„Liebster Award“ – heiße Fragen

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Ich habe ja immer gedacht, keiner mag mich oder keiner traut sich mich zu nominieren. Aber nun ist es doch passiert und der liebe Ben Wilder hat mein Blog nominiert. Vielen lieben Dank dafür. Ich werde heute mal einem Teil der Aufgaben nachkommen und zumindest sein Fragen beantworten. Da er schon sehr viele der Blogs, die ich auch schätze nominiert hat, werde ich erst mal noch in mich gehen und überlegen, wen ich denn überhaupt noch nominieren könnte.

Noch mal kurz zu den Regeln:

  • Danke dem Blogger, der dich nominiert hat.
  • Verlinke den Blogger, der dich nominiert hat.
  • Füge eines der liebster-blog-award Buttons in deinen Post ein.
  • beantworte die dir gestellten Fragen.
  • erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die du nominierst.
  • nominiere 5-11 Blogs, die weniger als 300 Follower haben.
  • informiere die Blogger über einen Kommentar, dass du sie nominiert hast.

Dann beantworte ich mal die mir gestellten Fragen.

  1. Mit wie viel Jahren, hattest du dein erstes Mal?
    MIt 15 in Italien. Wobei es dreier Anläufe bedurfte. Längere Geschichte.
  2. Dein aktueller Beziehungsstatus?
    Gute Frage: Glücklich Affärt – würde ich es nennen. Mit noch weiteren Männeren für unterschiedliche Bedürfnisse. Und so wie es seit gestern aussieht doch nicht Domlos. Juhuu
  3. Selbstbefriedigung in einer Beziehung go or nogo?
    Sowas von Go. Manchmal ist das auch einfach ein Mittel zu körperlichen und geistigen Entspannung. Wie Yoga nur mit Orgasmus, also warum sollte man das nicht mehr machen in einer Beziehung. Habe ich auch schon oft als Mittel benutzt um ihn anzuheizen. Lasse Männer gern dabei zusehen.
  4. Du erwischt deinen Freund als du vom Einkaufen heim kommst bei Porno schauen, wie reagierst du?
    Ich blase ihm einen, während er weiterschaut. Vielleicht auch mehr. Je nach Qualität des Pornos…
  5. Hast du dir beim Sex mit deinem Freund schon einmal vorgestellt, dass er jemand anderes ist?
    In der Endphase meiner letzten Beziehung öfters Mal. Seit ich Single bin, bestand die Notwendigkeit nicht mehr wirklich.
  6. Wenn du mit dir selber spielst, stellst du dir sicherlich etwas dabei vor? Beschreibe mir deine Lieblingssexfantasie?
    Die Frage finde ich sehr persönlich. Sie verrät viel über jemanden. Ich pack da jetzt nicht alles aus. Aber eine meiner häufigsten Fantasien ist, dass ich auf ihm reite, meine Brüste sehen formvollendet aus, mein Bauch ist durchtrainiert und meine Haare wehen im Wind.
  7. Was war der aufregendste Ort, an dem du bisher Sex hattest?
    Müsste mal mein Blog durchstöbern. Allerdings kickt mich die Möglichkeit entdeckt zu werden in den allermeisten Fällen nicht besonders. Ich brauche um Spaß zu haben und mich fallen lassen zu können Vertrauen und Ruhe. Ich habe allerdings mal mit meinem Immobilienmakler-Lover auf einem fremden Esszimmer-Tisch gevögelt. Das war verrückt. Blowjobs verteile ich hingegen an den unmöglichsten Orten wie Umkleide im Kaufhaus, hinter einer Statue im Park, im Auto mitten in der Stadt..
  8. Welches ist dein Lieblingssextoy?
    Mr. Bondage Stahldildo. Gott ist das Ding göttlich. Darüber habe ich auch schon mal gebloggt. Außerdem seine Hanfseile liebe ich mittlerweile sehr.
  9. Gibt es sexuell etwas, was du gerne einmal erleben würdest, wenn ja, was?
    Das allermeiste davon habe ich mitterweile schon ausprobiert. Manches würde ich gerne nochmal machen. Wenn ich groß und reich bin, dann lasse ich mich mal von einem Callboy verwöhnen.
  10. Hast du schon einmal jemandem ein Nacktfoto von dir geschickt, den du nicht persönlich kanntest?
    Einmal???  Eine Weile ziemlich oft. Aber es war nie mein Kopf mit drauf.
  11. Wie lange ist dein letzter Höhepunkt her?
    Keine 24 h. 🙂

Sehnsucht nach BDSM

Gestern Abend bin ich happy eingeschlafen. Guter Sex, gefühlvoller Abend, alles roger.

Aber dann bin ich heute morgen aufgewacht und konnte nicht mehr weiter schlafen, weil ich gemerkt habe, dass mir etwas fehlt. Es fühlte sich furchtbar an, weil mir ins Bewußtsein gerückt war, dass ich JD, meinen Dom schon ein Jahr nicht mehr gesehen habe. Ein Jahr wie krass eigentlich. Die Zeit rennt. Ein Jahr- so schnell vergangen. Ich hoffe sehr, dass wir uns wiedersehen werden, aber ich bin mir nicht sicher, dass das klappt.

