Ich saß auf dem Sofa ein gutes Stück weg von ihm. Jedenfalls hatte er sich als Ziel gesetzt, mich dazu zu bekommen, dass ich mich fallen lassen kann. Aber mir war nicht klar, dass das gleich der Plan für diesen Abend war.

Irgendwann rückt er dann näher und wir fingen auch an uns zu küssen. Die Küsse waren gut, Daniel ist ein guter Küsser. Da ich es leider nicht gleich aufgeschrieben habe, als die Erinnerung noch frisch war, fehlen mir ein wenig die Details. Jedenfalls blieb es nicht beim Küssen. Irgendwann zog er mich auch aus. Ohne Vorhänge, so dass ich immer an die Nachbarn denken musste. Ich war irgendwann halb nackt, als er vorschlug ins Schlafzimmer zu gehen. Ich war einverstanden, weil ich fand die Nachbarn hatten genug Show bekommen.

Dort fiel mir als allererstes die riesen Spiegelfront am Schrank auf. Oh wow, so genau wollte ich es aber gar nicht sehen. Wir entledigten uns der restlichen Klamotten. Er wollte, dass ich auf meine Kosten komme und begab sich auf Tauchstation. Und er leckte gut. So ganz schaffte ich es aber an dem Abend nicht meinen Kopf abzuschalten. Ich wollte mich mit einem Blowjob revanchieren, aber das war trick. Den sein bestes Stück wird zur Mitte hin breiter. Ich hab einen einigermaßen engen Kiefer, so dass ich bei ihm ziemlich schnell Krämpfe bekam. Meinen Mund bekam ich einfach nicht entspannt dabei, weil er mich voll ausfüllte. Da wird der Blowjob dann fast unmöglich. Schade, denn ich wollte ihm wirklich Freude bereiten.

Jedenfalls kam der Moment an dem er mit mir schlafen wollte. Und ich war mehr als irritiert, dass er ohne Gummi mit mir Sex haben wollte. Zum Kopfabschalten ist eh nicht zuträglich wenn mir Männer immer schon mit ihrem Schwanz zu Nahe kommen, ohne dass die Nummer mit der Verhütung klar ist. Eigentlich sollte sie vorher schon klar sein. Aber ich musste ihn irgendwann bremsen und auf ein Kondom hinweisen. Spätestens da ging der Kopf eh nicht mehr aus.

Als er sich dann präpariert hatte, schliefen wir miteinander. Kurz bevor er kam wollte Daniel aus mir heraus, um seinen Saft auf meinem Bauch und Brüste zu verteilen, aber er bekam das Kondom nicht ab, bevor er abgespritzt hatte.

Aber Abend und Sex ganz gut.. Und vor Allem sein Antrieb mir was Gutes tun zu wollen, schließen nicht aus, dass es ein Wiedersehen gibt.

Ich glaub mich knutscht ein Arzt am See

In der ganzen Gefühlschaoszeit mit dem Alten Mann hatte ich das Bedürfnis mich abzulenken. Also hing ich wieder ein wenig im Chat ab. Und lernte einen Arzt kennen. Er sagt er sei Herzchirurg. Also verpasse ich ihm den Namen Herz-Doc. Unsere Chats fühlten sich flutschig an, meint dass es Spaß machte mit ihm zu schreiben. Irgendwann stiegen wir auf WhatsApp um.

Und wir schrieben den ganzen Tag. Herz-Doc schickte mir auch immer wieder Fotos von sich bei der Arbeit und ich fand ihn wirklich attraktiv mit seiner modernen Nerdbrille und den leicht graumelierten Haaren. Er ist Anfang 40 hat aber was unglaublich jungenhaftes. Seine Augen verraten seinen jugendlichen Charme und was spitzbübisches. Die Kommunikation forderte mich positiv heraus. Schnell schalten und nachvollziehen was er meint. Er hatte mich in seinen Bann gezogen.

Nach ein oder zwei Tagen begab es sich, dass ich gerade im Zug saß und zurück nach Hause fuhr. Wir schrieben wieder fröhlich hin und her und er machte meine Zugfahrt sehr kurzweilig. Er erzählte mir von seinen sexuellen Erlebnissen vor allem auch im BDSM-Bereich und ich fand es sehr spannend. Er kannte auch das Zimmer in dem ich vor kurzem mein Erlebnis mit Maxi hatte. Jedenfalls fragte er mich plötzlich, als ich gerade am Bahnhof angekommen war, ob er mich abholen soll.. Uh cool, so spontan. Gut, dachte ich mir, dann warte ich halt eine halbe Stunde. Einen Kaffee geholt und noch schnell auf der Toilette ein wenig ansehnlich hergerichtet.

