Den Dom zärtlich in Fesseln gelegt

Nachdem seine Sub wieder fit war, wollte Maxi die Rollen tauschen. Er wollte sich auch noch in das Gestell fesseln lassen, in das wir beiden Mädels vorher schon gebunden waren. Sein Sub und ich sind ja lieber devot, deswegen waren wir nicht so megabegeistert. Aber er befahl uns einfach ihn festzumachen. Wir ergaben uns den Befehlen. Ich kümmerte mich um seine Beine, machte die Manschetten um seine Knöchel und schloss den Klettverschluss. Seine Sub kümmerte sich um die Arme. Ich glaube, dass er sich auch noch die Augenbinde aufgesetzt hatte.

Dann stand Maxi, eigentlich ja in der Domrolle, komplett ausgeliefert vor uns. Und gab die entscheidende Anweisung.. Er hätte es gern ganz zärtlich, liebevoll. Hui, dass war ja mal was ganz anderes. Sonst will er es immer sehr hart, Schmerzen. Umso cooler, ich freute mich, weil Zärtlichkeit und Nähe geben kann ich eigentlich gut. Seine Sub war nicht ganz so begeistert und sagte auch, dass sie das nicht so gut kann.. Ich stand hinter Maxi, sie kniete sich gleich vor ihn und nahm sich seinen Schwanz vor. Ich schmiegte mich mit meinem nackten Körper an ihn, fing an seine Schultern zu streicheln. Lies ihn meine Brüste an seinem Rücken spüren. Er drückt seinen Körper an mich und lehnte seine Kopf nach hinten. Ich genoss es ihm nah zu sein, küsste seine Schultern, den Rücken. Seine Sub konnte aber nicht anders, als ihn ein wenig zu necken und fasste ihn hart an. Maxi ermahnte sie immer wieder sanft und zärtlich zu sein. Ich streichelte seinen Rücken, seinen Hintern. Ganz sanft, liebevoll. Für mich eigentlich der schönste Moment des ganzen Abends. Ein sehr intensives Erlebnis. Ich konnte fühlen, wie er die Berührungen genoss.

Nach einer Weile sagte er, dass ich das Blasen übernehmen soll. Ich weiß er mag, wenn ich es hart mache, wenn er es mit befiehlt, aber auch wenn ich es so mache, wie sonst auch. Also tauschten seine Sub und ich die Plätze. Ich kniete mich vor ihn hin. Sie kümmerte sich um den Rest. Aber auch hier merkte man immer wieder, dass ihr die zärtlichen Liebkosungen nicht so sehr liegen. Erst ganz am Ende ließ sie sich darauf ein.

Währenddessen kniete ich da und nahm seinen Schwanz in den Mund. Ich blies mit ganz viel Leidenschaft. Saugen, Lutschen, lecken… Er lobte mich unentwegt und sagte sowas wie „du machst so unglaublich gut“, „geht nicht besser“, „sensationell“.. Jedenfalls gab es mir zu denken, weil er dass zu ihr nicht gesagt hatte, was aber auch an ihrer Rolle liegen kann.. Er gab sich völlig hin, stöhnte.. und kam.. Dann machten wir ihn wieder los. Ein schöner Abschluss für den Abend.

Seine Sub, die vier Autostunden weg wohnt, hatte geplant in dem Zimmer zu übernachten. Auf einer aufblasbaren Matte, die wohl gerade so an den Boden gepasst hätte. Nachdem Maxi ihr deutlich gemacht hatte, dass er die Nacht nicht mit ihr verbringen würde, war sie ein wenig geknickt. (Nicht das ein falscher Eindruck entsteht: Maxi hätte ihr ein Zimmer besorgt, sie sagte ihm aber voher, dass sie keines brauchen würde, weil sie im Spielzimmer übernachten wollte.) Da das Zimmer zum Übernachten nicht toll war, bot ich ihr das Gästezimmer bei mir an. Vor Allem der Vermieter machte schon einen sehr eigenwilligen Eindruck. Er kam noch mit halboffener Hose aus seinem anderen Zimmer um die Miete für die Zimmer entgegen zu nehmen. Das bestärkte sie wohl auch darin, nicht die Nacht alleine im Spielzimmer zu verbringen. Nach ein wenig hin und her willigte sie ein und ich nahm sie mit nach Hause. Wir unterhielten uns noch eine halbe Stunde, bevor wir dann beide ins Bett fielen.

Da hatte ich also die Sub von meiner Affäre mit nach Hause genommen. Manche Tage nehmen doch plötzlich eine ganz andere Wendung, als gedacht. Bis 17:30 Uhr war ich auf einen gemütlichen Abend auf der Couch eingestellt gewesen. Am Ende hatte ich eine Frau mit nach Hause genommen, die von meiner Existenz ein paar Stunden vorher überhaupt noch nichts gewusst hat.

Wir werden wohl mal wieder in der Konstellation spielen. Mal sehen, ob ich mich dann mehr traue..

Ich muss es seiner Sub besorgen..

Vorneweg noch eine Anmerkung zur aktuellen Gefühlslage:

Mir geht es gut. Der Eintrag über meine Einsamkeit, der war ungefiltert mein Empfinden als es mir schlecht ging. Eine Gefühlsspitze, die deswegen so zusammen kam, weil das Erlebnis/Nach-Erlebnis mit dem Genussmann auf hormonelle Unausgeglichenheit in Verbindung mit zu wenig Sport und einer zu unregelmäßigen Einnahme meiner Schilddrüsentabletten traf. Aber nachdem ich euch die Höhen der Gefühlswelt miterleben lasse, finde ich es fair zu zeigen, dass es auch mal anders ist, wenn auch selten. Eure vielen aufmunternden Worte, aber auch SMS meiner Freundin Jessica oder meines DOMS JD und eine Mail meines Kaffeefreundes Robin haben mich auch ganz schnell wieder in meine optimistische Grundstimmung gebracht und mir gezeigt, dass ich nicht so allein bin, wie gedacht und dass es Schultern zum Anlehnen gäbe, die man dann auch annehmen können muss.

Nun zurück in das Spielzimmer mit Maxi und seiner Sub. Nachdem ich meinen Orgasmus hatte, machten wir wieder eine Pause. Saßen gemütlich zusammen und unterhielten uns. Irgendwann hatte er zu ihr gesagt, dass sie sich auch ausziehen soll. Fand ich fair, denn Maxi und ich waren auch nackt. Und siehe da, was kam zum Vorschein: eine ziemlich unrasierte Muschi. Sie erklärte zugleich, dass er ihr das aufgetragen hatte. Ich wußte schon, dass er das auch geil findet. Aber für mich ginge das gar nicht. Ich sage, zu ihm, dass ich ihn töten würde, wäre er mein Dom und würde so etwas wollen. Und ich schickte einen inneren Dank zum Himmel, dass JD ja im Traum nicht auf die Idee käme das zu verlangen, schon allein weil er auf rasiert steht. Ich rasiere mich seit ich 17 bin.. Mehr als einen „Dreitagebart“ kann ich mir da überhaupt nicht mehr vorstellen.