Dann wäre ich Domlos. Das fühlt sich sehr komisch, irgendwie unangenehm an. Das ist mir lange Zeit nicht aufgefallen, weil ich Mr. Bondage auch in einer Dom-Rolle akzeptieren würde. Aber die letzten Wochen haben gezeigt, dass es wohl für ihn dahingehend nicht passt. Er kann mich bespielen, er kann mir unglaubliche Orgasmen machen. Das macht ihn irgendwie mächtig. Aber Mr. Bondage ist rastlos. Er sucht die Frau die ihn sexuell kickt. Das bin ich nicht. Ich bin ihm vermutlich zu wenig devot, zu wenig masochistisch. Er betont in letzter Zeit häufig, dass wir eine Vanilla-Beziehung haben. Gestern erst hat er es wieder erwähnt.

Ich mag unsere Vanilla-Beziehung sehr und sie wird auch Bestand haben, aber mit dem Aufwachen heute morgen ist mir klargeworden, dass ich mir wohl wieder jemanden suchen muss, der meine Lust in Richtung SM befriedigt. Mich hat in den letzten Wochen schon immer das Gefühl beschlichen, dass unsere Beziehung asymmetrisch geworden ist. Aber ich konnte nicht so Recht greifen warum. Er hat andere Frauen gedatet, ich auch andere Männer, zwar weniger als er. aber das war selbst gewählt. Aber so ein wenig habe ich meine SM-Kontakte vor allem zu JD einschlafen lassen. Es gab ja Mr. Bondage und der kann mir viel Befriedigung geben, wenn er will. Und daran scheitert es so ein wenig. ich spüre, dass er das nicht will. Vor allem nicht in der Häufigkeit in der ich das bräuchte. Ich bin dahin gehend nicht das, was er sucht. Ich kann seinen Sadismus nicht befriedigen. Vielleicht sucht er auch eine schlankere Frau, die eine andere Art von Attraktivität hat.

Ich habe das heute morgen verstanden. Ich akzeptiere das. Man kann das nicht erzwingen. Ich bin mit der Vanilla-Beziehung zufrieden. Wir haben viele wunderbare Momente außerhalb von Sex miteinander. Haben beispielsweise Sternschnuppen geguckt, fahren Riesenrad im Sonnenuntergang. Aber dadurch, dass ich meinen Wunsch nach SM-Befriedigung auf ihn verlagert hatte und ich meine anderen Kontakte sehr eingeschränkt habe, war das nicht günstig für unsere Beziehung. Es sorgte für unnötige Eifersucht bei mir. Er gab mir nicht das worauf ich hoffte, traf sich mit Anderen und ich verhielt mich wie ein wartendes Hündchen, dass sich keine Gelegenheit verbauen lassen wollte. Also hielt ich meine Abende für ihn frei. Das war falsch. Ich werde nun wieder mehr nach dem gehen, was ich möchte. Mich nicht mehr komplett nach ihm richten. Er tut es schließlich auch nicht.

Aber löst nicht mein Problem, dass ich wohl aktuell keinen Spielpartner mehr habe. Das ist ein ziemlich doofes Problem, von dem ich fürchte, dass es sich nicht so leicht lösen lassen wird. Aber immerhin weiß ich nun, was ich zu tun habe und kann meine Augen wieder offen halten, beziehungsweise auch in diese Richtung suchen. Ansonsten genieße ich unsere „Vanilla“-Beziehung und erfreue mich an den schönen Momenten.

Ich hoffe aber, dass wir wieder ein wenig intensiver fesseln werden. Wobei er gefühlt leider auch im Bondage-Bereich noch nach etwas sucht, dass ich ihm nicht geben kann. Eine Frau die so attraktiv ist, dass er sie auf Shows fesseln könnte.

Mein Sexleben schreit nach einer ruhigeren Phase nun wieder nach mehr Aufregung. Definitv.

Leidenschaftlicher Fick im Stundenhotel

Ich hatte mir zwar fest vorgenommen, diesen Beitrag noch vor dem Urlaub zu schreiben und ihn dann in meiner Abwesenheit zu veröffentlichen. Aber irgendwie hab ich das nicht hinbekommen.Mir war auch so ein wenig die Muse zu schreiben abhanden gekommen. Aber jetzt habe ich mir im sexfreien Ich-betreue-Kinder-Urlaub ein wenig den Kopf durchpusten lassen uns neue Motivation gesammelt.

Ein Erlebnis noch von vor dem Urlaub.

Mr. Undercut, der Typ der mich auf der Stammtischveranstaltung gegen die Wand gedrückt und leidenschaftlich geküsst hat ihn habe ich wieder getroffen. Nach dem wilden Knutschen war eigentlich schon klar, dass es das noch nicht gewesen sein kann zwischen uns. Wir waren einfach ziemlich scharf aufeinander gewesen. Es vergingen nur wenige Tage, bis wir uns auf ein neuerliches Treffen verabredeten. Wohin war die spannende Frage. Erst überlegten wird uns Outdoor bei dem aktuell guten Wetter zu treffen, aber ich woillte nicht so recht. Wenn ich jemanden nicht so gut kenne, dann bin tue ich mir schwer, wenn dann noch ein Otz dazu kommt, wo man aufpassen muss, dass man nicht erwischt wird. Dass ich dabei dann meinen Spaß habe, stellte ich mir schwierig vor. Zu ihm oder zu mir ging nicht. Nach einigem Hin und Her Schreiben einigten wir uns auf ein Stundenhotel. Ich muss bei Stundenhotel immernoch schmunzeln, weil die ersten Erfahrungen damit irgendwie in die Hose gegangen waren.

