Ehrlichkeit beim Date immer die beste Lösung?

Ich also wieder daheim, Mr. Bondage weit weg. Hatte den festen Vorsatz mal wieder ein paar andere Männer zu treffen. Heute Abend hatte ich noch nichts vor gehabt. Wie passend kam nachmittags eine Email auf der Rirarammelseite reingeflattert. Mann, wollte mich, den Freigeist, kennenlernen… wollte ein tiefgründiges Gespräch, anspruchsvoll und unverbindlich. Beschrieb sich selbst als gebildet, ohne Konventionen, mit Niveau und Charme. Eine Mail die davon sprach, dass er mein Profil gelesen hatte. Hört sich nicht oberflächlich an, nicht auf Sex fixiert, sondern nach einem spannenden Gespräch. Ich wollte auf Nummer sicher gehen und antwortete ihm, dass ich ihm Bilder von mir freischalte und wenn er mich dann immer noch kennenlernen wollte, dann könnten wir uns ja gleich noch treffen.

Er wollte mich immer noch treffen und wir verabredeten uns an einer Kneipe in seinem Viertel. Ich fuhr hin, wir trafen uns und stellten fest, dass dort Ruhetag war. Dann liefen wir zu einer anderen Kneipe. Wir unterhielten uns ein wenig über Studium und Beruf, ganz okay als Gesprächseinstieg. In der Kneipe fragte ich, weil ich auf Nummer sichergehen wollte, ob man mit Karte bezahlen könnte und just an diesem Abend ging es nicht. Ich fragte ihn nach einer Bank. Er sagte, dass er auch nur 5 Euro dabei habe und wir verließen die Kneipe wieder um zur Bank zu laufen. Kaum standen wir vor der Kneipe, sagte er, dass das wohl ein Wink mit dem Zaunpfahl sei, dass es für ihn eh nicht passt und wir das Ganze auch jetzt beenden könnten, statt bis zur Bank und zurück zu laufen. … Irgendwas vpn Ehrlichkeit… bla, bla, bla… Ich sagte: „Gut, kann man nicht ändern.. bla, bla bla…“ dann liefen wir wieder zum Auto zurück. Und er beschwerte sich auf dem weg dorthin noch darüber dass Frauen immer Niveau auf ihren Profilen fordern würden und dann nicht mal Rechtschreiben könnten, beim WhatsAppen und dass Krankenschwestern nicht sein Niveau wären..

Natürlich war ich ein wenig gekränkt hinterher. Dachte mir: Oberflächlicher Arsch, dem kann ich wohl nur zu dick gewesen sein. Niveau-Gelaber und dann nur auf die Optik gucken. Am Gespräch kann es eigentlich nicht gescheitert sein. Aber naja. Das nervt ein wenig, tut kurz weh und geht auch gleich wieder vorbei, weil er es ja dann auch nicht wert ist, ihm auch nur irgendeine Träne nachzuweinen. Alles gut. Das passiert eben.

Was ich mich allerdings hinterher gefragt habe: Ist Ehrlichkeit immer die beste Lösung? Und ich kann mich nicht entscheiden. Einerseits: Ja Ehrlichkeit ist prinzipiell gut und irgendwie auch hoch anzurechnen, dass jemand gleich sagt, was Sache ist. Man könnte sagen, er verschwendet keine Lebenszeit mit Dingen die ihm nichts bringen und verschwendet vermeintlich auch nicht die Lebenszeit des Gegenübers. Also eine gute Lösung

Auf der anderen Seite ist diese Art von Ehrlichkeit schon eine brutale Kränkung. Irgendwie auch egoistisch. Hauptsache man selbst kommt schnell aus der Nummer raus, egal was das in dem Gegenüber auslöst. Jemandem gar nicht erst die Chance auf ein Gespräch geben. Nach 15 Minuten sagen, dass es gar nichts wird. Sich überhaupt nicht für den Menschen interessieren. Natürlich kommt nicht bei jedem Date ein Fick oder eine Beziehung raus.. Muss ja gar nicht. Aber dann hat man was gegessen und zumindest meiner Erfahrung sich in 90 Prozent der Fälle nett unterhalten. Man ist zumindest nicht ganz umsonst durch die halbe Stadt gekurvt. Das ehrliche Ende war mega unbefriedigend weil ich länger gefahren bin, als wir uns gesehen haben.

Mir ist glaube ich die Variante, das Date nicht gleich abbrechen, was Essen oder was Trinken und hinterher dann sagen ob es passt oder nicht, lieber. Mag vielleicht ein wenig feiger sein, oder höflicher und empathischer, je nachdem wie man es sehen will.

Nach der Wut ist es doch schön

Im letzten Eintrag habe ich mir meine Wut von der Seele gebloggt. Und kaum hatte ich auf Senden gedrückt, passierte etwas Erstaunliches. Die Wut war verraucht. Ich hatte meine negativen Gefühle verbalisiert und konnte sie loslassen. Ich kehrte zurück in unsere „Höhle“ (Ferienwohnung) und war deutlich entspannter. Meine Entspanntheit führte dazu, dass auch Mr. Bondage deutlich besser gelaunt war. Und ab diesem Moment fing der Urlaub an auch den Namen Urlaub zu verdienen. Mr. Bondage hatte an dem Nachmittag, an dem ich im Cafe beim Bloggen war alle seine noch offenen Aufgaben erledigt, so dass wir dann endlich frei waren für Unternehmungen. Dann kam auch der Sex zurück. Seine Lust zu spielen.

An diesem Abend fesselten wir nicht zu Übungszwecken wie sonst während des Aufenthalts, sondern lustvoll. Zu seinem und meinem Lustgewinn. Er verschnürte mich nackt auf dem Bett. Fesselte mir ein Seil zwischen den Beinen durch und schaffte es mir mit diesem Seil einen Orgamsus zu machen. Aber ich war ja auch hungrig nach Berührung, nach Sex. Nach einer kurzen Pause legte er noch mit einem Dildo nach und fickte mich so lange damit, bis ich richtig hart kam. Danach nahm er mich in den Arm und wir kuschelten. Wir gaben uns gegenseitig wieder Zuneigung.