Und dann stand ich da unter der Anzeige und wartete.. Er kam und sah wirklich genau so wie auf seinen Bildern aus. Juhu.. Und auch im echten Leben forderte mich die Kommunikation mit ihm heraus. Schnell schalten, kontern..I like..

Wir gingen einen Kaffee trinken und hatten ein wirklich sehr spannendes Gespräch in dem er mir sehr viel von sich offenbarte. Erst redete ich viel und dann er.. Für einen Mann wirklich viel.
Da beschlich mich zum ersten Mal das Gefühl, dass mich das Blog sehr manipulierbar macht, wenn ich jemanden treffe, der es gelesen hat. Es gibt viel preis von mir. Seine Geschichte war meiner nicht unähnlich. Die Geschichte seiner gescheiterten Ehe. Aber ich traute ihm nicht zu, mich manipulieren zu wollen. Wir hatten eh ziemlich viel gemeinsam, es war faszinierend. Egal was passieren würde, die zwei Stunden, die wir uns unterhielten, zeigten mir mal wieder warum ich gerne Menschen kennenlerne und was das Leben lebenswert macht. Und ein gutes Gespräch gehört definitv dazu.

Dann trennten sich unsere Wege und wir fuhren nach Hause. Ich bekam in der Ubahn mein Grinsen einfach nicht aus dem Gesicht. Als er mir auf dem Heimweg schrieb, dass er es schön fände, wenn er mir bald näher kommen darf, da durchzuckte es meinen Magen. Dieses aufregende Gefühl nach dem immer alle suchen.. Herz-Doc hatte echt Eindruck hinterlassen. Was mein Gefühlschaos noch größer machte.

In den nächsten Tagen schrieben wir in unveränderter Intensität weiter. Er erzählte mir, dass er am Wochenende an einem See vor den Toren der Stadt einen Kurs hatte. Da fragte ich einfach, ob er mich mitnehmen würde. Ich wollte meinen Unikram mit an den See nehmen und lernen. Am Sonntag wollte ich mit ihm da hin fahren. Leider ergab es sich, dass noch was erledigen musste. So konnte ich erst später nachkommen und nicht gleich mit ihm rausfahren. Ich kam gegen Ende seiner Mittagspause, leider, denn die wollten wir eigentlich gemeinsam am See verbringen. Er wirkte ein wenig gestresst. Nach ein paar Minuten musste er wieder in seinen Kurs. Ich setzte mich in einen Biergarten und lernte, als er weg war.

Nachdem ich auf Facebook gepostet hatte, wo ich bin, besuchte mich ein Freund, den ich lange nicht gesehen hatte im Biergarten. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Er kam als ich gerade meine Texte für die Uni durch hatte und wir unterhielten uns gut. Irgendwann stieß dann Herz-Doc zu uns und ich merkte, dass er mich gern alleine sehen wollte und verabschiedete mich von meinem Kumpel.

Dann saßen wir ein wenig auf der Bank und unterhielten uns und er war wieder entspannt. Als wir von Mücken aufgefressen wurden, liefen wir ein wenig umher und suchten ein ruhiges Plätzchen. In einem Park blieben wir stehen (ungestört ist anders). Ich hatte ihm schon mal geschrieben, dass ich mir beim ersten Schritt schwer tue. Also küsste er mich einfach. Ahhh Schmetterlingsalarm…huiii. Er küsst gut. Während wir uns küssten, streichelte ich ihm über den Rücken und auch irgendwann über seine Hose und spürte, dass die Küsse auch was in ihm regten. Er packte mich leidenschaftlich an den Haaren während er mich küsste. Dabei kribbelte es ziemlich bei mir. Lange hatten wir nicht Zeit, bevor wir zurück fuhren. Auf dem Rückweg erzählte er mir von einer vergangenen Affäre, die gerade wieder präsent wurde bei ihm und die ihn in tiefen Liebeskummer gestürzt hatte. Ein seltsamer Zeitpunkt aber okay..

Nur leider sollte ihn das dann in der folgenden Zeit noch sehr beschäftigen. Alte Wunden waren aufgerissen und er war ziemlich liebesverkummert, wie er es selbst nannte. Und ich hatte lauter doofe Witze im Kopf weil er als Herz-Doc ja eigentlich Experte für gebrochene Herzen sein sollte. Aber so ist es natürlich nicht.
Ich gebe ihm jetzt die Zeit, die er braucht um das zu verdauen und hoffe, dass ich ihn mal wiedersehe. Denn es hat mich ziemlich gekickt mit ihm.

Alles wieder wie vorher?