Ich holte Mr. Undercut mit dem Auto von der Arbeit ab.Kaum stieg er in mein Auto, war das Gefühl gut zischen uns. Mit manchen Menschen passt es einfach. Ich hatte wirklich Bock auf ihn, Den Weg zum Stundenhotel kannte ich auch schon, ich war dort schon zwei Mal gewesen. Darüber musste ich ziemlich schmunzeln. Das Stundenhotel hat seinen „Schrecken“ verloren. Wenn man sich mal auskennt, dann ist das gar nicht mehr schräg da hin zu gehen, sondern normal. Wir ließen uns ein Zimmer geben. Als die Rezeptions-Lady uns alles zeigen wollte, sagte ich, dass ich mich schon auskenne. Hihihi. Ich Experte ich.

Wir bekamen das Afrikazimmer.. Es gefiel mir gut, Ein großes Bett in der Mitte. Wir quatschten ein wenig, knutschten sehr bald und nicht viel später war ich nackt. Nachdem ich Mr. Undercut bei unserem ersten Treffen schon einen Blowjob verpasst hatte und er wohl ebenso gerne leckt wie ich blase, dauerte es auch gar nicht mehr lang, bis er sich über mich hermachte leckenderweise. Aber er tat das mit so einem unglaublich Okangleichen Elan, dass mein Kopf völlig überfordert war. Er war einfach zu schnell und zu intensiv. In meinem Kopf spielte sich ungefähr folgendes ab.“okay woow, los gehts,  WOOOOWW; krass, warte huch der geht aber zur Sache, ich versuch mich ja zu entspannen, aber oh wow, jetzt so,ah schon wieder anders. Hoffentlich schmeck ich überhaupt, oh, okay er hat mich ganz ausgeleckt, oh wo leckt er denn jetzt hin. wie aha, ach der Hintern auch, oh ohje, hoffentlich hab ich mich gut genug gewaschen voher, AAhhh, aber er is alt genug, ohh wie verboten geil ist das denn..uuhhh wenn es ihm spaß macht… “ Ich konnte mich nicht fallen lassen. Er kann gut lecken, gar keine Frage, aber wenn der Kopf einmal an ist und überfordert, dann wird es schwierig. Ich hob irgendwann die Hände und sagte, ihm, dass ich mich nicht fallen lassen kann gerade.

Aber eigentlich war es auch nicht schlimm, denn Mr. Undercut war hatte ja den Holla die Waldfee-Schwanz. Boah was hatte ich Lust auf seinen doch großen Schwanz. Ich brauche nicht immer einen großen Schwanz, aber so manchmal habe ich da Bock drauf. Er zog sich ein Gummi an und nahm mich Missionar. Wir harmonierten gut. Wir küssten uns immer wieder. Es war ein schöner intensiver Fick. Ich massierte mit der Hand noch meinen Kitzler und dann kamen wir gleichzeitig.

Wir lagen nackt auf dem Bett und quatschten zum Runterkommen. Über Gott und die Welt. Kein belangloses zwischen dem Sexgespräch. Nach einer Weile bekamen wir wieder Lust. Ich woilte unbedingt doggy genommen werden. Das hatte ich lange nicht. Ich liebe diese Stellung und Mr. Undercut hat ein Gerat mit dem das gut funktioniert. Gummi an und dann nahm er mich tief. Ich bewegte mich mit meinem Becken gegen ihn. Ich massierte wieder meinen KItzler. Doggy komme ich viel heftiger, die Stellung passt besser zu meinen empfindlichen Zonen als die Missio. Es brauchte gar nicht sehr viele Stöße bis er mich so zum zweiten Höhepunkt brachte.

Es waren schöne zwei leidenschaftliche Stunden mit Mr. Undercut und ich hätte sehr große Lust das bald zu wiederholen.

Immernoch besonders, wenn er durch mich kommt

Im August bin ich immer viel ehrenamtlich unterwegs, deswegen komme ich fast nicht zum Schreiben und es passiert auch gar nicht so besonders viel.

Aber noch ein kleiner Eintrag im Nachgang zu den letzten Blogs.

Der Abend mit der Fesselung am Fenster der mir als außergewöhnliches und wundervolles Erlebnis im Gedächtnis geblieben ist, mag von außen betrachtet erstmal sehr einseitig auf meine Befriedigung angelegt gewesen sein. Ich hatten meinen Orgasmus, aber Mr. Bondage?`Ich habe am Ende auch kurz in mich hineingehört, ob es passen würde, dass ich ihm noch ein wenig Lust verschaffe. Aber es fühlte sich in dem Moment nicht danach an, der Abend war perfekt so wie er war. Er war in Geberlaune gewesen, hatte sich an meiner Lust ergötzt und ich konnte mich weitestgehend fallen lassen, ohne mir über seine Befriedigung Gedanken zu machen. Am Ende war es schon spät, ich war befriedigt erschöpft und Mr. Bondage schien zufrieden mit dem, was er mir entlockt hatte.

Also gingen wir ins Bett. Harte Nacht für mich, denn ich hatte meine Ohropax vergessen. Ich erinnere mich gerade gar nicht mehr, wie der Morgen danach begonnen hat. Manchmal werde ich wach, weil er es sich selbst macht, manchmal mache ich ihn einfach heiß, weil ich gerade Lust darauf habe. Jedenfalls aber kam es zu einem Blow-Handjobgemisch mit dem ich endlich mal wieder erfolgreich war. Bisher reicht noch eine Hand dafür aus um abzuzählen, wie oft ich ihm ohne dass er nachhelfen musste einen Orgasmus bereiten konnte. Das sind die Momente in denen ich wieder merke, dass ich es ähnlich befriedigend finde jemandem Lust bereiten zu können, wie selbst Lust erleben zu dürfen. Das ich ihn dieses mal zum Orgasmus blasen und handjobben konnte, das war ähnlich überraschend wie die Tatsache, dass er am Abend vorher Lust hatte mich zu bespielen.