Aber ein Abend mit Maxi wäre nicht ein Abend mit Maxi, wenn es ihm nicht gelänge, mich auch an meine Grenzen zu treiben. Er wußte, dass ich erst einmal was mit einer Frau hatte und mich da auch noch nicht allzuviel getraut hatte. Also sagte er zu seiner Sub, dass sie sich aussuchen dürfe, wo sie hingebunden werden möchte.

Ihre Reaktion war sehr lustig für mich. Denn es ging ihr genauso, wie es mir gegangen wäre. Eine eigene Entscheidung treffen, wo man sich hinfesseln lässt, wenn man eigentlich in der Subrolle ist, das ist sehr seltsam… Sie stand irgendwie verunsichert da, versuchte erst noch ihn dazuzubekommen es zu doch entscheiden. Was aussichtslos war. Da ist er unnachgiebig. Also guckte sie sich im Raum um und man konnte ihrem Kopf förmlich beim Arbeiten zusehen. Und dass ihr die Situation unangehm war.. Dann entschied sie sich, dass sie in die gleiche Position, in der ich mich vorher befunden hatte, gebunden werden wollte. Lol, hätte ich auch gemacht. Möglichst unkompliziert. Er band sie fest. Sie ist ein Stück kleiner als ich, also würde sie vermutlich nicht ganz so bequem stehen.

Und dann sagte Maxi, dass ich es ihr nun besorgen solle… Wie alleine? Ahh? Verdammt..Nachdem es ja irgendwie noch mein Verwöhnabend war, fragte er mich, ob es mir lieber ist, wenn Sub eine Augenbinde trägt.. Oh ja.. guter Plan.. Wenn sie mir auch noch zuguckt, bei dem was ich tue, dann geht da gar nichts mehr. Innerlich wünschte ich mir ganz dringend eine Augenbinde für mich. Da stand sie nun mit dem Rücken zu mir, gefesselt mit verbunden Augen, mit ihrem wundervollen Körper. Und ich wußte nicht, wie ich es anfangen soll. Schade, dass Küssen nicht ging. So lässt sich sonst leicht eine Verbindung aufbauen. Und da bin ich mir auch sicher, dass ich das draufhabe.. Blöde Erkältung..

Ich stand hinter ihr, einen halben Meter weg, und kämpfte mit meiner eigenen Unsicherheit. Ich schloß die Augen und atmete tief durch. Ich hatte Angst, was falsch zu machen. Dabei war es einfach. Sie war ausgeliefert, sie mag Schmerzen, so viel falsch machen geht da eigentlich nicht.. Aber es dauerte doch ein paar Minuten, bis ich so weit war. Maxi sagte zwischendurch immer wieder: „Komm tu es“.. Und es klang in meinen Ohren wie „So jetzt bist du für ihren Orgasmus verantwortlich und wenn das nicht klappt, dann wird sie keinen haben..“ Das hat er so nie gesagt, aber so fühlte es sich für mich an.. Angst was falsch zu machen und der Druck für ihre Lust verantwortlich zu sein..

Ich überwand mich und begann sie ganz zärtlich am Rücken zu streicheln. Immernoch unsicher, wohin mich das führen würde. Ich tastete mich langsm zu ihren Brüsten vor. Die waren wirklich wunderschön. Mit Brüsten hatte ich mich ja schon mal angefreundet. Ich fing an an ihren Nippeln zu saugen.. Vorsichtig. Es gefiel mir.. Wobei es sollte eigentlich ihr gefallen, aber dafür war ich mit Sicherheit viel zu sanft und zu zurückhaltend. Irgendwann kniete ich mich nieder und widmete mich doch ihrer Muschi. Ihre Schambehaarung fühlte sich deutlich besser an als erwartet. Weniger Gestrüpp, sondern gepfleger Haarwuchs. Aber sie da unten anzufassen war echt eine Herausforderung. Warum? Ich war eigentlich froh irgendwann in ein Alter gekommen zu sein, wo Männer soviele Muschis vorher angefasst hatten, dass sie irgendwann halbwegs wissen, wie es geht. Manche überragend und manche so lala. Aber richtig unqualifiziert, wie in meiner Teenagerzeit, hat mich schon lange keiner mehr angefasst. So und dann komme ich. Und hab mit Mumus auch nicht mehr Erfahrung, als eine zu besitzen. Außerdem geh ich davon aus, dass jede Frau anders tickt und anders reagiert. Naja mir fehlt die Grunderfahrung einfach.. Ich wollt ihr kein unqualifiziertes Gefummel antun..

Aber naja aus der Nummer kam ich eh nicht mehr raus und es war Zeit sich den eigenen Ängsten zu stellen. Ich tastete mich zu ihrem Kitzler vor.. Aha, da ist er .. Langsam verstehe ich die Jungs aus meiner Teenagerzeit. Gut, da ist er.. Aber was anstellen mit dem Ding? Also relativ schnell links liegen lassen und ab nach hinten.. Denn Muschi und Finger reinstecken ist zumindest eine offensichtlichere Lösung. Kurz gedacht, doof, dass meine Fingernägel auch nicht ganz kurz sind. Und ja sie war feucht. Es schien sie die Gesamtsituation also anzumachen. Und rein ins Glück.. Okay, so fühlt es sich bei mir auch an. Eng, warm, feucht. Juhu das erste mal den Finger in einer Mumu, die nicht meine ist. (Ein weiteres erstes Mal abgehakt). Und nun? Jetzt ist er zwar drin.. Langsam bewegen.. Ich machte das ein bißchen… Dann zog ich ihn wieder raus und begann sie zu lecken. Tastete mich mit meiner Zunge langsam zu ihrem Kitzler vor.. Schmeckt eigentlich ganz lecker.. wohl der normale Mumugeschmack.. auch nicht so viel anders als ich.. Juhu, das erste Mal eine Muschi geleckt.. Und ja ich verstehe langsam: Es ist nicht einfach, wenn man mit dem Kopf an ihrer Muschi hängt, im Gesicht ablesen zu wollen, ob sie es gut findet.