Der Alte Mann und ich trafen uns an einem Vormittag in einem Cafe. Das Treffen war mir so wichtig, dass ich dafür sogar die Uni schwänzte. Er war schon da, sah wirklich gut aus, wie immer, und wir begrüßten uns mit einer Umarmung, wie immer.
Ich war nach zehn Tagen Funkstille einfach froh ihn zu sehen und ihm eigentlich auch nicht böse, wenn gleich mich schon interessiert hätte, warum er das gemacht hat. Aber ich wollte auch nicht darauf herumreiten und nachbohren. Ich hoffte viel mehr, dass er es mir von sich aus erzählen würde. Aber das tat er nicht. Wir hatten sofort wieder den Draht zu einander, den wir vorher auch hatten und unterhielten uns gut. Über alles mögliche. Und irgendwann auch über ein Buch, dass wir gemeinsam laßen. Also er hatte es schon fertig, ich war mitttendrin. Es war „Die perfekte Masche“ von Neil Strauss. Das Buch geht über die Pick-Up-Artists, die es zur Kunst gemacht haben Frauen aufzureißen. Darauf hatte der Alte Mann in seiner Email vor der Funkstille auch angespielt.

Als wir darüber redeten, formierte sich in meinem Hirn eine Erklärung für sein Verhalten. Mich beschlich das Gefühl, dass er eine Technik an dem Buch an mir ausprobiert hatte. Er hatte mir einen Dämpfer verpasst mit der Mail und dann hatte er mich warten lassen. AHHH, ich will nicht manipuliert werden. Keine Ahnung, ob das nur ein natürlicher Verfolgungswahn nach Lesen des Buches ist oder ob was dran ist. Ich habe ihn nie danach gefragt.

In der Zeit in der er sich nicht gemeldet hat, hatte er wohl auch einfach viel gearbeitet, an einem Projekt, dass ihn schon lange begleitet. Irgendwie kam das Gespräch nie so wirklich die Schweigephase und ich hatte keine Lust den Moment zu zerstören. Ich genoss die Zeit mit ihm einfach. Auch wenn ich nicht schlau wurde aus ihm. Und ja er hat wohl auch noch andere Frauen am Start und ja ich war ein wenig eifersüchtig, was aber nur der Tatsache geschuldet ist, dass ich nicht weiß, woran ich bin.

Aber ich erzählte ihm noch von meinem kaputten Motorroller, der nicht mehr anspringen wollte. Darauf hin packte er mich in sein Auto und wir fuhren zu mir und er nahm sich mal schnell zwei Stunden Zeit um meinen Roller zu reparieren. Ich war total baff und konnte mein Glück überhaupt nicht fassen.
Es war megaspannend ihn beim Reparieren zu beobachten. Er erklärte mir alles und er erklärt wirklich gut. Der Alte Mann ist sehr grazil in seinen Bewegungen. Es ist eine Freude ihn zu beobachten. Er sitzt da in seinen schicken Klamotten vor meiner Haustüre und repariert meine Vespa. Unglaublich. Eine Werkstatt wäre nicht in meinem Budget drin gewesen. Er nahm an Ende noch meine Batterie mit, um sie aufzuladen..

Mehr als einen Kaffee hinterher wollte er als Gegenleistung nicht haben. Wir hielten uns ein paar Minuten im Arm, dann verschwand er wieder. Mal sehen wie lange diesmal.

Er quält mich mit Stille

Der Alte Mann und ich hatten ja bis zu diesem Punkt eine sehr intensive Beziehung, die mir viel gab. Er war mir schon ziemlich ans Herz gewachsen. Wie ein friend with benefits. Aber dann passierte etwas und unsere Beziehung veränderte sich.

Wir waren am Nachmittag noch am See gewesen und ich habe die Zeit mit ihm sehr genossen. Eigentlich wollten wir uns am Abend dann wiedersehen und gemeinsam weggehen. Ich musste ihm aber kurzfristig wegen eines Freudschaftsdiensts absagen. Ich hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen, denn ich neige eigentlich nicht dazu, Dinge ganz kurzfristig umzuentscheiden. Ich schrieb ihm und entschuldigte mich und hoffte, dass wir uns bald wiedersehen würden.

Er glaubte mir den Grund meiner Absage nicht so Recht. Er schrieb mir folgende Mail:

Hallo remi,

wie wir beim (Sonnen)Baden waren, hatte ich das Gefühl, daß Du irgendwie total abwesend warst.
Gespräche stockten. Wenige Sekunden streicheltest Du mich, zogst dann aber Deine Hand zurück und preßtest sie an Dich, umarmen lassen wolltest Du Dich auch nicht so recht. Wie wir da lagen dachte ich, daß Du gedanklich bei einer anderen Affäre bist.

Wie Du dann abends nach Augsburg unterwegs warst, war für mich die Sache klar. Irgendwie hörte sich die Story mit „ich assistiere einer Freundin, die hatte überraschend angerufen“ nicht ganz zutreffend an.