Der Morgen danach machte den Abend vorher noch viel perfekter. Und ich mag es ja, wenn er sich dann seinen Anzug anzieht und mit einem kleinen befriedigten Lächeln in einen harten langen Arbeitstag geht. Ich habe dann das Gefühl, ich mache ihm das Leben deutlich angenehmer.

Ans Fenster gefesselt..

Ich lag auf der Decke vor dem bodentiefen Fenster des Hotelzimmers. ich war noch komplett bekleidet. Während Mr. Bondage sich im Bad frisch machte, aalte ich mich dort in wohliger Vorfreude. Wir würden spielen,. Es war so überraschend und unerwartet. Nach einer ganzen Weil kam Mr. Bondage dann aus dem Bad. Er hatte sich sein Fesseloutfit angelegt. Sein japanisches Outfit. Steht ihm gut. Dann kam er zu mir. Ich könnte hören, wie er nach einem Seil griff. Ich lag immer noch angezogen auf der Decke. Er griff nach einem Arm und band mit das Seil um das Handgelenk, Er fesselte mir beide Handgelenke zusammen. ich war überrascht, denn ich war ja noch angezogen. Und so konnte er mir weder Shirt noch BH ausziehen.

MIt den gefesselten Armen bugsierte er mich zum Fenster. Dort hatte er ein Seil mit einem Karabiner angebracht. Er ließ mich vor dem Fenster knien und fesselte meine nach oben gestreckten Arme an den Karabiner. Das war eine sehr erregende Position. Ich konnte mich gegen die kühle Glasscheibe lehnen. Er kniete hinter mir, berührte mich. Er holte ein zweites Seil. Das ließ er mir durch die Beine gleiten. Bevor er mich damit fesselte, öffnete er mir die Hose und zog sie mir aus. Ebenso das Höschen. Dann band er das Seil oben am Karabiner fest, ließ es über meinen Körper gleiten und zog es mir zwischen den Beinen durch und am Hintern hoch. Er saß hinter mir und spielte mit dem Seil. zog es an, wackelte damit. Das verfehlte seine Wirkung nicht. Es massierte meinen Kitzler und machte mich heiß. Dann band er das Seil über meinem Kopf fest. Wenn ich meinen Körper ein wenig fallen ließ, dann zeigte das Seil seine Wirkung und drückte sofort auf meinen Kitzler. Zusätzlich berührte er meinen Kitzler und steigerte die Erregung noch. Er kniete hinter mir, fasste um mich herum, berührte Seil und Kitzler und küsste mir Hals und Ohren. Das erregte mich maximal. Ich stöhnte und wand mich im Seil.

Danach nahm er sich meine Brüste vor. Er zog mir das T-Shirt hoch und band es einfach an den gefesselten Händen fest. Gleiches tat er mit dem BH. Das war anders als sonst. Unkonventionell, aber ich mochte es. Er kam neben mich und saugte an meinen Brustwarzen. Saugte die Nippel hervor. Dann angelte er sich die Wäscheklammern aus seiner Spieletasche und klemmte sie mir links und rechts vom Nippel fest. Das tat er mit beiden Brüsten. Ich mag den Schmerz. Er ist aushaltbar, aber doch da. Nun konnte ich mich allerdings nicht mehr gegen die Scheibe lehnen. Mr. Bondage band mir ein Seil um die Hüften. Dann holte er erneut etwas aus seiner Spieletasche. Ich konnte hören wie er einen Deckel aufdrehte. Gleitgel musste das sein. Und so war es auch. Er hatte sich den schwarzen Dildo geangelt, ihn mit Gleitgel eingerieben und ich öffnete schon instinktiv die Beine. Er löste das Seil, das er durchgezogen hatte, steckte mir den Dildo in die Muschi und band ihn fest, mit dem Seil, das er mir zuvor um die Hüfte gelegt hatte. O Gott, war das erregend. Ich war ziemlich weggetaucht. Aber ich merkte, dass ich nicht mehr besonders lang knien können würde. Mr. Bondage merkte das wohl auch und band mein Arme los. Ich durfte mich auf den Rücken legen, immer noch mit dem Dildo der in meine Muschi gefesselt war. Er band das Seil meiner Arme am Bettpfosten fest. Dann holte er den Hitachi aus seiner Tasche.

Uhh, damit kann man Orgasmen rausfoltern. Schöne vibrierende Orgasmen. Ich erinnerte mich an das Gefühl, wenn der Hitachi auf einem Seil vibriert. So auch dieses Mal. Das Seil nimmt die Vibrationen auf.Krasse, doppelte Wirkung, denn es massierte auch den Anus mit, an dem das Seil vorbei geht. Es dauerte nicht lange, bis die Wellen kamen, große Wellen. Die Vibrationen, der ausfüllende Dildo in mir. Ich kam heftig. Ich sah ihm beim Orgasmus ins Gesicht und konnte sehen, wie sehr es ihm gefiel, dass er mir solche Lust bereiten kann. Gottseidank beließ er es bei dem einen Orgasmus und ließ mich runterkommen…

Ich war schon überrascht, denn normalerweise fiel ihm immer etwas ein um mich nach dem Orgasmus zu pisaken. Da geht dann immer der Sadist mir ihm durch.Und auch dieses Mal. Als er mir die Klammern noch den Nippel entfernte, was ja schon ausreichend weh tut, drückte er meine Brüste nochmal hart. Da war ich ziemlich böse und genervt und sagte ihm das auch.