So hab ich noch ein wenig an ihr rumgespielt, bis Maxi endlich hinzukam.. Er stellte sich hinter sie. Und küsste sie am Hals, dann auf den Mund. Dabei fasste er ihre Brüste an und zwirbelte ihre Nippel zwischen seinen Fingern. Sie wurde spürbar erregter, stöhnte.. Er arbeitete wohl mit Schmerzen die ihr gefallen. Sie wand sich in den Fesseln. Wurde wild. Er bearbeitete weiter ihre Nippel, ich bespielte ihre Muschi. Irgendwann war ich aber mehr mit fasziniert zusehen beschäftigt, als mit ernsthaft an ihrem Orgasmus arbeiten. Ich ging davon aus, dass er übernehmen würde. In ziemlicher Erregung sagte sie dann, dass ihr schwindlig ist. Bis Maxi reagieren konnte, kippte sie auch schon in ihre Fesseln.. Wir machten sie los und sie sackte in sich zusammen. Sie war nicht bewußtlos, aber ihr Kreislauf hatte nicht mehr mitgespielt. Wir machten auch die Beine los. Maxi kümmerte sich um sie. Sie hatte noch ihre Augenbinde an und lehnte sich gegen Maxis Beine. Es waren nicht die Fesseln zu fest gewesen, sondern sie hatte sich so sehr reingehängt, dass sie sich das Blut in den Händen abgedrückt hatte. Deswegen war ihr schwindlig geworden. Manchmal bin ich schon froh um meine Konstitution. Sie tat mir wirklich leid, so auf dem Weg zum Orgasmus aus den Latschen zu kippen, muss ziemlich frustrierend sein..

Wir machten eine weitere Pause. Sie trank etwas und der Kreislauf war auch schnell wieder fit…

Wegen Gefühlschaos Blogjubiläum verpasst

AHHHHHHHHH.. Ich hab meinen ersten Bloggeburtstag verpasst. Zefix, das Chaos in meinem Kopf ist Schuld 🙂

Also am 26.10.2012 hatte ich meinen ersten Eintrag über meine Erlebnisse veröffentlich. Hier zum Nachlesen. Damals noch auf Blog.de in meinem alten Blog.

Und JUHUUUUUUUU, ich hab mal was konsequent gemacht.. *imkreistanztunddabeiindiehändeklatscht*

Es war ein spannendes Jahr mit Höhen und Tiefen, mit Orgasmen und Liebeskummer, mit bereichernden und lehrreichen Erfahrungen. Eigentlich wollte ich das Jubiläum zum Anlass nehmen, mal zu resümieren. Aber vorher muss ich noch die Erlebnisse der Exzessivwoche wegbloggen. Sonst fühlt es sich so unfertig an. Also muss das Resümee noch ein wenig warten.

Vielen Dank für die Kommentare, vor Allem auch in den letzten Tagen. Vielen Dank fürs Lesen, Lachen, Schmunzeln, Kopfschütteln. Ich freue mich über jeden der mitleidet, mitlacht oder es sich auch selbst besorgt. 😀

Es gibt Phasen, da passiert nichts worüber es sich lohnt zu schreiben.. Aber zur Zeit komme ich nicht hinterher.. Ein Ende ist also noch nicht abzusehen.

DANKE
Remi

Für jemanden der wichtigste Freund sein..

Mein gefühlsmäßiger Absturz nach dem Absoluten Blinddate und der Korb danach haben mich dazu gezwungen über mich nachzudenken.. Und daraus folgt nun eine kleine Bankrotterklärung an mein Leben.
Ich bin einsam.

Noch ein Einschub.. Sorry, an alle die auf den nächsten Teil des Suberlebnisses warten.

Natürlich hat der Genussmann sich um die Aftercare gedrückt. Dass das seine Aufgabe gewesen wäre und er sie nicht erfüllt hat, das hat er heute auch nochmal zugegeben und sich entschuldigt. Wir werden uns auch noch treffen. Er hat sich auch zurück gezogen, weil ich mich emotional an ihn binden wollte und ihm das zuviel war.

Das Problem ist aber eigentlich ein anderes. Die Erkenntnis hat mich heute viele Tränen gekostet.. Ich bin für niemanden der wichtigste Freund. Es gibt niemanden der zuallererst bei mit anrufen würde, wenn es ihm schlecht geht. Ich habe niemanden, der mich auffängt. Die Geschichte mit dem Genussmann hätte mich gar nicht so runterziehen müssen, aber ich habe keine Schulter zum Anlehnen. Ich habe eine Handvoll enge Freunde aus der Schulzeit. Die sind toll. Die würden an meinem Krankenbett stehen, ich könnte auch immer kommen, wenn ich Probleme hätte. Aber jeder von ihnen hat einen besten Freund/Freundin zu dem er/sie zuerst gehen würde bei Problemen.

Ich bin nicht einsam, weil ich keinen Partner habe. Dafür wäre ich noch nicht bereit. Mir fehlt ein bester Freund/Freundin, der mein Leben begleitet. Jemand für den ich die Schulter zum Ausweinen bin. Jemand dem ich einen Teil der Liebe geben kann, die ich in mir trage. Jemand für den ich nachts hunderte Kilometer fahren darf. Für den ich alles stehen und liegen lassen kann, um ihn zu unterstützen. Auch jemanden der mich begleitet. Der weiß was mein Plan für die Woche ist. Jemand der Zeuge meines Lebens ist.

Ich hatte bis zu Beginn meiner Twenzeit einen besten Freund und eine beste Freundin. Die fehlen mir beide. Das ist aus unterschiedlichen Gründen auseinander gegangen. Es ist beides nicht reparabel. Seitdem bin ich ein Einzelkämpfer, der viele Dinge mit sich selbst austrägt.
Es erklärt mir auch, warum ich mich in meiner Twenzeit von einer Beziehung in die nächste gestürzt habe. Um jemanden zu haben, der mich begleitet.. Beziehungen bei denen ich eigentlich schon vorher wußte, dass sie nicht von Dauer sein werden, dass er nicht der Richtige ist.

Momentan erfüllt mein Ex noch einen Teil der besten Freundfunktion.. Ich weiß, das ist nicht gut. Das ist der Grund, warum wir uns noch oft sehen, warum wir noch viel zusammen machen. Aber das ist keine Dauerlösung. Und er kann mir natürlich keine Schulter zum Anlehnen sein. Aber er weiß am Besten über mein Leben Bescheid, wenn man den Sex mal ausnimmt. Beschissene Konstruktion.. Aber immerhin benutzen wir uns beide.. Auch er hätte niemanden sonst.

Was mache ich aber nun mit der Erkenntnis, dass mir eine Bezugsperson fehlt? Man findet ja auch nicht schnell mal einen besten Freund. Ähnlich wie bei einer Beziehung. Ich hab immer das Gefühl, dass alle Menschen schon besetzt sind. Ich dränge mich nicht gern auf. Will niemandem auf den Keks gehen. Ziehe mich dann zurück. Das wird wohl oft als Desinteresse gewertet.
Beim Genussmann hab ich ein wenig aufgemacht und gehofft, dass wir Freunde werden könnten.. Zack.. eins auf die Mütze bekommen.

Und mir fehlt körperliche Nähe. Sehr.. Ich bin grundsätzlich ein körperlich eher distanzierter Mensch. Auch zu meinen Freunden oder Familie habe ich außer zu Verabschiedungen kein In-den-Arm-nehm Verhältnis.. Daran wird sich auch nichts mehr ändern. Nichtsdesotrotz brauche ich Nähe, Kuscheln, Körperkontakt..Ich glaube, nur weil mir das niemand gibt, habe ich so sehr gelitten, nach dem Blinddate.