Mr. Bondage liest immer mal wieder meinem Blog mit. Mir war klar, dass der letzte Blogeintrag sehr hart für ihn sein würde. Nichtsdestotrotz stehe ich zu dem was ich schreibe. Aber die Vorstellung, dass er den letzten Eintrag lesen würde, war schon seltsam, da ich nach dem Eintrag anders fühlte als beim Schreiben des Blogeintrags. Ein paar Tage später kam er morgens von der Toilette und fragte, ob ich noch Redebedarf hatte. Er hatte den Eintrag gelesen. Und er hatte Verständnis für mich. Er war mir nicht böse. Obwohl ich gescrhieben hatte, dass ich mich Entlieben wollte, wenn er nicht da war. Wir redeten noch mal über alles. Das hätten wir durchaus früher tun sollen, aber wir waren beiden vorher nicht in der Lage gewesen. Vieles von dem weswegen ich sauer war, konnte ich so gar nicht mehr nachvollziehen. Das Problem war, dass mich die Eifersucht übermannt hatte in einem Moment, in dem ich sie nicht in Ruhe verarbeiten konnte. Ich war ein wenig unfair gewesen. Mr. Bondage hatte bis zu unserem Gespräch immer wieder recherchiert, ob es nicht doch noch Sinn machen würden mich nach Japan mitzunehmen. Aber es ging wegen meiner Uniprüfung nicht. Ich sah das inzwischen ähnlich.

Jetzt bin ich wieder zu Hause und er ist für drei Wochen weg. Wir werden uns wiedersehen, wenn er zurück kommt. Ich bewahre ein paar Sachen von ihm auf. Ich gönne ihm die Reise und hoffe, dass er viel für sich in Sachen Bondage mitnehmen kann. Ich freue mich auch auf die drei Wochen für mich. Die Zeit werde ich nutzen um mich auch mal wieder mit Anderen zu treffen. Außerdem kann ich mich so in Ruhe auf meine letzten Prüfungen vorbereiten. Darüber hinaus kann ich ein wenig Runterkommen, die eigenen Gefühlswogen ein wenig glätten.

Nur Essen dachte ich…

Mein Laptop hat sich leider zerschossen, deswegen hatte ich etwas Mühe zu schreiben. Sehr ärgerlich. Aber ein kurzes Erlebnis konnte ich während eines Jobs niederschreiben.

Es kommt immer mal wieder vor, dass sich einer der Männer meldet, die ich vor einer ganzen Weile mal getroffen habe. In losen Abständen tut das auch Daniel mit dem amerikanischen Akzent, der mich zu meinem ersten Dreier mit der anderen Frau verführt hat. Nachzulesen hier. Wobei richtiger ist wohl, dass die Frau hat mich damals verführt hat und er hatte das Glück daran teilhaben zu dürfen.
Er meldet sich in losen Abständen immer mal wieder bei mir. Jetzt ergab sich ein Zeitfenstern und wir verabredeten uns zum Mittagessen. Mal wieder quatschen, was bei mir inzwischen so passiert ist. Ich wollte mir ein Update holen, was sich in seinem Leben so ereignet hatte. Er war wieder liiert, das wußte ich.

Er sammelte mich mit dem Auto ein. Während wir losgefahren waren fragte er mich, ob ich in ein Cafe bei ihm um die Ecke wollte oder mit zu ihm und er würde was kleines kochen. Ich war schon mal beim ihm gewesen. Er hat ein wirklich tolle Wohnung mit einem schönen Ausblick. Ich überließ es ihm, wohin wir gingen. Und dachte mir nichts dabei. Daniel befindet sich gerade in einer Umbruchsituation, will mit seiner neuen Partnerin zusammen ziehen und seine Wohnung aufgegben. Während er kochte (Maultaschensuppe) unterhielten wir uns. Nach dem Essen bat er mich zu sich aufs Sofa. Da ahnte ich, dass es nicht seine Absicht gewesen war nur mit mir zu Essen. Darüber ärgerte ich mich ein wenig. Ich bin ja in der Tat keine Frau mit der man nicht offen reden konnte, worauf Mann Lust hat. Und wenn einer dann sagt, dass er sich zum Essen treffen will, gehe ich auch davon aus, dass er es so meint Auch wenn ich mich innerlich über sein Vorgehen ärgerte, wußte ich, dass ich ja auch einfach Aufstehen und Gehen konnte. Tat ich nicht. Er wollte ein wenig Kuscheln und Knutschen. Ein wenig erinnerte mich das an unser Dreiertreffen. Auch da hatte mich zum Kennenlern-Essen eingeladen und es hatte in Sex geendet. Scheint zur Gewohnheit zu werden.

Allerdings war Daniel auch der einzige Mann gewesen, der außerhalb meiner selbstgesetzten Altersrange lag, mit dem ich was angefangen hatte. (Kein Mann älter als mein Dad) Und eigentlich wollte ich das nicht wiederholen. Ich war weder rasiert, noch hatte ich tolle Unterwäsche an und irgendwie war ich mit dem Kopf und Herz bei Mister Bondage. Aber gegen Knutschen sprach nichts. Und auch gegen ein wenig Kuscheln nicht. Dabei blieb es nicht. Es wurde ein wenig Fummlen und ein Blowjob. Aber er spürte wohl auch, dass mehr nicht passieren würde und gab sich damit zufrieden meine Brüste ein wenig anzufasssen und machte keine Anstalten mehr zu wollen.

Sein Schwanz war natürlich seit dem ersten Mal nicht kleiner geworden. Ich hatte schon damals Probleme gehabt ihn vernünftig zu Blasen, da er groß ist und mein Kiefer eng. Viel mehr als den Mund aufhalten und den Kopf auf und ab bewegen geht bei einem im Umfang großen Schwanz einfach nicht. Schade. Da kommen Männer mit normalgroßen Schwänzen bei mir einfach besser weg. Größe ist nicht immer nur von Vorteil.

Aber ich gab mein Bestes und er genoß das was er bekam hörbar. Blasen wird langsam zu einem Art Fetisch für mich. Das mache ich einfach gerne. Kurz und quick dieses Mal. Er spritzte in hohem Bogen auf sein Hemd ab.