Als mein Ärger verraucht war, merkte ich, dass ich ein dringendes Kuschelbedürfnis hatte und sagte nur: kuscheln. Und er kam dem Wunsch nach und wir hatten einen nahen schönen Moment dort auf dem Boden vor dem Hotelfenster mit Blick auf die Lichter der Stadt.

Unerwartetes Spiel vor den Lichtern der Stadt

Zwei Tage nach meiner ungeplanten, aber sehr aufregenden Knutscherei, war ich sehr gut gelaunt. Ich sprühte nur so vor Liebe und Zuneigung. Nicht verkehrt, denn Mr. Bondage würde am Abend wieder in meine Stadt kommen. Allerdings hatte er die Nacht zuvor nur ganz wenig geschlafen. Er würde wohl sehr müde sein am Abend und vermutlich wird außer einem gemeinsamen Essen nicht sehr viel passieren. Aber ich freute mich sehr ihn zu sehen. Ich wollte mich ja entlieben als er in Tokio war. das ist mir nicht ganz gelungen. Unsere Beziehung fühlt sich anders an. Liebevoller. Aber vor Allem auch entspannter. Es macht mir nichts aus, wenn er eine Weile nicht da ist. Wir kommunizieren nicht mehr so viel via Skype wenn er nicht in der Stadt ist. Aber es funktioniert trotzdem und er kommt ja wieder zurück. Und es ist erstmal sicher, dass er weiterhin in meiner Stadt arbeitet und wir uns sehen können. Das ist schön.

Ich hatte noch eine Sitzung nicht weit von seiner Arbeit entfernt und bat ihn mich dort abzuholen. Das tat er und er war gut gelaunt, weil er ein Cabrio als Leihwagen hatte. Wir fühlten uns beide gut. Wir würden zusammen essen gehen, wie eigentlich immer wenn wir uns nach seiner Arbeit treffen. Er verriet mir nicht wohin es gehen würde, sondern düste mit dem offenen Cabrio los. Irgendwann sah ich ein Schild und freute mich sehr. Ich hatte mir den Vorsatz für diesen Sommer genommen, so viele verschiedenen Biergärten, wie möglich in der Stadt zu besuchen. Und wir fuhren geradewegs zu einem, den ich auch auf meiner Unbedingt-Liste hatte. So süß. Extra wegen mir. Es war schön dort, das Essen war gut.

MIr war gar nicht klar, ob er mich mit in sein Hotel nehmen würde. Er müsste wegen mir einen hohen Aufschlag zahlen. Auf Grund dessen und der Tatsache, dass er vermutlich dringen schlafen musste, rechnete ich damit, dass er mich wieder nach Hause fahren würden und wir die Nacht getrennt verbringen würden. Aber plötzlich zückte er sein Telefon und rief im Hotel an. Er bat das Hotel, das Zimmer für zwei Personen zu präparieren. Ich freute mich sehr, dass wir noch ein wenig kuscheln würden.

Ich mag das Hotel sehr. Sehr modern, mit einer Bodentiefen Fensterfront. Es war ein toller Ausblick auf die Lichter der Stadt. Dort angekommen knisterte es zwischen uns. Aber ich dachte, dass wir einfach gleich ins Bett fallen würden. Da packte Mr. Bondage aus seinem Koffer die Spieletasche und die Seile aus. Huui, ich war weder ordentlich rasiert, noch hatte ich schicke Wäsche an. Aber schon beim Auspacken der Utensilien durchzog mich der erste wohlige Schauer.

In den öffnenbaren Teil der Fensterfront klemmte er ein Seil mit einem Karabiner ein. Er wollte richtig spielen, sagte mir das. Aufregend, vor dem großen Fenster mit Blick auf die Stadt. Die Gebäude gegenüber wurden um die Uhrzeit nicht benutzt, aber es war trotzdem zusätzlich aufregend.

Er hatte mich so lange nicht mehr bespielt. Ich dürstete förmlich danach. Dabei begann es anders als bei vorherigen Spielen. Kein Ritual. Ich musste mich nicht schon ganz ausziehen. Als Mr. Bondage sich selbst die Schuhe ausziehen wollte, kniete ich mich ganz freiwillig nieder, um ihm aus den Schuhen zu helfen. Danach half ich ihm aus Hemd und Hose. Weil ich es wollte. Dann kniete ich mich vor das Fenster und legte die Hände auf die Oberschenkel. Eine Haltung die Subs oft einnehmen müssen. Er hatte das nie von mir verlangt, zumal ich nicht besonders in dieser Haltung verbleiben kann. Aber jetzt wollte ich es. Ich kniete so vor dem Fenster und wartete darauf was passieren würde. Mr. Bondage breitete unterhalb des Seils, dass er im Fenster festgeklemmt hatte eine Bettdecke aus. Dann fasste er mich sanft an und wies mich an mich hinzulegen. Er verschwand ins Bad und machte sich frisch. ich lag da voller Vorfreude auf unser Spiel und ließ meine Gedanken kreisen, um das was gleich passieren würde und sah mir die Lichter der Stadt an.