Einerseits finde ich die „Beziehung“ zu Dir AUCH darum attraktiv, weil ich mir denke, alles offen sagen zu können und zu wollen und Du das auch tust (hoffentlich). Andererseits kommt in dem Buch eine Passage, die lautet sinngemäß „es gibt keinen unverbindlichen Sex. Wenn man miteinander ins Bett steigt, dann verbindet man sich – gewollt oder nicht“.

Nun hast Du mir da eine Geschichte aufgetischt, die ich Dir nicht so einfach abnehmen kann.
Was tun? Ignorieren?
Hmmm…

Entweder kann ich mich auf Deine Loyalität verlassen, oder nicht. Solange Du mir erzählst, was Du mit anderen anstellst, denke ich, ist alles (mehr oder weniger) okay. Aber wenn ich das Gefühl bekomme, da stimmt was nicht, dann törnt mich das extrem ab.

Philipp

Uh, das war ja mal ein Hammer. Zumal ich eine ganz andere Einschätzung von unserem Nachittag am See hatte. Ich teilte ihm meine Sicht der Dinge mit und dass ich nicht an jemand anderen gedacht hatte. Und hoffte, dass wir das bald klären können. Aber es tat sich nichts mehr. Ich wartete komplett verzweifelt auf eine Antwort. Ich hatte noch nicht mal den Nerv, einen Blogeintrag darüber zuschreiben. Ich hatte meine Antwort abgeschickt und es tat sich nichts mehr. Da fing ich an sein Profil auf der Seite förmlich zu stalken. Ich wußte, dass er meine Antwwort gelesen haben musste. Ich sah, dass er immer wieder online war. Aber es kam keine Antwort. Das machte mich komplett verrückt.

Ich schrieb ihm SMS, versuchte ihn anzurufen. Konnte an nichts anderes mehr denken. Eigentlich war ich in meinem tiefsten Herzen überzeugt, dass er eigentlich nicht der Typ ist, der sich wortlos verpisst. Aber je mehr Zeit verging, desto unsicherer wurde ich. Ich unterdrückte meine Nummer um ihn anzurufen. Total verrückt, Dinge die ich nicht von mir kenne. Aber ich litt ziemlich und mein Kaffee-Freund musste ziemlich verzweifelte Emails von mir ertragen. Aber er baute mich so ein wenig auf. In den ersten beiden Tagen bekam ich nichts auf die Reihe. Konnte mich nicht konzentrieren. Sehr seltsam, was mit mir passierte. Dann sollte er mich doch lieber abschießen, mir eine fiese Nachricht schreiben. Aber nichts sagen ist echt die schlimmste aller Qualen. Ich weinte viel, schlief schlecht, vermisste ihn… Aber nur schweigen.. Keine Mail, keine Sms, kein Telefonat

Nach mehr als einer Woche, als ich mich schon fast damit abgefunden hatte, kam eine Sms, dass er sich mit mir zum Kaffee treffen will.. Juhu, was auch immer dann passiert, es endet nicht wortlos..Verdammt, war ich erleichtert.

Das erste Mal Swingerclub Teil 3: Nochmal Pärchenzimmer

JD und ich ließen das andere Pärchen also noch in Ruhe ihren Spaß haben. Ich hatte aus lauter Verlegenheit gar nicht geschaut, wie die beiden aussahen. Dazu sollte ich aber beim Essen noch Gelegenheit haben. Nachdem ich mich ein wenig frisch gemacht hatte, gingen JD und ich zum Frühstücken. Als wir es uns gerade gemütlich gemacht hatten, hörte ich die unverwechselbare Stimme aus dem Pärchenzimmer ebenfalls den Raum betreten. Die beiden sahen ganz annehmbar aus, geschätzt Anfang 50, weder besonders hübsch, noch häßlich, aber sympathisch. Wir unterhielten uns ein bißchen und das Gespräch kam irgendwie darauf, dass das mein erster Besuch im Club überhaupt ist. Das fanden die beiden ganz amüsant und es erklärte ihnen die Augenbinde.

JD und ich verließen relativ bald den Essensraum wieder und es ging auf zur zweiten Runde, was mir Recht war, denn er war noch nicht gekommen und mir war auch sehr daran gelegen, dass er seinen Spaß hat. Wir streiften Hand in Hand noch mal durch den ganzen Club auf der Suche nach einem Platz für uns. Wir kamen auch an den Spielwiesen vorbei, wo die Situation unverändert war. Übertrieben lautes Frauengestöhne und sehr viele Soloherren außenherum. Mein Problem war, dass ich nicht aufhören konnte zu lachen sobald wir uns einer Wiese näherten. Also war es unmöglich mit mir dahin zu gehen und sei es nur zum Schauen.