Als Gegenleistung spielte er auf seinem Klavier für mich. Ich machte es mir auf dem Sofa bequem und lauschte. Man merkt, dass er gern spielt. Ich mag es wenn Menschen Dinge mit Leidenschaft tun, egal was. Danach ging ich wieder nach Hause. Es war ein nettes Wiedersehen gewesen. Wenn auch anders gedacht. Für mich zumindest.

Die andere Sub – Das Gespräch

Ich war in ein kleines Loch gefallen, es war nicht besonders schlimm gewesen und seit ich durchschaut habe, wieso das passiert, kann ich auch ganz gut damit umgehen. Außerdem wusste ich ja, dass ich nur eine Nacht allein war, bis ich Mr. Bondage zum gegenseitigen Aftercare wiedersehen würde. Wir wollten uns beide Nähe geben nach dem Spiel und reden. Der andere Teil des kleinen Tiefs würde weggehen, wenn ich ein wenig runtergekommen war nach dem ziemlich stressigen Wochenende und ausgeschlafen hatte. Ich ging früh ins Bett.
Am nächsten Tag ging es mir deutlich besser. Ich fuhr mit dem Zug zu ihm, er sammelte mich wie immer am Bahnhof ein. Dieser Moment wenn wir uns wiedersehen: er lässt mich dann immer spüren, dass er mich vermisst hat und dass er meine Nähe ebenso braucht, wie ich seine. Ich genieße diesen Moment immer sehr.
Später arbeiteten wir dann den Abend der Play-Party auf. Er war irritiert, dass ich ihm nicht vertrauen konnte. Er hatte den Eindruck, dass ich eigentlich gar nicht mit ihm spielen will, sondern es nur seinetwegen tue. Dem widersprach ich, denn ich will mit ihm spielen, aber ich brauche einfach manchmal mehr Zeit.
Wir hatten vorher mal darüber geredet, dass er mit mir ähnlich spielen wollte, wie JD mit mir Pornokino. Dass er mich in gewisser Weise anderen vorführen und zur Verfügung stellen wollte. Das fand ich sehr reizvoll und hatte ihm das auch so gesagt. Mir war allerdings überhaupt nicht klar gewesen, dass das sein Plan für diesen Abend war. Denn als feststand, dass das Hexchen mitgehen würde, dachte ich dass das Spiel mit ihr für ihn im Vordergrund steht. Die beiden hatten sich lange nicht gesehen und er hatte mir oft von gemeinsamen Spielen berichtet. Ich dachte, dass sie die Hauptrolle spielen würde an diesem Abend und ich einfach ein wenig zusehen konnte, wenn er mit ihr auf einem anderen Level spielt. Das war völlig okay für mich. So hatte ich die Konstellation interpretiert.
Mr. Bondage hatte allerdings ganz andere Pläne gehabt, wie sich in unserem Gespräch herausstellte. Er wollte zuerst mit mir Spielen. Das war sein Hauptfokus. Er wollte mich „Vorführen“, sehen ob sich ein interessantes Spiel, vielleicht auch mit einem anderen Mann ergibt. Ich war überrascht. Ich hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass ich Fokus stehen sollte. Ich freute mich und ärgerte mich gleichzeitig ein wenig, dass ich ihm nicht vertraut hatte und sofort auf die Barrikaden gegangen war. Aber an diese Möglichkeit hatte ich überhaupt nicht gedacht. Ich war so darauf fixiert, dass er mich einfach nur in zu wenigen Klamotten fesseln wollte. Andere Möglichkeiten hatte ich überhaupt nicht in Betracht gezogen. Er hatte deswegen so spät zu spielen begonnen, weil er mein Verhalten beobachtet hatte um herauszufinden, wie ich so drauf bin. Er versuchte mich einzuschätzen und kam dann nach einer Weile zum Schluss, dass es ein Spiel an diesem Abend nicht möglich sein würde, da ich ihm nicht vertraute. Das Fesseln war nur Plan B gewesen, damit wir etwas taten, was wir beiden schon kannten. Vertrautes Terrain, sozusagen.
Nach dem Abend war er sich jedenfalls wieder unsicher, ob es wirklich sinnvoll ist, dass wir miteinander spielen. Vielleicht wäre es besser, wenn wir einfach nur unsere Vanillabeziehung haben, grübelte er.
Ich will mit ihm spielen. Das sagte ich ihm auch. Aber er muss „Runter vom Gas“. Er muss mit mir in kleineren Schritten vorgehen. Ich bin immer noch eine Anfängerin. Bisher hatte er nur erfahrene Frauen gehabt, denen er gerecht werden musste. Ich machte ihm nochmal bewusst, dass auch an diesem Abend für mich auch bemerkenswerte Dinge passiert waren. Nämlich die Tatsache, dass ich einen ganzen Abend das Halsband öffentlich getragen hatte. Dass ich damit ein sichtbares Zeichen meiner Unterwerfung getragen habe. Das klingt so banal und wenn man erfahrener ist, dann ist das nicht mehr der Rede wert. Aber für mich ist das schon noch bemerkenswert. Hinzu kommt, dass ich mich zum ersten Mal habe an einer „Leine“ herumführen lasse habe. Auch das ist etwas, das ich auf mich wirken lassen muss. Ich glaube, dass war ihm überhaupt nicht bewusst. Das hatten das Hexchen und er eben schon öfter gemacht, überhaupt nicht der Rede wert. Aber ich taste mich noch ran an das Subsein. Fühle in mich hinein, was bestimmte Spiele mit mir machen.
Wenn wir privat spielen, vertraue ich ihm mittlerweile zu 100 Prozent. Da hat er mir gezeigt, dass er verstanden hat, dass er mit mir ein wenig behutsamer umgehen muss. Das hat wunderbar funktioniert. Ich warte schon immer sehnsüchtig darauf, dass wir wieder spielen. Aber das Vertrauen habe ich für öffentliches Spielen noch nicht. Das war auch auf der Party das Problem. Hier habe ich immer noch das Gefühl, dass er zu schnell zu viel von mir erwartet. Noch ein Punkt der mir klargeworden ist, vor Allem weil das Hexchen dabei war: Durch unsere Vanillabeziehung, die sich ja sonst auf Augenhöhe bewegt, braucht es einen deutlichen Anfang des Spiels. Denn das Hexchen war die ganze Zeit ihrer Anwesenheit eben in einer devoten Rolle. Die beiden sehen sich ja nur zum Spielen, da funktioniert das so. Aber für mich braucht es eben das Anlegen des Halsbands als Startsignal.