Er drückt mich gegen die Wand und küsst mich wild

Wenn man mal frei, hat, dann zerren alle an einem herum. irgendwie habe ich frei, aber doch nicht viel freie Zeit. Ich habe gedacht, dass ich viel mehr bloggen kann. Bin nicht dazu gekommen.

Trotzdem ergab sich das ein oder andere schöne Erlebnis.

Ich werde mutiger. Das tut mir gut. Das war ja schon letztes Mal im Swingerclub so, als ich einfach gesagt habe, dass mit meinem Begleiter gern auf die Matte will. Aber auch bei einer Stammtischveranstaltung auf der ich neulich war. Steht da plötzlich ein wilder heißer Typ um die 40 Jahre alt und sagt mir, dass er mich unbedingt kennenlernen wollte. Wohhoo, genau mein Typ. Leichter Undercut, tätowiert, wild angezogen. Vergeben, aber offene Beziehung. Und der sagt auch noch das er mich kennelernen will. Hat meine Sachen gelesen. Irgendwie wie Weihnachten. Wir haben uns gut unterhalten, was ja eigentlich entscheidend ist, dafür, ob ich auf jemanden Lust habe oder nicht. Wir haben viel gelacht, er vermittelte mir das Gefühl, dass er mich ernsthaft interessant findet. Und dann fragte ich spontan, mitten im Gespräch, einer Laune nachgebend:“ Lust zu knutschen?“ Er wollte. Jupidupiduuu..

WIr verließen die Veranstaltung, gingen um die nächste Hausecke, dort war es einigermaßen ruhig und wir knutschten. Wild, geil, leidenschaftlich. Er stand vor mir, drückte mich gegen die Wand. Ich streichelte sein Gesicht. Ein wundervoller Moment, es kribbelt. Wir harmonierten gut. Ein Abend ohne Erwartungen, der in heißem Geknutsche mündet. Mein Lieblingsmoment war aber, als ich während wir knutschen seinen harten Schwanz an meinem Körper spürte. Ich fasste mit der Hand nach unten, um seinen Schwanz über seinen Klamotten zu berühren. Und stellte fest,. dass er riesig sein musste. Da entfuhr mir ein „Holla, die Waldfee“, was wiederum zu einem Lachanfall bei uns beiden führte. Lauchen und Leidenschaft zur gleichen Zeit, wundervoll.

Ich sagte, dass ich Lust hätte ihm einen zu blasen, mir der Ort aber zu öffentlich war. Wir verdrückten uns in einen nahe gelegenen Grünstreifen, hinter eine Statue. Dort ließ ich meinem Angebot Taten folgen. Und ich war froh, dass sein Schwanz nicht so breit war, wie er lang ist, sonst wäre das wohl nicht gegangen. Er lehnte sich mit dem Rücken an die Statue und ich kniete mich vor ihn hin und blies. Er genoss.. und genoss und genoss.. Er wäre wohl nicht so schnell kommen, obwohl ihm gefiel was ich tat, also sagte ich, dass er nachhelfen sollte. Kurz bevor er kam, drehte er sich dann weg. Er hätte sich auch revanchiert, aber da ich meine Tage hatte, kam das nicht infrage. Wir werden das sicherlich noch nachholen. Dann gingen wir fröhlich grinsend wieder auf die Veranstaltung zurück und er lud mich noch auf einen Drink ein.

Was ein cooler Abend. Mehr davon. Das hatte eine Leichtigkeit. Am Ende war ich nur kurz neidisch auf die Frau, die sich diesen Mann schon unter den Nagel gerissen hat, Das machte mir wieder bewußt, dass ich in der ersten Runde keinen abbekommen hatte. Aber es wird schon auch noch einer für mich irgendwo sein. Bestimmt.

Nur noch den Einen?

Nein, keine Sorge. Es wird nicht nur noch einen Mann geben. Der Monogamie habe ich abgeschworen, wobei ich war noch nie in meinem Leben ein Anhänger davon. Ich hatte ja sogar mit 18 meine erste große Liebe sexuell geteilt. Und mich parallel dazu ausgelebt.

Aber ich merke, dass meine sexuelle Neugier wellenförmig ist. Es gibt Phasen, da bin ich unglaublich neugierig und experiementierfreudig und es gibt Phasen, da bevorzuge ich das Vertraute und Bekannte. Vermutlich hängt das auch davon ab, wie sehr mich der Rest des Lebens gerade so in Beschlag nimmt. In der Endphase meines Magisterabschlusses habe ich mich vorwiegend mit Mr. Bondage vergnügt und begnügt. Man könnte sagen in stürmischen Zeiten hab ich einen ruhigen Anker gebraucht. Jetzt beruhigt sich die See gerade nach meinem (Fast-) Uniabschluss und ich bin wieder bereit in See zu stechen (um im Bild zu bleiben :-)) und Abenteuer zu erleben. Es wird also wieder mehr passieren hier..

Meine letzte Beziehung ist nun doch fast drei Jahre her. Vielleicht sollte ich sie meine letzte offizielle Beziehung nennen. Ich merke, dass ich zur Zeit wieder öfter über eine offizielle Beziehung nachdenke. Einerseits bin ich mit der Affäre mit Mr. Bondage glücklich. andererseits fehlt mir auch ein Hauptpartner. Die unzähligen Hochzeiten, auf die ich in letzer Zeit so eingeladen bin, verstärken zwar nicht den Wunsch heiraten zu wollen, aber einen festen Partner zu haben. Einen festen Partner, der ähnliche Ansichten zu Monogamie hat wie ich und den ich dann auch mal vorzeigen kann. Ich bin eigentlich glücklich, aber meine Affäre eignet sich nicht so sehr dazu, sie bei Ausfragerunden auf Familienfeiern zu thematisieren.