Doch das ist so schnell nicht änderbar. Dann bleibt zum Einschlafen nur mein Kuscheltier..

Das absolute Blinddate hat ihn nicht gekickt…

Es hat mich nicht gekickt…

Verzeiht mir diesen Einschub. Aber ich muss es los werden, sonst platze ich.

Vermutlich hatte ich mit jeder Reaktion gerechnet, aber nicht mit dieser.. „Nicht gekickt… Diese Worte geistern mir unaufhörlich im Kopf umher.. Nicht gekickt… Das war das Feedback von meinem Genussmann auf das Absolute Blindate. Er hat keine Verbindung gespürt, keine Chemie… Wow, das hat mich getroffen, mitten ins Herz.. Krass, denn unsere Empfindungen gehen damit echt weit auseinander. Normalerweise merkt man ja, wenn die Chemie nicht stimmt im Bett. Aber es hat ihn nicht gekickt und mich komplett..

Ich hatte nachgebohrt, nachdem schon ein paar Tage ins Land gezogen waren, wie es denn mit uns weitergehe? Wann ich ihn denn sehen würde, was er sich vorstellt? Ich fragte ihn das nach einem lustigen coolen Abend. Ich war aufgedreht, hatte meine Tage, war in einer Himmelhochjauchzend Phase. Buff. Er wisse nicht wie und ob überhaupt. What. Woooh, das nahm eine sehr ungeplante Wendung. Eine Arschbombe aus einem Heißluftballon.. Harter Aufprall..

Ich fror mir schon den Arsch ab, als ich im Auto saß und mit ihm schrieb.. Aber ich musste das fertig schreiben. Und ihm klar machen, dass ihn sehen MUSS. Ich schrieb ihm, dass ich respektiere, wenn es ihn nicht kickt, aber ich müsse ihn sehen..Sonst zerreißt es mich.. Ihn nicht zu sehen war irgendwie keine Option. Das absolute Blinddate nicht aufzulösen, krasse Vorstellung.
Wir machten ein Treffen aus, eineinhalb Tage später. Zum Glück. Aber auch nachdem ich eine Nacht über das „nicht gekickt“ geschlafen hatte, war ich noch traurig darüber. Zustätzlich habe  meine Tage und die wirken wie ein Bremskaftverstärker.. Bißchen gedrückt – ordentlich Wirkung. Ich war den ganzen Tag melancholisch, rumgeheult, schwere Wolken über dem Gemüt. (fiese Hormone.. ) Es fiel mir wirklich schwer, nicht darüber nachzudenken, was ich anders hätte machen können. An welcher Stelle ich etwas falsch gemacht habe, so dass es ihn nicht gekickt hat. Mir die Schuld zu geben. Aber eigentlich geht das in der Rolle eh nicht. Als passiver Part, dessen Job es ist, dass zu tun, was der andere verlangt, hat man nicht sehr viel Handlungsspielraum. Und am Ende sind die Gedanken ist auch egal. Die Nummer ist durch, nicht mehr änderbar. Egal wieviel ich darüber nachdenke.

Aber es ließ alte Komplexe nochmal durchbrechen. Ich hatte ihm vorher noch geschrieben, dass ich Angst habe, dass ihm meine Figur nicht gefallen könnte. Er hatte mir mal gezeigt, mit wem er sonst so Sex hat. Gelinde gesagt, das komplette Gegenteil von mir. Modelmaße.. Er winkte damals ab und sagte, dass er das nicht hören will. Ich überwinde meine Zweifel und lege mich komplett nackt auf seinen Tisch. Wohl wissend, dass das für mich definitiv nicht die vorteilhafteste Position ist. Alles was mich ausmacht, worüber ich mich sonst definiere, mein Geist, mein Wesen, bleibt außen vor.. Ich lasse mich an diesem Abend reduzieren auf mein Äußeres, wofür es unfassbares Vertrauen meinerseits bedarf. Und dann bekomme ich gesagt, es hat mich nicht gekickt. Er hat geschrieben, dass es nicht an meiner Statur lag, bevor ich gefragt habe. Immerhin. Aber das zu glauben fällt mir schwer.

Wir schreiben seit zwei Monaten fast täglich über WhatsApp. Ich habe den Mann hinter den Nachrichen, der so eigen ist, irgendwie in mein Herz geschlossen. Ich hätte so gern tiefer in sein Leben geblickt. Ich finde er ist es wert ihn besser kennenzulernen. Zerrissen zwischen Vergnügen, der Leidenschaft für Frauen und in manchen Momenten, einer tiefen Einsamkeit und dem Wunsch nach einer Bindung. Das eint uns. Ich hatte die leise Hoffnung, dass wir Freunde werden könnten. Dass ihn der Sex mit mir nicht kickt, okay, aber ich hab ein wenig Angst, dass er sich jetzt so ganz aus meinem Leben verabschiedet.

Was war ich schon vor dem Absoluten Blinddate neugierig auf den Menschen hinter den Nachrichten. Hatte den Wunsch ihn kennenzulernen. Das habe ich zurückgestellt, für die Idee des Blinddates, die von ihm kam. Weil ich selten so sehr vertraue, dass ich mich darauf einlassen würde. Er hatte das Blinddate ein paar Mal verschoben, weil er am anvisierten Termin zu müde war von der Arbeit. Das ist auch gut so. Er sollte Lust und Muse haben zu spielen. Es sollte besonders werden. Er hatte es dann auch für mich zu etwas Besonderem gemacht.

So jetzt sitze ich hier an einem Sonntag morgen.. Wir waren für nach dem Formel 1 Rennen verabredet. Und jetzt bekomme ich die Nachricht, dass er nicht allein aufgewacht ist und lieber absagt.
Es macht mir nichts aus, dass er Sex hatte, mit einer anderen. Warum auch.. Ich hoffe für ihn, dass es ihn mehr gekickt hat, als mit mir. Ich hoffe, es war eine schöne Nacht für ihn. es tut auch nicht mehr ganz so sehr weh. Ich muss nicht weinen, so wie noch gestern. Meine Hormone haben ein Einsehen.

Aber ich bin enttäuscht, weil ich glaube, dass ich es wert bin, mich kennenzulernen. Mir noch ein bißchen was von sich zu geben. Vermutlich hatte ich angenommen, dass er ebenso neugierig ist auf mich, wie ich auf ihn. Das war ein Fehler. Ganze nette WhatsApp-Unterhaltung während seines Urlaubs, mehr nicht. Ich bin auch enttäuscht, weil ich mich so sehr verschätzt habe.. Ja.. wenn man sein Herz so ein bißchen aufmacht..

Ich bin mir sicher, dass wir uns noch treffen werden. Alles andere würde nicht zu ihm passen. Ich gehe davon aus, dass er aufrichtig ist. Ich freue mich auch nach wie vor darauf. Will unbedingt das virtuelle Bild, dass ich von ihm habe mit der Realität abgleichen. Aber das kann wohl noch eine Weile dauern, weil er in der Arbeit sehr eingespannt sein wird.