Das Fazit: Kommunikation ist wichtig. Aber auch Vertrauen. Wir arbeiten weiter daran. Darüber hinaus mag ich das Hexchen und fände es schön, wenn es sich mal wieder ergibt, dass wir zusammen auf eine Veranstaltung gehen.

Die letzte Woche im Liebesnest

Veränderungen stehen ins Haus. Mr. Bondage und ich haben nun die letzte Woche in unserem „Liebesnest“ vor uns. Ende des Monats zieht er aus der Wohnung aus, die er in meiner Stadt nun eine lange Zeit bewohnt hat. Seit wir uns Mitte des letzten Jahres kennengelernt haben, war sie immer zentraler Punkt unserer Beziehung. Ich habe in der letzten Zeit eigentlich fast alle Nächte, die er in meiner Stadt war, dort mit ihm verbracht. Wir konnten ungestört allen Lüsten nachgehen, die uns so überkamen. Das hat nun ein Ende. Ich wußte das ja schon eine Weile. Aber heute ist sie nun angebrochen die letzte Woche. So ein wenig sentimental stimmt mich das schon.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass unsere Beziehung über den Ortswechsel hinaus Bestand haben wird. Aber es ist doch erst mal ein wenig ungewiss. Wir werden uns eben an eine neue Situation gewöhnen müssen. Er zieht in eine Stadt die etwa 100 Kilometer von meiner entfernt ist. Bisher musste er pendeln. Jetzt kommt ein gewaltiger Teil der Fahrlast auf mich zu. Bisher war er an seinen Einsatzort gependelt. Das bedeutete 2 1/2 Stunden Fahrzeit, um mich zu sehen. Jetzt war der Punkt erreicht, an dem er ihm das zuviel geworden war. Ich kann das verstehen.

Ein lachendes und ein weinendes Auge habe ich, wenn ich über seinen Umzug nachdenke. Zum einen bin ich ja Abenteuerlustig und freue mich durchaus auch darauf mit ihm zusammen einen neuen Ort für uns zu erobern, eine neue Stadt kennenzulernen.

Anderseits hatte ich seine Wohnung – unser Liebesnest- durchaus lieb gewonnen. Das aufgeben zu müssen, macht mich schon ein wenig traurig. Auch werde ich sehen müssen wie sich das Pendeln für mich gestaltet. Es sind zwar nur 100 Kilometer und eigentlich sollte ich die Flexibilität für die nächsten paar Monate noch haben, dass ich regelmäßig zu ihm pendeln kann. Aber wir werden uns mit ziemlicher Sicherheit eben nicht mehr jede Nacht unter der Woche sehen können, so wie bisher. Es wird weniger werden.

Aber so ist das Leben. Es gibt keinen Stillstand. Und um es Positiv zu sehen, es hätte ja auch weiter weg gehen können für ihn als 100 Kilometer. Ich werde jetzt also die letzte Woche mit ihm in meiner Stadt genießen und nebenbei hart an meiner Magisterarbeit schreiben. Auf gehts.

Nach der Eifersucht

Ich habe vor ein paar Tagen über meine innere Diskussion zu meiner Eifersucht geschrieben. Mr. Bondage war mit einer anderen Frau eine Play-Party gegangen. Was ist danach passiert?
Kaum hatte ich meine Gedanken zu Papier gebracht und verbloggt, war das Thema für mich eigentlich auch wieder durch. Die Eifersucht war ein Impuls. Nichts Nachhaltiges. Ich habe den restlichen Abend darüber auch nicht mehr großartig nachgedacht.
Mr. Bondage hatte, warum auch immer, als er nachts von der Party heimgekommen war noch meinen Blogeintrag gelesen und mir eine Nachricht geschickt: „Starkes Mädchen, Blog gelesen. Dich besonders gemocht. Extra Kuss.“ Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Er wußte also Bescheid, wie es mir ergangen war. Wir wissen beide, dass es in einer polyamoren Beziehungskonstellation auch mal Eifersucht gibt. Es kommt eben darauf an, wie man damit umgeht. Nach der Party vergingen noch zwei Tage bis wir uns wiedersahen. Ich hatte ihm noch gesagt, dass es mir nichts ausmachen würde, die andere Frau kennenzulernen, wenn er da Lust drauf hat. Er ließ sich das durch den Kopf gehen, fragte die andere Frau, was sie dazu meint. Trotzdem er drei Tage mit der anderen Frau verbracht hatte, gab er mir das Gefühl, dass ich ihm fehle. Das ist das, was für mich zählt. Ich habe mir dann auch von seinen Partyerlebnissen erzählen lassen und mich mit ihm über seinen gelungenen Abend gefreut.

Das Ende vom Lied. Für die nächste Party hat er drei Karten besorgt. Wir werden dann dort zu Dritt hingehen. Das finde ich eine wirklich wundervolle Geschichte. Freue mich schon auf den Abend im Mai.

Schon der erste Schlag macht ihn hart

Mein Blog springt nun wieder ein paar Tage zurück zum gemeinsamen Urlaub mit Mr. Bondage.

Er hatte mich an unserem ersten Abend zum Squirten gebracht. Als brave Sub durfte ich natürlich auf der Seite nächtigen, die ich eingenässt hatte. Handtuch drunter, war nicht weiter wild. Wir hatten uns im Hotel für das Zimmer mit der guten Aussicht entschieden und gegen das mit der durchgehenden Matratze. Deswegen war Kuscheln mit der Spalte zwischen uns nicht ganz so bequem. Aber ich genoss es sehr ihn endlich wieder um mich zu haben.