JD entschied sich dann, dass er in das andere Pärchenzimmer wollte, dass war ein wenig dunkler eingerichtet und es waren Vorhänge vor dem Bett. Man lag nicht so auf dem Präsentierteller, wie im ersten Raum. Allerdings waren dort gerade welche heftig zu Gange und dabei quietsche das Bett ziemlich, was JD doof fand. Also blieb uns nichts anderes übrig, als wieder in das erste Pärchenzimmer zu gehen. Wir kletterten erneut auf das weiße Bett. Außer uns war keiner im Zimmer. Dieses Mal machte JD es sich gemütlich und forderte mich auf, dass ich mich um ihn kümmern sollte.
Und das was wir dann taten, das fühlte sich im Vergleich zu allem, was ich an dem Tag bisher im Club gesehen hatte, wie Liebe machen an. Ich freute mich, dass ich nun ohne Augenbinde einfach JDs wunderbaren Körper anstarren konnte. Mein absolutes Lieblingsstück ist sein großartiger Knackarsch. Mjam..Ich streichelte ihn eine Weile und küsste seinen Körper um mich dann seinem Schwanz zu widmen. Hingebungsvoll nahm ich ihn in den Mund und bearbeitete ihn eine Weile. Ich gewöhne mich langsam an sein Piercing.

Ich blies ihn allerdings nicht bis zum Ende. Als ich aufhörte, deutete mir JD an, dass ich mich in Hündchenstellung vor ihn hinknien soll. Er nahm mich von hinten und fickte mich hingebungsvoll. Ich massierte zusätzlich meinen Kitzler und kam fast gleichzeitig mit ihm. Also wir fertig waren, blieb er einfach noch in mir stecken. Wir verharrten also erstmal noch in der Position und unterhielten uns. Irgendwann musste ich darüber ziemlich lachen und sagte ihm, dass er endlich raus sollte. In dem Moment sah ich zwei Männer an der Türe uns zusehen. JD und ich lachten mit einander und ich glaube, deswegen hatten die Männer geschaut. Es war nicht Geficke, sondern irgendwie sinnlicher. Zwei Menschen die Spaß miteinander haben. Dann war die Zeit auch schon wieder um. Noch schnell unter die Dusche, anziehen und dann brachte er mich zum Zug.

Das war also mein ersten Mal in einem Club. Ich hatte nur Sex mit einem Mann, denn ich bereits kannte. Bin also nicht ganz in die Welt der Swinger eingetaucht. Ich musste es ein wenig sacken lassen. Am Anfang wußte ich nicht so recht, ob es mich wirklich anturnt. Jetzt finde ich es eigentlich ganz spannend, wenn man mit dem richtigen Menschen hingeht, der ein Gespür dafür hat, was gerade passend ist.

Das erste Mal im Swingerclub Teil 2 – Pärchenzimmer

Ich legte mich mit meinen verbundenen Augen auf den Bauch, so wie JD es wollte. Und dann kam der Moment, in dem ich wieder einmal merkte, dass mein Dom ein Goldstück ist. (Und ich ihn gegen gar nichts eintauschen würde). Denn das, was er dann eine gefühle halbe Stunde lang tat, war mir den Rücken streicheln und massieren. Er hatte gemerkt, dass ich angespannt war und noch nicht bereit mich auf Weiteres einzulassen. Seine Berührungen taten gut, trotzdem dauerte es eine Weile, bis ich mich entspannen konnte. Mit den verbundenen Augen war es dunkel. Ich sah nichts. Ich hörte nur die Musik im Zimmer und die Sexgeräusche aus dem restlichen Swingerclub. Und JD. Irgendwann konnte ich abschalten und entspannte mich.

JD merkte es wohl und sagte, dass ich mich umdrehen solle. Dann blieb es nicht mehr so harmlos. Er fing an mich zu streicheln. Ich erinnere mich nicht mehr genau daran was er tat. Kann nicht sagen, ob er mich leckte. Aber ich glaube ja. Jedenfalls war ich schon feucht als er anfing. Die verbundenen Augen machten mich heiß.. Irgendwann spürte ich ihn neben meinem Kopf und er drängte mir seinen Schwanz in den Mund und ich saugt daran. Immer wieder eine Herausforderung mit seinem Piercing und meinem.

Während unseres Vorspiels hörte ich JD plötzlich mit jemandem reden. Ein Pärchen fragte, ob es dazu kommen dürfte. Draußen wären so viele Soloherren, dass sie keine Lust hätten auf eine Wiese zu gehen. Uhh.. Jetzt wurde es ernst. Ich war gespannt, was passieren würde. JD erlaubte es ihnen.. Während die beiden auch aufs Bett kletterten, hörte ich die Frau flüstern: „Sie hat ja die Augen verbunden.“ Keine Ahnung, was das nun für die beiden bedeutete. Jedenfalls hatte er eine ziemlich tiefe markante Stimme. Ich hatte keine Ahnung, wie alt die beiden waren und wie sie aussahen. Und keine Vorstellung, was jetzt dann passieren würde. Ich vertraute JD komplett und hätte einiges mitgemacht, dass wußte er aber nicht. Nicht zu wissen, was passiert und mit wem, das war sehr aufregend und turnte mich ziemlich an. Würde mich ein Frau anfassen zum ersten Mal. Ich war gespannt. Während JD mich weiter fingerte, mir an die Brüste fasste, hörte ich, dass die beiden loslegten. Ich sah ja nicht was sie taten. Vielleicht besser so, ich konnte mir nur vorstellen was passiert. Die beiden waren zum Glück auch ein eher leises Pärchen und es fing nicht einer der beiden komplett übertrieben zum Stöhnen an. Darüber war ich froh