Die Frage nach JD taucht öfter mal auf. Ja den gibt es noch. Wir haben uns in der Tat lange (seit September) nicht mehr getroffen. Das ist krass. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir uns bald mal wieder sehen werden. Er war beruflich und privat sehr eingespannt und ich ja mit der Magisterarbeit auch. Aber wir schreiben uns noch. Die letzte Geschichte mit ihm hatte ich gar nie verbloggt. Mal sehen,ob ich noch irgendwann Lust dazu habe.

Relaxtag im Swingerclub mit Happy End

Ein paar Freunde von der Rirarammelseite wollten einen Sonntag im Swingerclub verbringen. Ich hatte Bock mal wieder in einen Club zu gehen und sagte zu. Der Club hat einen Pool und ein schönes Außengelände. Das Wetter war superheiß. Am Abend vor dem Clubbesuch beschlich mich kurz das Gefühl, dass es nicht so schlau war, so einen ganzen Tag im Club bei so heißem Wetter verbringen zu wollen. Ich vertrage nicht viel Sonne und ich renne überhaupt nicht gern nackt rum. Das hat gar nichts mit meiner Figur zu tun. Ich einfach nicht gerne nackt. Ich mag es lieber ein wenig was anzuhaben. Am Abend vorher schob ich also mal wieder Kopf-Stress, ob der Besuch überhaupt schlau ist.

Am späten Vormittag trafen wir dann im Club ein. Ich hatte mehr wie fürs Freibad gepackt, als für einen Clubbesuch. Hatte nicht mal zusammenpassende Unterwäsche eingepackt. Der Plan war ja gemütlich in der Sonne zu liegen. Erst lief ich in einem kurzen Röckchen und einem Tanktop rum, ohne Wäsche drunter (irgendwie muss man sich ja zumindest ein wenig anpassen). Wobei ich mir anfangs zwischen den nackten ein wenig komisch vorkam. Meine Freunde sahen es locker und meinten: „Jeder so wie er sich wohlfühlt, sind ja ein freies Land“. Stimmt eigentlich. Irgendwann war es mir dann egal, dass ich ein wenig angezogen war. Ich hüpfte auch nackt in den Pool zur Abkühlung. Das macht mir nichts aus. Ich bin nur nicht gerne die ganze Zeit nackt.

Swingerclub untertags ist manchmal ein wenig schräg. Es war wie ein skuriller Freibadbesuch. Man liegt da, relaxed und manchmal vögeln neben einem welche. Man kann sich das dann ganz gemütlich von der eigenen Liege aus angucken. Für mich wäre das ja nichts mitten auf der Liegewiese. Aber jeder hat halt einen anderen Fetisch. Richtig schräg sind im Hellen draußen, die Spanner, die sich beim zugucken selbst anfassen. Das ist so ein Männerding. Jedenfalls lernt man in einem Swingerclub mit draußen FKK-Bereich auch mal wieder, dass die breite Masse sehr weit weg ist, vom medial vermittelten körperlichen Idealbild. Irgendwie auch beruhigend. Die sind halt, so wie man selbst auch, nicht perfekt. Ein sehr entspannender Gedanke. Wir plantschten, wir plauschten, wir aßen und tranken. Gemütlicher Sonntag. Ich war erst mal gar nicht an eigenem Sex interessiert. Außerdem gucke ich im Swingerclub gerne, aber lerne selten jemanden kennen, mit dem ich Sex haben will. Die Menschen in unserem Grüppchen kannte ich gefühlt schon zu lange, als dass wir plötzlich Sex haben würde. Dachte ich zumindest.

Irgendwann schon fast am Abend streunten wir (einer aus der Gruppe und ich) durch die Räume im Club. Wir kamen an einem Zimmer vorbei, das mein Interesse weckte. Dort war ein Bett, dass von hohen Holzwänden umgeben war, so dass man gerade so ins Innere gucken konnte. in den Wänden waren ein paar Glory Holes. Eine ältere Frau war an der gegenüberliegenden Seite und gab zwei Männern gleichzeitig einen Handjob. Es machte ich sichtlich Spaß. Mir gefiel der Anblick und vor Allem die Tatsache, dass die Männer sie dabei nicht anfassen konnten. Sondern sie konnten nur ihren Schwanz durchs Loch stecken. Sie bestimmte selbst wie lange sie Lust hatte und wem sie eine Freude machte. Ich bekam bei dem Anblick Lust das auch selbst auszuprobieren. Aber ich traute mich nicht so richtig. Außerdem hatte ich keine Lust, dass jemand reinklettert durch die Luke am Eingang. Bräuchte also einen Aufpasser. Ich wußte nicht, ob mein Begleiter auf sowas stand. Aber mein Interesse für die Location war nicht zu übersehen.