Morgens genoss ich erst mal den Ausblick aus dem Hotelfenster. Wir hatten uns beide frisch gemacht. Ich dachte, dass wir uns anziehen und aufbrechen würden. Da kam er hinter mich während ich am Fenster stand. Wir waren beide noch nackt. Er schien schon wieder in Spiellaune zu sein. Er fasste genüsslich meine Brüste an. Dann ging er nochmal fort und nestelte in seiner Spieltasche herum. Ich blieb am Fenster stehen. Er hatte das Halsband wieder hervor geholt. Er wollte also wieder spielen. Ein wohliger Schauer durchfuhr mich. Er legte mir das kühle Lederband um den Hals. Jetzt war ich wieder Sub. Hatte die Führung an ihn abgegeben. Er zog wie am Abend vorher auch das schwarze Seidenband durch einen der beiden Ringe an meinem Halsband. Damit hatte er mich wie an einer Leine. Er zog ich zu sich und küsste mich. Fordernde Küsse. Worauf würde er dieses mal Lust haben?

Er spielte mit dem Seidenband noch ein wenig an meinem Körper. Ließ es über meine Brüste gleiten, zog es mir zwischen den Beinen entlang. Dann wies er mich an, dass ich mich über den Schreibtisch beugen sollte. Er band das Seidenband am Fenstergriff fest. Er würde sich wohl meinen Hintern vornehmen. Ich hatte die perfekte Spankingposition einnehmen dürfen. Blieb noch die Frage womit. Er streichelte mir erst mit der Hand noch über meinen Arsch. Dann der erste Schlag. Nicht zu fest. Er hatte dazu gelernt. Ging es langsamer an. Wie ich sehr ich mich freute über die Schläge. Ich hatte mir so sehr gewünscht, dass er mich mal wieder schlagen würde. (Es fühlt sich immer noch sehr verrückt an diesen Satz zu schreiben. Vor zwei Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich mich darauf freue, dass mir ein Mann den Hintern versohlt)

Ich konnte über den Tisch gebeugt zu ihm nach hinten schauen. Und ich sah, dass ihn die ersten Schläge bereits unglaublich hart gemacht hatten. Er stand hinter mir und hatte den Mörderständer. Es turnte ihn also sexuell ziemlich hart an mich zu Schlagen. Das gab mir nochmal einen Extra-Kick. Er verteilte seine Schläge auf beide Pobacken. Er steigerte die Intensität, schlug mit der flachen Hand. Er befahl mir dabei aus dem Fenster zu sehen und die Aussicht zu genießen. Das war gar nicht so einfach den Kopf immer oben zu halten und nicht viel bequemer auf den Tisch zu gucken. Ich merkte wir meine Pobacken durch die Schläge heiß wurden. Das Paradoxe an den Schlägen ist, dass sie eine unglaubliche Nähe schaffen. Ich fühle mich Mr. Bondage selten noch näher, als wenn er mich schlägt.

Er schlug mich Lustvoll. Ich spürte, dass es ihm Befriedigung verschaffte. Er verteilte die Schläge gut, so dass ich sie gut wegstecken konnte. Ich war auch ein klein wenig stolz auf mich, weil ich gefühlt ein wenig mehr einstecken konnte als bisher. Aber auch stolz auf Mr. Bondage, der es geschafft hatte ein paar Gänge runterzuschalten und sich auf mich einzulassen. Und dabei auch noch richtig Lust empfand.

Mr. Bondage ging nochmal weg und holte was. Es war sein Mini-Flogger. Über den wohl jede wirklich masochistische Frau nur schmunzeln würde. Aber er war überzeugt, dass es nur davon abhing, wie sehr man dieses Ding beschleunigen konnte. Er hatte Recht. Er zog schon ziemlich durch und nach zwei drei Schlägen zuckten meine Beine nach jedem Treffer. Das ist meiner Meinung nach immer ein Zeichen, dass man so langsam an die Grenze kommt. Er legte den Flogger also nach ein paar wenigen Schlägen weg. Er fragte mich zwischendurch, ob es mir gut gehe und ich bejahte dies. Dann noch ein paar Schläge mit der flachen Hand. Langsam war ich an der Grenze dessen, was ich aushielt. Mr. Bondage merkte dies dieses Mal und hörte rechtzeitig auf. Das war ein großartiges Gefühl. Das lässt mein Vertrauen größer werden. Es kommt Stück für Stück zurück, nach dem teilweise missglückten Spiel ganz am Anfang unserer Beziehung. Nach den Schlägen band er mich vom Fenstergriff los und hielt mich erst mal im Arm.

Nach der Bestrafung folgt die Belohnung. Ich durfte mich auf den Rücken aufs Bett legen. Er hatte seinen schwarzen Dildo aus der Spielzeugtasche geholt. Erst verteilte er noch Gleitgel auf meiner Muschi, dann fickte er mich mit dem Dildo und massierte mir noch den Kitzler. Der Orgasmus kam ziemlich schnell.
Das war ein sehr befriedigends Spiel gewesen. Dann nahm er mir das Halsband wieder ab und wir waren wieder auf Augenhöhe.

Ein kurzer Anflug von Eifersucht

Ein kurzer ganz aktueller Einschub, weil ich es mir aus dem Kopf schreiben musste. Eigentlich fehlt noch der zweite Teil meines Kurzurlaubs bei Mr. Bondage.

Ja, ich habe sie auch manchmal, die eifersüchtigen Momente. Auf meinen Schultern sitzen gerade ein kleines rotes Teufelchen und ein Engelchen. Am Ende wird das Engelchen gewinnen, aber das Teufelchen mit den dunklen Gedanken ist da und macht mir das Leben nicht einfacher.

Mr. Bondage und ich hatten eine tolle Woche mit sehr viel Nähe. Er hat mich spüren lassen wieviel ich ihm bedeute, wie sehr auch er meine Nähe braucht. Wir beide, die eigentlich nicht sehr körperliche Menschen sind, haben eine Beziehung, die sehr viel von Kuscheln, Knutschen und Händchen halten lebt. Von der Nähe, die wir uns beide geben. Das ist der Grund warum das Engelchen gewinnt. Ich weiß, dass ich für ihn ebenso besonders bin, wie er für mich. Wäre er mir andererseits aber nicht so wichtig, dann wäre das Teufelchen jetzt nicht da.