Ich lag erst ganz passiv herum und ließ alles geschehen. Nachdem die beiden sich hörbar heiß gemacht hatten, merkte ich irgendwann eine dritte Hand auf meinem Körper. Es fasste mich also zum ersten Mal jemand an, von dem ich nicht wußte, wer es ist. Ich spürte wie derjenige meinen Busen berührte, denn es fühlte sich anders als JDs Berührungen an. Ich wußte allerdings nicht, ob es der Mann oder die Frau war. Irgendwann steckte die fremde Hand ihre Finger in meine feuchte Muschi. Ich merkte, dass derjenige meinen Körper nicht so gut kannte. Aber es turnte mich an. Ich vermutete, dass es die Frau war, die mich angefasst hat. Dann war die fremde Berührung aber auch schon wieder vorbei. JD kam zwischen meine Beine und fickte mich nun. Ich streckte ganz vorsichtig meine Hand aus und merkte, dass die beiden ganz nah bei mir lagen, ich hatte aber keine Ahnung wir. Ich spürte dann ein bißchen stopeliges Frauenbein.. Juhu, andere Frauen sind auch nicht immer perfekt. Gut für meinen Kopf.

Und ich spürte noch ein anderes Körperteil, muss wohl sein Arm gewesen sein, keine Ahnung, wie die beiden lagen, vermutlich leckte er sie. Durch die verbundenen Augen machte es mir gar nichts aus, dass die beiden mir dabei zusehen konnte, wie ich gefickt wurde. Ich hörte ihr wohliges Stöhnen. Ich war so geil, dass ich nun kommen wollte und beschloss, dass ich einfach nach zu helfen. Und so massierte ich meinen Kitzler während JD mich nahm. Und ich kam, neben dem Pärchen. JD hörte auf sobald ich fertig war und deutete an, dass ich wir gehen würden. Ich war verwirrt, weil er noch gar nicht gekommen war und verwundert, warum er so schnell abflitzen wollte. Ich nahm die Augenbinde ab, traute mich aber gar nicht zu schauen, was die beiden anderen machten, kletterte vom Bett herunter und zog mein Kleid und die Pumps an.
Dann ließen wir die beiden allein.

Das erste Mal – Im Swingerclub Teil 1

Nach einer sehr kurzen Nacht, in der ich wegen Selbstzweifeln nicht besonders viel geschlafen hatte, ging es früh morgens los.  Der Swingerclub öffnete an diesem Tag zwischen 10 und 14 Uhr. Davor stand für mich noch eine etwas mehr als zweistündige Zugfahrt auf dem Programm. Also musste ich wirklich früh aufstehen, ich Megamorgenmuffel. Aber was tut man nicht alles für einen Kick..

JD wollte mich am Bahnhof abholen. Auf ihn habe ich mich sehr gefreut, denn ich habe ihn wirklich schon lange nicht mehr gesehen. Vier Monate ist unser letztes Treffen her. Und er sah wie immer unverschämt gut aus. Mitte 40, braungebrannt, lachend, ein bißchen graue Haare.. rrrrrr..

Ich klettere zu ihm ins Auto und wir fuhren Richtung Club. Ich erzählte ihm, dass mich die Selbstzweifel sehr gequält hatten am Vorabend und dass wenn nicht er derjenige gewesen wäre, mit dem ich da hingehen würde, ich bestimmt gekniffen hätte. Er beruhigte mich und wir unterhielten uns ganz gut.

Und dann ging es los.. Das erste Mal Swingerclub. Orgakram war wie immer seine Baustelle, also bezahlen und Spindschlüssel und so. Ich stand einfach hinter ihm und guckte mir alles an. Türe auf, ab ging es in den Club.. Mein Zug hatte ein bißchen Verspätung gehabt, also war drinnen schon was los. Das erste was ich wahrnahm waren die krassen Geräusche, wie im Porno. Klatschendes Fickgeräusch und Frauengestöhne. OMG, ich musste sofort lachen.. Es war nicht anturned, nur lustig. Wir betraten also ganz normal angezogen den Club und standen sofort zwischen lauter Männern in Shorts und leicht bekleideten Damen. Die ersten Menschen, die ich wahrnahm, turnten mich weder ab noch an, aber ich gehörte doch eher zu den jüngeren.