Seine Sub macht es mir Part 2

Nachdem ich deutlich gemacht hatte, dass ich nicht kommen würde, nahm Maxi wieder meinen Platz auf dem Thron ein. Er befahl seiner Sub ihn zu blasen.. Tat sie, ich sah mir das Schauspiel an. Sie hatte immer noch den sexy Overall und die hohen Schuhe an. Nach ein paar Minuten wollte er von ihr geritten werden. Sie setzte sich mit dem Rücken zu ihm auf den Schoß und bewegte sich so gut es ging. Sie ritt ihn.. Doch sie bekam relativ schnell Probleme mit den Beinen wegen der hohen Schuhe. Ihre Beine zitterten wie wild. Irgendwann fragte sie, ob sie denn die Schuhe ausziehen dürfte. Ich ahnte schon, was er antworten würden.. NEIN. Die Arme dachte ich. Er quält sie schon so ein bißchen. (Ich konnte nicht einschätzen wie gut die beiden sich kennen und wie oft sie wohl schon gespielt hatten). Er ließ sie noch ein wenig weitermachen, dann erlöste er sie. Sie wechselten die Stellung und er nahm sie von hinten, während sie sich auf den Stuhl vorbeugte. Ich sah den beiden einfach zu, aber ohne es an mich heranzulassen. Es war interessant zu beobachten. Er fickte sie, bis er kam. Sie kam nicht..

Wir machten eine Pause und unterhielten uns locker. Irgendwann im Laufe des Gesprächs wurde mir auch klar, dass Maxis Sub nicht in dieser Wohnung wohnt, sondern eine ganze Ecke weg. Sie hatte das Zimmer fürs gemeinsame Spiel der beiden gemietet..Auch wenn ich sie nicht abschließend einschätzen konnte, fand ich sie wirklich nett. Sie ließ sich überhaupt nicht anmerken, ob es sie störte oder nicht, dass ich auch da war..

Meine Rolle war immernoch seltsam, weil ich nicht als seine Sub mit im Spiel war. Maxi hat ja immer etwas Forderndes. Irgendwan sagte er, dass eine von uns zwei in das Gestell gefesselt werden sollte. Wir könnten uns einigen, wer von uns zwei. Lol, sehr lustig. Wir reagieren beide ja eher auf Befehle und sahen uns mit großen Augen an. Ich rang mich dazu durch und sagte, dass ich mich fesseln lassen würde. Ich entschied mich dafür mit dem Kopf zur Wand zu stehen und nicht in den Raum. Das Gestell war etwa einen halben Meter von der Wand weg. Das war das erste Mal, dass ich mich also aktiv dazu entschieden hatte mich wohin fesseln zu lassen. Und da ich schon ahnte, dass es keine Augenbinde geben würde, war die Option an die Wand zu schauen reizvoller. Ihr Job war es mich zu fesseln.. Sie legte mir die Manschetten an und versuchte meine Arme einzuhängen. Maxi musste ihr helfen, weil sie es nicht ganz schaffte. Dann auch meine Füße.. Ich stand da also ähnlich, wie an einem Andreaskreuz von der Haltung her mir gespreizten Armen und Beinen, aber von beiden Seiten zugänglich. Schon allein in der Haltung zu stehen, machte mich an.. Ich wußte, dass ich eine ganze Weile so stehen können würde. Ich wußte nicht was er vor hatte. Dann musste sie es mir wieder besorgen..

Ich war mit Sicherheit feucht, schon allein weil ich so gefesselt war. Ich schloß die Augen.. Sie stellte sich hinter mich und ich konnte ihren Körper spüren. Sie begann mich sanft zu streicheln. Meinen Rücken.. meinen Hintern.. meine Brüste. Es macht keinen Unterschied ob Mann oder Frau einen liebkost, es kommt nur auf die Berührungen an. Irgendwann küsste sie meinen Rücken.. Und Hintern.. Dann tasteten sich ihre Finger zu meiner Muschi vor. Spielten an meinem Kitzler, dann drangen sie in mich ein.. sie bewegten sich erst behutsam und steigerte sich. Maxi kam hinzu.. Er stand vor mir, war irgendwie liebevoll, behutsam.. Hauchte mir einen leichten Kuss auf den Mund. Ich drehte meinen Kopf weg, wegen meiner Erkältung.. Währenddessen fickte sie mich mit ihren Fingern. Er berührte mich. Dann befahl er ihr, dass sie sich um meinen Hintern kümmern soll.. Da war ich schon so geil, dass mein Kopf sich nicht mehr allzuviele Gedanken machte. Sie tastete sich zu meinen Hintern vor, drang mit einem Finger nach und nach immer weiter in mich ein..(Ahh, Frauenfingernägel).. Maxi liebkoste meine Muschi. Ich versuchte mich so gut wie es ging fallen zu lassen in meinen Fesseln. Und dann kam der Orgasmus auf mich zu gerollt… Hui, zum ersten Mal von Mann und Frau zusammen zum Kommen gebracht worden. Ich hoffte, dass er merkte, dass ich gekommen war und von mir ablassen würde.. Tat er auch und die beiden machten mich wieder los..

Dann unterhielten wir uns wieder. Ich zog mir ein Oberteil an, weil ich mich so wohler fühlte.. Man hörte den Fernseher des Nachbarn, das war irgendwie eigenartig. Aber durch die Schalldämmung, wird er nichts aus dem Raum hören.. hoffte ich.. Doch der Abend sollte mit meinem Orgasmus nicht enden..

Die Sub muss mich befriedigen..

Wer schon eine Weile liest, der wird wissen, dass es mir leichter fällt zu Geben, als zu Nehmen.. So habe ich auch schon den ein oder anderen Mann mit einem Blowjob beglückt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Ich gebe gern, es macht mir Spaß.. Und ich bin der festen Überzeugung, dass wenn man gern gibt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten, es irgendwann im Leben zu einem zurückkommt.

Nun zu Erlebnis 2/4 in der aufregenden Woche..

Ich war gerade auf dem Weg zu einer Sitzung.. Ehrenamt. Da klingelt mein Telefon.. Ich sehe aufs Display.. Maxi. Und ich habe schon ein Lächeln im Gesicht. Ich freue mich immer wenn er mal anruft.. Die letzten beiden Male, die wir uns gesehen hatten gab es jeweils einen Blowjob für ihn.
Nach einer kurzen Begrüßung sagte er zu mir, dass ich am selben Abend um 22 Uhr zu einer bestimmten Adresse, die er mir noch schicken würden kommen soll. Keine Ausreden möglich.. Ich checkte kurz in meinem Kopf meinen Plan für den Abend und war froh, dass ich noch nichts anderes vor hatte..Gut, ich sagte ihm, dass ich kann.. Er deutete eine Überraschung für mich an in einem Spielzimmer und dass ich verwöhnt werden würde.. Uh das klang doch gut.. Ich sagte ihm noch, dass er vorsichtig mit mir umgehen müsse, weil ich ziemlich erkältet bin und gar nicht weiß, wie fit ich sein würde.. Und er sagte noch was von „seine Sub vorher noch einreiten“, deswegen erst 22 Uhr..