Warum bin ich jetzt gerade eifersüchtig? Weil er sich vermutlich gerade jetzt in diesem Moment für eine größere BDSM-PlayParty fertig macht, zusammen mit einer anderen Frau. Einer schlankeren, vielleicht besser vorzeigbaren Frau. Bei der es nicht nur besser aussieht, wenn man sie öffentlich bespielt, sondern die auch erfahrener ist und vermutlich masochistischer.

Mr. Bondage hatte keinen Hehl daraus gemacht nach der letzten großen Party (nicht die, auf der er sich verletzt hat, die war in deutlich kleinerem und privaterem Rahmen), dass er sich nicht sicher ist, ob wir nochmal zusammen zu so einem großen Event gehen würden.

Für ihn spricht, dass er sich schon gleich, nachdem Karten für die Veranstaltung verfügbar waren dafür entschieden hat, mit der anderen Frau zu gehen. Denn inzwischen, finde zumindest ich, hat sich schon noch mal ganz schön was getan, was unserer Spielbeziehung angeht.

Es nervt mich, dass ich nicht mitgehen darf, weil ich das Gefühl habe, dass er zu ungeduldig mit mir ist, dass ich nicht das Recht habe ein Anfänger zu sein, der sich an vieles in der Szene erst noch rantastet. Dass ihm das zu viel Drama war und zu wenig Spielen-Können. Ja den Teufel nervt, dass er nicht gewillt ist mich behutsam ran zu führen auf so einer großen Veranstaltung, sondern ökonomisch denkt und lieber eine Frau mitnimmt, mit der der Output an dem Abend größer ist. Den Teufel nervt auch, dass er mir das Gefühl gibt, es nicht aushalten zu können, mit einer Frau unterwegs zu sein, die sich eben nicht immer auf Anhieb Szenenkonform benimmt und ihren Weg einfach noch sucht. Vielleicht, weil er glaubt da ist kein Raum dafür auf so einer Veranstaltung.

Der Engel sagt, vielleicht ist die große Party eben noch zu früh. Möglicherweise ist es besser sich erst noch in kleinerem Rahmen an das Spielen vor Publikum ranzutasten. Erst noch allein für uns zu spielen. Und uns SM-mäßig noch besser kennenzulernen. Vielleicht bin ich einfach wirklich noch nicht zu so weit, dass es für uns beide ein toller Abend werden würde.

Ich hätte es einfach gern mit ihm, geteilt. Ihn gern begleitet. Es hätte mir auch nichts ausgemacht, ihm einfach dabei zuzusehen, wie er die andere Frau bespielt. Ich freue mich wirklich, wenn er befriedigend spielen kann. Ich gönne ihm das von Herzen. Da bin ich eifersuchtsfrei. Aber zwei Frauen einladen wäre auch ein wenig zu viel gewesen. Zur Zeit habe ich nicht so wirklich viel Geld übrig. Sonst zahle ich den Eintritt auch mal selbst. Außerdem ist mir noch nicht so ganz klar, wie die andere Frau tickt. Kann ja gut sein, dass sie darauf keine Lust hat, dass ich dabei bin. Das würde ich natürlich akzeptieren.

Jetzt schiebe ich die zwei Flüsterer auf meinen Schultern weg und lenke mich mit meiner Magisterarbeit ab. Nach dem Wochenende werde ich ihn wiedersehen, bis dahin ist die kurze Eifersucht vergessen und ich werde mir erzählen lassen, was er auf der Party erlebt hat. Weil ich es wissen will und weil ich mich mit ihm freuen will.

Gefesselt bespielt

Mr. Bondage hatte sich bei unserem Partybesuch verletzt und war plötzlich zwei Wochen krank geschrieben. Das kam so unerwartet. Wenn er sonst lange weg ist, dann weiß ich das vorher und bin darauf eingestellt. So war ich vom unfreiwilligen Näheentzug erst mal ordentlich frustriert. Für ihn war es einerseits mal ganz gut, dass er ein wenig aus dem stressigen Job rauskam, andererseits hatte er Schmerzen und ihm fiel zu Hause die Decke ein wenig auf den Kopf.

Immerhin führte dieser Umstand dazu, dass wir jeden Abend skypten. Ich habe bisher noch nicht wirklich viel geskypt in meinem Leben. Es war schön vor dem Einschlafen mit ihm zu sprechen, schöne Gespräche zu haben, ihn sehen zu können. So war die Zeit ohne ihn nicht ganz so hart. Aber auch er vermisste mich schon sehr. Da fragte er mich, ob ich ihn denn zwei Tage besuchen kommen wollte. Klar wollte ich. Ich konnte es mir einrichten. Urlaub mit ihm, endlich mal wieder quality time, nicht nur Abends gestresst nach der Arbeit.

Der Fernbus brachte mich ein paar Tage später zu ihm. Er holte mich an Bushaltestelle ab. Wir hatten uns fast zwei Wochen nicht gesehen. Endlich wieder Nähe und Zuneigung. Wir gingen erst mal auf meinen Geburtstag anstoßen und gemütlich was Essen. Dann ins Hotel. Das Auszieh-Ritual: Er befahl mir, dass ich mich ganz ausziehen soll. Er saß auf dem Bett, ich befreite ihn erst von seinen Schuhen und Socken. Dann Hose und Hemd. Und als letztes die Unterwäsche. Dann hüpfte ich erstmal unter die Dusche. Frisch machen nach der langen Busfahrt. Er hüpfte mit unter die Dusche. Das machen wir relativ oft zusammen. Gar nicht so einfach sich auf eine Temperatur zu einigen. Meistens dusche ich, wenn er dann fertig ist noch mal ziemlich heiß. Aber das gemeinsame Einseifen ist wirklich immer ganz nett. Und er steht ja eh auf meine harten Nippel, wenn mir dir Dusche ein wenig zu kalt ist.