Ich ging noch ein paar Mal gucken, aber zu einem Glory Hole-Spielchen konnte ich mich nicht durchringen. Aber ich tat etwas für mich sehr untypisches. Mittlerweile war ich doch ein wenig spitz geworden und ich fragte meinen Begleiter, ob wir denn nicht auf eben jene Glory Hole Spielweise gehen wollten. Er gefiel mir eigentlich schon immer, aber mir war nicht klar gewesen, ob er auch Bock auf mich hatte. Aber wer nicht wagt der nicht gewinnt. Und er hatte Bock. Wir gingen auf die Wiese und es war am Anfang superkomisch. Is halt immer so, wenn  man sich sexuell noch so gar nicht kennt und nicht besoffen ist. Mit viel Kichern und doofen Sprüchen tauten wir auf und knutschten und fummelten. Ich blies ihn relativ schnell. Das ist immer einfach für mich. Da weiß ich, was zu tun ist. Er fingerte mich im Gegenzug. Und ja dieser Mann wußte mich anzufassen. Sehr überraschend, denn ich habe im Club immer ein wenig Probleme mich fallen zu lassen. Aber berührte mich so gekonnt, dass mein Hirn schnell aus war. Neben uns hatte es sich ein anderes Pärchen gemütlich gemacht. Die blieben zum Glück auch nur für sich.

Als ich schon ziemlich aufgegeilt war, sagte er, dass er mich ficken wollte. Genau das brauchte ich. Mal wieder richtig durchgefickt zu werden. Er zog ein Gummi an und setzte die Ankündigung in die Tat um. Während er mich Missonar nahm, streichelte ich noch meinen Kitzler und ich kam für meine Verhältnisse wirklich laut. Das war sehr überraschend. Kurz danach kam auch er. Und endlich mal ein Mann der hörbar kommt. Ich mag das.Kuscheln hinterher fiel aus, weil es der heißeste Tag des Jahres bis dato war und wir beide mega durchgeschwitzt waren. Da half nur noch eine kalte Dusche. Sehr befriedigendes Ende für den Clubtag. Ich war happy. Es zahlt sich eben aus, wenn man über den eigenen Schatten springt und doch einfach mal fragt, ob der andere Lust hat und nicht nur abwartet. War stolz, dass ich mal gegen meine Gewohnheit gehandelt habe. Werde ein wenig lockerer. Juhu.

Wiedersehen im Mietwagen zelebriert

Auch ohne die vergeigte Prüfung hätte ich mir den Juli Zeit genommen mein Leben mal wieder zu sortieren. Weisheitszähne ziehen, endlich mal mein ganzes materielles Zeug ein wenig entrümpeln, vor Allem Klamotten aussortieren, wieder Sport treiben (hab heute schon brav angefangen) Auto aufräumen und putzen, mal meine ganzen Reisefotos zu Alben verarbeiten. Ich hab da schon eine ganze Latte an Dingen, die ich ewig vor mir herschiebe. Unimäßig kann ich gerade nichts tun, ich muss noch auf die schriftliche Bestätigung warten.

In der Hochphase meines Lernens war Mr. Bondage nicht dagewesen. Das war eigentlich ganz praktisch, damit war ich nicht abgelenkt. In unserem Urlaub vorher waren die Emotionen zwischendurch ein wenig hochgekocht. Ich hatte mir für die etwas mehr als drei Wochen vorgenommen mich ein wenig zu „entlieben“. Während er am anderen Ende der Welt war, haben wir uns regelmäßig Nachrichten geschrieben, aber der Kontakt war nicht besonders intensiv. Das lag auch an der Zeitverschiebung. Natürlich habe ich ihn vermisst, mir hat vor Allem Nähe gefehlt, aber es war aushaltbar. Die Zeit vorher war intensiv gewesen, wir hatten viel Zeit miteinander verbracht. Während er weg war, habe ich es in der Tat geschafft, meine Gefühle ein wenig runterzukühlen. ich mag ihn immer noch sehr, aber ich bin seine Affäre und das ist okay so. Vorher fand ich die Wochenenden ohne ihn immer lange. Jetzt halte ich das besser aus und freue mich auf die Gelegenheiten wenn wir uns treffen.

Nichtsdestotrotz habe ich ihn nach seiner langen Reise am Flughafen abgeholt. Ich finde es schön, wenn jemand am Flughafen auf einen wartet. (Dabei fällt mir auf, dass mich schon lange niemand mehr abgeholt hat.) Es fühlte sich schön an, ihn wieder in den Arm nehmen zu können. Ich fuhr in mit meinem Auto in die Stadt. Dort gingen wir erst gemütlich im Biergarten bei tollem Sommerwetter essen und dann lieferte ich ihn am Mietwagen ab. Eigentlich war ich gedanklich schon auf dem Heimweg, da sagte Mr. Bondage, dass ich mal noch in seinem Mietwagen Probesitzen sollte. Soso. Probesitzen. Ich stieg auf der Beifahrerseite ein und wir knutschten. Probesitzen ergab, dass es nicht so bequem ist über die Mittelkonsole. Er schlug vor, dass wir es uns auf der Rückbank gemütlich machen sollten. ich war überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet, dass er auf einem wunderbar hell ausgeleuchteten Mietwagen-Firmen-Parkplatz Ferkelsachen auf der Rückbank machen wollte. Aber ich mag ja überraschende Dinge. Also kletterten wir auf die Rückbank, die einigermaßen geräumig war. Mir war klar, dass wir nicht klassisch Sex haben würden. Aber so ein Blowjob, das würde Spaß machen. Allerdings wurde es ein unendlich langer Blowjob, weil er sich schwer tat eine entspannte Haltung einzunehmen. Irgendwann machte er es sich selbst und ich mir auch und wir guckten uns gegenseitig zu. Das war irgendwie nicht so der klassische Rückbank-Sex aber ich mochte es und wir kamen beiden.

In der Hoffnung, dass die Mietwagen-Jungs keine Überwachungskamera am Parkplatz hatten…