JD nahm mich an der Hand und zog mich hinter sich her. Total süß. Wir gingen direkt in die Umkleide. Und ich war irritiert, dass es eine gemischte Umkleide war.. Aber ja was hatte ich erwartet.. Ich war wohl zu oft in Sportheimen… Neben den Spinden war noch ein großer Schminkspiegel in der Umkleide. JD fackelte nicht lange und zog sich aus.. ÄHH, wie hier jetzt einfach umziehen.  Ich ließ mir Zeit, wollte auch noch ein wenig abchecken, ob ich mich in meinem schwarzen Kleidchen jetzt gleich voll blamieren werd..

Als JD noch schnell auf die Toliette verschwand, zog ich mich schnell aus und hüpfte in mein Kleidchen, ließ aber mein Höschen drunter an. Schal um, den sollten wir später noch brauchen. Und rein in die Pumps.. Das war die größte Herausforderung, nicht in den hohen Schuhen zu stolpern. Mein Kleidchen war knielang, ich fühlte mich eigentlich ganz okay, nicht zu nackt. Ich renn sauungern nackt rum.. FKK is nix für mich. Im Vergleich zu zwei ziemlich wohl propertionierten Damen in Netzkleidern, kackte mein Outfit zwar ziemlich ab. Aber ansonsten, hatte ich das Gefühl nicht negativ herauszustechen.. ahhh..die Nacht also umsonst nicht geschlafen..

JD wollte mir zu erst den Club zeigen und zog mich Händchenhaltend hinter sich her. Ich war so froh, dass ich den ersten Clubbesuch mit ihm machte. Er hat ein unglaubliches Gespür dafür, wie es mir geht und was das richtige ist. Dafür könnte ich ihn knutschen. Irgendwann bemerkte er, dass ich noch mein Höschen trug und schickte mich sofort wieder in die Umkleide es ausziehen.. Uhh, ohne Unterwäsche unterwegs..Aber Kleidchen lang genug.. JD hatte schwarze Shorts und schwarze Socken an. Aber Socken scheinen Normalausstattung der Herren zu sein, also drüber wegsehen..

Apropos Herren, es schlichen ziemlich viele Soloherren durch den Club. Und ich fühlte mich ein wenig wie Ware begafft, das war ungewohnt.. Immer wenn wir einem begegneten wurde ich von oben bis unten gescannt..ahh.. Aber gut wir sind ja auch im Swingerclub.  JD zeigte mir also den Club und da waren sie mir wieder präsent.. Die Geräusche.. AHHHHH, AHHHHHH, klatsch, klatsch, klatsch.. O gott, ich musste mir die ganze Zeit lautes Lachen verkneifen.. und ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen irgendwo bei dem Gerammel mit zu machen.. Wir gingen durch die verschiedenen Räume.. Dschungel, Hochbett, Sauna, Spielwiesen. Immer wenn wir irgendwo vorbeikamen, wo jemand Sex hatte, traute ich mich gar nicht so Recht hinzuschauen. Aber es turnte mich auch null an zuzuschauen. Das ist wie mitten im Porno anfangen. Ich neige dann dazu, mir eher technische Fragen zu stellen… Uh was machen die da? tut das nicht weh? Was für ein Winkel? lol, ich bin auch doof. Jedenfalls liefen wir ein paar Mal auf und ab und ich hatte keine Ahnung was JD vor hatte. Ich klammerte mich an seine Hand und dackelte ihm hinterher.. Er ist ja auch der Dom ..

Er war untenschlossen und fand nicht so recht den passenden Ort. Die Spielwiesen würden es nicht werden, schon allein, weil ich mich kringelte vor Lachen. Er schnappte sich ein paar Handtücher und ging in ein Pärchenzimmer mit mir. Dort stand ein Bett in das man sich entweder oben drauf legen konnte, oder unten rein, wie in eine Höhle in einem Kinderzimmer. JD breitete die Handtücher aus und sagte mir, dass ich mich ausziehen sollte. Wie, aber in dem Zimmer ist es doch viel zu hell. Ahhh.. Ziemlich gut beleuchtet.. Und von außen konnten ja alle reingucken.. Aber ich hab es so gewollt und schließlich hatte ich ja diesen sehr leckeren Typen dabei, also zog ich mir das Kleidchen über den Kopf und die Pumps aus und platzierte  beides am Fußende des Bettes.