Ich hatte mich in meinem Handtuch aufs Bett gesetzt. Mr. Bondage packte seine Spieletasche aus. Natürlich hatte er die mitgebracht. Die hat er ja eh immer überall dabei. Er legte seine Sachen alle ordentlich auf den Boden neben das Bett. Ich war sehr gespannt. Er deutete an, dass ich zu ihm kommen sollte. Er hatte das Halsband in der Hand. Das, das ich auf der letzten Party zum ersten Mal getragen hatte. Solange ich nicht mein Wunschhalsband habe, ist das als Ersatz sehr passend. Ich hatte ihm bei einer unseren vielen Skypesitzungen vorher gesagt, dass ich mir gut vorstellen könnte, das Halsband anlegen als Ritual zum Spielbeginn einzuführen. Weil wir doch so sehr Vanilla unterwegs sind sonst. Wenn er es mir anlegt, dann verlassen wir die Augenhöhe und ich begebe mich in seine Hände. Wenn er es mir wieder abnimmt, dann sind wir wieder in unserer Vanilla-Beziehung. Ihm hatte der Vorschlag gefallen.

Halsband an und los ging es. Er band an einer Öse vorne noch ein Seidenband fest, so dass er mich an der Leine hatte. Dann dirigierte er mich auf eine Hälfte des Bettes. Uns spielte mit dem Seidenband an meinen Brüsten. Zog es zwischen meinen Beinen durch. Ich lag auf dem Rücken. Er holte eine Augenbinde aus seiner Tasche. Er zog mich am Seidenband noch und machte die Augenbinde hinter meinem Kopf fest. Sie schloss meine Augen wirklich gut ab und ich konnte nichts mehr sehen. Aber schon das alleine machte mich megaheiß.

Dann klimperte er ordentlich mit all möglichem Zeug, vermutlich um meine Aufregung zu steigern. Ich hatte keine Ahnung was er vorhatte. Er legte etwas auf meinen Brüsten ab. Fühlte sich an wie ein Flogger. Schien so als würde er mich nach langer Zeit mal wieder schlagen. Aber ich irrte mich. Der Flogger war kein Flogger, es war eines seiner Bondage-Seile. Er nahm es und entknotete es indem er es schnell auf den Boden warf, aber die beiden Enden festhielt. Ich mag das Geräusch das dabei entsteht.

Er nahm meinen rechten Arm und band ihn an meinen rechten Knöchel. Meine Beine waren angewinkelt. Ich ahnte was kommt. Er würde eine Art Frosch aus mir machen. Weit geöffnet, leicht zugänglich. Nach dem er Arm an den rechten Knöchel gefesselt hatte, führte er das Seil hinter meinen Rücken vorbei und band dann den linken Arm an den linken Knöchel. Ich konnte die Beine so nicht mehr zusammen machen. Als er fertig war, kippt er mich zu Seite, was sehr seltsam war, weil ich die Beine ja nicht zu klappen konnte. Er zog mich dann wieder auf den Rücken.

Dann griff er wieder auf den Boden zu seinen Spielzeugen. Ich spürte dann die Hand an meiner Brust und er brachte eine Wäscheklammer an. Mhmm. Diesen Schmerz mag ich sehr. Aushaltbar, aber doch schmerzhaft. Er machte auf beiden Brüsten jeweils eine Klammer rechts und links von meinen Brustwarzen fest. Dann noch eine fünfte auf der rechten Brust.

Ich dachte das war es dann mit Wäscheklammern. Nein, verdammt. Er machte mir noch jeweils eine an rechts und links an meine äußeren Schamlippen. Uff. Das tut mir mehr weh, als auf den Brüsten. Grrr. Vor Allem tut es immer weh, wenn er dagegen stößt. Dann hörte ich einen Schaubdeckel. Das Gleitgel. Er würde also nutzen, dass ich weit geöffnet vor ihm lag.

Er verteilte es großzügig auf meiner Muschi. Drang mit seinen Fingern ein in mich. Ließ auch meinen Hintern nicht aus und verteilte auch dort Gleitgel. Er dehnte meinen Hintereingang mit seinen Fingern leicht vor. Gott wie geil. Kurz drüber nachgedacht, ob ich auch ordentlich sauber ist hinten, aber gleich den Gedanken wieder verworfen. Macht ihm alles eh nix aus, also genießen.

Er war dabei mit den Fingern hinten in mich einzudringen. Gott, machte mich das geil. Dann spürte ich was Kaltes an meiner Brust. Der Stahldildo, der mir einen der besten Orgasmen meines Lebens bereitet hatte. Während er den zum Vorwärmen auf meine Brust gelegt hatte, machte er mir die unangenehmen Wäscheklammern wieder von den Schamlippen weg. Darüber war ich sehr froh. Es tat kurz weh, aber dann ging der Schmerz in meiner Geilheit unter. Er nahm den Dildo, der ein großes dickes Ende hatte und ein kleines schmales, und ich spürte wie er mit dem dünnen Ende versuchte in meinen Hintern einzudringen. Es machte mich wahnsinnig geil. Bei anderen Männern hätte ich jetzt drüber nachgedacht, ob er auch aufpasst, dass er nichts von hinten dann noch vorne reinschiebt. Aber ich vertraue ihm und wusste er würde darauf aufpassen. Ich konnte mich ganz fallen lassen. Das kleine bisschen Alkohol vom Anstoßen trug da mit Sicherheit auch dazu bei. Ich war sehr frei im Kopf, auch dank der verbunden Augen.

Er griff wieder zu den Spielzeugen. Die Wäscheklammern an den Brüsten hatte er zwischenzeitlich abgemacht. Dann versuchte er mir einen Plug in den Hintern einzuführen. Langsam und vorsichtig. An der breitesten Stelle des Plugs war es ein wenig unangenehm, aber sobald er drin ist, fühlt es sich geil an. Es dauert dann immer einen Moment, bis ich meine Schließmuskeln wieder entspannt habe. Ich hoffe einfach, dass er den Plug mal kurz nicht bewegen würde, bis ich mich dann entspannt hatte. Er drang mit den Fingern vorne ein und fingerte mich. Dann nahm er das dicke Ende des Stahldildos und besorgte es mir. Der fühlt mich ziemlich aus. Zusammen mit dem Plug im Hintern eine teuflische Kombination. Ich zerrte und zog ganz schon an den Fesseln. Ich spürte einen riesigen Orgasmus kommen. Ich riss einen Arm aus den Fesseln los und ließ es einfach zu. Mit der Hand hatte er auch noch meinen Kitzler stimuliert. Aber der Orgasmus kam von innen, nicht vom Kitzler. Ich kam richtig heftig. Und squirtete. Spürte, wie es unter meinem Hintern nass wurde. Völlig wurscht. Er fand das eh geil, dass er mich zum Squirten gebracht hatte. Ich konnte ihn stolz lachen hören. Für mich war es geil alles losgelassen zu haben. Kopf aus.