Aha, jetzt ging mein Kopfkino los. Ich hatte ja erst ein Erlebnis mit einer Frau.. Vermutlich würde das zweite jetzt folgen. Es versprach ein interessanter Abend zu werden. Ich wußte schon, dass er eine Sub hat. Als er aufgelegt hatte musste ich sehr schmunzeln.. Zum einen, machte es mich heiß, dass er mich einfach 4 1/2 Stunden vorher anruft und mich für Sex einbestellt, eigentlich ohne Widerspruch zu dulden. Das gab meinen Leben was aufregendes. Zum Anderen weil ihn das Bedürfnis antrieb sich bei mir zu revanchieren zu wollen, weil ich ihm Gutes getan hatte.

Dann hieß es noch schnell die Sitzung rumbekommen und mich in sextauglichen Zustand versetzen..
Maxi schickte mir noch eine SMS mit der Adresse. Ich fuhr los und wußte nicht wirklich, was mich erwarten würde. Als ich an der Adresse an kam, die mir Maxi genannt hatte, war ich verwirrt, denn ich stand vor einem stinknormalen mehrstöckigen Wohnhaus. Wo sollte denn da nun ein Spielzimmer sein. Hmm, ich war mir sicher, dass ich an der richtigen Adresse war. Gut, ich zückte mein Handy und rief Maxi an.. Er ging ran und freute sich, dass ich angekommen bin. Er sagte, dass er das Telefon nun weitergeben würde und sie mir dann sagen würde, wo ich klingeln soll. Wie jetzt?, dachte ich mir.. Sind wir bei ihr zu Hause? Sie wirkte etwas verwirrt, sagte mir einen Namen, den ich dann auch schnell fand. Ich klingelte und war sehr gespannt. Eine hübsche kleine schlanke dunkelhaarige Frau in einem sehr sexy schwarzen Einteiler öffnete mir. Ah, das ist also sein Sub, dachte ich mir und ging immernoch davon aus, dass sie dort wohnen würde. Ich trat ein und drückte ihr meine Jacke und Regenschirm in die Hand.

Ich war ja etwas heiser und konnte nicht gut sprechen, also sprachen wir nicht viel. Dann wurde mir der Weg nach Rechts in ein Zimmer gewiesen.. Maxi saß komplett nackt auf einem Holzstuhl, der ein wenig wie ein Thron wirkte. Das Zimmer war nicht sehr groß, aber komplett mit einschlägigem Equpiment vollgestellt. Die Wand war Schallgedämpft.. Es gab drei Käfige, ein Andreaskreuz, ein anderes Gestell zum reinfesseln..und noch so einiges mehr.. Aha, dachte ich, was die Menschen nicht so alles in ihren Wohnhäusern haben. Also auch die Sub ins Zimmer zurück kam befahl Maxi ihr sofort, dass sie sich vor ihn hinknien und ihm einen blasen sollte. Sie machte es auch prompt. Ich sah mir das Schauspiel an und überlegte, ob man das mit mir auch so machen könnte.

Meine Rolle an dem Abend war mir noch nicht ganz klar. Ich stand an der Tür und ließ es auf mich wirken. Maxi meinte aber auch gleich, dass ich mich ausziehen soll.. Uhh.. es war warm, aber irgendwie ging mir das fast zu flott. Im Nachhinein finde ich auch, dass es ein taktischer Fehler von ihm war, mich damit so zu überfallen, auch wenn seine Intention eine gute war. Noch dazu laufe ich einfach nicht gern ganz nackt herum. Und seine Sub war angezogen.. Fies sie hat eine Hammerfigur und ich kam mir daneben blöd vor. Auch wenn ich weiß, dass Maxi auf die Gegensätze steht. Sie ist wirklich super schlank hat einen flachen Bauch und kein Gramm zuviel auf den Hüften, hat aber ähnlich große Brüste wie ich.. Also ein Männertraum. Ich überwand mich und zog mich aus. Dann stand ich etwas unsicher nackt im Raum. Maxi sagte nochmal, dass ich verwöhnt werden würde..

Sie saß die ganz Zeit vor ihm, blies und wichste seinen Schwanz. Interessantes Schauspiel.. Ihr war wohl bis zu dem Moment, als er ihr das Telefon gegeben hatte nicht klar gewesen, dass ich auch kommen würde.. Das wiederum war für mich komisch, weil ich nicht wußte, wie es ihr damit ging, dass ich auf der Bildfläche aufgetaucht bin..Maxi hatte mir erzählt, dass sie sehr devot ist und es relativ hart mag. Während er sich mit mir normal unterhielt, erteilte er ihr immer Befehle. Sagte ihr, wie sie ihn blasen soll.. Sie tat was er sagte und beachtete mich nicht weiter. Sie durfte wohl auch nicht sprechen. Ich wußte nicht so ganz, wie ich damit umgehen sollte.. Eigentlich ist es ja auch immer meine Rolle, dass ich gesagt bekomme, was zu tun ist… Ich sagte ihm noch, dass aufgrund meiner Erkältung küssen tabu sein würde.. Er sagte, dass ich einfach verwöhnt werden würde.. Dann befahl er ihr aufzuhören und ließ mich auf dem Thron Platz nehmen.. Super, für die Größe meines Hinterns war der relativ eng.

Ich setzte mich hin und er befahl ihr es mir ordentlich zu besorgen… Ahhh, o Gott, Komplettüberforderung im Kopf. Ich rutschte mit meinem Becken weiter nach vorne, da ich sonst meine Beine gar nicht hätte spreizen können.. Sie kniete vor mir und legte los. Sie leckte und fingerte mich. Ah, Frauenfingernägel, auch interessant. Ein wenig unangenehm. Aber das, was sie tat, war gut.. Aber mein Kopf machte überhaupt nicht mit. Ich war eigentlich noch gar nicht richtig angekommen, schon saß ich da und ich konnte so überhaupt nicht einschätzen, ob sie da Bock drauf hatte. Ich kannte sie zu wenig. Ich versuchte mich fallen zu lassen, aber der Kopf ging nicht aus.. Ich dachte mir: „O Gott, das arme Mädel.. am Ende bestraft er sie noch, weil sie es mir nicht besorgt hat, oder sie muss da ewigst an mir rummachen.“ Ich ließ sie noch eine Weile machen. Sie fingerte und leckte mich wirklich geschickt, scheint zu wissen was sie tut und es machte mich auch an. Aber ich wußte, keine Chance, dass ich irgendwie loslassen und kommen würde..