Ich hatte keine Ahnung was JD vor hatte, aber er wird es schon wissen. Ich merkte, dass ich aufgeregt und angespannt war. Als ich die Stufen zum Bett hinauf klettere hatte ich meinen Schal in der Hand und versuchte mich dann nicht allzu unelegant auf das Handtuch zu legen. Um mich zu entspannen, verband JD mir die Augen. Damit konnte ich auch vergessen, dass mich alle Besucher von außen beobachten konnten. Mit den verbundenen Augen hört man ja intensiver. Ich nahm die Musik war, die im Zimmer lief. Die machte eine angenehme Stimmung. Aber auch noch gedämpft die Klatschgeräusche von der Spielwiese und das megaübertriebene Stöhnen. Dann sagte JD mir, dass ich mich auf den Bauch legen sollte..

 

Keine 12 Stunden mehr zum ersten Clubbesuch

Morgen werde ich nun endlich JD wieder treffen. Ich freue mich sehr darauf ihn endlich wiederzusehen, meinen wirklich heißen Dom.
Aber die Zweifel nagen an mir. Vor dem ersten Clubbesuch. Sie lassen mich nicht schlafen. Ich habe Angst, dass die Leute mich nicht sexy finden..
Trotzdem ich regelmäßig Sport mache und mit meinem Geist im Reinen bin, hat der Körper nicht nachgezogen. Ich habe seit dem Ende der Beziehung nur ein Kilo abgenommen. Und auch wenn das Feedback der einzelnen Männer okay ist, nagen fiese Zweifel in mir. Wenn ich mich mit einem allein treffe, dann kann ich durch die Kommunikation im Vorfeld abschätzen, ob der auf mich steht.
Aber im Swingerclub? Das liegt natürlich zum einen daran, dass so ein Swingerclub einfach Neuland ist und ich weder weiß, was da für Menschen abhängen, wie die aussehen und was sie anhaben..
Anhaben gutes Stichwort.. Ich habe nichts zum Anziehen.. Ich hab mir ein Teil gekauft, ein schwarzes Neglige. Aber nichts besonderes. Ich habe keine sexy Strümpfe dazu, hab ich noch nie angehabt. Besitze keine.. Puh, ich mit meinen Eisbärweißen Beinen, ich trag ja nicht mal kurze Hosen die kürzer als bis über das Knie sind. Ich soll morgen in so nem kleinen schwarzen Kleidchen rumrennen.  Was ziehe ich für Schuhe an? Ich hab keine High Heels, nur schwarze Pumps.. Das sieht doch voll Bauerntrampelmäßig aus. Ohje.. Ich bin komplett überfordert. Ich hoffe, JD kann mir meine Angst nehmen..
Am liebsten würde ich absagen.. Man ich hab echt Schiss. Da kommen echt tiefe Selbstzweifel raus..

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Hervorgehoben

Ich habe mein Blog Mitte Juli 2013 von einer anderen Plattform hierher umziehen müssen und beginne nach 100.000 Klicks von vorne. Leider konnte ich all die wunderbaren Kommentare nicht mitnehmen. Die zeitliche Reihenfolge habe ich unverändert gelassen.
Wer anfängt zu lesen und sich interessiert, dem rate ich die Einträge von hinten nach vorne (Beginn Oktober 2012) zu lesen, dann kann man die Zusammenhänge und die Entwicklung nachvollziehen.

Dieses Blog wird geschrieben, weil ich das Bedürfnis hatte meine Erlebnisse mit Anderen zu teilen und weil ich gern schreibe. Es dient der Unterhaltung derer, die sich gerne von meinen Erlebnissen unterhalten lassen möchten.
Jedem Leser steht es frei zu lachen, den Kopf zu schütteln, erschrocken zu sein, mich zu verurteilen, das Blog zu ignorieren, mich kindisch, erbärmlich, lustig, hinterfotzig, mutig, schlampig, notgeil oder interessant zu finden. Gerne kann man mich auch bemitleiden. Genauso darf jeder die Geschichten glauben (was ich doch sehr hoffe, weil ich einfach das aufschreibe, was ich erlebt habe), sie unglaubwürdig oder schlecht geschrieben finden.

Ich hoffe, dass jeder, der es schlecht geschrieben, verwerflich, uninteressant, erbärmlich oder niveaulos findet, seine Lebenszeit für bessere Dinge nutzt, als das hier zu lesen oder sich darüber aufzuregen. Das ist es nämlich überhaupt nicht wert. Yolo baby. Lies es oder lass es.

Ich weiß mein Verhalten und darüber auch noch zu schreiben polarisiert. Ich weiß auch, dass ich über mich lachen werde, ich werde manches bereuen, ich werde mich verfluchen, ich würde vieles wieder tun, würde manches anders machen, werde weinen, jammern, hadern, aber auch mich erfreuen, genießen und großartige Dinge erleben. Ich werde hoffentlich vieles über mich lernen und Neues erleben. Ich will und werde alle Fehler selbst begehen und daraus lernen oder eben nicht. Ich werde mir meine Finger verbrennen und mir von meinen Freunden den Kopf waschen lassen müssen, wenn ich es übertreibe. Aber ich werde es tun.