Ich war völlig gerädert vom Orgasmus und wollte mich auf die Seite rollen. Mr. Bondage merkte, dass er nicht weiter spielen konnte, weil der Orgasmus so groß war. Er befreite mich schnell aus den restlichen Seilen. Ich legte mich auf die trockene Bettseite. Er löffelte mich und wir ließen es ausklingen.

Ich liebe es, wenn wir Zeit haben und er entspannt ist. Dann hat er die Muse mich wahnsinnig geil zu bespielen. Squirten kommt bei mir nicht so oft vor. Ich glaube es war das dritte Mal.

Ein Spiel: Ohne ein Wort

Der Österreicher meldete sich immer mal wieder per WhatsApp, aber es hatte sich ganz lange keine Gelegenheit ergeben bei der es zeitlich gepasst oder ich auch Lust auf ein Abenteuer mit ihm gehabt hätte.

Dann eines Abends ergab es sich. Lover war nicht in der Stadt und ich hatte Bock auf ein kleines Abenteuer. Der Österreicher hatte ein kleines Spiel vorgeschlagen:

Seine Nachricht: „Du schreibst mir wenn du da bist. Ich lehne die Wohnungstür dann an. Du kommst herein, ziehst deine Schuhe und deine Jacke aus. Ich werde auf der Couch sitzen. Du kniest dich zwischen meine Beine, packst meinen Schwanz aus und bläst geil und tief, bis ich komme. Dann gehst du einfach wieder. Wortlos.“

Er traf damit ganz gut auf was ich Bock hatte. Kein Gequatsche, was Schnelles. Zumal er mich schon so ausgiebig verwöhnt hatte, dass mir das Spiel, das keinen Orgasmus für mich vorsah nichts ausmachte. Ich weiß, dass er sich revanchieren wird.

Ich hatte mir noch nicht mal zusammenpassende Unterwäsche angezogen, weil die ja auch nicht zum Vorschein kommen sollte. Ich fuhr zu ihm. War ja vorher schon dort gewesen. Schrieb ihm, als ich vor seinem Haus stand. Der Türsummer ertönte. Ich ging in den ersten Stock. Dort war seine Wohnungstür wie besprochen angelehnt. Ich betrat den Eingangsbereich und schloss die Türe hinter mir. Ich zog meine Jacke aus. Durch den Spalt der Wohnzimmertür konnte ich den Österreicher auf seiner Couch sitzen sehen. Ich schlüpfte noch aus meinen Schuhen und betrat das Wohnzimmer. Ich lächelte ihn an. Ja wir hatten uns schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen. Neu war das Hipsterbärtchen, dass er sich hatte wachsen lassen. Ich war mir nicht sicher ob ich es gut oder doof finde. Ich ging auf die Couch, auf der er saß, zu und kniete mich zwischen seine Beine.

Er hatte seinen Schwanz noch nicht ausgepackt. Ich hatte vergessen, dass das ja laut Nachricht gewesen wäre. Ich nickte und er zog sich die Hose runter. Er zog sie aber nicht ganz aus, sondern steckte noch mit den Füßen drinnen. Sein Schwanz war steif. Das Spiel turnte ihn an. Wir hatten wirklich kein Wort gesprochen. Ich war im Blowjob-Modus. Ablecken, Saugen, Lutschen, ihm dabei ins Gesicht gucken. Den Schwanz möglichst tief in den Mund nehmen. Handjob während ich ihn im Mund hatte. Ich wollte es ihm wirklich geil besorgen. Blies und blies.“Irgendwann musste ich innerlich grinsen und dachte: Ausdauer ist ja toll, aber nicht bei einem schnellen Blowjob. Er kam und kam nicht, vermutlich war seine Position mit der noch untenhängenden Hose auch nicht optimal zum Entspannen.

Sein Schwanz ist schon ziemlich groß und macht eine Biegung zum Körper hin. Das ist gar nicht so einfach, weil man den Schwanz dann immer festhalten muss mit der Hand und weil es ein anstrengender Winkel ist, wenn man davor kniet. Ich musste zwischen durch auch immer wieder meinen Kiefer entspannen, weil mir die Backen weh taten. Aber ich hatte den festen Vorsatz das Spiel zu Ende zu bringen. Er half mit. Mal drückte er meinen Kopf tiefer auf seinen Schwanz, dann fasste er mir an die Brüste. Mal nahm er meine Hände weg, was aber nicht funktionierte, weil mir dann der Schwanz immer aus dem Mund ploppte. Dann zog er mich zu sich hoch und wir knutschten und ich musste kurz über meine Unterwäsche nachdenken. Mir war nicht klar, ob er nun den Plan ändern würde, weil er nicht kam, oder ob er einfach zwischendurch knutschen wollte.

Keine Planänderung. Ich hielt seine Hand davon ab sich in meine Hose vorzutasten. Wollte nur den Blowjob. Ich investierte mehr in den Handjob, während ich mit der Zunge über seine Eichel leckte. Steigerte den Rhythmus und dann kam er endlich und spritzte ab. Ich stand auf, ging ins Bad und machte mich sauber. Dann zog ich meine Schuhe und Jacke an. Er kam aus dem Wohnzimmer und gab mir meinen Schal, den hatte ich vergessen. Ich grinste noch, dann zog ich die Tür hinter mir zu. Fröhlich grinsend ging ich zum meinem Auto und kam mir unglaublich cool vor. Wir hatten wirklich nicht gesprochen. Ich bin so ein Luder, dachte ich mir.

Während ich nach Hause fuhr summte mein Handy. Nachricht von ihm. Er fand es sehr geil und bedankte sich. Das ist jawohl das Mindeste dachte ich mir und grinste genüßlich.