Aber der Abend sollte noch ein wenig weitergehen…

Absolutes Blinddate – mit abschließender Polizeikontrolle

Nach ein wenig Kuscheln unter der Decke, sagte er mir, dass ich ihm nun einen Blasen solle.. Cool, da weiß ich, was zu tun ist..Ich richtete mich auf und suchte mir eine bequeme Position zwischen seinen Beinen und legte los.. Und durfte ihn zum ersten Mal anfassen. Darauf hatte ich Bock. Wobei nicht ganz ohne, immerhin steht in seinem Profil, dass er keine Frauen mag, die nicht blasen können. Also wollte ich mich besonders anstrengen. Und hoffte, dass er nicht zu dem kleinen Prozentsatz an Männern gehören würde, die nicht mögen, was ich tue.

Gut bestückt..Nicht einfach zu blasen, wegen der Größe. Am Anfang saugte ich mehr und bekam relativ schnell Schmerzen in den Backen, dann ändert ich meine Taktik und lutschte mehr.. Ich war gewillt, dass so lange zu tun, wie er es eben wollte. Immerhin hatte er bisher die ganze Arbeit gemacht und mich schon zwei Mal kommen lassen. Ich musste öfter Mal meine Position ändern.. und uncoolerweise zwischendurch meine Nase hochziehen, weil ich Schnupfen hatte und sonst nicht atmen hätte können.. Sehr sexy.. Immerhin gab mein Genussmann wohlige Geräusche beim Blowjob von sich..Da interpretiere ich mal hinein, dass ich meine Sache nicht so schlecht gemacht habe. Irgendwann, nach einer ganzen Weile, befahl er mir, mich auf den Rücken zu legen.. Dann kletterte er auf mich und nahm mich in der Missionarsstellung.. Ich nutzte die Gelegenheit und fasste seine Arme an.. Alter Schwede, ziemlich sexy durchtrainierte Arme.. Hatte ich bei meinem Genussmann gar nicht erwartet..

Ich genoss es von, so ein wenig was von ihm zu entdecken. Auch von ihm gefickt zu werden. Was er tat fühlte sich gut an. Aber ich wußte, dass ich nicht kommen würde. Irgendwann zog er sich aus mir zurück und spritze auf mir ab. Und zwar ne ordentlich Ladung…Und als er fertig war, verteilte er sein Sperma ganz genüßlich auf meinem Oberkörper und Bauch.. Ich war komplett glitschig.. Spermaspielchen.. uahh.. Dieses Glibberzeug.. er hatte da wohl ziemlich Spaß dran und verrieb es wie Sonnencreme, bis es komplett eingezogen war. Ich dachte währenddessen an was Schönes.. Sonne, Strand, Palmen.. Sonne, Strand, Palmen.. Und grinste innerlich, weil ich merkte, dass er tierisch Spaß an seinem Spielchen hatte. Als alles eingezogen war, deckte er mich wieder zu und wir lagen entspannt nebeneinander.

Er hielt meine Hand ein wenig. Ich hätte mich so gern an ihn hingekuschelt, aber ich hab mich nicht aus meiner Rolle getraut. Er fragte auch ob es mir gut geht. Und ich antwortete mit Ja. Lachen war mir eigentlich verboten, aber als er mich am Kinn packte und nochmal auf die Nummer mit dem entspanneten Kiefer zurück kam, musste ich einfach lachen und konnte mich nicht mehr zurück halten.. Aber es war entspannt und wir lachten beide.. Dann sagte er mir, dass ich aufstehen sollte.. mir war ziemlich kalt, nackt ohne Decke und ich zitterte.. Ich war gespannt, was jetzt noch passieren würde.. er führte mich zu seinem Sofa, auf dem auch meine Sachen lagen… ich musste mich aufrecht auf das Sofa setzen… Dann beugte er sich zu mir und flüsterte mir ins Ohr: „Zähle langsam bis 50, dann nimm die Augenbinde ab, zieh dich an und geh nach Hause..“ Nachdem ich wie Espenlaub zitterte, holte er mir noch seine Decke und legte sie um mich.. Dann ging er..

Er hatte vorher schon eine Andeutung gemacht, nach dem Motto, ICH sehe dich ja dann… Von dem her war ich vom Kopf her darauf eingestellt, dass er Abend so enden könnte…
ich zählte bis 50, nahm die Augenbinde ab, zog mich an und war innerhalb kürzester Zeit gegangen..

Waren ganz schön viele Eindrücke.. Wir hatten insgesamt drei Stunden gespielt..Ich setze mich in mein Auto und fuhr los. Während ich fuhr meldete sich mein Ex und sagte mir, dass er noch was mit mir wegen eines Termins am nächsten Tag besprechen müsste. Cool, da würde ich jetzt also durchgefickt und vollgewichst hinfahren.. Keine Zeit es sacken zu lassen… Auf dem Weg dort hin geriet ich noch in eine Polizeikontrolle.. super.. Ich hatte da schon sein paar Sprüche auf den Lippen, wie och ne nicht schon wieder blasen, das habe ich gerade ne halbe Stunde lang gemacht.. und musste mir bei der Frage, wo ich gerade herkomme, ein Schmunzeln verkneifen.Ich konnte ja schlecht sagen: „Och ja ich war da bei so nem Typen.. den hab ich zwar nicht gesehen, aber der hat mich gerade drei Stunden rangenommen..“ Zum Glück ließ mich der Polizist auch gleich wieder fahren…

Also hatte ich am Abend keine Chance mehr das Erlebte sacken zu lassen. Ich kam spät ins Bett und merkte, dass ich ziemlich ausgelaugt war.. War doch ne krasse Erfahrung.. Aber eine die ich nicht missen möchte, auch wenn sie mich an meine Grenzen getrieben hat. Das wollte ich ja.. Am nächsten Morgen als ich aufstand, war ich körperlich komplett gerädert. Ich fühlte mich wie nach einer zu harten Joggingeinheit. Aber auch mein Kopf war müde.. Und ich hatte eine tiefes Bedürfnis nach körperlicher Nähe.. Ich hätte jemanden zum kuscheln und knutschen gebraucht.. Das hat mich wirklich die nächsten zwei Tage begleitet.. Doch ich hab mich ein wenig einsam gefühlt… Das fand ich sehr bemerkenswert.. Das hab ich in dem Setting mit meinem Dom nicht, weil dort das Spiel auch anders endet.. Interessante Erfahrung. Der Alte Mann, der sonst immer zum Kuscheln herhalten musste, der hat gerade mit einer Frau angebandelt und war nicht verfügbar.. Muss mir also einen neuen Kuschelpartner suchen.

Meinen Genussmann habe ich immernoch nicht gesehen. Es war eine sehr intensive Erfahrung und ich kann so gar nicht einschätzen, wie es bei uns weitergeht. Ich habe das Gefühl, dass er das Heft des Handelns in der Hand hält. Ich hatte nie über das Blinddate hinaus gedacht. Und hänge jetzt in der Luft. Er hält sich mit Feedback noch ein wenig zurück. Das macht es nicht einfacher. Ich kann einfach auch nicht einschätzen, wie es ihm mit mir gefallen hat. Was er denkt, wie es mit uns weitergeht. Weiter spielen? Endlich kennenlernen? Mal sehen…

Exzessive Woche

Ich werde den Peitschenartikel nochmal überarbeiten. Gestern Abend als ich geschrieben habe, war ich sehr müde. Ich bin von einem Treffen mit meinem Dom heimgekommen.

In den letzten zehn Tagen hatte ich eine Tantramassage und 3 Sessions mit unterschiedlichen Beteiligten, die ich im Blog noch aufarbeiten muss. Das hatte ich gar nicht so intendiert, das hat sich so ergeben. Das absolute Blinddate, über das ich gerade noch schreibe, war in der zeitlichen Reihenfolge eigentlich Nummer Drei von Vier, hat aber so Eindruck hinterlassen, dass ich es gleich Bloggen musste..

Ja an die eigenen Grenzen getrieben zu werden, mehrmals in so kurzem Abstand ist wirklich anstrengend. Noch dazu in einer Woche in der die Uni wieder angefangen hat und sonst noch so einiges anstand. Ich werde nach und nach alle Erlebnisse wegbloggen und reflektieren. Momentan freue ich mich gerade mal über die „naturgegebene Pause“.

Ergänzend noch in eigener Sache: Danke für all das wahnsinnig coole Feedback, für alle Gedanken die ihr euch macht, für großartige Diskussionen, Kommentare und Mails. Ich versuche alle Mails adäquat zu beantworten.. Danke für über 55 000 Klicks in ein wenig mehr als drei Monaten. Danke für über 1000 Kommentare (ein Drittel von mir, zwei Drittel von Euch). Ende Oktober wird habe ich mein Einjähriges Blogjubiläum..(ich war vorher auf Blog.de) Da wird es nochmal einen Eintrag dazu geben…

Absolutes Blinddate – Doch die Peitsche

Ab jetzt wird meine Erinnerung ein wenig diffus.. War doch viel auf einmal an dem Abend. Ich hab einzelne Szenen im Kopf, Momente..

Er machte mich vom Tisch los und ich durfte aufstehen. Da dachte ich noch, dass es weniger hart wurde, als ich erwartet hatte. Dann führte er mich zu seinem Bett.. Keine Ahnung, ob ich mich erst noch ausruhen durfte oder nicht. Irgendwann musste ich mich in Hündchenstellung auf seinem Bett knieen.. Und dann kam sie, die Peitsche, vermutlich mit ganz vielen Enden. Ich hoffe, dass es nicht so schlimm werden würde und versuchte meinen Kopf abzulenken.. An was anderes denken.. Er fing an die meinen Hintern seitlich zu schlagen.. Das war noch halbwegs erträglich… Wobei er achtete auch auf meinen Mund.. lockere Haltung… Auch das noch.. arghh.. der Mund.. Super, wie soll ich den denn locker lassen. Irgendein Ventil braucht mein Körper einfach, um das wegzustecken..Dann steigerte er die Intensität.. Rechts, Links, die Schläge auf meinen Hintern wurden stärker. Ich versuchte nicht zu zucken..Irgendwann fing es auch an weh zu tun.. Das erweckte einen gewissen Trotz in mir.. „Na warte, ich halt das aus, du kriegst mich nicht klein…Dann zuckte ich auch, wenn er mich traf.. Er schlug mich auch aufs Steißbein, saufies … und auf die Schulterblätter.. (Fuck, warum tut das eigentlich so weh?)

Ich machte einen Katzenbuckel, weil es weh tat, aber er befahl mir meinen Hintern weiter schön rauszustrecken.. Es kam der Punkt, wo ich ernsthaft über den Gebrauch des Safewortes nachdachte.. Nachdem ich den Mund ja nicht bewegen sollte, was mir irgendwann egal war, kamen mir auch die Tränen.. Er hatte meine Schmerzgrenze maximal ausgelotet… Als ich kurz davor war aufzustehen und zu sagen, so danke, jetzt wird es mir zu doof … Oder am liebsten zurückgeschlagen hätte. ..Da hörte er dann auf, lobte mich, dass ich brav war..

Und trotzdem ich in meinem Kopf echt an meiner Grenze war und mich manchmal frage, warum ich das mitmache, reagiert mein Körper mit Geilheit. Es hat mich in der Tat feucht gemacht. Das versteh nochmal einer. Ausgerechnet mich, die eigentlich gar nicht so leicht feucht wird, vor Allem wenn der Kopf nicht mitmacht. Wenn man mich falsch anfasst beim Fingern, dann bin ich schnell staubtrocken und es geht gar nix mehr.. Wenn man mich auspeitscht, dann werde ich feucht.. Puhh.. Dabei glaube ich immernoch, dass ich gar nicht so viel aushalten kann und auch nie viel mehr aushalten werde. Also Mann schon sehr genau aufpassen muss.

Ich bekomme das, was auf dem Bett passiert ist, in keine sinnvolle zeitliche Reihenfolge mehr. Irgendwann ließ er mich auch dem Rücken liegen mit ausgebreiteten Beinen, wie ein Frosch und sagte, dass ich mich nicht bewegen dürfe.. Es würde mir doch gefallen, mich so zu präsentieren…Das war gar nicht so einfach. Ich hab mich dann in eine Art medidativen Zustand versetzt und versucht meinen Kopf abzulenken… Ich wollte gefordert werden.. das hat er getan.. Das ist ein Machtspielchen.. Er war vielleicht beim Rauchen, hat die Platte gewechselt.. Ich hab versucht micht nicht zu bewegen. Bis mir irgendwann kalt geworden ist und ich meine Hände durch leichte Bewegungen warm zu halten versucht habe. Keine Ahnung wie lange das ging, aber ich habe es geschafft meine Beine, für die es irgendwann anstrengend wurde, nicht arg zu bewegen. Dann kam er wieder und hat mich mit seiner Decke zugedeckt und sagte, dass ich sehr brav war, es sehr gut gemacht hätte und mich nun entspannen dürfe… Ich erinnere mich auch nicht mehr, ob er mich danach gestreichelt hat, oder nicht. Wobei er kam zu mir unter die Decke geklettert, das weiß ich noch. Darüber hatte ich mich gefreut. Das hatte plötzlich was intimes, in der Situation, die ja sonst ein Machtgefälle beinhaltete.

Mit einer anderen Peitsche hatte er mir noch auf die Brüste geschlagen.. Ich kann das aber in keinen Kontext mehr einsortieren. Davon habe ich aber kleine rote Flecken behalten, die mich auch am nächsten Tag an das Erlebnis erinnern sollten.

Wieder ein Cliffhänger.. Morgen kommt der letzte Teil..